Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will...

Diskutiere Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... im Zucht und Genetik Forum im Bereich Katzenzucht und Nachwuchs; Ja ich kann es belegen er wurde obduziert und auch 2 andere Wurfgeschwister . Ich habe mich an die Er Ragdoll gewandt , die gaben mir den Namen...
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #81
Ja ich kann es belegen er wurde obduziert und auch 2 andere Wurfgeschwister . Ich habe mich an die Er Ragdoll gewandt , die gaben mir den Namen der Züchterin , als Kimba noch lebte riefen mich mehrere Züchter an und fragten mich wie es meiner Katze geht , da fragte ich warum und bekam die Antwort das schon 2Wurfgeschwister gestorben sind.
Nach dem Tod wurde er obduziert und es wurde fest gestellt , das er an geborene Hcm hat , zudem kam Raus das es bekannt war das beide Elterntiere Hcm hatten und die Züchterines wusste und gesagt bekommen hat das mit den Tieren nur Liebhabertiere sind und nicht zur Zucht . Die Züchter scheuten einen Rechtsstreit und die Ig.ragdoll sagten zu mir , es ist sehr bedauerlich man kümmert sich drum und es wird untersucht von der Ig.ragdoll und die Ig.ragdoll wird dem Dachverband Bescheid sagen ,tot geschwiegen werden ihre vorherigen Katzen mit denen sie gezüchtet hat.sie hatte nachdem ich sie mehrmals an gerufen habe und an geschrieben habe und auch die ig ragdoll sie mehrmals anschrieb , waren nach 1,5 Jahren alle Katzen mit die sie gezüchtet hat nicht mehr da und auch nicht beianderen Züchtern inder Ig Ragdoll
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will...

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  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #82
Ja ich kann es belegen er wurde obduziert und auch 2 andere Wurfgeschwister . Ich habe mich an die Er Ragdoll gewandt , die gaben mir den Namen der Züchterin , als Kimba noch lebte riefen mich mehrere Züchter an und fragten mich wie es meiner Katze geht , da fragte ich warum und bekam die Antwort das schon 2Wurfgeschwister gestorben sind.
Nach dem Tod wurde er obduziert und es wurde fest gestellt , das er an geborene Hcm hat , zudem kam Raus das es bekannt war das beide Elterntiere Hcm hatten und die Züchterines wusste und gesagt bekommen hat das mit den Tieren nur Liebhabertiere sind und nicht zur Zucht . Die Züchter scheuten einen Rechtsstreit und die Ig.ragdoll sagten zu mir , es ist sehr bedauerlich man kümmert sich drum und es wird untersucht von der Ig.ragdoll und die Ig.ragdoll wird dem Dachverband Bescheid sagen ,tot geschwiegen werden ihre vorherigen Katzen mit denen sie gezüchtet hat.sie hatte nachdem ich sie mehrmals an gerufen habe und an geschrieben habe und auch die ig ragdoll sie mehrmals anschrieb , waren nach 1,5 Jahren alle Katzen mit die sie gezüchtet hat nicht mehr da und auch nicht beianderen Züchtern inder Ig Ragdoll
Boar, Sauereri! Dann war es ja gut, dass du gewarnt hast, traurig, dass es so etwas gibt - es tut mir sehr leid, sorry, das habe ich vorhin vergessen zu schreiben, dass du deinen Schatz schon so früg verloren hast...
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #83
Damals war ich 8 Jahre alt und wollte ein Baby von meinen Kater haben mit genau dem gleichen Charakter, es war meine 1 Katze und mein Baby , Saurier unser damaliger Tierarzt sagte Katzen würden maximal 12 bis 13 Jahre alt werden, es war Anfang der 70er , ich rief die Züchterin von Kimba weinend anund wollte getröstet werden sie sagte mir , ich wäre Schuld weil ich die Katze verdursten hätte lassen , dann sagte ich ihr die Die Klinik habe ihm nach dem Tod obduziert und an geborene Hcm dann schrie sie mich an ich würde lügen und soll bloß meinen Mund , Schimpfwort für Mund sagte sie , und bot mir eine neue Katze an ,ich wollte keine neue ich wollte meinen Kimba zurück haben .
Ergänzung ()

