Da ich finde, dass wir und im Kreis drehen, noch eine (vorerst) letzte Antwort von mir, weil ich finde, dass wir einfach nicht weiter kommen.
Wie ich schon sagte, ist es für mich eine Frage der Abwägungen des Restrisikos. Einige sagen: So viele falsch negative Proben gibt es nicht und der Anteil der Kitten, bei denen das eben doch so ist, fällt nicht ins Gewicht gegenüber denen, die nicht behandelt wurden (weil es denen vermeintlich so viel besser geht). Kann ich akzeptieren, ich sehe es aber so: So negativ wirken Wurmkuren nicht, dass Kitten deshalb reihenweise automatisch krank werden und die, bei denen das der Fall ist, fallen nicht ins Gewicht gegenüber den anderen, die behandelt wurden, weil auch nicht zwingend nachgewiesen ist, dass die Wurmkur an sich der schuldige Faktor ist (siehe Fall im anderen Forum). Momentan sehe ich ein legitime Nebeneinanderstellung beider Theorien, von denen - wie ich finde - keine deutlich be- oder widerlegt ist.
Es ist eine Frage, wie man die Folgen einschätzt.
Sehe ich ähnlich wie bei der Abgabe eines kastrierten oder eben nicht Kitten. Einige Züchter sind, obwohl viele das anders sehen, gegen eine Frühkastra und machen das via Vertrag. Andere nicht, weil sie meinen, dass die evtl. vorhandenen Risiken zu vernachlässigen sind gegenüber der Gefahr, dass schwarz gezüchtet wird. Hier habe ich auch eine klare Präferenz, aber ich finde - grundsätzlich - beide Vorgehensweisen (für das einzelne Tier) legitim.
Danke für die anregende Diskussion, ich werde sie sicher interessiert weiterverfolgen

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