Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht

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  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #101
Ich habe diesen Verein nur als Beispiel genommen.

Was meinst du, wie viele Käufer erkundigen sich überhaupt vorab von welchem Verein die Papiere ihrer zukünftigen Katzen ausgestellt werden? Und selbst wenn- wie viele von denen gehen dann noch auf die HP des Vereins, prüfen nach und würden beispielsweise wegen so lascher Zuchtvorgaben dann von einem Kauf absehen?
 
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  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #102
Wenn Kittenkäufer sich vor dem Kauf bei einem Züchter nicht halbwegs informieren, dann ist das nicht anders, als wenn jemand bei Kauf von Gegenständen auf die Nase fällt. Beim Kauf von Handys oder Haushaltsgeräten werden oft wochenlang Testberichte durchforstet, man sucht nach Käuferberichten und macht sich kundig. Leider sieht das beim Kittenkauf oft anders aus und hinterher wird gejammert, weil man bei einem unseriösen Züchter oder gar Vermehrer gelandet ist. Dabei kann man in Zeiten des Internets so einfach sehr viele Infos finden, die einem helfen zu entscheiden, welches der richtige Züchter ist. So viel sollte einem wirklich die Katze wert sein.
Züchtet ein Züchter über einen Verein, von dem man nicht weiß, ob es den in 2-3 Jahren auch noch gibt oder der bekanntermaßen unseriös arbeitet, dann sagt das schon viel über den Züchter aus.

Ich bin seit einer Weile auch in einem kleinen Verein. Grund war für mich, dass das der einzige Verein mit auch sonst sehr guten Vorgaben ist, der eine spezielle Zuchtordnung für meine Rasse hat. Ich wollte einen Verein unterstützen, der seine Verantwortung ernst nimmt. Ich selbst brauche diese Vorschriften nicht, weil ich deutlich mehr mache., als in der Zuchtordnung steht.
 
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  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #103
Die Vereine achten immerhin darauf, dass die Mutterkatze ein bestimmtes Mindestalter hat und dass sie maximal 3 Würfe innerhalb von 2 Jahren bekommt und mit einem bestimmten Alter aus der Zucht ausscheidet. Wichtiger ist allerdings, dass man aufgrund der bekannten Ahnen überhaupt das Risiko auf Erbkrankheiten abschätzen kann, sofern die Ahnentafeln stimmen.
Deshalb ist für mich Vermehren ohne Verein normalerweise immer unseriös. Es mag mal sein, dass Zuchtexperimente ohne Verein starten und die beteiligten Züchter selbst die Aufzeichnungen führen, aber sobald eine größere Zahl an Katzen und Züchter existiert, die nicht sehr eng zusammenarbeiten, sind Vereine unverzichtbar, weil dadurch die Aufzeichnungen unabhängig von individuellen Züchtern geführt werden.

Leider kann man auch mit Verein unseriös züchten und solche unseriösen Vereinszüchter schaden der seriösen Vereinszucht mehr als vereinslose Vermehrer.

Sofern die Ahnentafeln stimmen....
Wenn ich das so lese, klingt das ganz schön frustrierend und auch nicht so, als hätte man in irgendeiner Form eine Art Sicherheit.:-(

Verstehe ich das also richtig, dass es wichtig ist in einem Verein zu sein, weil sonst keine Aufzeichnungen über die verschiedenen Zuchten existieren?

Irgendwie war ich da ganz schön blauäugig und mich hat beim Kauf, meiner Rassekatzen, der Verein nicht interessiert.
Letztendlich scheint der Verein aber auch total egal zu sein, weil eh niemand die Katzen schützt. Niemand kontrolliert, ob die Zucht sauber läuft, ob auf Erberkrankungen getestet wird, wie jung die Kitten und wohin vermittelt werden usw.
Also wenn es so ist, dass der Verein nur für die Aufzeichnung der Zucht wichtig ist.

Wenn jetzt aber die Vereine nicht einmal zusammen arbeiten, dann kommt man als Züchter aber doch auch nicht an alle Informationen ran, oder?
Eiei.

Für mich, als Liebhaber einer bestimmten Rasse, bleibt da nur der Züchter, den ich dann auf "Herz und Niere" prüfen sollte.
Und da auch hier Papier geduldig ist, bleibt mir am Ende nur mein Bauchgefühl.
Ernüchternd.
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #104
Es ist schon richtig, dass die Vereine in erster Linie dafür da sind, dass Aufzeichnungen über die Ahnen existieren. Deshalb kann man bei manchen alten Rassen die Ahnen bis Anfang der 20.Jahrhundert zurückverfolgen. Heutzutage ist das alles viel einfacher, weil es Computerprogramme dafür gibt, die einem dabei helfen, sich einen Überblick zu veschaffen. In sehr vielen Ländern kämen die Vereine auch gar nicht auf die Idee, ihren Züchtern Vorschriften machen zu wollen. Das ist vor allem für die deutschsprachigen Länder typisch.

