:sad:Gestern war ich wieder im Tierheim und musste erfahren, dass Henris Schnupfen eher schlechter geworden ist statt besser und er morgen vermutlich für 10 Tage unter Antibiotikum auf die Isolierstation kommt. Da ist Besuchsverbot.
Danach könnte es sein, dass die Quarantäne noch verlängert wird, wenn es nicht besser wird.
Das sind gar keine schöne Nachrichten. Aber es kommt noch schlimmer.
Der eine oder andere wird es wissen, ich habe schon einmal 6 Wochen auf eine behinderte Katze aus dem Ausland gewartet, VK war in Ordnung. Dann gab es Schwierigkeiten mit der Organisation, ich will hier nicht mehr darauf eingehen, es gibt einen großen Thread im anderen Forum. Ich habe sehr viel Unterstützung erfahren aus dem Forum, aber die Katze habe ich nicht mehr bekommen.
Und nun gibt es wieder Schwierigkeiten, nur genau andersrum. Was bei der einen Orga vielleicht zuviel ist, ist hier im Tierheim eindeutig zu wenig.
Wenn Henri gesund ist, soll er sofort abgeholt werden, klar. Das Problem ist, dass ich ja schon letzte Woche mit ihm gerechnet habe. Am 23. fahre ich für eine Woche zu einem Familientreffen. Meine 3 Schwestern kommen aus Norwegen, Holland und Deutschland mit Familie und unsere über 80jährigen Eltern werden natürlich dazukommen., Es wird wohl das letzte große Zusammentreffen werden, da meine Eltern schwer krank sind. Also ist es sehr wichtig, dass meine Familie kommt.
Nun sagt das Tierheim, dass wenn Henri gesund ist und wir nicht da, er nicht reserviert werden kann. Es könne dann jemand kommen und ihn sofort mitnehmen!!!
Dieses Tierheim macht keine VK, sondern nur NKs. Das heißt, man kann kommen, einen Fragebogen ausfüllen, vor Ort wird entschieden, ob es gut klingt und man kann mit einer Katze abdüsen. Wir brauchen nicht diskutieren, wir sind uns sicher einig, wie wir das alle finden:sad:, aber so ist die Situation. Aber es kann doch nicht sein, dass ich Henri dauernd besuche, ganz klar zeige, dass ich ihn zu mir nehmen möchte und dann so was!
Ich könnte mir vorstellen, dass wenn ich Schutzgebühr und Pensionskosten im Vorfeld zahle, sie ihn dabehalten würden für die paar Tage. Aber sie fürchten eine erneute Ansteckung. Henri ist wohl nicht robust und steckt sich mit allem möglichen an. Deshalb wollen sie ihn so schnell als möglich herausgeben.
Ich habe angeboten, dass er auch während unseres Urlaubes abgeholt werden kann, dass jemand bei uns wohnen kann und die beiden adäquat betreuen könnte.
Da würden wir dann drüber reden, wenn es soweit ist...das müsste die Chefin entscheiden.
Das andere, wo ich euch um Rat fragen möchte: Ich weiß, dass Nackis eigentlich gerüstet sind gegen Kälte, indem sie mehr fressen. Gestern habe ich Leckerlis verteilt und er hat dermaßen auf meine Finger eingehackt, dass ich das Gefühl hatte, er bräuchte eigentlich mehr Futter. Er hat natürlich aber auch nicht gelernt, Dinge vorsichtig aus der Hand zu nehmen. Es ist nicht kalt aber auch nicht temperiert im Tierheim. Wenn ich meinen Mantel ausziehe, wird es schon schnell kühl - ich schätze 17-18 Grad. Sollte ich im Zweifelsfall in dieser Ausnahmesituation evtl. einen kleinen Hundemantel o.ä. besorgen und ihm umhängen, wenn das Tierheim einverstanden ist?
Kann es sein, dass er aus seinem Schnupfen nicht herauskommt, weil es ihm doch zu kalt ist? Tagsüber heizt man ja schon deutlich mehr als im Tierheim. Er hat ja auch keine Bewegung in seinem Käfig....man merkt es an seinen langen Krallen, dass er doch schon lange so einzeln sitzt. Ich bin ziemlich verkratzt. Was meint ihr, soll ich ein Mäntelchen für die Zeit hier im Tierheim vorschlagen und schnell besorgen?
Eine Heizmatte o.ä. würde sicher nicht genehmigt werden, aus Sicherheitsgründen.
Ich dachte an so etwas:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=230919573433