Ich vermute, sie haben gar keine weitere Diagnostik mehr betrieben. Ich bin unzufrieden mit der Tierklinik - in mehrfacher Hinsicht. In erster Linie empfehle ich allen Tierärzt*innen dort - bis auf eine Ausnahme - einen Crash-Kurs in Empathie, wohl wissend, dass man das nicht lernen kann, doch wenigstens ein Mindestmaß an Höflichkeit erwarte ich und Stringenz.
Gestern wurde ich für meine Frage, ob ein Urinprofil erstellt hätten, geradezu ausgelacht: "Was soll sich da schon anderes zeigen, als das, was wir bereits im Blutbild sehen? Das Blutbild spricht eine eindeutige Sprache."
Heute wiederum klang es so, als ob das Blutbild wenig Relevanz hätte, da Eddie weiterhin nicht frisst.
Vor zwei Tagen meinte eine - etwas nettere - Tierärztin, mit der ich den Ultraschallbefund besprochen habe, dass dieser positiv zu bewerten sein, zwei Tage später meinte eine andere Tierärztin, der Ultraschall hätte wenig bis keine Aussagekraft, sie orientieren sich am Blutbild. Beim Ultraschall können man nur drauf- und nicht reinschauen. Dann folgte noch ein Beispiel auf Vorschulniveau mit einem Auto, das von außen nagelneu und gut aussieht und innen ramponiert ist.
Das hilft mir doch nicht weiter, ich weiß, was ein Ultraschall leisten kann und was nicht und ich weiß auch, dass die Tatsache, dass die Nieren weder verkleinert noch vergrößert sind, durchaus positiv zu bewerten ist.
Es ist wie es ist, bei der anderen Tierklinik hätten wir 1,5 Tage länger auf einen Termin warten müssen, das war mir zu riskant.