Katze liegt im Sterben

Diskutiere Katze liegt im Sterben im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Liebe Gitti! Ich bin auch eher so, dass ich irgendetwas tun will, mich beschäftigen will, um mich ein bisschen von meiner Trauer abzulenken. Aber...
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #61
Liebe Gitti!

Ich bin auch eher so, dass ich irgendetwas tun will, mich beschäftigen will, um mich ein bisschen von meiner Trauer abzulenken. Aber wie du ja bereits geschrieben hast, jeder geht mit seiner Trauer anders um.

Du hast geschrieben, dass es dir gut getan hat, mit der Familie essen zu gehen, mal von zuhause weg zu kommen.
Geh hinaus in die freie Natur und mach einen Spaziergang, oder triff dich mit einer Freundin im Kaffehaus...

Du brauchst kein schlechtes Gewissen deinem Mann gegenüber zu haben. Rede mit ihm über deine Gefühle.
Es tut ihm sicherlich weh, dich so leiden zu sehen.

Vielleicht brauchst du wieder eine Aufgabe im Leben. Irgendein Ehrenamt. Oder vielleicht möchtest du irgendwo eine Partnerschaft für eine Tierschutz - Katze übernehmen.

Wenn du das Gefühl hast, Kelly ist auf irgendeine Art und Weise anwesend, dann nimm das bewusst wahr.
Sie ist da, auch wenn du sie weder siehst noch hörst. Sie ist in deinem Herzen.

Mitfühlende Grüße!
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #62
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #63
Guten Morgen Gitti,


ich habe da noch etwas für Dich, dass Deine Zweifel vlt. etwas lindern kann:

NUR GELIEHEN

"Ich werde Dir für eine Weile diese Katze leihen!", sagte Gott.
Damit Du sie liebst, während sie lebt und damit Du um sie trauerst, wenn sie gegangen ist.
Vielleicht für zehn oder mehr Jahre, oder vielleicht auch nur für zwei oder drei. Aber wirst Du, bis ich sie zurückrufe, für sie sorgen?
Sie wird Dich mit all ihrem Charme erfreuen und sollte auch ihr Aufenthalt kurz sein, wirst Du Dich immer an sie erinnern, auch in Deinem größten Kummer.
Ich kann Dir nicht versprechen, dass sie bleiben wird, weil alle von der Erde wieder zurückkehren.
Aber es gibt Dinge, die hier gelernt werden, die diese Katze lernen soll.
Ich habe um die ganze Welt geschaut, um einen geeigneten Lehrer zu finden.
Und von allem Volk das sich auf der Erde tummelt, habe ich Dich gewählt.
Nun, wirst Du ihr all Deine Liebe geben, nicht das Unvermeidliche scheuen, noch mich hassen, wenn ich komme um sie zurückzuholen?
Ich liebte es,wenn sie sagten: "Mein Gott, Dein Wille geschehe!"
Trotz all der Freude, die diese Katze Dir bringen wird, gehst Du das Risiko von großem Schmerz ein.
Wirst Du sie mit Zärtlichkeit aufnehmen, wirst Du sie lieben, während Du darfst, und für das Glück, dass Du kennen lernen wirst, für immer dankbar sein?
Aber sollte ich sie viel früher zurückrufen als Du rechnest, bitte trage tapfer den bitteren Schmerz der kommt, und versuche zu verstehen.
Erinnere Dich daran, als Du sie mit Deiner Liebe umhegen konntest, halte jeden Moment Eures vertrauten Bandes fest und sei sicher: "Sie liebte Dich auch"

*Autor unbekannt*
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #64
Liebe Gitti,

