Sorry, ich bin etwas verspätet, da ich nebenher
noch was anderes erledigt hatte. :lol:
Die Frage kann man auch umdrehen: wieso nur reinrassige?
Na ich hab die Frage ja bewusst umgedreht, weil du
das Umgekehrte gefragt hattest.
Wenn du das jetzt wieder umdrehst, haben wir keine
neuen Erkenntnisse daraus gewonnen und sind wieder
bei der Eingangsfrage. :lol:
Mir erschließt sich der Sinn daraus nicht.
Keine genetischen Merkmale, Besonderheiten etc. was
diese Gruppen von Tieren der "Züchter" ausmachen würde.
Mixe zu züchten hätte überhaupt keinen Sinn und würde
keinen Zweck erfüllen. Du wüsstest nie, was für Kitten
du aus einer Verpaarung im Endeffekt erhältst. Das meine
nicht im Sinne von "keine Ahnung von Genetik haben"
sondern, dass es keine festgelegten Merkmale gibt, die
es herauszukristallisieren gilt und somit
kein Zuchtziel.
Jemand, der kein Zuchtziel verfolgt, sondern nur die
Vermehrung irgendwelcher (zwar auf Erbkrankheiten
getesteter, aber phänotypisch völlig unterschiedlicher)
Katzen,
ist wiederum, zumindest für meine Definition
des Begriffes,
ein Vermehrer, nicht aber ein Züchter.
Hätte ein solcher "Mischlingszüchter" ein
Zuchtziel, eine
Vorliebe für eine bestimmte Optik seiner Zuchttiere, würde
er auf Dauer doch bei einer Gruppe von sich ähnlich sehenden
und sich von anderen Rassen unterscheidenen Katzen
landen, womit wir, wenn es so gut läuft, dass sich viele
Abnehmer und Mitzüchter finden, irgendwann wieder bei einer
neuen Rasse wären...
(jetzt bin ich verwirrt... vielleicht versteht man aber, was ich
damit sagen will... :lol
EDIT: Genau das mein ich, sauri. Das, worauf Malenschen
hinauswill, ist ein Widerspruch in sich (auch wenn ich nicht
weiß, ob du damit dasselbe meinst wie ich :lol
.
Rassen, es gibt ja auch einige sog. Naturrassen, sollen
erhalten oder vorangebracht werden, indem man bestimmte
genetische Eigenschaften, besondere Merkmale, weitergeben
lässt. Mit Mischlingszuchten wäre die ganze Arbeit der
Züchter ja hinüber.
Den Sinn dessen verstehe ich wirklich nicht.
Aber ein Vereinszüchter würde doch angesichts des Kostenaufwandes nicht extrem viele Würfe produzieren, wenn er dafür keine Abnehmer findet. Er will doch seine Kosten so weit wie möglich mit dem Verkauf der Kitten wieder reinkriegen.
Also ICH als Vereinszüchter würde deshalb nicht
"extrem viele Würfe" produzieren, weil ich einer
Katze nicht mehr als maximal (!) drei Würfe in zwei
Jahren zumuten kann und darf und weil ich daraus
resultierend ja etliche Katzen bräuchte, um diese
"extrem vielen Würfe" zu haben.
Beim Züchter, bei einem seriösen Züchter, spielt der
finanzielle Grund eine deutlich untergeordnete Rolle,
denn als Züchter möchte man etwas zur (positiven,
im Idealfall auch gesundheitlich) Entwicklung einer
Rasse beitragen und nicht daran verdienen. Hobbys
kosten Geld. Das gilt für die meisten anderen Hobbys
aber ebenso wie für dieses.
Bei reinrassigen Tiere muss ja auch ab und an eine andere Rasse eingekreuzt werden, wenn eine unerwünschte Mutation Überhand nimmt.
Outcrossing ist schon wieder was ganz anderes als
"Mischlingszuchten"...
MC-SH hat es ja bereits ausführlich erläutert.