Meine Züchterin , von Elomir , machte , weil sie jetzt nicht mehr züchtet , Bluttest , Röntgen und Ct und Informiert haargenau
Über die Eltern und Großeltern . Und war , und ist für mich heute auch noch , ansprechbar ,.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #84
Katzen Züchten und Pflegestation, passt das zusammen?
Zur Zeit ist dieses nur eine mögliche Zukunftsplanung und somit noch lange nicht in Stein gemeiselt.
Sollten meine Frau und ich irgendwann ein entsprechendes Grundstück finden, am besten wäre ein Resthof, wollte ich dann Rasse Katzen züchten (1 Wurf pro Jahr, als Hobbyzüchter) um aber auch gleichzeitig etwas für Pflegebedürftige Katzen zu machen hatte ich auch zusätzlich an einer Pflegestation/stelle gedacht.
Der Gedanke war die Tierheime bzw. Tierschutzvereine zu entlasten um unseren kleinen Mitbewohnern dieser Erde zu helfen.
Da die Zucht als auch die Pflegestelle sehr Zeitaufwendig ist, habe ich noch ein paar Jahre Zeit um diese Idee umzusetzten.
Wäre eine Pflegestation/stelle für 5 bis 6 Katzen zu groß, an diese Anzahl hatte ich gedacht bin mir da aber nicht sicher ob man dann genügend Zeit für den einzelnen Pflegefall und der Zucht hat.
Auch gibt es die Überlegung ob man nicht besser mit einem anderen Züchter zusammen arbeitet um sich gegenseitig zu Helfen wenn Not am Mann ist.
Bei Zuchtverbänden/vereine habe ich schon mal entsprechend auf den Internetseiten geschaut konnte mich diesbezüglich aber noch nicht entscheiden.

In zuge dieser Überlegungen hatte ich auch mal an einer Notfallstation gedacht, wo verunglückte bzw. Fundtiere für die Erstversorgung aufgenommen/versorgt werden.
So wie diese Tiere Transportfähig wären, würde man sie zu der entsprechenden Stelle bringen.
Was so einer Notfallstation angeht habe ich im Internet nichts gefunden was einen weiter helfen würde, sprich Gesetzliche Grundlage und welche Voraussetztungen man dafür brauch.
Eventuell kennt ja ein Forumsmitglied so eine Notfallstation und weiss etwas darüber.
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #85
Hallo Angleofmoon,
es gibt viele Züchter, die auch im Tierschutz "aktiv" sind. Wobei "aktiv" hier so ziemlich alles heißt, aber eben keine aktive Betreuung. Das was, du da planst klingt zwar toll, ist aber praktisch nicht wirklich umsetzbar. Wie man vorgehen muss/kann/sollte, wenn man Pflegestation werden will, kann ich dir nicht sagen - da gibt es hier jede Menge andere Profis zum Beispiel @Gast13634 .

Ich kann dir nur etwas über das Züchten erzählen: Vorweg - dass, was du schreibst "ein Wurf pro Jahr, Hobbyzüchter" - scheint auch erst einmal wenig durchdacht und hat weniger mit Züchten zu tun. Ein Hobby ist es immer (weil es etwas ist, was Spaß macht, aber viel Geld kostet) - und das ist jetzt unabhängig von der Zahl der Würfe, die man pro Jahr hat.

Bei einem Wurf pro Jahr könntest du maximal zwei Katzen haben und keinen eigenen Kater (ok - davon rate ich Anfängern auch immer ab). Aber was soll denn das Ziel, dieser "Zucht" sein"? Einmal im Jahr Babys zu produzieren? Und was machst du dann? Werden alle verkauft? (dann ist das lediglich Katzenproduzieren mit etwas mehr Niveau) - oder behälst du etwas daraus? Wenn du etwas behälst, was machst du mit den anderen Tieren? Werden die dann sofort kastriert? Weil bei mehr als zwei potenten Tieren, wird das nichts mehr mit einem Wurf pro Jahr. Eigentlich ist es mit zwei schon schwierig, weil du die Tiere nicht so lange unter Pille setzen kannst. Wenn du etwas behälst und immer alles andere kastrierst, damit auch wirklich nur ein potentes Tier übrig bleibt - dann hast du lediglich eine sehr singuläre Linie und das hat wieder nichts mit Zucht zu tun.

Es ist offensichtlich, dass du Katzen magst und dich kümmern und helfen willst. Aber warum genau willst du Rassekatzen züchten (ich meine, du hast hier nicht mal eine konkrete Rasse genannt, der dein Herz gehört)? Was soll das Ziel sein??

