Wie es sich liest hast du schon viel klären können, ich hoffe auch einiges mit deinem Freund.
Ja, ich habe für mich sehr viel klären können.
Ich habe alles, was ich fürs Baby brauche, besorgt und das Zimmer komplett eingerichtet und aufgebaut. So wie es mir gefällt und ohne, dass es aussieht wie eine Rumpelkammer.
Meine Mama und meine Schwester haben rund um den Geburtstermin frei genommen und können den Urlaub noch flexibel verschieben, falls das Baby früher oder später kommt.
Für den Hund habe ich schon mal Futter eingefroren und wir waren jetzt sehr oft bei meiner Mama und meiner Schwester, sodass Frida sich an sie gewöhnen konnte und umgekehrt, falls es notwendig wird, dass sie zu ihnen muss.
Mein Freund ist ja zum Geburtstermin beim ortsansässigen Kellergassenfest beschäftigt und dann ist auch der Hund ohne Betreuung, obwohl er nicht mit zur Geburt kommt.
Darüber, dass er immer noch nicht mitkommen will, rede ich jedes Mal mit meiner Hebamme und ich bin jetzt soweit zu sagen, dass ich es immer noch nicht verstehe, wie man seine Partnerin einfach alleine lassen kann, ich es aber akzeptiere und darauf vorbereitet bin. Wenn ich dann doch Panik bekomme, werde ich meine Schwester bitten mitzukommen.
Für nach der Geburt im Wochenbett wollte ich mir eigentlich eine Hundebetreuung suchen, das habe ich aber aufgegeben. Ich möchte, wenn es irgendwie möglich ist, ambulant nach Hause gehen und mich gleich wieder selbst um sie und die Katzen kümmern.
Es beginnen wieder die warmen Tage und Frida ist kein großer Freund von Hitze. Da möchte sie sowieso keine großen Runden drehen und geht lieber in den Garten.
Finanziell habe ich auch alles geregelt und könnte im Notfall für alles alleine aufkommen. Und die Formalitäten sind auch geklärt- ich habe das alleinige Sorgerecht und das Baby wird heißen wie ich. Das war jetzt kein ausdrücklicher Wunsch von mir, aber es war immer eine Diskussion, wie genau wir das regeln und jetzt ist es erstmal fix so.
Zur Weinlese werden die Arbeiter wieder kommen und alles mitbenutzen, das habe ich mittlerweile schon herausgefunden.
Das heißt ich werde dann für die Zeit in meine Wohnung ziehen.
Weil ich zusätzlich bei der Lese mithelfen und für alle kochen soll, wird das aber sauber stressig. Davor habe ich Angst. Ich hoffe, dass mir da auch meine Mama ein bisschen hilft, zumindest mit dem Baby.
Ich habe also getan, was ich konnte- jetzt heißt es einfach nur abwarten und Geburtsvorbereitungstee trinken. Ich freue mich schon sehr auf meinen kleinen Hosenscheißer