habe die ganze Zeit leise mitgelesen und mit Dir geweint. Auch jetzt laufen mir die Tränen und mir fehlen die Worte! Kann leider nicht so gut schreiben, wie die meisten anderen Leute hier, aber ich fühle von ganzem Herzen mit Dir!!!!! Fühle Dich ganz lieb gedrückt!
Ich zünde eine Kerze für Deine Kelly an und mein Sternenkater Tiger passt jetzt im Regenbogenland auf sie auf!
Ganz liebe Grüße
Jenny & krümel
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #65
Hallo,
heute möchte ich mich wieder melden. Wieder ein Tag ohne Kelly. Und es ist nicht besser geworden. Eigentlich nur anders. DAs schlimmste ist das Erwachen und die nächsten Stunden. Tagsüber wenn man etwas abgelenkt ist, geht es zwar etwas besser, aber ich muss trotzdem ständig an sie denken und spüre immer noch diesen Schmerz in der Brust.
Ich funktioniere nur, aber ich lebe nicht.
Ich weine vielleicht nicht mehr soviel, nun spüre ich aber eine körperliche und seelische Schwäche, dass ich meine, es zieht mir die Beine unter mir hinweg. Und irgendwie ist mir alles egal. Dann habe ich wieder MOmente wo ich am liebsten etwas packen wollen würde und gegen die Wand schmeißen möchte, und danach nur noch losheulen. Doch ich reiß mich zusammen, weil ich weiß, dass ich mittlerweilen meinen Mann und auch den anderen gehörig auf die Nerven gehe. Sie sehen mich als anstrengend und meinten ich müsste jetzt mal aufhören mich so hängen zu lassen. Doch egal was ich tute, ich kann es einfach nicht.
Jetzt versuche ich mich zu verkriechen und mein Leid mit mir selbst auszumachen. Ich möchte die anderen mit meinem Kummer nicht mehr belasten. Ich wünsche und hoffe so sehr, dass es endlich aufhört so weh zu tun und ich endlich wieder am Leben teilnehmen kann. Ich hätte niemals gedacht, dass mich der Tod von Kelly so aus der Bahn werfen wird. DAs es schlimm werden würde, damit habe ich gerechnet. Ich habe mich fast dafür geschämt, ein Tier so zu lieben. Doch dann fand ich einen Spruch von Franz von Assisi
der mir Trost spendete:
Das der Hund mir das Liebste ist,
sagst du oh Mensch sei Sünde.
Der Hund war bei mir selbst im Sturm,
der Mensch nicht mal im Winde.
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #66
Viele hier kennen den Schmerz den du gerade erlebst.
Dennoch hat es jeder geschafft damit klar zu kommen. Bitte, geh wirklich mal zu einem Arzt.
Wenn du so unendlich leidest, dann macht dich das frühr oder später absolut kaputt. Und du willst doch weiterhin für deine Familie da sein.

Es mag sich jetzt unheimlich hart anhören was ich sage. Aber wenn Kelly gewust hätte, dass du mit der Trauer nicht klar kommst, hätte sie garantiert nicht so lange versucht bei dir zu bleiben.
Kelly wollte nie, dass du so traurig und verzweifelt bist. Sie ist dir so nahe und kann nicht begreifen, dass du so mutlos geworden bist, obwohl sie nun endlich keine Schmerzen mehr hat.

Liebe Gitti, für dich ist es, als wäre eines deiner Kinder gestorben.
Wenn du es in Katzenjahren rechnest, war es jedoch deine Ur-Großmutter die mit einem stolzen Alter diese Welt verlassen hat.
Geh mal in ein Altenheim und schau dir die Menschen an die froh währen, wenn sie endlich ohne Schmerzen diese Welt verlassen dürften.
Denke dabei an Kelly und frage dich: "Wäre es nicht besser gewesen, meine Kelly weiterhin so leiden zu sehen wie diese Menschen hier?"

Ich weiß, ich bin jetzt sehr direkt geworden. Und es ist bestimmt kein Angriff auf dich, denn mir laufen hier grad die Tränen während ich das schreibe und an dich denke.
Aber ich kenne das auch eigener Erfahrung, als ich mal wochenlang gebraucht habe, um über den Tod eines Tieres hinweg zu kommen.
Erst als ich anfing mich mit der Situation, und mit dem Tod, wirklich auseinander zu setzen, und mir klar wurde, dass mein Tier mir dankbar war, weil es nun endlich keine Schmerzen mehr hat, .... da habe ich zum Leben zurück gefunden.
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #67
Ich muss Lady oft Camster da beipflichten. Du brauchst Hilfe, und zwar von kompetenter Seite. Ich weiss wenn Krabbe etwas zustößt, werde ich auch untröstlich sein, verzweifelt, mit Gott und der Welt hadern. Ich würde alles für mein Tier tun, ich würde, was ich in allen Lebenslagen zu verhindern suche und was mir auch gelungen ist, für Krabbe auch Schulden machen. Ich liebe ihn unendlich♡♡♡♡♡♡♡. Aber man darf sich nicht aufgeben. Du hast Familie, auch Dein Mann braucht Dich. Versuche Dich abzulenken und mit ihm was zu unternehmen.Auch wenn Du es nicht möchtest, es wird eine kleine Wirkung zeigen. Du solltest Dich selbst überlisten.
Was ich als sehr positiv empfunden habe ist, dass Du Dich mit anderen Usern hier, die auch ihr geliebtes Tier verloren haben, austauscht. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Zu versuchen, anderen beizustehen!
Bitte zieh Dich nicht zurück. Das ist der falsche Weg. Irgendwann kommst Du aus Deiner Isolation nicht mehr raus!!!
Unternimm bitte etwas, was Dir wirklich hilft.
Hoffnungsvolle Grüsse
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #68
Viele hier kennen den Schmerz den du gerade erlebst.
Dennoch hat es jeder geschafft damit klar zu kommen. Bitte, geh wirklich mal zu einem Arzt.
Wenn du so unendlich leidest, dann macht dich das frühr oder später absolut kaputt. Und du willst doch weiterhin für deine Familie da sein.

