Warum keine Mischlinge?

Diskutiere Warum keine Mischlinge? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; @ Lony Schönes Beispiel. Sowas ist doch echt unnütz, oder!?
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #41
@ Lony

Schönes Beispiel. Sowas ist doch echt unnütz, oder!?
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #42
Kenne auch so nen fall von neuer rasse(naja mix ist ja keine anerkannte).....mama Labbi und Papa nen aussie.Mama abgehauen während der läufigkeit und wurde tragend,naja ende vom lied nen labbi körper mit farbe vom aussie.Sollte nur einmal gewesen sein.Das ganze hat dann mal eben 7*350€ gebracht.Ende vom lied die haben fleißig weiter gemacht
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #43
Ic habe auch schon oft gehört: "Mischlinge sind doch viel gesünder. Die ganzen Rassen sind doch alle überzüchtet.":roll::-?

Bei Hunden gibt es vermutlich so viele Mischlinge, weil es kein "Hunde-Pendant" zu der Europäischen Hauskatze (die ja immer noch am häufigsten vorkommt) gibt. "Erwünscht" sind diese Mischlinge aus Sicht der Hundezuchtvereine aber bestimmt nicht.

Das Problem bei Mischlingskatzen ist (wie grundsätzlich beim unseriösen Vermehren), dass jemand, der beispielsweise einen BKH-Kater auf eine MC-Dame setzt (wie es bei den Eltern von meinem Othello passiert sein muss), wenig Ahnung von Genetik hat und auch nicht auf diverse Erbkrankheiten testen lässt. Ich kenne jedenfalls keinen "Mischlingszüchter", der so etwas tut, weil es einfach sehr kostenintensiv und aufwändig ist. Zudem sind meist auch nicht die Großeltern und Urgroßeltern bekannt (um eventuelle Krankheitsgeschichten zurückzuverfolgen), denn wenn verschiedene Rassen miteinander verpaart werden, stammen diese betreffenden Tiere in der Regel bereits von Vermehrern, weil die Zuchtvereine (außer in einigen speziellen Fällen) nur Verpaarungen INNERHALB EINER RASSE erlauben.

Zu den MC: Da die gesamte MC-Zucht auf nur 5 Ursprungskatzen zurückgeht und die heutigen Stammbäume von liniengezogenen Tieren zu 70-75% aus diesen 5 Katzen bestehen, sind einige Züchter dazu übergegangen, durch so genannte New Foundations den Genpool zu erweitern und die Inzuchtwerte zu senken. Diese Tiere werden sehr sorgfältig in abgelegenen Gegenden (Indianerreservate, Bauernhöfe, Wälder) von Maine und Kanada "eingesammelt", auf alles mögliche untersucht, bei einem Verein registriert usw. Kritiker dieser Zuchtpraktik behaupten allerdings, dass diese Katzen einfach irgendwelche langhaarigen Mischlinge sind.

Genau das meine ich, warum erlaubt der Zuchtverband die gezielte Eunkreuzung (ich meine immer zum Wohle der Gesundheit und nicht um extreme Merkmale rauszuzüchten) eher selten, nimmt so nen begrenzten Genpool in kauf und lässt auch noch die platten Persernasen zu?
Das mit den MC-Foundationtieren, war meiner Meinung nach ja schonmal ne super Sache. Wobei ich es auch nicht tragisch fände wenns LH-Mischlinge waren, hauptsache gesund.
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #44
Preisfrage: Was ist das für ein Mischling?




Othellos Mama ist eine Maine Coon (was man bei Othellos Optik nun so gar nicht erwarten würde und was ich auch selbst nie glauben würde, wenn ich die Mama nicht mit eigenen Augen gesehen hätte) und Othellos Vater war sehr wahrscheinlich (man weiß es aber nicht 100%ig genau:roll:) ein BKH (was man sich schon eher vorstellen kann).

