Seit ich Fett nur noch pi-mal-Daumen supplementiere, klappt das mit der Katzengewichtsbeeinflussung hier jedenfalls deutlich besser.

Allerdings reden dabei die Miezen ja auch noch ein Wörtchen mit, durch die Mengen, die sie futtern bzw. stehenlassen.
Nur spaßeshalber - ich hab gestern im Netz rumgelesen, was die Amis so über Taurin beim Barfen erzählen. Inzwischen hab ich auch einige Seiten gefunden, wo nicht primär Prey Model vertreten wird, sondern auch supplementiert wird, wenn auch etwas anders als hier (z.B. deutlich mehr Leber, dafür kein Fisch - Leber soll den Vitamin-D-Bedarf mit abdecken; über die Knochengeschichte hab ich ja gestern schon berichtet).
Sie haben auch bemerkt, dass beim normalen Barfen immer noch Taurin zugesetzt werden muss, weil allen Untersuchungen zufolge das Futter an sich nicht genug Taurin enthält, um den kätzischen Bedarf zu decken.
Interessant ist, wie sie das erklären.
Von einem besonders hohen Tauringehalt von Mäusen hab ich auf den amerikanischen Seiten noch nirgends gelesen; und im Bezug auf Kochbarf bzw. Dosenfutter fehlt auch jeder Hinweis auf die Maillard-Reaktion, die die Bioverfügbarkeit des Taurins in gekochtem Futter ja stark absenken soll.
Stattdessen erklären sie den
Taurinmangel im Barf a) so, dass Taurin vor allem im Gehirn und in den Augen der Futtertiere stecke, und die verfüttert man normalerweise nicht mit;
und b) würde "wahrscheinlich" Taurin an der Oberfläche vom Fleisch oxidieren und damit zerstört werden, deshalb sei der Tauringehalt grade in gewolftem Futter überraschend niedrig.