Es mag sich jetzt unheimlich hart anhören was ich sage. Aber wenn Kelly gewust hätte, dass du mit der Trauer nicht klar kommst, hätte sie garantiert nicht so lange versucht bei dir zu bleiben.
Kelly wollte nie, dass du so traurig und verzweifelt bist. Sie ist dir so nahe und kann nicht begreifen, dass du so mutlos geworden bist, obwohl sie nun endlich keine Schmerzen mehr hat.

Liebe Gitti, für dich ist es, als wäre eines deiner Kinder gestorben.
Wenn du es in Katzenjahren rechnest, war es jedoch deine Ur-Großmutter die mit einem stolzen Alter diese Welt verlassen hat.
Geh mal in ein Altenheim und schau dir die Menschen an die froh währen, wenn sie endlich ohne Schmerzen diese Welt verlassen dürften.
Denke dabei an Kelly und frage dich: "Wäre es nicht besser gewesen, meine Kelly weiterhin so leiden zu sehen wie diese Menschen hier?"

Ich weiß, ich bin jetzt sehr direkt geworden. Und es ist bestimmt kein Angriff auf dich, denn mir laufen hier grad die Tränen während ich das schreibe und an dich denke.
Aber ich kenne das auch eigener Erfahrung, als ich mal wochenlang gebraucht habe, um über den Tod eines Tieres hinweg zu kommen.
Erst als ich anfing mich mit der Situation, und mit dem Tod, wirklich auseinander zu setzen, und mir klar wurde, dass mein Tier mir dankbar war, weil es nun endlich keine Schmerzen mehr hat, .... da habe ich zum Leben zurück gefunden.
Hallo Gitti,ich stimme dem voll zu wie Lady of Camster eben schreibte,ich hatte auch ganz schlimm mit dem Tod meiner Minkimaxi zukämpfen,dachte ich komme nie mehr klar,aber inzwischen muß ich feststellen das ich viel besser mit klarkomme,hab dir ja selbst schon mal was geschrieben....Gestern war wieder mal ihr Todestag,aber irgendwie war ich zu abgelenkt als das ich drüber grübelte.....Ja Lady of Camster hat zwar sehr hart und direkt geschrieben aber sie schreibt mir aus der Seele....Würde auch vorschlagen mal zu einem Arzt zugehen,brauchst keine Angst davor zuhaben die sind dafür da sich um Probleme wie auch deine zukümmern,keiner wird dich dort auslachen oder so,es wäre für dich wie auch für deine Familie sehr wichtig das du wieder aufn Damm kommst....Wünsche es dir so sehr das du nicht mehr so traurig bist und so durchhängst,drücke dich in Gedanken ganz lieb....:-(
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #69
Liebe Gitti,

ich hatte auch feuchte Augen, als ich von Kelly las. Und ich denke, viele hier können Dich sehr gut verstehen, weil sie das Gleiche durchgemacht haben wie Du.