Was ich damit sagen will: Mischlinge sehen oft ganz anders aus, als man erwartet. Man weiß halt nie, was dabei rauskommt...
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #45
Wenn man ab und zu phänotypisch ähnlich einkreuzt, wär das aber doch garnicht so tragisch, oder?
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #46
Das mit den MC-Foundationtieren, war meiner Meinung nach ja schonmal ne super Sache. Wobei ich es auch nicht tragisch fände wenns LH-Mischlinge waren, hauptsache gesund.

Leider sehen das viele MC-Züchter anders. Die Einkreuzung von Foundationtieren würde "die Rasse kaputtmachen", "den Rassestandard zum Negativen verändern", etc. Die meisten Menschen (und offenbar auch einige Züchter:-|) wissen wohl nicht, dass die Maine Coons, mit denen die Zucht damals begann, ganz anders aussahen, als die heutigen 12kg-Kolosse auf den Ausstellungen, die zentimeterlange Pinsel auf den Ohren haben.
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #47
Kenne auch so nen fall von neuer rasse(naja mix ist ja keine anerkannte).....mama Labbi und Papa nen aussie.Mama abgehauen während der läufigkeit und wurde tragend,naja ende vom lied nen labbi körper mit farbe vom aussie.Sollte nur einmal gewesen sein.Das ganze hat dann mal eben 7*350€ gebracht.Ende vom lied die haben fleißig weiter gemacht

Na von solchen neuen *Rassen* ist ja nun Zeitung und Internet voll und hat ja nichts mit dem Thema hier zu tun.Selber Schuld wenn einer sich so ein Hund kauft.
Aussi und Labbi stell ich mir als sehr ungünstige Konstillation vor.Hüte und Jagd/Apportierhund.Ja,das passt :lol:.
Es gibt aber auch neu enstandene Rassen in Vereinen.Da wird schon mehr auf Gesundheit/Erbmerkmale ect geachtet.So zum Beispiel der Labradoodl.Mittlerweile ne anerkannte Rasse und ist aus Labrador und Pudel enstanden.
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #48
1. Finde ich den Othello richtig prächtig und
2. Sieht man beide Rassen meiner Meinung nach ;-) Die MC an der ausgeprägten Schnüss und die BKH am breiteren, runden Gesicht.

Ich würde es auch voll in Ordnung finden, wenn man ab und an mal andere Tiere mit einkreuzen würde, um den Genpool zu erweitern oder "fehlgeschlagene" Rassemerkmale auszugleichen.
Verstehe auch nicht, warum manche Züchter da so "engstirnig" reagieren...ist doch zum Wohl der Tiere!
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #49
Das ist echt traurig! Ich find die MCs ja auch wunderhübsch, so wie sie sind, trotzdem muss ich keinen Riesntiger zu Hause haben... aber aus Liebhabersicht sieht man das wahrscheinlich anders.
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #50
1. Finde ich den Othello richtig prächtig und
2. Sieht man beide Rassen meiner Meinung nach ;-) Die MC an der ausgeprägten Schnüss und die BKH am breiteren, runden Gesicht.

Danke! Ja, insofern ist Othello eine gelungene Mischung:lol:. Er hat nicht so ein "plattes" Gesicht, wie es bei einigen BKH der Fall ist, aber auch nicht so eine extreme Schnute wie manche Coonies. Die Züchterin meines Coonies Antonio meinte auch, dass man an der Schnauze schon den Coonie erkennen kann. Othello hat auch am Bauch/am Hintern etwas längeres Fell, aber das sieht man halt nicht auf den ersten Blick.
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #51
ich hab ne platte bkh....Dein othello ist typisch bkh schädel:)
 

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  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #52
Dein othello ist typisch bkh schädel:)

Wie gesagt, ist es bei Othello nicht 100%ig sicher, dass sein Papa ein BKH war, aber mir haben das jetzt schon mehrere BKH-Kenner bestätigt.
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #53
Na siehste ;-) So gesehen die perfekte "äußere" Mischung :lol:
Wie es mit den inneren Werten aussieht ist da natürlich ne andere Frage :mrgreen:

Ich hab ja auch Mixkatzen. Hab sie ja von Eva vom Streunerhof ;)
Sind Geschwister, aber Nica ist langhaarig. Die Streuner-Mamakatze war kurzhaarig, also war Papa wohl irgendwas langhaariges.
Ist schon komisch irgendwie, wenn man garnicht genau weiß, was da mitgespielt hat.
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #54
[...] Bei manchen Rassen versteh ich auch den Sinn nicht so ganz.Z.B beim Labrador:Den gab es in den Farben blond,schwarz und braun.
Jetzt wurde ein Weimaraner mit eingekreutzt damit es auch Labbis in Silber/blue gibt.[...]