Diese Aufzeichnungen sind wichtig, weil man nur durch eine Stammbaumanalyse die Art der Vererbung für viele Merkmale herausfinden kann oder auch wie groß die Wahrscheinlichkeit für die Vererbung bestimmter Merkmale bei einer Katze ist. Zwingend notwendig ist das natürlich bei negativen Merkmalen wie Krankheiten. Man kann heutzutage zwar so manches testen lassen, aber das ist nur ein sehr kleiner Teil dessen, was alles bei Katzen vorkommen kann und viele Tests sind nur bei bestimmten Rassen aussagekräftig.

Wenn man Informationen über Katzen haben möchte, kann man über die Ahnentafel herausfinden, wer der Züchter der Katze war. In der Regel fragt man dann den und mit etwas Glück bekommt man eine hilfreiche Antwort. Normalerweise kann der Züchter auch nachfragen, ob bei von ihm gezüchteten Liebhabertieren irgendwas vorgekommen ist. Voraussetzung ist natürlich, dass man entprechende Beziehungen in der Züchterszene seiner Rasse hat. Deshalb ist es für Züchter auch wichtig, mit welchen Züchtern sie zusammenarbeiten. Es nützt mir ja nichts eine schöne Katze zu haben, dessen Züchter nichts über seine Tiere und dessen Verwandtschaft rauslässt.

Bei meiner Rasse finde ich es schon etwas frustierend, weil ein Züchter im Grund genommen tun kann, was er will, wenn er den passenden Verein dazu hat. Bei uns gibt es noch sehr wenige Züchter und entsprechend wenig Zuchttiere, so dass die Entscheidungen eines jeden einzelen Züchters Auswirkungen auf die Rasse haben - im Guten wie im Schlechten.
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #105
Danke Silke, dafür dass Du Dir die Zeit genommen hast, mir das zu erklären.

Das die Aufzeichnungen auch wichtig sind, kann ich verstehen.
Jedoch ist für mich, als Liebhaber, die Gesundheit der Tiere noch viel wichtiger und da wird es ja leider ziemlich ungenau.
Was die Gesundheit betrifft, muss ich nun dem Züchter trauen, der mir seriös erscheint, mir den Verein anschauen und auch noch wissen, mit wem der Züchter so zusammenarbeitet.

Irre!
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #106
Das die Aufzeichnungen auch wichtig sind, kann ich verstehen.
Jedoch ist für mich, als Liebhaber, die Gesundheit der Tiere noch viel wichtiger und da wird es ja leider ziemlich ungenau.

Das eine ist nicht ohne das andere möglich. Nur durch die Aufzeichnungen der letzten 4-6 Generationen kann man Risiken bei Verpaarungen abschätzen, weil es nur für relativ wenige Krankheiten direkte Tests gibt. Die Tests sind zwar wichtig, aber nur die direkt erkennbare Seite dessen, was eine Katzen vererben kann. Jede Katze bringt aber auch noch mal so viele Erbanlagen mit, auf die man nur durch Kenntnis der Vorfahren und der weiteren Verwandtschaft schließen kann.
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #107
Verstehe.
Dann müssen nur noch die Ahnentafeln stimmen und man muss ehrliche Antworten der Züchter bekommen.:-?
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #108
Aus diesem Grund lass ich von jeder meiner Zuchtkatzen einen genetischen Abstammungsnachweis machen. Dann kann ich auch belegen, was in der Ahnentafel steht.
Ehrlichkeit unter Züchtern ist sehr wichitg. Deshalb versuche ich genau auszuwählen, von wem ich mir Kitten dazuhole.
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #109
Super, dass das möglich ist. So wird es wieder rund!:)
*Daumen hoch*
Danke für die Infos!:d042:
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #110
Ich habe mal wieder eine (vielleicht dumme) Frage.

Warum werden Kitten vor der Abgabe mehrfach entwurmt und damit die Darmflora evtl schon zerschossen?
Woher sollten die Mutterkatzen Würmer haben und wäre es nicht viel sinnvoller eine Kotprobe der Mutterkatze untersuchen zu lassen bevor man die Chemiekeulen in die Kitten "pumpt"?

