Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will...

Diskutiere Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... im Zucht und Genetik Forum im Bereich Katzenzucht und Nachwuchs; hallo saurier, vielen Dank für diesen Thread, hier wird *Aufklärungsarbeit* geleistet, die so mancher dringend nötig hat. und *Aufbauarbeit* für...
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #21
hallo saurier,

vielen Dank für diesen Thread, hier wird *Aufklärungsarbeit* geleistet, die
so mancher dringend nötig hat.

und *Aufbauarbeit* für die, die sich erdreisten eine Rassekatze zu lieben.
ich hab nämlich auch immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich die vielen
Katzen im Tierheim sehe und mich selbst dann für ein gut *sozialisiertes*
Kitten aus einer Zucht entscheide.

nochmal vielen Dank
Gismo
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will...

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  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #22
Ich finde, dass sich keiner dafür zu schämen hat, wenn er ein Rassekätzchen kauft - aber dann eben bitte aus einer entsprechend seriösen Vereinszucht!

Grüße
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #23
Ich beschäftige mich zur Zeit mit all diesen Fragen rund um die Zucht von Katzen speziell Maine Coon, da unser Katzenmädchen Diffy eine Superschöne ist, gekauft bei einer Züchterin mit Papieren usw.

Ich züchte seit ein paar Jahren Deutsche Doggen - ich liebe diese Rasse mit all ihren Eigenheiten und meine 3 großen, Mama Funny und ihre Kinder Amadeus und Alexa sind für mich wie meine Kinder. Unsere B-Welpen haben vor kurzem das Haus verlassen und sind bei tollen Familien eingezogen.

Ich weiß also sehr genau aus eigener Erfahrung was Zucht bedeutet, was dranhängt vor allem auch bei einer so großen Rasse, den Platz den man braucht einschließlich großem Garten, die Zuwendung, Ausbildung Hundeschule und und und .....

Ja und dann kam Diffy und der Wunsch mit ihr zu züchten, selbstverständlich nach den Anforderungen und Vorgaben des Zuchtvereins und des FIFe Dachverdandes (bei den Doggen ist es der FCI). Ich mache mich schlau, nehme die Hilfe der Züchterin in Anspruch, die ist sehr nett und würde mich auch zu Ausstellungen begleiten und das finde ich supertoll.

Es ist halt ein Unterschied ob eine süße Hauskatze Babys bekommt für die man dann natürlich alles tut um die Katzenbabys groß zu ziehen, oder ob man sich auf den Maraton einer Rassezucht einläßt. Geld muß man auf jeden Fall mitbringen, bei der Doggenzucht sowieso und bei der Rassekatzenzucht auch, das muß jeder vorher wissen und beachten.

Und wenn mich jemand fragt warum ich züchte kann ich nur sagen: ich liebe die Herausforderung alles zu tun damit meine Tiere ihrer Rasse entsprechend leben können, ich sie umsorgen und verwöhnene kann und
wenn es dann gelingt, daß sich Nachwuchs einstellt finde ich das super schön.
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #24
Ich habe auch nichts gegen Rassekatzenzucht - wenn sie eben vernünftig gemacht wird. Und das bedeutet für mich, dass die Gesundheit an erster Stelle steht. Da ich einer Zucht "zuarbeite" (ich halte für eine gute Bekannte einen ihrer Cooniekater potent) beschäftige ich mich auch viel mit Erbkrankheiten und Stammbäumen. Gerade bei Coonies stellen ja der geringe Genpool und die große Masse an Züchtern ein ziemliches Problem dar.

Als ich auf der Suche nach einem Cooniekitten war, erfüllte nur eine von ca. 30 Catterys alle meine Kriterien, die u.a. lückenlose Gesundheitstestung (HCM, PKD, HD, PL) und artgerechte Ernährung (Nassfutter und Rohfleisch, wenig bis gar kein Trockenfutter) umfassten.
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #25
Warum gibt es für Katzenzucht eigentlich keine Erlaubnispflicht analog derjenigen bei Papageien und Sittichen?
Ich habe niemals Sittiche gezüchtet, noch habe ich die Absicht, das mit Katzen zu tun, aber ich fand und finde es an und für sich ganz sinnvoll, wenn jemand, der - in diesem Fall - Säugetiere züchten will, sich vorher mal mit einem Amtsveterinär über die Theorie unterhalten muß und zudem auch bei der Begehung Zuchträume präsentieren muß, die den Anforderungen entsprechen. Bei den Sittichen ist zum Beispiel ein Quarantäneraum vorgeschrieben, der gefliest sein muß und im Bedarfsfall auch nur vom Züchter betreten werden kann/darf.

