Ich habe mit dem Rauchen aufgehört als es bei mir auf Arbeit verboten wurde. Nur noch außerhalb der Kernarbeitszeiten war es erlaubt. Und so war es mir möglich einfach aufzuhören ohne Lungenpfeifen. Ich habe geraucht seit ich 15 war, also über 10 Jahre. Allerdings habe ich für eine große Schachtel 3 Tage gebraucht (außer bei Partys) und selten am Wochenende geraucht. Ich war mit meiner Flubbe auch nur drausen rauchen, Terrasse, Balkon... nie in der Wohnung. Diesen Gestank wollte selbst ich Raucher nicht haben.
Auch habe ich nie in Restaurants geraucht. Ich fand es abartig immer Rauch einzuatmen, wenn ich esse. Deswegen finde ich es gut, wenn das endlich eingeschränkt/verboten wird. Insbesondere, wenn man sich betrachtet, welchen Giften die Bedienungen ausgesetzt sind, was die alles einatmen müssen. Für alle Arbeitnehmer gibt es einen Arbeitschutz, was Berufskrankheiten angeht und beim Umgang mit giftigen Material oder Staub. Aber nicht bei Bedienungen in Kneipen. Sowas ist unverantwortlich.
Und diese dummen Äußerungen von Rauchern, die sich mit Händen und Füßen wehren, als hätte man ihnen das wichtigste im Leben genommen ohne das sie nicht mehr leben können. Das ist purer Egoismus. Die verschwenden keinen Gedanken an die Umgebung, dessen Luft sie verpesten und dessen Gesundheit sie schädigen. Statt Einsicht und der Suche nach Entwöhnung kommen nur dumme Kommentare. Da wird die Kippe behütet wie das eigene Kind. Und diese Ausreden, "Ich brauche es zu Beruhigung", "Ich brauche es nach dem Essen, zum Verdauen", "es schmeckt so gut", "ich brauche was in der Hand"... usw. brauch man es wirklich? Oder sagt das nur die Sucht?
Ich habe gemerkt, dass ich es nicht brauche. Seit dem ich aufgehört habe bin ich Leistungsfähiger, Ruhiger, meine Geschmacks- und Geruchsnerven sind viel ausgeprägter, ich habe mehr Lust auf Unternehmungen, meine Klamotten und mein Atem riechen nicht mehr, meine Haut wurde besser, meine Lungenfunktion hat sich weit verbessert und damit auch meine Ausdauer UND meine Umgebung ist mir dankbar.
Ich kann jedem, der endlich aufgewacht ist, das Buch "Endlich Nichtraucher" empfehlen. Am Anfang ist es bei mir auch in die Ecke geflogen. Aber meine Mutter hat damit aufgehört, Ich und mein Onkel... Es ist spitze. Der Autor ist bereits an Lungenkrebs gestorben, seine Einsicht kam zu spät...
Lasst es bei euch nicht zu spät werden und hört auf mit rauchen. Ihr braucht es nicht, es schmeckt scheiße, ihr stinkt, verpestet die Umwelt, erwartet Tolleranz und bietet selbst keine, eure Gesundheit wird versaut, ihr verliert mehr und mehr einen Platz in der Gesellschaft und müsst wie Hunde "drausen bleiben", eure Haut wird grau und müde, Pickel, Atemschwierigkeiten bis Lungenkrebs oder andere Krebsarten... Für nix, nur für dumme Ausreden :wink:
Die Entgiftung dauert 3 Tage, der Rest ist Kopfsache und vom eigenen Willen abhängig. Und nein, ich habe nicht zu genommen. :wink: