Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung?

Diskutiere Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? im Katzenklo Forum im Bereich Katzenfreunde; Wie sieht es denn aus bei ihm mit dem pinkeln, geht es sofort los, oder schnüffelt er kurz und pullert dann gegen deinen Rucksack, oder andere...
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #481
Wie sieht es denn aus bei ihm mit dem pinkeln, geht es sofort los, oder schnüffelt er kurz und pullert dann gegen deinen Rucksack, oder andere Dinge?

Gibt es auch Osteopathen für Tiere? Evtl ist bei ihm auch ein, oder mehrere Wirbel blockiert. Das löst ja bei Menschen auch andere Verhaltensmuster aus.
 
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #482
Na ja Schuld sein... du hast ja ne ganze Menge für den Stöpsel getan um ihm zu helfen, mehr geht wohl wirklich nicht.
Ich kenne Autismus zwar nur von Menschen aber da gibt es Ähnlichkeiten im Verhalten zu dem von Oscar. ( bin kein Arzt) Da du geschrieben hast das es eventuell auch neurologisch sein könnte , kam mir der Gedanke.
Und wenn du mal ein paar Tage stramm die gleichen Abläufe( inclusive aufräumen) versuchst? Strukturierten Tagesablauf?
 
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #483
Schnüffeln eher nicht. Aber ja, es dauert ne ganze Weile bis er sich "positioniert" hat und dann loslegt. Manchmal kann ich ihn noch abhalten ohne dass ein Tropfen wohin ging. Was er dann aber Stunden später nachholt (an irgendeiner anderen Stelle) :???:

Ostheopath ist glaub so ziemlich das Einzige was ich noch nicht versucht hab. Müsste ich mal schauen, ob es sowas gibt.

Hab jetzt mal kurz nach Autismus gegoogelt. Ob es das bei Tieren gibt weiß man wohl nicht. Aber ja, ganz vieles würde plötzlich Sinn machen! Bis auf die Tatsache, dass er Joschi gegenüber ein relativ normales Verhalten an den Tag legt.

Naja, auch ohne was bewusst falsch zu machen kann man natürlich Sachen/Emotionen auf Tiere übertragen. Und auch Zoe hatte ja nen mega "Schatten" weg in den ersten Jahren. Allerdings ging es bei beiden so früh los, dass ich eigentlich noch gar keinen Einfluss gehabt haben kann. Sinah (die Mama) war halt alles nur keine "normale Katze". *seufz*

Ob da jetzt was dran ist oder nicht: danke für die Idee mit dem Autismus. Die hilft mir gerade Dinge einzuordnen. Und auch sicher nochmal in die Richtung zu überlegen wie ich ihn vielleicht noch besser unterstützen könnte. Wobei meine Tage eigentlich ziemlich ähnliche Abläufe haben. Davon bekommt er im Sommer aber halt fast nichts mit.
Wobei wirklich bei allem Elend Oskar und ich schon unglaublich viel erreicht haben. Er hat jahrelang überhaupt keinen Kontakt zu mir aufnehmen können. Ich wusste nicht, will er gestreichelt werden, will er nicht. Dass Oskar heute weiß wie köpfeln und um die Beine streichen geht gleicht einem "kleinen Wunder" und entschädigt mich für vieles.

Mal noch ne Anekdote zum Thema "Abläufe". Seit vielen Jahren gibt es im Winter jeden morgen das selbe Ritual. Das letzte was ich tue bevor ich zur Arbeit gehe ist, Oskar zwei Leckerlies ins Schlafzimmer zu werfen. An die immer selbe Stelle. Was oft dazu führt, dass Oskar total hibbelig um mich rum tanzt. Und hektisch in verschiedenste Richtungen losschießt in den Momenten bevor ich soweit bin. Woher soll der arme Kerl auch wissen, wohin ich die Leckerlies heute werfen werde! :g035:
 
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  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #484
Eine Katerhose kannst du Oskar bestimmt nicht anziehen, solange du mit bekommst, dass er vom Haus ist, oder?

Vielleicht könnte er somit lernen, oder eher merken, dass ihm in seinem zu Hause nichts schlimmes passiert, wenn es nicht immer nach ihm duftet.
 
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #485
So ganz verstehe ich Deine Sätze gerade nicht, versuche aber mal trotzdem zu antworten: nein, eine Katerhose könnte ich ihm nicht alleine anziehen. Und fände ich für einen Freigänger jetzt auch ziemlich schwierig. Mein Vermieter würde mich glaub einweisen lassen.

Wieso sollte er dann lernen, dass ihm nichts passiert? Für in wäre es ja scheinbar ganz schlimm, wenn es nicht mehr nach ihm stinkt.

Ich denke, es ist bei ihm wie bei menschlichen Angstpatienten. Sie erleben immer und immer wieder, dass sie recht haben. Es passiert ununterbrochen schlimmes. Nämlich dass sie Angst haben.
 
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #486
Endschuldige bitte, wenn ich anscheinend verwirrend schreibe, dass ist nicht beabsichtigt.

Das war auch mein Gedanke, dass es wohl schwer werden würde, bei einem Freigänger.

Mein Hintergedanke war eher der, dass er evtl so „lernen“ könnte, das bei abnehmenden Eigengeruch ihm nichts passiert zu Hause.

Wenn du mit deiner Bande unterwegs bist, markiert er da auch so intensiv?

Oder gibt es einige Stellen, an denen er gerne ist mit bestimmten Pflanzen, die ihm gefallen, ohne dass er diese markiert?
 