Es ist war letzter Liebesbeweis an Deine Katze Kelly sie zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung zu erlösen. Jeder hat einen anderen Weg seine Trauer zu bewältigen. Dazu gehört auch wütend sein (Warum ausgerechnet Kelly?) und Hilflosigkeit (Ich konnte sie nicht retten). Dein Mann wollte Dich mit seinen Aktivitäten vielleicht nur "auf andere Gedanken bringen". Vielleicht eine etwas unbeholfene Art, Dich zu trösten...
Mit der Zeit lässt der Schmerz etwas nach, doch er verschwindet nie ganz. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, das die Seele unsterblich ist, als mein Charly plötzlich und unerwartet starb. Auch Tiere haben eine Seele!!!
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #70
Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für eure Worte. Sie waren nicht hart, sie waren ehrlich. Aber ich weiß auch, wenn man über einen Schmerz hinweg ist, kann man ihn aus einer anderen Sicht beurteilen.
Gerade wenn man schon einmal ein Tier was man lange gehabt hat verloren hat, weiß man was einen blüht und wie lange es dauert. DArin bin ich noch unerfahren und denke eben es hört nie auf.
Ich dachte auch schon zu einem ARzt zu gehen, aber dann fragte ich mich, was er wohl machen würde. WAhrscheinlich würde er mir irgendwelche Psychotabletten geben, die meine Seele betäuben. Das möchte ich auf keinen Fall.
Es sind jetzt vier Tage ohne Kelly und immer noch hat sich nichts geändert. Ich spüre diesen verkrampften Schmerz in meinem Brustkorb nach wie vor. Vorhin musste ich wieder weinen.
Als Kelly so leiden musste, konnte ich nicht allein sein und auch danach die ersten zwei TAge war es unerträglich allein zu sein. Seit gestern würde ich am liebsten im Bett bleiben und niemanden sehen und hören wollen. Ich möchte nur noch meine Ruhe.
Ich bin mir bewusst, dass Kelly eigentlich eine alte Dame war. Und ich weiß was das bedeutet. Meine Schwiegermutter ist mit Alzheimer in einem Heim und den Zerfall von einen Menschen so mitansehen zu müssen ist schrecklich. Ich weiß auch, dass der Tod eben auf unserer WElt dazugehört und wir alles irgendwann einmal verlieren oder selbst gehen müssen. Aber in diesem Moment der Einsamkeit und des Vermissens, tröstet das einen nicht.
Der Schmerz übertrifft jede Vernunft und jede Erkenntnis. Ich hoffe, dass ich bald an diesen Punkt komme. Ich warte auf diesen Klick im Kopf, wo sich mein Denken endlich ändert.
Aber sich mit euch auszutauschen, tut einfach gut. Vielen Dank dafür!
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #71
Den ersten Schritt hast du bereits getan, indem du hier so ehrlich von deinem Kummer erzählst.
Dich mit deinem Leid nicht zu verkriechen, und den Schmerz nicht komplett in dich hineinzufressen, ist ein Anfang.

Wenn du zum Arzt gehst, sage ich ihm doch direkt, dass du dich nicht mit Psychotabletten vollstopfen willst. Es gibt auch homöopathische Mittel die dir vielleicht ein wenig helfen und nicht gleich innerlich betäuben.

Im Prinzip würde ich dir raten, einfach mal ins Tierheim zu gehen. Dort würdest du bestimmt zwei lieben Katzen finden denen du ein neues Zuhause schenken kannst, die dich ablenken, und denen du sehr schnell bestimmt genau soviel Lieben geben kannst wie Kelly.
Aber du hast ja schon gesagt, warum das erst mal nicht möchtest. Und das respektiere ich und kann es sehr gut verstehen.
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #72
Genau das würde ich auch machen. Ich glaube, Du könntest die Augen nicht verschliessen vor dem Leid der Tiere, die sehnsuchtsvoll auf ein neues Zuhause warten. Kelly würde das bestimmt toll finden, wenn Du einer armen Mietze ihren Platz zur Verfügung stellen würdest. Du brauchst wieder etwas, was Du umsorgen und hegen und pflegen kannst. Du bist dafür geboren. Und Kellys Erinnerung würde sich ja nicht schmälern sondern sich endlich zu dem entwickeln, was sie sein soll, eine glückliche Erinnerung an glückliche Zeiten. Denn das soll sie sein und keine leidvolle. So hätte sich Kelly das gewünscht......
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #73
Hallo Gitti,schliesse mich den anderen an das du dir homopätisches verschreiben lassen kannst,ich kann dir dazu was empfehlen : dysto-loges S heißt das Präparat das als kleine Lutschtabletten oder als Tropfen erhältlich ist,die Tropfen kosten bei ca 18 Euro glaube ich und die Tabletten sind vom Preis günstiger die nahm ich auch als es mir so schlecht ging wegen dem Tod meiner Minkimaxi und einigen anderen Sachen....Was du auch nehmen könntest sind Baldriantropfen die sind auch gut und im DM/Müller unter anderem erhältlich kostet ca 3 Euro,empfehlenswert sind auch Beruhigungsbäder mit Lavendel oder Baldrianöl mit Citronellöl das hab ich von Norma,Melisse....Hast du viell jemanden der dir einen guten Arzt/Ärztin empfehlen könnte oder hast du einen guten Hausarzt:?:Man kann auch zu einer Lebensberatung gehen,mußt du mal beim Hausarzt nachfragen,kostet auch nichts,da sind erfahrene Leute die für diejenigen drauf spezialisiert sind wenn man Probleme egal welcher Art hat,war auch erst vor kurzem dort,hat mir ganz gut geholfen,allerdings solltest du wenn du da hingehen würdest bereit sein dich zu öffnen
über das was dich bewegt reden zu können erfordert einen Portion Mut aber es tut sehr gut wenn einem jemand zuhört und dich ernst nimmt um dir helfen zu können....Ist nur ein Tip von mir weiß ja nicht ob du sowas magst,ist ja nicht jedermanns Sache,also nicht sauer sein,ok:wink:Lg und grübel nicht zu viel,Kelly hätte das sicher nicht gewollt das du dich wegen ihr hängen lässt...
 