neugierige Grüße,
Sema
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #26
...... Säugetiere züchten will, sich vorher mal mit einem Amtsveterinär über die Theorie unterhalten muß und zudem auch bei der Begehung Zuchträume präsentieren muß, die den Anforderungen entsprechen. Bei den Sittichen ist zum Beispiel ein Quarantäneraum vorgeschrieben, der gefliest sein muß und

Sema, bei Sittichen ist die Vorschrift strenger, da sie Krankheiten haben können, die auch für Menschen gefährlich sind.

Aber auch in der Katzenzucht gibt es Auflagen wenn eine Zucht wegen ihrer Größe als gewerblich einzustufen ist, d.h. wenn ein Züchter mehr als 5 potente Katze hat oder mehr als 3 Würfe im Jahr.
Dann muß er einen Sachkundenachweis ablegen, Quarantäneräume haben und steht unter der Kontrolle des Amtsveterinärs

Kleine Zuchten gelten als Hobbyzucht und es gibt noch nicht einmal die Verpflichtung einem Zuchtverein anzugehören.

Ich bin schon der Meinung das man für das züchten von Säugetieren -egal welcher Rasse- viel strengere Richtlinien schaffen müßte
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #27
ICH AUCH!!!

Für mich dürften nur die eine Zuchterlaubnis erhalten, die eine Art Züchter-Führerschein (=umfassender Sachkundenachweis) abgelegt haben.

Aber das ist leider utopisch und scheitert vor allem am Widerstand derjenigen, die sich (warum wohl...) lieber nicht kontrollieren lassen wollen.

Grüße, sauri
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #28
Warum gibt es für Katzenzucht eigentlich keine Erlaubnispflicht analog derjenigen bei Papageien und Sittichen?
Ich habe niemals Sittiche gezüchtet, noch habe ich die Absicht, das mit Katzen zu tun, aber ich fand und finde es an und für sich ganz sinnvoll, wenn jemand, der - in diesem Fall - Säugetiere züchten will, sich vorher mal mit einem Amtsveterinär über die Theorie unterhalten muß und zudem auch bei der Begehung Zuchträume präsentieren muß, die den Anforderungen entsprechen. Bei den Sittichen ist zum Beispiel ein Quarantäneraum vorgeschrieben, der gefliest sein muß und im Bedarfsfall auch nur vom Züchter betreten werden kann/darf.

neugierige Grüße,
Sema

Genial, Ok es mag ja sein dass das bei Sittichen aus verschiedenen Gründen strenger ist - aber vor lauter Tierschutz sollten eben auch Züchter egal welcher Tiere strengstens unter die Lupe genommen werden.
Ebenso alle Hundehalter (passt hier nicht gaz hin, aber warum muß man für einen Jack-Russel nicht genau so eine Führerprüfung ablegen, wie bei nem 'Kampfhund'? -Angebracht wäre es!)

Ich habe als Kind mal Fische gezüchtet, zu Anfang nur um mir das Futter zu verdienen (ich war 10) Später wurde ich immer 'professioneller mit mehreren Becken und tollen farbigen Nachzuchten.
Im Vergleich zu Säugetieren vielleicht harmlos, aber für ne 10 bis 14 jährige allerhand ;)

Im Moment suchen wir ein Haus, indem ich dann zu gerne Angoras züchten würde... Allerdings bin ich mir sehr bewußt was da alles auf mich zukäme, und daher warte ich erstmal das Haus ab und entscheide dann neu. (Ich bin Mutter und Selbständige - Zeitmäßig viel zuhause und finanziell stabil)
Also eigentlich habe ich alle Voraussetzungen und eine tolle Katze... Aber wie gesagt, ist alles nicht so einfach!
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #29
Könnten Katzen - wie eben Papageienvögel - für Menschen lebensgefährliche Krankheiten übertragen, wäre das vielleicht auch so - aber weil es ja "so einfach und ungefährlich" ist, müssen Katzenzüchter keine Eignungsprüfung ablegen - LEIDER!