Und das allergrößte Problem: wenn du zu Hause eine Zucht hast, also potente Tiere und Baby, dann ist Gesunheit und Hygiene das allerwichtigste. Gerade Babys sind in bestimmten Phasen extrem anfällig für Infekt - die dann leider auch schnell tödlich enden können. Und wenn du dann gleichzeitig irgendwo "Pflegekatzen" hast - die von wer weiß wo kommen und wer weiß was für Krankheiten haben ... dann ist das als würdest du mit ner brennenden Kippe im Sprengstofflabor rumrennen.

Du wirst dich hier für das eine oder andere entscheiden müssen. Zu versuchen beides aktiv zu betreiben, wird immer einer Seite nicht gerecht.

Grüße
Nic
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #86
Was ist denn das Zuchtziel eines aktiven Züchters?

- Nehme mal an, die Rasse zu erhalten?
- Gesunde Tiere zu züchten?

Welche Antworten hast du darauf @Westpark-Nic ?
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #87
..sicher keine die hier nicht schon x-mal durchgekaut wurden. Suchfunktion bringt Freude (und Erkenntnis).
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #88
Hallo Emily-3
ich mag es mir einbilden, aber irgendwie lese ich einen aggressiven Unterton in deinem Post. Wenn du etwas an meiner Aussage kritisieren möchtest oder anders siehst, können wir das gern diskutieren - aber dann doch bitte direkt und nicht so unterschwellig.
Falls ich mir das tatsächlich nur einbilde - vergiss es!

Aber zu deinen Fragen - nur mal in umgekehrter Reihenfolge:
- Gesunde Tiere zu züchten?

Gesundheit ist kein Ziel (im Sinne, ich will es irgendwann mal erreichen), sondern Voraussetzung, damit überhaupt mit einem Tier gezüchtet wird. Als Züchter sollte man sicher sein (so nah dran, an sicher, wie möglich), dass die Zuchttiere gesund sind. Und das geht weit über "der Tierarzt hat gesagt, alles Bestens" hinaus. Das bedeuted neben allen möglichen Tests und rassespezifischen Vorsorgeuntersuchungen auch das Wissen, dass die Linien dahinter sauber sind. Dass es in keine unerwünschten Überraschungen in Würfen der Vorfahren gab, dass nicht irgendwelche - möglicherweise rezessive - defekten Gene in den Linien stecken. Das heißt immer, ich muss nicht nur meine Katze kenne - sondern im Grunde auch jedes einzelne Tier aus ihrem Stammbaum (und hier vor allem auch Vorfahren und Nachkommen).

Und wenn ich dann "sicher" bin - kann ich das Tier zur Zucht einsetzten. Aber nochmal: das ist Voraussetzung, kein Ziel.

- Nehme mal an, die Rasse zu erhalten?

Das nenne ich jetzt quasi mal das "übergordnete" Ziel. Erhalt und Verbesserung - aber nicht in dem Sinne, "ich produziere ganz viele Nachkommen und verkaufe die dann an andere Züchter". Erhalt heißt, dass man gute Qualitäten, die eine Rasse zum Zeitpunkt X erreicht hat, festigt und weitererhält - andere, möglicherweise noch verbessert. Aus Züchtersicht gibt das "perfekte" Tier nicht und wenn mal eins ganz nah dran ist, bedeutet es eben diesen Standard zu halten und weiter zu festigen.

Vermutlich kann man sich so etwas als Nicht-Züchter nur schwer vorstellen, aber bei manchen Rassen sieht man schnell, wie Leute ohne Ahnung in kürzester Zeit Linien "ruinieren". Da kauft sich jemand halbwegs passable Zuchtkatzen und verpaart die mal ... mit einem - angeblich passenden - Kater. Schaut man drei Generationen weiter drauf, sind die Ergebnisse auf einmal grottig schlecht. (Eine Rasse bzw. Linie zu ruinieren ist übrigens viel einfach und geht schneller, als umgekehrt). Deshalb sollte ein Züchter, der diesen Namen verdient, immer daran arbeiten auch die nächsten Generationen ganz nah am Standard zu halten und vielleicht das eine oder ander noch etwas besser machen.

Was ist denn das Zuchtziel eines aktiven Züchters?

