Danke euch beiden für die Nachfrage

Miamaus

ist "gut" durch die Nacht gekommen. Sie hat allerdings leider die meiste Zeit in ihrem Versteck gelegen.

Heute morgen ist Mia sogar aufs Fußende zu mir aufs Bett gesprungen. Als ich mich dann aufsetzte um sie zu kraulen, ging sie wieder in ihre Ecke.
Jetzt ist sie einmal über den Balkon gelaufen und hat sogar ganz kurz am Kratzbaum gekratzt. Dann hat sie sich aber gleich wieder in ihre Ecke zurück gezogen.
Fressen mag sie natürlich nichts. Trinken scheint heute morgen einigermaßen geklappt zu haben.
Es ist so ein Wechselbad, mal leuchte ich mit der Taschenlampe in ihrer Ecke, um zu sehen, ob sie noch atmet. Dann wieder schafft sie es aufs Sofa.
Meine Nähe lässt sie nur noch sehr begrenzt zu. Gestern abend kam sie noch mit aufs Sofa, aber mit etwas Distanz zu mir.
Tabletten hatte ich ihr dann noch gegeben, da wehrt sie sich noch gegen.
Miamaus ist nur noch Haut und Knochen, es tut weh, sie so zu sehen.

Sie hat wirklich einen starken Lebenswillen, sonst wäre sie nicht mehr hier, denke ich.
Ich freue mich sehr, dass sie noch bei mir ist und bin besorgt, wie es ihr geht und was noch auf uns zu kommt.
Und immer wieder auch die Zweifel, hätte ich was ändern können? Habe ich was übersehen? Hat die Tierärztin etwas übersehen? Hätte es noch ein Futter gegeben, dass sie gefressen hätte? Habe ich wirklich alles versucht um ihr das Leben doch noch zu retten?
Ich hoffe so, dass ich alles in ihrem Sinne mache und dass sie weiß, dass ich sie lieb habe und ihr Bestes möchte.