Grüße, sauri
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #30
Tja leider ist das so. Dabei sollten Menschen, die für Tiere lebensbedrohliche Dummheiten eingehen unbedingt daran gehindert werden! ;)
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #31
Ist ja mal interessant, wir haben unseren Kater auch von einer ,Züchterin' . Als wir Ihn abholten, fragten wir ob Gismo Papiere hat, die Antwort " Nein, aber die Eltern". Ok, war/ist uns auch schnuppe,
wir wollten einen Kater der zu'r Familie passt. (Passt auch:razz:) Aber wenn ich das hier so lese,
war die Züchterin Kern-Schrott:? Letztens habe ich mit Ihr telefoniert,da wollte sie mir direkt aus der neuen Zucht eine Katze schmackhaft machen. KOMISCH weil... Er wurde abgegeben weil er vom Vater/ Zuchtkater
(war sehr wieder- sprüchlich) immer unterdrückt wurde. Sprich immer auf den Deckel bekommen hat.
Ich weis jetzt nicht, ob Gismo geschädigt ist, vom auf den Deckel kriegen, oder ob eine Katze ihm gut
tun würde.:?: Die Züchterin kann ich ja kaum fragen??
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #32
Bin auch neu hier: Zum Thema Züchten versus Tierheim sage ich immer ein und das selbe. So gesehen dürften wir ja auch keine Kinder bekommen, sondern aus den Kinderheimen nehmen, weil es ja schon soviele in den Kinderheimen gibt, also wozu überhaupt eigene bekommen? Ist nur ne kleine Metapher;-)
ich denke , wenn man drüber nachdenkt, kann man schon verstehen was ich meine... Oder ist die Katzenliebe größer als die Kinderliebe? Ist eben sehr überzogen, ich weiß, regt aber zum weiterdenken an.
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #33
Bin auch neu hier: Zum Thema Züchten versus Tierheim sage ich immer ein und das selbe. So gesehen dürften wir ja auch keine Kinder bekommen, sondern aus den Kinderheimen nehmen, weil es ja schon soviele in den Kinderheimen gibt, also wozu überhaupt eigene bekommen? Ist nur ne kleine Metapher;-)
ich denke , wenn man drüber nachdenkt, kann man schon verstehen was ich meine... Oder ist die Katzenliebe größer als die Kinderliebe? Ist eben sehr überzogen, ich weiß, regt aber zum weiterdenken an.

Nun ja, die ursprüngliche Intension hier im Thread war ja eher die, worauf man bei der Zucht achten sollte und weniger Züchter vs. Tierheim, denn ich halte die auch für kein 'vs.' - sondern als Ergänzung: Rassekatzen vom Züchter, Hauskatzen/Mixkatzen aus dem Tierheim.

Und Kinder-zu-bekommen und Katzen-zu-züchten miteinander zu vergleichen, hinkt gewaltig. Zucht ist Selektion und die Verantwortung übernimmt der Mensch FÜR das Tier, bei menschlichen Schwangerschaften sollte man doch davon ausgehen, dass der Mensch seine Verantwortung für sich und sein Baby selber trägt und es eine (mehr oder weniger) bewusste 'eigene' Entscheidung ist - das ist ja nun bei der Tierzucht doch gravierend anders.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #34
Lana, gehe ich richtig in der Annahme, dass du 25 und kinderlos bist?
Dann sei dir verziehen ;) Aber es stimmt schon, der Vergleicht geht nicht.
Ich möchte hier nicht gerne vom Thema abkommen, aber dass die Kinderheime 'voll' sind, liegt an den einzelnen Fällen. Entweder liegt das Sorgerecht beim Jugendamt oder bei den leiblichen Eltern, die das Kind nicht großziehen können. Es gibt mehr unglücklich kinderlose Eltern als 'freie' Kinder.
In den Tierheimen ist es eher umgekehrt.
Und nun sollte der Kindervergleich hier enden!

Es geht um Katzen... yipiiee! :D

Ich hab da mal eine Frage...
Bei Katzenzüchtern geht man immer von 'Reinrassigen Katzen' mit Papieren aus. Die meisten zu vermittelnden Katzen gehen an 'Liebhaber'. Also ist es ab da fast egal ob sie kastriert werden. (Sollten sie aber)
Nun mal was anderes: Wenn ich als Züchter aber festgestellt habe, dass die Verpaarung zweier unterschiedlicher Rassen ganz toll ist, wäre das 'legal'? (Indem man die Papiere der Eltern kopiert um deren Reinrassigkeit zu beweisen)

Bei Hunden sehe ich das öfter, so wird zum Beispiel der Tschechoslowakische Wolfshund meistens mit deutschen Schäferhunden gekreuzt um die Rasse 'rein' zu halten.
Die Halter und Fans wünschen sich diese Mischung. Auch mit Papieren.