Ich bin ja schon länger nicht mehr "aktiver Züchter" - daher müsstest du hier jemand anderen fragen. Aber nachdem wir festgehalten haben, dass Gesundheit die Voraussetzung und Rasseerhalt (nah am Standard) wichtig ist, kommt man dann zu den kleinen Dingen, auf die sich ein einzelner Züchter konzentriert. Ich persönlich war immer ein "Ohrenfetischist". Leider gibt es extrem viele Briten, bei denen die Proportionen der Ohren nicht so recht zum Gesamtbild passten. Ich habe also immer sehr viel Wert darauf gelegt, kleine Ohren zu bekommen und dieses Merkmal so zu festigen, dass sie konsequent weitervererbt wurden. Ich habe an der Fellqualtiät gearbeitet, die bei meinen Linien leider nicht so toll war - und bis zum Schluss habe ich in Bezug auf die Fellqualit leider nichts wirklich Vorzeigenswertes erreicht. Ich hatte Linien, die sich durch besonders runde Köpfe mit wirklich kreisrunden Augen auszeichneten. Meine Katzen behielten ihre "Babyface" bis ins hohe Alter. Dieses Merkmal gleichzeitig zu erhalten, die Ohren schön klein zu bekommen und das Fell zu verbessern war der Schwerpunkt in meiner Zucht.
Vor einiger Zeit wurde die wirklich wunderschöne Farbe Cinnamon in die Briten eingekreuzt und ich habe damit geliebäugelt, auch wenn sie züchterisch eine totale Herausforderung war. Leider hat man hier bei Einkreuzung auf schnelle Erfolge gesetzt und anstatt mit den Trägertieren erst einmal wieder einen vernünftigen Standard zu bekommen, wurden diese zu schnell miteinander verpaart. Mit dem Ergebnis, dass die Cin-Tiere oft ganz schlecht im Fell, in Bezug auf Ohren und Nasen waren und selten wirklich streifenfrei (als Solids). Auch wenn ich mit meinen Linien sicherlich nicht zur Fellqualität beitragen konnte, wäre mein Typ (Kopfform, Ohren, Nase usw.) sicherlich hilfreich gewesen.

Um das sicherzustellen, habe ich viele Jahre ausschließlich mit Trägertieren gearbeitet. Leider habe ich bis zum Schluss bei der Verpaarung von Trägern kein "Glück" gehabt - und so hatte ich zwar zum Schluss wirklich gute Träger, aber nie ein selbstgezüchtetes Tier in Cin.

Ich weiß jetzt , ob dir so etwas als Antwort genügt - oder ob du dir etwas anderes vorgestellt hast ...

Grüße
Nic
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #89
Bei einem Wurf pro Jahr könntest du maximal zwei Katzen haben und keinen eigenen Kater (ok - davon rate ich Anfängern auch immer ab). Aber was soll denn das Ziel, dieser "Zucht" sein"? Einmal im Jahr Babys zu produzieren? Und was machst du dann? Werden alle verkauft? (dann ist das lediglich Katzenproduzieren mit etwas mehr Niveau) - oder behälst du etwas daraus? Wenn du etwas behälst, was machst du mit den anderen Tieren? Werden die dann sofort kastriert? Weil bei mehr als zwei potenten Tieren, wird das nichts mehr mit einem Wurf pro Jahr. Eigentlich ist es mit zwei schon schwierig, weil du die Tiere nicht so lange unter Pille setzen kannst. Wenn du etwas behälst und immer alles andere kastrierst, damit auch wirklich nur ein potentes Tier übrig bleibt - dann hast du lediglich eine sehr singuläre Linie und das hat wieder nichts mit Zucht zu tun.
Darum ja auch meine Überlegung sich mit einen zweiten Züchter zusammen zu tun eventuell auch mit einen dritten, so dass die Zuchtline nicht singulär ist und man nicht so viele Würfe im Jahr hat, hier denke ich das ein Zuchtverband/verein helfen könnte.
Das Ziel der Zucht ist den erhalt dieser Katzenrasse(Körperbau, Fellzeichnung und Charakter), von dieser Rasse gibt es nicht sehr viele Züchter.

