Ich war heute zum zweiten Mal wieder im Tierheim, einfach als Katzenstreichlerin. Das habe ich damals nach Findus' Tod auch gemacht und -für den Moment

- hilft es mir.
Das finde ich klasse

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Ich habe nach Kater Muschs Tod im Tierschutz begonnen. So konnte ich einerseits einen Teil meiner Trauer verarbeiten, andererseits wollte ich etwas „zurückgeben“. Hätten nicht engagierte Menschen meinen Kater (und viele andere) aus der Tötungsstation gerettet, wäre er auf Umwegen, d. h. bereits in Deutschland vermittelt und wieder zurückgegeben, nicht zu uns gekommen. Dafür war/ bin ich unendlich dankbar.
Jeder in seinem Tempo, so ist es richtig.
Danke dafür

. Genauso ist es. Jeder kann das nur für sich selbst entscheiden. Die Zeit richtet vieles

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Auch mein Mann hat heute gesagt, dass er körperliche Schmerzen hat, dass ihm alles weh tut...
Das kann ich sehr gut nachempfinden. Dein Mann war Feivis Lieblingsmensch

. Es kann gar nicht anders sein vom Empfinden, so schmerzhaft es jetzt sein mag.
Mein Mann hat vor 13 Jahren Mausilie ausgesucht - eher sie uns, da sie sich einfach in unseren Kennel gelegt hat, obwohl der Kaufvertrag schon für eine andere Miez aufgesetzt war. Es hat sich ergeben, dass sie allmählich mich ausgesucht hat und sie sehr an mir gehangen hat - mit allen Konsequenzen. Es ist, wie es ist. Dafür lieben wir unsere Fellnasen, weil sie unabhängig und eigenwillig entscheiden.
Obwohl wir einander noch haben, fühlen wir uns trotzdem einsam und verlassen.
Feivels Tod, hat unser Zuhausegefühl verändert.
Das fühlt sich bei uns Zuhause ganz genauso an

. S i e f e h l e n. Es ist so still und ruhig, so anders.
Ja - das kann man nur annehmen und aushalten.
Wir müssen uns gegenseitig trösten...

❤
Das ist einfach nur

. Ich bin froh, wenn ich meine Fellmäuse am Sonntagabend wieder herzen kann.
Ich wünsche Euch alles Liebe, dass Ihr einen Schritt vor den anderen setzt



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