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #111
Hallo Melanie,
bei Kitten geht es nur um Spulwürmer. Die brauchen leider keine andere Tierart als Zwischenwirt, was zur Folge hat, dass Larven aus dem Darm in andere Körpergewebe gelangen und sich dort abkapseln. Dort können sie von keinem Wurmmittel abgetötet werden. Bei einer trächtigen Katze werden diese ruhenden Larven wieder aktiv und wandern teilweise in das Gesäuge, teilweise in den Darm der Mutterkatze ein. Von dort können sie in die Kitten gelangen.
Ich würde jetzt meine Kitten nie vor 10-11 Wochen entwurmen, außer es gibt einen Anlass dafür und wenn, dann nur mit Mitteln, die nur auf Spulwürmer wirken. In dem Alter kann man auch problemlos durch Kotproben nachweisen, ob Würmer vorhanden sind oder nicht.
Wenn ich in Anzeigen schreibe, dass die Kitten entwurmt wurden, heißt das nicht unbedingt, dass sie Wurmmittel bekommen haben, sondern dass sie sehr wahrscheinlich keine Würmer haben. Da man das nie zu 100% ausschließen kann, schreibe ich das auch nicht so und rate ich allen Kittenkäufern, von den Kitten 4 Wochen nach Auszug noch einmal Kotproben untersuchen zu lassen. Bisher waren alle wurmfrei.
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #112
Vielen Dank Silke!
Du machst das wirklich vorbildlich, wie ich finde.
Eben keine unnötige Chemie in die kleinen Körper zu "pumpen".

Was ich aber nicht verstehe, warum hat die Mutterkatze evtl ruhende Larven, wo sollen die herkommen?
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #113
Was ich aber nicht verstehe, warum hat die Mutterkatze evtl ruhende Larven, wo sollen die herkommen?

Die können von Generation zu Generation weitergegeben werden. Deshalb ist ja auch die offizielle Empfehlung ab 6 Wochen alle 2 Wochen Wurmmittel zu verabreichen. Dadurch kann man das Risiko sehr senken bzw. diese Kette unterbrechen. Allerdings hab ich schon am Anfang meiner Zucht die Erfahrung gemacht, dass vor allem junge Kitten danach immer ein paar Tage brauchten, bis sie wieder gut zugenommen haben. Man lernt eben dazu.
Die andere Seite ist auch, dass der Kontakt zu Darmparasiten nicht grundsätzlich negativ ist. Das Immunsystem lernt daran und neigt später dann nicht so sehr dazu, sich mit Unsinnigem zu beschäftigen (Allergien).
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #114
Jetzt bin ich wieder schlauer.
Ich danke Dir.:a066:

Ich finde wirklich, dass Du sehr verantwortungsvoll mit dem Thema Entwurmen und auch mit dem Thema Impfen umgehst.

Magst Du nicht auch Oris züchten?:-D
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #115
:p Ich bin glaube ich nicht so der Typ für Orientalen.
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #116
:lol: Schade!

Wer weiß, vielleicht werde ich mal der Deutsch-Langhaar-Typ!:-D
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #117
Habe im Bezug auf nicht oder pflanzlich entwurmte Kitten eine böse Erfahrung gemacht. Unsere Ragdoll war pflanzlich entwurmt als sie mit 17 Wochen zu uns kam.
Fazit ich musste mit ihr gleich als sie Kot abgesetzt hatte in die Tierklinik fahren. Und das Kitten war total verwurmt. Mit ihren 17 Wochen wog sie gerade mal 1kg. Gesundheitszeugnis bekam das Tier mit.
Nach der mehrfach entwurmen nahm das Tier täglich 0,1kg zu.
Heute ist es fast 2 Jahre her. Was sie allerdings beibehalten hat, ist dass sie nur wenig Futtersorten verträgt.
Von vielen bekommt sie Beigen Stuhl. Nun haben wir Futter gefunden dass vertragen wird.
War eine lange Prozedur.

Das war nicht lustig. Denn das andere Tier musste ich gleich mit entwurmen wobei ich es zuvor entwurmt hatte, bevor das Kitten kam.

Ich würde kein Kitten mehr wollen dass nicht ordnungsgemäß mit Paste mehrfach entwurmt worden ist.
Was wir im Endeffekt an Ärger und Tierarzt Kosten hatten war schlimm. Blutuntersuchungen, mehrfach Kotuntersuchungen. Das Tier war anfangs auch unsauber. Sie bekam kurz nachdem sie hier war eine Blasenentzündung.
Die Tierärzte meinten das kommt von der Totalverwurmung. Die Abwehrkräfte sind bei so einem Kitten sehr geschwächt, weil die Würmer das Kitten belasten.
Flöhe kamen auch hinzu. Bis wir das Tier letztendlich behandelt hatten waren das erhebliche Kosten.
Natürlich wollte der Züchter nichts davon wissen, geschweige denn uns einen Betrag in der Mitte zu erstatten.