Und das allergrößte Problem: wenn du zu Hause eine Zucht hast, also potente Tiere und Baby, dann ist Gesunheit und Hygiene das allerwichtigste. Gerade Babys sind in bestimmten Phasen extrem anfällig für Infekt - die dann leider auch schnell tödlich enden können. Und wenn du dann gleichzeitig irgendwo "Pflegekatzen" hast - die von wer weiß wo kommen und wer weiß was für Krankheiten haben ... dann ist das als würdest du mit ner brennenden Kippe im Sprengstofflabor rumrennen.
Darum ja auch meine Frage ob sich so etwas vereinbaren lässt, auf einen Resthof mit entsprechenden Gebäuden (welche man umbauen könnte) und ca 6000 m² Grundstück, könnte ich mir dieses schon vorstellen so das die Zucht und Pflegestation getrennt sind und keine Berührungspunkte haben.
Leider ist es nicht so einfach einen entsprechenden Resthof zu finden (noch muss ich ja arbeiten und hätte somit nicht ausreichend Zeit für die Tiere), in meiner Region schon gar nicht.
In den neuen Bundesländern gibt es entsprechende Grundstücke, nur passt mir da einiges persönlich nicht.

Es ist offensichtlich, dass du Katzen magst und dich kümmern und helfen willst. Aber warum genau willst du Rassekatzen züchten (ich meine, du hast hier nicht mal eine konkrete Rasse genannt, der dein Herz gehört)? Was soll das Ziel sein??
Ich mag nicht nur Katzen, ich komme vom Land und bin mit Tieren aufgewachsen.
Wenn ich könnte hätte ich mir schon vor Jahren einen Border Collie gekauft aber ich werde mir kein Tier anschaffen wenn ich mich nicht richtig um das Tier kümmern kann wie es sein sollte.

lg Angelofmoon
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #90
Meine Frage sollte keinen aggressiven Unterton mit sich bringen, sorry wenn es so geschrieben ist- war das nicht meine Absicht.
Ich wollte einfach gerne deine Ansicht zu der Frage lesen, die gut von dir beantwortet wurde.
Danke dafür. @Westpark-Nic
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #91
Zur Plegestelle:
Erstaufnahme solltest Du nicht sein (außer, Du findest nachts eine Katze und beherbergst sie bis zum nächsten Tag in einem getrennten Bereich).
Du weißt nie, welche Krankheiten sich die Tiere draußen eingefangen haben: Leukose, Parvo, Giardien...
Es gibt Katzenhalter, die so etwas machen, aber die haben schon lange Erfahrung und wissen, wie sie das Risiko minimieren.
Pflegstelle an sich wäre möglich, allerdings ist das schon zeitaufwendig. Die Vereine geben i.d.R. Tiere auf Pfegestellen, deren Pflegeaufwand kaum zu leisten ist im Tierheim (chronisch krank mit häufiger Überwachung und regelmäßiger Medikamentengabe), mutterlose Katzenbabies als Flaschenkinder, Mütter mit Kindern (vor allem scheu), Sterbeplätze (Katzen mit unheilbaren Tumoren), wilde Katzen zum Zähmen usw. usf.
Normalerweise bekommt man kein "pflegeleichtes" Tier in die Pflege, da diese eher schnell vermittelt werden können.
Alle Pfleglinge sind sehr zeitintensiv und ich glaube nicht, daß sich das mit einer Katzenzucht verträgt.
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #92
noch muss ich ja arbeiten und hätte somit nicht ausreichend Zeit für die Tier
Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber wenn du erst als Rentner mit der Zucht anfangen willst, ist es ein bisschen spät. Züchten heißt, in Generationen denken. Und das ist nicht nur ein Spruch. Du willst doch die Früchte deiner Arbeit noch sehen.
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #93
Meine Frage sollte keinen aggressiven Unterton mit sich bringen, sorry wenn es so geschrieben ist-

Ok ... die Aufforderung klang so ... "na - was hast du dazu zu sagen" ;) - da ist es ja gut, wenn man nochmal nachfragt.

Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber wenn du erst als Rentner mit der Zucht anfangen willst, ist es ein bisschen spät.

Das sehe ich genauso: Es geht ja nicht nur darum Babys zu produzieren und diese mit drei Monaten abzugeben: als ordentlicher Züchter, bist du (solltest du) auf Lebenszeit deiner Katzen Ansprechpartner für die Käufer sein. Ich habe bisher auch jedes Tier zurückgenommen, dass aus irgendwelchen Gründen nicht im neuen zu Hause bleiben konnte. Entweder habe ich dann neu vermittelt oder es blieb bei mir. Auch wenn wir alle keine Glaskugel haben und jeder von uns morgen vom Bus überfahren werden kann, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die von dir gezüchteten Katzen dich überleben ungleich viel höher, wenn du erst mit Mitte 60 anfängst.

