Bei meinem Kater Momo wurde, nachdem er über 7 Wochen wegen Hustens und Atemnot erst mit Verdacht auf eine
Bronchitis mit Antibiotika behandelt wurde, nun nach Blutuntersuchungen und einer positiven Reaktion auf Cortison,
Asthma aufgrund von Allergien diagnostiziert. Bei der ersten Auswertung wurde eine mittelschwere Reaktion auf Milben und eine sehr starke Reaktion auf Pollen festgestellt.
Ich habe für nächste Woche einen erneuten Termin, bis dahin sollen die Blutproben noch genauer untersucht werden, um herauszufinden, auf welche Pollen er besonders stark reagiert, damit auch eine Desensibilisierung durchgeführt werden kann.
Vorerst bekommt er noch das Antibiotikum, zusätzlich soll er mit Nachlassen der Wirkung der Cortison-Spritze Prednisolon Tabletten bekommen. Für nächste Woche wird dann ein Inhalator bestellt und ich bekomme für ihn ein
Asthma-Spray, das besprechen wir am Mittwoch.
Es wurden übrigens zu Beginn der Hustenanfälle und der Atemprobleme:
-mehrfach Röntgenbilder gemacht
- Herz und Lunge abgehört
- Blutuntersuchung gemacht
- anfangs Schleimlöser und Antibiotika-Tabletten sowie Metacam verabreicht
- dann Langzeit-Antibiotikum als Spritze (2 x, mit einer Wirkdauer von je 8 Tagen statt vorhergesagter 14 Tage)
- dann ein anderes Antibiotikum in Tablettenform mit mäßiger Wirkung, was nach 14 Tagen aufgebraucht war.
Zu diesem Zeitpunkt war die Praxis meines Tierarztes leider wegen Osterferien und einer Corona-Erkrankung geschlossen. Mein Kater hatte dann einen Tag nach Ende der Antibiotika-Gabe wieder heftige Atemprobleme, so dass ich mir insbesondere in der einen Nacht wirklich große Sorgen um ihn gemacht habe.
Zum Glück hatte ich noch Reste des ersten Antibiotikums, was ihm im dem Moment auch geholfen hat, der Husten war jedoch trotz der langen Behandlungszeit von 7 Wochen nie ganz weg.
Bei dem nächsten Tierarzt-Termin bekam Momo dann eine Cortison-Spritze und hat seitdem kein einziges Mal mehr gehustet. Das Antibiotikum wird zur Sicherheit jetzt noch weiter gegeben, da das Ergebnis des Allergietest noch nicht vorlag, wollte der Tierarzt nichts riskieren.
Momo hat bei dem letzten Tierarzt-Termin auch noch ein Spot-on gegen Lungenwürmer bekommen, da die nicht zu 100 % ausgeschlossen werden konnten - wobei Momo aber kein Freigänger ist, aber er bekommt zusätzlich zum Nassfutter und wenig Trockenfutter 1x wöchentlich rohes Rinderherz (rohes Fleisch könnte wohl Lungenwürmer auslösen?) und er liegt bei schönem Wetter gern im Wintergarten, wo vielleicht auch mal ein Schneckchen reinkriecht (bei uns leben sehr viele Cornus im Hof und im Efeu an der Hauswand, weil ich früher mal Cornus im Terrarium gehalten habe, die später in den Hof umgezogen sind). Über Schnecken/Schneckenschleim sollen sich wohl auch Lungenwürmer übertragen.
Letztendlich haben aber die Reaktion auf das Cortison, die Allergietests und die Röntgenbilder und das Nicht-Abklingen der Atemnot trotz langer Antibiotika-Gabe jetzt den Verdacht auf
Asthma bestätigt.
Ich hatte schon seit Beginn der Hustenanfälle in meinem eigenen Thread über die Probleme von Momo und die Tierarztbesuche berichtet (ab hier:
Minas und seine Freunde (oder: nicht wie Hund und Katze) ) dort finden sich auch die genauen Berichte zu den bisherigen Untersuchungen und den Medikamenten, die Momo bekommen hat. Momo ist zum Glück ein ausgesprochen entspannter Patient, der beim Tierarzt kaum festgehalten werden muss, gerne kuschelt und bisher alle Untersuchungen inklusive der Blutabnahme und des Röntgens völlig friedlich über sich ergehen ließ.
Da ich sicherlich später noch einige Fragen haben werde zum Inhalator und welche
Asthma-Medikamente sinnvoll sind, oder ob andere User auch schon Erfahrung mit der Behandlung von
Asthma und der Desensibilisierung bei Allergien gemacht haben, habe ich jetzt diesen neuen Thread aufgemacht. Für Tipps und Erfahrungen bin ich dankbar und freue mich auf einen hoffentlich regen Austausch.
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