@ Lony

Schönes Beispiel. Sowas ist doch echt unnütz, oder!?

Interessant :lol:, ihr seid aber fast alle SOOOOOO begeistert von meinen Zimtschnecken, meint ihr, solche Farben sind vom Himmel gefallen *lol*?
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #55
Würfe müssen durchdacht und geplant sein um Krankheiten zum größten Teil ausschließen zu können.

OK, das stimmt schon und da bin ich auch zum größten Teil eurer Meinung. Aber wenn ich mir Cakes oder all die anderen Katzen die ich so kenne anschaue, dann ist nicht jede Mischlingskatze von Erbkrankheiten geplagt, im Gegenteil, die die ich kenne sind alle gesund, und auch nicht jede Rassekatze ist vor Krankheiten geschützt nachdems ja so Sachen wie Spontanmutationen oder sehr seltene Erbkrankheiten gibt. Und für mich ist mein Feld-Wald-Wiesen-Kater nicht weniger wert, nur weil ich keine 1000 € für ihn gezahlt habe - meiner Meinung nach sind alle Katzen gleich viel "wert" (also jetzt vom ideellen Standpunkt aus), egal ob die Papiere zu den Pharaonen zurückreichen oder bei der Sintflut verloren gegangen sind ;-)
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #56
Das ist echt ein Thema mit dem man zig Seiten füllen kann, und warscheinlich nie zu einem gemeinsamen Nenner kommen wird............
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #57
OK, das stimmt schon und da bin ich auch zum größten Teil eurer Meinung. Aber wenn ich mir Cakes oder all die anderen Katzen die ich so kenne anschaue, dann ist nicht jede Mischlingskatze von Erbkrankheiten geplagt, im Gegenteil, die die ich kenne sind alle gesund, und auch nicht jede Rassekatze ist vor Krankheiten geschützt nachdems ja so Sachen wie Spontanmutationen oder sehr seltene Erbkrankheiten gibt. Und für mich ist mein Feld-Wald-Wiesen-Kater nicht weniger wert, nur weil ich keine 1000 € für ihn gezahlt habe - meiner Meinung nach sind alle Katzen gleich viel "wert" (also jetzt vom ideellen Standpunkt aus), egal ob die Papiere zu den Pharaonen zurückreichen oder bei der Sintflut verloren gegangen sind ;-)

WO hat irgendjemand das Gegenteil behauptet?!?!?! Es ghet NIE um dem WERT :shock: eines Lebens :roll:, es geht um die GESUNDHEIT und natürlich kann es auch extrem gesunde und robuste Mischlingskatzen, bei denen sich keiner um die Verpaarung gekümmert hat, und kranke Rassekatzen, bei denen die Elterntiere eigentlich im Vorfeld sorgfältig untersucht wurden. Es geht um die Wahrscheinlichkeiten und Eventualitäten... Die Chance, dass ein Kitten, dessen Eltern zurückzuverfolgen sind und man aufgrund der Übersicht, die man über die Verwandtschaft hat und die Test etc., einfach gesünder ist, ist halt größer. Und sollte das nicht das Ziel sein?

Und nur noch mal zum Verständnis - jedenfalls zu meinem und dem, was ich schreibe: Ich rede von Rassekatzen und Rassekatzenmixen, nicht von Hauskatzen!
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #58
Interessant :lol:, ihr seid aber fast alle SOOOOOO begeistert von meinen Zimtschnecken, meint ihr, solche Farben sind vom Himmel gefallen *lol*?