Er hat einfach kurz danach den Kontakt ganz eingestellt.
Wie ein Tierarzt bei so einem Kitten ein Gesundheitszeugnis ausstellen konnte, blieb bis heute vom Tierarzt unbeantwortet.
Genauso vom Züchterverband, der mehrfach kontaktiert wurde, kam keine Antwort.

Gezüchtet wird heute noch, allerdings wie ich über Ecken erfahren habe werden die Kitten medizinisch entwurmt.
Nicht mehr pflanzlich.
Der Züchter machte einen guten Eindruck, viel Platz für alle Tiere ein tolles Haus. Man konnte die Elterntiere und alle Zuchttiere sehen.
Denke einfach dass der Züchter hier seinen Fehler eingesehen hat und Kitten künftig nicht nur pflanzlich entwurmt.
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #118
Wir reden hier ja von sehr seriösen Züchtern wenn es um Leute wie Borealis geht. In eurem Fall war der Züchter wohl nicht so seriös. Ich kann nur sagen, dass alle mir bekannten seriösen Züchter sich in Grund und Boden schämen würden, wenn eines ihrer abgegebenen Kitten Flöhe mit abgeben würde. Klar, kann passieren, darf aber nicht. Und wenn es doch passiert, ist es selbstverständlich, dass der seriöse Züchter diesbezüglich alle Kosten übernimmt. Das machen selbst Tierheime und die sind auf Spenden angewiesen.
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #119
Emy28, Borealis hat nicht geschrieben, dass sie mit pflanzlichen Mitteln entwurmt, wenn Würmer vorhanden sind, sondern, dass sie mit einem Mittel entwurmt, welches nur gegen Spulwürmer wirkt.
Verantwortungsbewusst wie sie ist, packt sie nicht die ganz große Chemiekeule aus um eben nicht die Darmflora zu zerschießen, wie das dann offensichtlich mit Deinem Ragdoll passiert ist, nach den mehrfachen Entwurmungsmitteln.

Um ehrlich zu sein, würde ich meinen zukünftigen Züchter (falls ich noch mal Kitten haben möchte), darum bitten, es genauso zu machen, wie Borealis.
 
  • Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht Beitrag #120
Warum werden Kitten vor der Abgabe mehrfach entwurmt und damit die Darmflora evtl schon zerschossen?

Jetzt muss man an dieser Stelle erwähnen, dass fast alle Vereine vorschreiben, dass die Kitten bei Übergabe "entwurmt und geimpft" sein müssen. Als ich noch in den Anfängen meiner Zucht war, stand das für mich auf einem Level und eine Rückfrage beim Tierarzt brachte dann so eine Empfehlung wie: "ab der dritten Wochen - alle zwei Tage entwurmen". (EDIT: das ist natürlich ein Schreibfehler ... es sollte alle zwei Wochen"" heißen)

Hat man als Anfänger auch erst mal so gemacht ... machten fast alle Züchter damals (also auch hier bekam man diese Rückmeldungen).

Wie Borealis machte ich aber auch die Erfahrung, dass die Kitten nach jeder Entwurmung (logischerweise) ein paar Tage in den Seilen hingen, schlechter zunahmen usw.

Ich bin dann auch dazu übergegangen, vor der ersten Impfe eine Kotprobe testen zu lassen und nur noch zu entwurmen, wenn wirklich etwas gefunden wird (was bisher noch nie der Fall war). Allerdings hat man mit jedem neuen Tierarzt immer wieder die gleichen Diskussion, dass sie eben meinen, Kitten müssen entwurmt werden.

Einen kritischen Fall hatte ich nur einmal, als ein Kitten nach der Abgabe heftigen Durchfall bekam, die Leute in Panik zum NOtdienst sind und dieser mit einem Schnelltest Giardien diagnostizierte. Obwohl ich den Leuten alle entstandenen Kosten ersetzt haben, waren sie für meine Argumente (das der Schnelltest für die Tonne ist, dass es bei keiner meiner Katzen Giardien gab (ich hatte hier extra noch mal getestet) und das auch keins der anderen Kitten aus dem Wurf Giardien hatte) nicht zugänglich. Sie blieben bei der Überzeugung, dass ich den Fehler gemacht habe, weil ich nicht entwurmt habe. Grundsätzlich wäre es mir ja egal, wenn jemand mein Verhalten kritisiert - schade war hier nur, dass sie danach jeglichen Kontakt abbrachen und sich nie wieder gemeldet haben.

Grüße,
Nic
 
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