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #487
Habs dann ja noch so ungefähr verstanden :wink:

Wo Du es sagst: zur Zeit markiert er draußen wieder sehr wenig :???:. Ich freu mich jedesmal wenn er es tut. Im Moment scheint ihm aber irgendwas wirklich zu viel zu sein. Wir haben gerade ein "Problem" mit einem zuckersüßen Nachbarkätzchen, das sich partout nicht vertreiben lässt.
Wenn er markiert, dann im Garten oder knapp dahinter. Also in für ihn noch einigermaßen sicherer Umgebung.

Auch wenn ich nicht dran glaube, hab ich gerade mal großzügig Felizeugs im Eingangsbereich gesprüht.

Das schlimmste, was Oskar je gemacht hat war nachdem ich damals seinen Bruder weggebracht hab dass er anfing sich in die Ecke zu setzen, den Kopf in den Nacken gelegt und die Wand/Decke angeschrien hat. Das ging jahrelang immer wieder so. Das hat mich innerlich fast zerrissen :-(. Heute macht er das nur noch ganz selten mal. Und ist dann auch sofort "abrufbar". Früher hat er in den Momenten auf gar nix mehr reagiert. Und überhaupt ist sein ganzes "Gebrül" dank ungezählter "Therapieeinheiten" bei Weitem nicht mehr so ungerichtet. Früher stand er immer am anderen Ende der Wohnung und hat gebrüllt, heute kann ich zumindest erahnen, dass er mich meint.
 
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  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #488
Das interessanteste Experiment wäre natürlich, seinen Bruder wieder her zu zaubern, aber dass wird nicht gehen.

Meine „Idee“ war jetzt nur spontan, sonst Planzen die draußen wachsen, an Plätzen wo er sich wohl fühlt, evtl auch in der Wohnung zu haben, dann riecht es nach seiner Freiheit draußen.

Noch ein Nachsatz zu meiner „Hosen Idee“ der Gedanke war eben auch, Oskar kann in die Hose pinkeln, aber es passiert deiner Einrichtung nichts mehr, ergo bist du entspannter, da nichts passieren kann, dass wiederum merkt Oskar, und mit Glück wirkt es, und er wird merken, dass es weniger „duftet“ und ihr beide trotzdem glücklich seit.
 
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #489
Katerhose wäre toll. Ist aber halt bei 24/7 Freigang nicht möglich.

Sein Bruder ist tot :cry:

Und Joschi der beste "Ersatzbruder" der nur denkbar ist.
 
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #490
Ach Mensch, wie schade mit seinem Bruder, ich glaub das habe ich überlesen. Das tut mir Leid.

Bei 24/7 ist das wirklich etwas unmögliches.

Ein Klo mit Erde für ihn in der Wohnung wird auch nicht die Lösung sein ?
 
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #491
Mit Blumenerde hat er damals überhaupt erst begriffen was ihm diese seltsamen Kisten sagen sollen :mrgreen:

Heute glaub ich nicht dass es was ändern würde. Wenn er das will geht er ganz normal aufs Klo.
 
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #492
Immerhin etwas :mrgreen:

Aber ok, er nutzt nen Klo im Haus, dass ist ja auch was - aber es ist ausbaufähig.
 
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #493
Ja. Deutlich ausbaufähig :-?
 
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #494
Google schmeißt mir auf jedenfall raus, dass es Osteopathie für Katzen auch gibt.

Ich grübel mal weiter ?
 
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #495
Hallo,

ich habe ja die ganze Zeit still mitgelesen und bin jetzt über einen interessanten Artikel gestolpert. Es geht zwar um einen Hund, lässt sich aber bestimmt auch auf Katzen übertragen.

Link:


In verschiedenen Foren wird diese Problematik auch diskutiert.

https://www./verhalten-und-erziehung/162984-wie-aeussert-sich-autismus-bei-katzen.html


Sehr interessant fand ich auch folgenden Artikel, den ich aber aus Zeitgründen nur überflogen habe.


LG
Tina
 
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  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #496
Danke.

Den Artikeln nach gäbe es keine Verhaltensstörung bei Tieren. Kann ich mir aber so pauschal nicht vorstellen. Auch beim Menschen sind 90 % aller psychischen Störungen "hausgemacht", trotzdem gibt es sie. Und eine Veranlagung dazu.
 
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #497
...ich stimme dir zu. Wie gesagt ich habe den Artikel nur kurz "quergelesen" und fand ihn interessant.
 
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #498
Auf den ersten war ich gestern auch gleich gestoßen. Mal schauen, ob ich ihn am WE nochmal in Ruhe lesen kann. Aber soweit ich beim Querlesen gesehen hab sagt er eben auch: angeboren gibt es nicht.
Natürlich war Oskar von Geburt an krank. Dass das der einzige Grund für sein "so sein" war glaub ich aber nicht. Er war vom ersten Lebenstag an so quengelig und unruhig, dass ich hätte schwören können er sei ein Mädchen. Arbeitsname: Lilly :oops::mrgreen:
 
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  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #499
Hihi, Arbeitsname Lilly.

Hm, Autismus bei Menschen ist ja auch angeboren. Zeigt sich allerdings oft erst so ab dem 5 - 6 Lebensjahr (hab ich jedenfalls so im Netz gelesen).
Wenn es bei Haustieren also Autismus gibt, müsste er doch eigentlich auch angeboren sein, oder?
 
  • Dauerpinkeln - überhaupt noch Hoffnung? Beitrag #500
Richtig, wenn es ihn gäbe wäre er wohl angeboren.
Heutzutage erfolgt zumindest der erste Verdacht bei menschlichen Kiddis glaub teils schon deutlich früher. Aber klar, solange noch wenig soziale Interaktion erfolgt merken die Eltern wohl nur "da stimmt was nicht".
 
Thema:

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