Heike, was musste man mit einbringen um solche Farben zu bekommen ?
Bleiben wir mal beim Labbi und die neueste Trendfarbe.
Sobald ich dort eine andere Rasse miteinkreutze um die gewünschte Farbe zu erzielen hat das mit dem Original nichts mehr zu tun.Für mich ist das dann auch ein Mix und sollte auch als solches verkauft werden.Denn schliesslich sieht man an der neueren Form (grob mal gesagt) das da ein Weimaraner mit gemischt hat auch wenn man noch grob den Labrador erkennt :wink:.
Als vor Jahren die Labbis mal voll im Trend waren kam keiner auf die Idee andere Farbschläge an diesen wundervollen Hunden zu züchten.Das kam erst später als die Flaute kam und der Labbi nicht mehr so interessant war.
Oder das Beispiel Dogge.Es gab Sie in schwarz/weiss,gelb,schwarz,braun.
Irgendwann durch zufall kam dann die Grautigerdogge mit den blauen Augen.Es hiess soetwas ist durch ein Gendeffekt enstanden und wurde Jahrelang von Zuchtvereinen nicht anerkannt.
Gendeffekte scheinen aber bei manchen Züchtern irgendwie nicht so schlimm zu sein denn es wurde weiterexperimentiert und Hoppla jetzt wird auch Grautiger anerkannt.
Ich finds nur schade das bei manchen Rassen egal ob Hund oder Katz solange herumgezüchtet wird das neuere Formen/Farben ect manchmal ganz schön vom Original hinwegdrifftet :wink:.

LG Conny
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #59
Die meisten anderen Farben sind schliesslich nicht nur nicht anerkannt, sondern bedeuten leider noch immer häufig den Tot für die kleinen Scheisser. Weisser Boxer... war das ein Drama! Und dabei sind's für viele mit die Schönsten. Grautiger-Dogge, richtig. Dachte (@ Saurier) das die neuen Farben irgendwann durch Zufall in gleichbleibenden Rassen entstehen und sich durchsetzen.

Das der Labbi in "grau" dank der beigemischten Rasse kein Labbi mehr ist, sehe ich auch so.
 
  • Warum keine Mischlinge? Beitrag #60
Hallo zusammen,

ich habe hier ausgiebig die Themen über Vereinszüchter und sog. Vermehrer verfolgt. Jetzt stellt sich mir folgende Frage:

Vereinszüchter, die hier als einzige zum Vermehren von Katzen Berechtigte angesehen werden, züchten doch konkrete Rassen, oder habe ich das missverstanden? Wenn also nur noch Vereinszüchter vermehren würden, gäbe es doch nur noch Rassekatzen und keine Mischlinge mehr, oder nicht? Warum will man bei Katzen Mischlinge verhindern? In den meisten anderen Tierarten sind Mischlinge doch auch in hoher Zahl vertreten, zum größten Teil sogar gezielt gewollt. Aber warum soll das bei Katzen so verpöhnt sein?

Ich hoffe, mich kann hier jemand aufklären. Vielleicht habe ich das auch einfach nicht richtig verstanden... :???:

Vielen Dank für Eure Antworten im Voraus! :)


wenn es um rassekatzenzucht geht ja.

es ist nicht zwingend erforderlich verschiedene rassen zu mischen und wenn dann gehört das in vernünftige hände, mit verstand und bedacht gemacht und ist zudem eine sehr kostspielige aufwändige angelegenheit.

jüngstes beispiel: ein maine coon züchter möchte eine MC mit einem karakal verpaaren, der aufschrei und das entsetzen der mehrheit ist rießen groß! ich frage mich warum!? wenn doch mischlinge und neue kreationen so wünschenswert sind?

alles andere ist wahl- und ziellose vermehrung ohne rücksicht auf verluste!

fakt ist das vermehrer in der regel ihre katzen nicht regelmäßig auf erbkrankheiten testen und untersuchen lassen, was mehrere hundet euro pro tier und jahr kostet, reine profitgier steht hier im vordergrund!
von den voherigen generationen hat man in der regel schon gar keine ahnung mehr

als mischlinge sehe ich unsere hauskatzen mit ihrer großen vielfalt und diese werden nie vom aussterben bedroht sein.

