Danke dir, Melli.

Ich habe auch mit der Diagnose gerechnet, es sah ja alles danach aus.
Puh! Wieder ein trauriges Beispiel dafür, dass man sich besser auch selbst noch ein bisschen einliest und manchmal, auf sein eigenes Bauchgefühl hören sollte.
Gut, dass Du das Medikament nicht gegeben hast.
Da bin ich auch sehr froh drum. Aber wie viele vertrauen einfach dem
Tierarzt, zumal wenn einem auch noch Angst gemacht wird, bzgl. Erblinden und Organschäden. Das ist zwar richtig, dass ein so hoher Blutdruck diese Folgen haben kann, aber dennoch müssen die passenden Medikamente gegeben werden um ihn zu senken.
Ganz ehrlich?
Ich würde mir das auch gut überlegen. Eben weil Mia schon 14 Jahre alt ist, das Risiko sehr hoch ist und das alles eine riesen Strapaze für sie wäre, da sie ja auch so viel Stress hat beim Tierarzt, aber auch für
Das genau sind auch meine Überlegungen. Und wenn ich mir meinen Mia Schatz so anschaue

, mag ich ihr das nicht zumuten. Zumal der Ausgang ja sehr ungewiss wäre.
Mia ist so ein Sensibelchen, Tierarzt ist Horror für sie und sie ist sehr empfindlich bei Narkosen, Medikamenten etc.
aber auch für Dich wäre das sicher eine enorme Belastung. :-(
Und auch da hast du recht, auch für mich wäre es eine enorme Belastung.
Andererseits möchte ich natürlich auch nichts versäumen, was ihr helfen könnte.
Der Preis für eine mögliche Lebensverlängerung wäre allerdings hoch und wäre das wirklich in Mias Sinne? Vielleicht möchte sie doch lieber einen schönen Lebensabend in ihrem Zuhause verbringen, geliebt und umsorgt, mit möglichst wenig Stress.
Es kann sein, dass sie auch ohne OP noch eine gute Zeit hat, dass der Tumor nicht wächst, man weiß es nicht. Aber natürlich hoffe ich das sehr.
Meine Horrorvorstellung ist, sie könnte alleine in der TK sterben.
Mia ist schon sehr eingeschränkt durch die Muskelschwäche etc., aber sie scheint sich damit abzufinden, wirkt nicht unglücklich. Natürlich der eine oder andere sehnsuchtsvolle Blick zum Catwalk, wo sie nicht mehr hochkommt.
Sie bekommt jetzt noch einen weiteren kleinen Kratzbaum, damit sie es vielleicht noch zum Küchenfenster schafft.
Ich glaube, sie genießt weiterhin ihr Leben, auch wenn es kleiner geworden ist.
Danke dir und euch, dass ich ihr meine Gedanken und Sorgen niederschreiben kann.