Mein Post bezog sich nicht auf die biologische Herkunftsgeschichte, sondern auf die Realität zu früheren Zeiten, denn weder haben sich die Vorfahren unserer Stubentiger selbst an Bedarfswerte in der Ernährung etc. gehalten noch die damaligen Menschen.
Es ist davon auszugehen, dass außer Mäusen, Ratten, Vögeln, Eidechsen, Insekten usw. auch ein Teil der Nahrung aus Tischabfällen, Schlachtabfällen etc. bestand. Ich schätze, genau so wie sich heute eine Katze ein halbes Brötchen mit Butter und einer Scheibe Wurst (an der Bushaltestelle liegengeblieben) oder einen Pizzarest schmecken lässt.
Im alten Rom werden sie sich an Garum, Fladenbrot und allem, was es an fast food in den Garküchen gab, bedient haben, im mittelalterlichen London an Fleischpasteten, auf Bauernhöfen gab es in Milch eingeweichtes Brot.
Ziemlich sicher würde die Ernährung in den Zeiten vor industriell gefertigtem Katzenfutter nicht den Ansprüche heutiger Katzenforen genügen, trotzdem ist es der Katze gelungen, im Gefolge des Menschen fast die gesamte Erde zu besiedeln.