und letztendlich ist das katzenelend groß genug da braucht man nicht noch zusätzlich rassemischlinge produzieren



Beispiel: "[...] Fazit: Mischlinge sind zwar weniger anfällig für rassespezifische Krankheiten – ein Mischling ist jedoch kein Garant für einen gesunden Hund! [...]"

auch solche aussagen sind einfach nur unüberlegt denn mischlinge können genau die selben krankheiten wie ihre vorfahren aufweisen


Aber ist denn die Aussage *Mischlinge wären gesünder* nicht schon längst überholt und völlig veraltet ?
Ich hab mir mal ne CD Von Martin Rütter (Hundetrainer) angeschaut der ganz klar das alles wiederlegt.

LG Conny

die alten ammenmärchen halten sich leider hartnäckig



Warum kein outcross? Das leuchtet mir irgendwie immer noch nicht ein. Dass man besser nicht wahllos Perser auf MC o.ä. setzt ist mir klar. Wenn aber beide Elterntiere getestet sind, wären die Mischlingskitten doch genauso wahrscheinlich gesund wie die reinrassigen, dafür hätte man aber den Genpool wieder ein bischen erweitert...?

und welcher vermehrer lässt seine tiere dahingehend jährlich untersuchen?!


Naja, jede Rasse ist ja mal aus Mischlingen entstanden und war so lange ein Mischling, bis sie als Rasse anerkannt wurde.

das stimmt nicht, die MC z.b. lebt ursprünglich in den wäldern von maine als wildkatze

einfach so wird kein mischling als eigenständige rasse anerkannt, dazu erfordert es viele jahre zeit, einige generationen an nachzuchten, viel platz und einen ganz dicken geldbeutel und wenn man dann glück (ob es ein glück ist!?) hat kann es evtl. eine neue rasse geben



Naja, ich glaube mal gelesen zu haben, dass die rassespezifischen Krankheiten bei den MCs entsdanden sind, weil die gesamte Rasse aus zwei Elterntieren entstanden ist, deren Kitten dann miteinander etc. etc.
Würde man nun ab und an mal ein rassefremdes Tier einkreuzen, das phänotypisch ähnlich ist, würde das doch an der Optik nicht viel ändern, dafür hätte man die genetische Situation ein bischen entschärft.

das ist schlichtweg falsch,
es ist vielmehr den MC züchtern zu verdanken, das heute z.b HCM allgemein bekannt und im übrigen am häufigsten bei der hauskatze zu finden ist, was vermuten lässt, daß man sich das mit einkreuzungen in die rasse rein geholt hat


Was ich bei Rassezucht wirklich schlimm finde, ist wenn das Wohl des Tieres aus den Augen verloren wird, z. B. wenn bei Hunden sowas wie Chihuahuas mit nem Gewicht von 500 g rauskommen, damit sie auf der Hundeausstellung mehr Punkte kriegen...

wo hast du dir so einen bären aufbinden lassen?

in über 20 zuchtjahren hab ich kein solches ausgewachsenes exemplar gesehen und die existenz ist mir von züchtern im VDH/FCI nicht zu ohren gekommen


Leider sehen das viele MC-Züchter anders. Die Einkreuzung von Foundationtieren würde "die Rasse kaputtmachen", "den Rassestandard zum Negativen verändern", etc. Die meisten Menschen (und offenbar auch einige Züchter:-|) wissen wohl nicht, dass die Maine Coons, mit denen die Zucht damals begann, ganz anders aussahen, als die heutigen 12kg-Kolosse auf den Ausstellungen, die zentimeterlange Pinsel auf den Ohren haben.

das findet man bei anderen rassen und bei hunden auch das ist nichts aussergewöhnliches wenn der mensch die hand im spiel hat ... leider nicht immer zu gunsten der jeweiligen rasse/art

im fall der MC´s auch unumgänglich da man fremdrassen mit einkreuzen musste

wie viele solcher nachweislich 12 kg kolosse kennst du denn?
 
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