Darum ja auch meine Überlegung sich mit einen zweiten Züchter zusammen zu tun eventuell auch mit einen dritten, so dass die Zuchtline nicht singulär ist und man nicht so viele Würfe im Jahr hat, hier denke ich das ein Zuchtverband/verein helfen könnte.

Als erst einmal glaube ich, dass du falsche Vorstellungen von dem hast, was ein Verein so macht. Das sind alles Ehrenamtler, die stellen die Papiere aus, organisieren Ausstellungen und meist ist dann schon fertig. Sicherlich bekommt auch mal Tipps und/oder Beratung. Manche veranstalten Seminare. Aber kaum ein Verein schafft auch nur regelmäßige Abnahmen der Zuchtstätten und erst recht nicht der Würfe. (Läuft bei Katzen mal ganz anders als bei Hunden, wo so etwas eher üblich ist).

Das Ziel der Zucht ist den erhalt dieser Katzenrasse(Körperbau, Fellzeichnung und Charakter), von dieser Rasse gibt es nicht sehr viele Züchter.

Über welche Rasse reden wir überhaupt? Und dann sind solche seltenen Rassen auch nicht wirklich ein Betätigungsgebiet für Anfänger. Bei sehr jungen, seltenen Rassen mit wenigen Züchtern sind Kontakte alles - und die hast du als Anfänger nicht. Dazu kommt, dass die Anforderungen an Verpaarungen, die Verantwortung in Bezug auf Gesundheit usw. ungleich viel höher sind, wenn man gerade erst dabei einen Genpool aufzubauen. Fehler können in dem Fall eine ganze Rasse ruinieren. Man muss in solchen Fällen züchterisch mit Werkzeugen und Mitteln arbeiten, die auch mal gar nichts für Anfänger sind.

Dann die Frage der Zusammenarbeit mehrere Züchter - nun ja ... das funktioniert einfach in allerwenigsten Fällen. Auch hier: es sind alles Menschen, die das als Hobby betreiben (keine "GEschäftsleute", die sich in erster Linie von rationalen Zielen leiten lassen) - da hat jeder irgendwie eine etwas andere Vorstellung davon, wie bestimmte Dinge zu handhaben sind und ganz schnell gibt es Konflikte.

Darum ja auch meine Frage ob sich so etwas vereinbaren lässt, auf einen Resthof mit entsprechenden Gebäuden (welche man umbauen könnte) und ca 6000 m² Grundstück, könnte ich mir dieses schon vorstellen so das die Zucht und Pflegestation getrennt sind und keine Berührungspunkte haben.

Der Berührungspunkt bist doch immer du. Tigerstern hat es ja schon gesagt: die Tiere, die man da betreut sind in der Regel krank. Das heißt, du müsstest bei jedem "Besuch" des anderen Bereichs, eine komplette Desinfektion betrieben (inkl. Klamottenwechsel). Ich denke, dass das nicht wirklich praktikabel ist.
Grüße
Nic
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #94
außer, Du findest nachts eine Katze und beherbergst sie bis zum nächsten Tag in einem getrennten Bereich
Das war die Idee einer Notfallstation (auch für Wildtiere), welche dann an die zuständigen Institutionen weiter gegeben werden.
Die Idee kommt nicht von ungefähr, vor 50 Jahren waren Tierärzte recht spärlich.
Bei uns im Dorf gab es damals einen Tischler aber keinen Tierarzt, er hat verletzte Wildtiere aufgenommen und gepflegt.
Nur die Tiere welche in freier Wildbahn nicht mehr überleben würden blieben bei ihm, alle anderen wurden wieder ausgewildert.
Heute gibt es für Wildtiere Institutionen die für diese Fälle zuständig und entsprechend ausgerüstet sind.
Bei der Idee der Notfallstation geht es nur um die Erstversorgung.

Pflegstelle an sich wäre möglich, allerdings ist das schon zeitaufwendig.
Aus diesem Grund fragte ich ja ob 5 bis 6 Pflegefälle in diesem Fall zu viel wären, das dieses Zeitaufwendig ist habe ich mir schon gedacht.

Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber wenn du erst als Rentner mit der Zucht anfangen willst, ist es ein bisschen spät. Züchten heißt, in Generationen denken. Und das ist nicht nur ein Spruch. Du willst doch die Früchte deiner Arbeit noch sehen.
Mag sein das die meisten Züchter schon früh anfangen, bei diesen sind aber auch die Umstände entsprechend wie zum Beispiel arbeiten von zu Hause oder ebend Hausfrau/mann.

Als erst einmal glaube ich, dass du falsche Vorstellungen von dem hast, was ein Verein so macht.
Ich habe schon einige Internetseiten von Vereine/Verbände besucht und vom Hocker gehauen hat mich bis jetzt noch keiner wo ich sagen würde, der Verein/Verband passt zu mir bei dem würde ich gerne Mitglied werden.
Da werde ich wohl noch einige Zeit im Internet verbringen.
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #95
Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber wenn du erst als Rentner mit der Zucht anfangen willst, ist es ein bisschen spät. Züchten heißt, in Generationen denken. Und das ist nicht nur ein Spruch. Du willst doch die Früchte deiner Arbeit noch sehen.

Das war auch mein Gedanke. Die Idee mit einer Pflegestation finde ich gut, wenn denn die eigene Gesundheit noch mitspielt. Aber erst im Rentenalter als Anfänger eine Zucht aufzubauen wäre schon sehr gewagt, selbst wenn man noch topfit ist. Ich kenne nur ein Beispiel einer mir bekannten Züchterin ( BKH ) , die verhältnismäßig spät angefangen hat zu züchten und dies auch erst nach mindestens 2 Jahren intensiver Vorbereitung und eingeholten Informationen. Sie muss damals so ca. Mitte 40 gewesen sein. Mittlerweile ist sie im Rentenalter und hat mit dem Züchten aufgehört. Es gab dafür keine gesundheitlichen Gründe, sondern einfach nur die Sorge, es irgendwann nicht mehr zu schaffen den Katzen gerecht zu werden. Unser Hundezüchter würde es wahrscheinlich anders sehen. Er ist mittlerweile über 80 Jahre und züchtet immer noch Riesenschnauzer sowie seit einigen Jahren auch Zwergschnauzer. Er hat aber immer Unterstützung von seiner Lebensgefährtin und seinem Sohn und ist selber noch absolut fit.
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #96
Er ist mittlerweile über 80 Jahre und züchtet immer noch Riesenschnauzer sowie seit einigen Jahren auch Zwergschnauzer. Er hat aber immer Unterstützung von seiner Lebensgefährtin und seinem Sohn und ist selber noch absolut fit.
Diese Leute gibt es leider, die kein Ende finden. Was wird aus seinen Hunden, wenn er nicht mehr ist? So jung werden Sohn und dessen Lebensgefährtin ja auch nicht mehr sein - wenn sie überhaupt übernehmen wollen und nicht nur jetzt aushelfen.
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #97
Läuft bei Katzen mal ganz anders als bei Hunden, wo so etwas eher üblich ist).
In der Hundezucht werden Zuchtstätten und Würfe abgenommen, das ist korrekt. Züchtergemeinschaften und das Verhältnis der Züchter untereinander sind jedoch nicht Sache der Vereine, @Angelofmoon , auch nicht in der Hundezucht.
PS: im übrigen ist es auch bei den Hunden so, wie WestparkNic es bei den Katzen schildert. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen, so dass sowas selten gut geht.
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #98
Mag sein das die meisten Züchter schon früh anfangen, bei diesen sind aber auch die Umstände entsprechend wie zum Beispiel arbeiten von zu Hause oder ebend Hausfrau/mann.

Du muss dich ja nicht dafür rechtfertigen, dass eine Zucht zur Zeit nicht in dein Leben passt. Ich habe z.B. mit Ende 40 damit aufgehört, weil es nicht mehr zu meinem Leben gepasst hat. Private und berufliche Veränderungen waren derart, dass ich gesagt habe, dass mir mir nicht genug Zeit bleibt mich so um eine Zucht zu kümmern, wie es notwendig ist.

Aber das rechtfertigt eben nicht, erst mit Mitte/Ende 60 erst damit anzufangen. Das ist den Tieren gegenüber einfach nicht fair.
Grüße
Nic
 
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