(Ich finde das übrigens interessant aber albern, es gibt meiner Meinung nach genügend Rassen und Mischlinge - doch ich kenne mich damit nicht aus.)
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #35
Tut mir leid, habe mich von der Diskussion etwas mitschweifen lassen mit meiner "Metapher" ;-) Kommt der Germanist in mir durch, mein Gehirn funktioniert eher mit Tropen und Stilmitteln;.) Ja ich bin noch kinderlos. Ich bin bei diesem Thema gelandet, weil ich vorhabe, wenn ich als GYMLehrer genung in 2 Jahren verdiene ne Hobbyzucht aufzubauen. In diesen 2 Jahren wollte ich dann jetzt schon einem guten Verein beitreten, Seminare zu Genetik belegen (Vorteil Hochschulzugang:) wer weiß vllt finde ich ja jemanden der bald Tierarzt wird, man weiß ja nie..)... und bin diesem Forum beigetreten, .Aber zwei Jahre brauche ich auf jeden Fall noch und mit Euren Ratschlägen und konstruktiver Kritik wird hoffentlich in zwei Jahren ein vorbildlicher Züchter aus mir werden. Zum Thema Verein beitreten: Nach welchen Kriterien sucht man sihc ein Verein denn aus? Woran erkennt man einen guten Verein. Sollte ich hier mit meiner Frage falsch sein, kann mich gern jemand schieben.1

Ach ja und einen Zuchtführerschein mache ich auch gerne, saurier:) In zwei Jahren komme ich darauf zurück...

Geduld, Engagement, starke Nerven und Respekt/Liebe zum Tier, (auch wenn man nicht züchtet ) sollte immer die Grundvoraussetzung sein. Darauf baut automatisch der Rest auf.

Ach ja und die artgerechte Ernährung! BARFen ist zwar sehr viel aufwendiger und verantwortungsvoller, weil man viel falsch machen kann, lohnt sich langfritig in die Gesundheit der Tiere zu investieren. Aber wir reden hier ja von möglichst idialer Zucht. Und wenn man schon anfängt, dann von Anfang an artgerecht.
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #36
Zum Thema Verein beitreten: Nach welchen Kriterien sucht man sihc ein Verein denn aus? Woran erkennt man einen guten Verein. Sollte ich hier mit meiner Frage falsch sein, kann mich gern jemand schieben.1

Nach verschiedenen Kriterien würde ich sagen. Zum einen sollte auch oder vor allem ein Zuchtverein sich die Tierschutzrichtlinien auf die Fahne schreiben, d.h. z.B. keine Rassen aufnehmen, die auf dem Gutachten zum Qualzuchtparagraphen stehen.
Er sollte strenge Zuchtrichtlinien haben, die möglichst wenig 'sollte' und 'könnte' enthalten, sondern ganz klar festlegen was sein muss und was nicht sein darf.
Ein typisches Beispiel: in den meisten Vereinen heisst es 'eine Katze sollte nicht mehr als drei Würfe in zwei Jahren haben', konsequenterweise müsste es lauten 'einen Katze darf nicht mehr als drei Würfe in zwei Jahren haben'
Der Verein sollte wert auf bestimmte Untersuchungen legen und sie auch zwingend fordern, z.B. Herz- und Nierenschall, Blutgruppenbestimmungen etc. und er sollte verbieten mit Tieren zu züchten, die heterozygot positiv für bestimmte erbliche Krankheiten sind.
Er sollte vernünftige Richtlinien für das Ausstellungswesen haben, keine Katze muss es in zwei Jahren zum Worldchampion schaffen, nur weil sie jede Woche auf Ausstellungen mit Doppelbewertungen erscheint.
Und er sollte seine Züchter auch kontrollieren, sonst sie alle Richtlinien nicht das Papier wert, auf dem sie stehen.
Andererseits sollte ein Züchter auch wissen, dass er seinen Verein nicht nur dafür hat Beiträge zu kassieren und Stammbäume auszustellen, eine Mitwirkung im Verein kann dessen Qualität nur steigern.

Du wirst es gewiss nicht leicht haben Vereine zu finden, die auch nur einen Teil dessen in den Richtlinien haben, nimm es aber trotzdem als Anhaltpunkt.


Ach ja und einen Zuchtführerschein mache ich auch gerne, saurier:) In zwei Jahren komme ich darauf zurück...
den gibt es leider nicht, aber einen Sachekundenachweis kann man ablegen und das sollte ein Züchter auch tun.

