Das Abenteuer ist für Brienne beendet. Sie hat so sehr unter Geist gelitten, das sie nicht einmal mehr fressen durfte. Er hat sie nicht an die Näpfe gelassen (wir waren in einer Übergangswohnung bis unsere Küche fertig ist und die beiden Katzen bei meiner Freundin auf dem Katzenschutzhof untergebracht). Kurzerhand haben wir entschieden, Plan B am 22.12.22 umzusetzen und Brienne zu Sirna nach Aglasterhausen gebracht. Was soll man sagen. Diese Katze ist nicht wieder zu erkennen. Neugierig, frech wie Rotz, verschmust ohne Ende und frisst mittlerweile sogar mit der alten Dame aus einem Napf (sie bekommen zwei und leeren die zusammen). Sie hat zugenommen und ist total lebhaft und immer überall dabei. Mir bricht es das Herz, ich liebe diese Katze. Aber wenn ich dort Mal zu Besuch bin kommt sie immer gleich kuscheln und legt sich bei mir schlafen. Für sie war es die richtige Entscheidung.
Mir bleibt jetzt, zu überlegen, ob es überhaupt Sinn macht, nochmal Gesellschaft für Geist zu suchen, auf die er ganz offenbar gar keinen Wert zu legen scheint. Er will uns Menschen, ab und an kabbeln mit dem Hund und sonst nichts. Er hat jetzt zwei Mädels so gemobbt, Brienne und seine eigene Schwester mit der er ja aufgewachsen ist (bei der flogen ja noch mehr die Fetzen als bei Brienne).
Ich möchte halt vermeiden das wir vllt noch einen Versuch mit nem Kater starten und dann haben wir wieder Probleme. Meine Freundin hier ist sehr katzenerfahren und der Meinung, das Geist gar keine Gesellschaft möchte. Ich werde das nochmal gründlich überdenken müssen, wenn wir wieder Zuhause sind.