...
Ich würde raten, zu Anfang nicht zu viel Unterschiedliches anzubieten. Lieber erst mal bei einer einzigen Sorte bleiben, bis die zuverlässig gefuttert wird. Klar, wenn eine Katze NIE Rind oder NIE Geflügel frisst, hat es keinen Sinn, ihr das vorzusetzen.
Aber wenn z.B. Geflügel schon mal ganz prima gefressen werden konnte, gibt es keinen vernünftigen Grund, dass sich das ändert.
Gewohnheit ist beim Barfen eine ganz wichtige Sache. Und um Gewohnheiten umzustellen bzw. "einzuschleifen" braucht man vor allem eins: Zeit und Geduld!
Das wird schon. Nur eben nicht von einem Tag auf den anderen ;-) Dranbleiben!
Da gebe ich dir Recht ...
Nur gestaltet es sich hier komplett anders ... Justus mäkelt zwar, aber er würde verhungern, wenn er es nicht frisst. ;-) Ich lasse ihm ja keine Wahl, es wird gefressen, was auf den Tisch ... äh, in den Napf kommt! :lol:
Nee, im Ernst. Ich bin da knallhart, er muss das Zeug fressen oder aber er lässt es, basta. Er frisst es ja auch, aber ich merke halt schon deutlich, dass es ihm unsupplementiert bedeutend besser schmeckt.
Da wird dann ja nichts Verwerfliches dran sein, wenn man dann auf die Suche nach Alternativen geht.
Macht man ja mit Nassfutter auch: Man weicht auf eine andere Sorte aus, wenn man merkt, dass da was bei ist, was ungern gefressen wird.
Bislang hat er hier eine Woche lang ein Rezept mit Huhn bekommen. Ich nenne es mal Fortain-Huhn. :lol: Von Anfang an war es bei ihm eher so ein "Naja, wenns sein muss" :roll:
Das bin ich schlichtweg nicht gewohnt, denn dieses Raubtier hat mit Dosenfutter hier ein Fressspektakel veranstaltet, das einem ganz anders wurde bei der Menge und bei der Gier vor allem ...
Kaum umgestellt auf Barf steht eben dieses Raubtier plötzlich nicht mehr geifernd in der Küche, sondern schnuppert am Fortain-Huhn und denkt noch mal 2 Stunden drüber nach, obs nun giftig ist oder nicht. :roll:
Also ... machen wir mal ein Blut-Rind (und schneide mir nebenbei mal den Finger kaputt :shock: ) ... vielleicht schmeckt das ja besser. Ergebnis: Justus denkt weiterhin darüber nach, ob man es fressen kann oder nicht. :roll:
Er tut es ... keine Frage ... zuverlässig sogar und absolut im normalen guten Bereich (200-250g am Tag / 6 Monate alt / 4 Kilo schwer), aber eben nicht mit Begeisterung. Und das tut mir halt irgendwie leid, denn ich möchte ja auch gern lecker essen und nicht jeden verdammten Tag darüber nachdenken müssen, ob ich in den Napf spucke oder nicht. :-(
Nun ... ich bin zu dem Schluss gekommen, dass mir eh derzeit nichts anderes übrig bleibt, als beim Barfen zu bleiben. Denn immerhin habe ich den Durchfall so in den Griff bekommen ... denn Tag 16 ohne DF ist für uns ein absoluter Erfolg, wenn man bedenkt, dass er von der 8. Lebenswoche an Dauerdurchfall hatte! :-D (und ich weiß erst nächste Woche, ob wir
Giardien- und/oder Kryptosporidien frei sind)
Das Einzige, was mir bleibt, ist ein bisschen mit den Fleischsorten und den Suppies zu spielen, um heraus zu bekommen, ob es Dinge gibt, die er lieber mag ... und nur darum geht es mir letztendlich. ;-)