Geduld, Engagement, starke Nerven und Respekt/Liebe zum Tier, (auch wenn man nicht züchtet ) sollte immer die Grundvoraussetzung sein. Darauf baut automatisch der Rest auf.
Eines würde ich noch ergänzen wollen: Ethik, sich hält Dich in den meist unsichtbaren Grenzen, auf die Du aber als Züchter stossen wirst und die Du nicht überschreiten solltest.
Und habe Konsequenz, bei dem zu bleiben und nicht davon abzuweichen, was Du bereits jetzt als möglichst ideal siehst.
Niemand muss züchten, niemand braucht Rassekatzen wirklich, es muss deshalb mehr sein als nur ein Hobby.
 
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  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #37
Danke für die ausführliche Antwort, habe ich sehr zu schätzen, und ich habe ja Zeit etwas zu finden, dann reise ich lieber ein bisschen weiter...zum Thema mehr als ein Hobby: ich denke,unter Berücksichtigung all genannter Punkte wird die gesamte Angelegenheit automatisch zu mehr als nur "Hobby"zucht, bzw. sollte werden.

Wurde schon gewissenhafte Planung genannt. Ich kann mir vorstellen, es gibt genung Menschen, die kaufen mal die Katzen, dann bauen Sie die Voliere, ...erst bei der Geburt wird dann der Arzt eingeschaltet...es kann ja auch passieren, man kauft Katzen, und dann stellt man fest, dass sie gar nicht der geplanten Vorstellung, genetisch gesehen, entsprechen. Das weiß man ja erst wenn man sich mit Genetik auseinandergesetzt hat.

Apropos Genetik: Die kann man auch als nicht Student normalerweise für einen geringen Betrag mithören, und Vorlesungen (sogar kostenlos, wenn man sich einfach mal dazusetzt, Stundenpläne gibt es im Internet, und fragen kostet ja nichts) dürften ja gar kein Problem sein, solange man keine Scheine macht, so von mir als Anstoß:)
 
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  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #38
Was willst du mit einer Volière? Katzen sind doch keine Vögel *verwirrt schaut*.

Ein kleiner Denkanstoß am Rande: Der Lehrerberuf ist in meinen Augen einer der ungünstigsten, um seriös zu züchten, denn man kann sich nicht dann Urlaub nehmen, wenn die Katzen werfen/Kitten ggf. zugefüttert werden müssen - und du wirst es schwerlich schaffen, dass deine Katzen immer so rollen und werfen, dass da gerade Ferien sind...

Ansonsten rate ich zu gezielten Genetikseminaren, da die an der Unis sicher nicht so speziell auf Katzen eingehen, schau mal , da gibt es einige Tipp :wink:.
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #39
Ach, bin ich nicht im Vogelforum, ? "Verwirrt schauen":)
Dann schmeiße ich mein Studium, nehme einen Kredit auf und kümmere mich nur noch um Katzenzucht:)

Nein, Scherz bei Seite, ich meine eben ein Freigehege, mit Klettermglkeiten und co, Vielen Dank für die Verlinkung zur Genetik, die werde ich mir dann morgen nach der UNi noch vornehmen. Danke, wegen dem Job hab ich so gar nicht dran gedacht, Aber aus diesem Grund bin ich ja auch hier. UNd bis jetzt sehr viel gelernt. Aber man weiß ja nie, Stichwort Kinder, Elternteilzeit...und meinen zuk. Mann habe ich ja auch noch, der da hintendran steht.

Aber wegen der Genetik, ich meine nachschauen kann ja nicht schaden, ob die VETs was anbieten, die müssen sowas mit Sicherheit hören. Aber eher zu Allgemeininfo. Wenn man die Mgl hat, warum nicht nutzen?

Aber ich weich schon wieder ab, ist ja strenger als in manchem Seminar hier:razz:

Habe grad eben einen zufälliegen Link ausgewählt ... die Frau ist Lehrerin!:p Vllt sollte ich ja Sie mal anschreiben, wie sie den Lehrerberuf und Katzenzucht vereinbart...
 
  • Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will... Beitrag #40
Nic unterrichtet, wie du gelesen hast, an einem Berufskolleg - das ist ja doch ein bisschen was anderes als als Gymasiamlehrer in einer allgemeinbildenden Schule - jedenfalls soweit mir das bekannt ist - Nic, sag mal was dazu *lach*...
 
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