Miamaus hält sich tapfer. Mit den Tabletten haben wir es bis jetzt hinbekommen, allerdings wird es so langsam schwierig noch Kaustängelchen zu finden, die sie mag.
Leider hat sich ihr Fell jetzt sehr verschlechtert. Es ist struppig und stumpf und sie hat viele Haare verloren, v.a. oben am Rücken, die ganze Wirbelsäule lang. Besonders stark am Nacken und hinten vor dem Schwanz.
Ich befürchte, dass die Nierenwerte sich verschlechtert haben.
Sie war jetzt nicht mehr zu Kontrollen gewesen, da sie so extreme Panik hat und lange braucht sich zu erholen. Die Frage ist was ich ihr noch zumute und ob es noch eine therapeutische Konsequenz gibt.
Vom Verhalten ist sie unverändert, natürlich deutlich reduzierter Zustand, aber das ist ja schon länger so.
Sie frisst, trinkt geht aufs Clo. Etwas Verstopfung, aber mit Ipakitine, das ich ihr als Phosphatbinder gebe, klappt es.
Pipi ist etwas weniger geworden, aber im ormalen Rahmen. Sie hatte zuvor sehr viel Pipi gemacht, wegen ihrer Nieren.
Sie kommt kuscheln, läuft noch ein wenig durch die Wohnung.
Ich muß die mobile Tierärztin zum Krallen schneiden bestellen, dann kann sie auch einmal drüber schauen.
Ob sie Blut abnehmen sollte, bin ich mir unsicher. Blutabnahme ist für Mia Horror.
Zuletzt wurde sie ambulant von der TK behandelt. Das ist allerdings noch mehr Stress für sie und möchte ich ihr möglichst nicht mehr zumuten.
Es ist so schwer zu sehen, dass ihre Erkrankung (en) fortschreitet und ihre Zeit so begrenzt ist.

(Wobei ich nicht gedacht hätte, dass sie es überhaupt so lange schafft).
Mia ist so ein Herzstück. Gerade liegt sie auf mir und schläft.