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  • Katze liegt im Sterben Beitrag #74
Vielen Dank für Eure Ratschläge. Ich nehme bereits seit einer Woche Homöopathische Medikamente wie z.B. Ignatia oder Causticum. Ich habe es auch mit Bachblütentropfen versucht, aber irgendwie hat nicht wirklich was geholfen. Jetzt habe ich mir Sedariston aus der Apotheke geholt. Da ist Baldrian und Johanniskraut drin. Es ist bei mir aber nicht so einfach. Ich kann nicht einfach etwas einnehmen, ich leide unter einer Autoimmunerkrankung
der Schilddrüse und darf nicht alles nehmen. Das ist ein zusätzliches Problem was ich habe und Stress ist das Schlimmste bei dieser Erkrankung. Natürlich habe ich alle Symtome bekommen. Ich werde wahrscheinlich auch am Montag zum Arzt müssen. Weil dies nur mit Ruhe und Entspannung in den Griff zu bekommen ist. Was jetzt natürlich nicht so einfach ist.
Ich möchte euch aber etwas erzählen. Ich war heute Nachmittag etwas spazieren, weil ich das Bedürfnis hatte hinaus zu gehen. Ich ging in eine Kirche und zündete eine Kerze an.
Als ich danach an der Luft war wurde mir plötzlich etwas klar. Ich habe Kelly`s Tod immer noch nicht realisiert. Irgendwie will ich es nicht wahr haben. Gerade weil ich sie überall sehe und spüre und sie mir so nahe ist, glaube ich noch sie sei irgendwo bei mir. WEil ich sie aber nicht sehen kann und alle ihre Orte mich an sie erinnern, leide ich so unsagbar. Sie fehlt mir so sehr, dass ich es nicht einsehen kann, das sie nicht mehr da sein soll. Es ist für mich einfach nach 18 Jahren nicht möglich, dass sie einfach so von einem Tag auf den anderen weg sein soll. Einfach so aus dem Leben gestrichen und mein Leben soll einfach so weitergehen, obwohl ich das nicht will. Sie war so in unserer Gewohnheit und in unserem täglichen Leben, dass ich das nicht mehr da sein von ihr, einfach nicht akzeptieren kann und will. Ich kann sie einfach nicht loslassen. Jetzt muss ich lernen, dass zu realisieren. WEnn ich verstanden habe, dass Kelly nicht mehr da ist und das ihre Plätze für immer leer bleiben werden, egal wieviel ich weine und wie schmerzhaft das wird, dann glaube ich wird es langsam besser sein. Noch bin ich nicht so weit. Ich halte sie noch fest. WEil ich nicht ohne sie leben will, klammere ich mich an sie. Vielleicht habe ich auch Angst davor, dass sie langsam so aus meinem Leben verschwindet und sie nicht mehr der Mittelpunkt meines Lebens ist, was sie 18 Jahre war. Ich liebte sie so sehr, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, an irgend einem Tag in meinem Leben nicht mehr an sie zu denken, wie ich es die letzten 18 Jahre getan habe. Ich will Kelly und die dazugehörige Liebe nicht gehen lassen.
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #75
Meine Liebe. Glaube mir egal was passiert dein Kelly wird niemals aus deinem Leben verschwinden. Sie ist und bleibt für immer in deinem Herzen.
Mein erstes Kätzchen ist dieses Jahr 18 Jahre tot und es ist auch noch immer bei mir. Ich habe schon vier Katzen verloren und sie sind alle bei mir, obwohl ich drei ein neues zuhause gegeben habe.
Es sind sogar jetzt noch Tage an denen ich um meine geliebten Sternenkätzchen weinen muß.
Lebe deine Trauer aus. Ich wünsche dir viel Kraft.

Liebe Grüße Kathi.
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #76
Guten Morgen,
wieder hat ein Tag ohne Kelly begonnen. Am schlimmsten ist der Morgen wenn man erwacht.
Ich weine nicht mehr so viel, aber mein Brustkorb verkrampft sich immer noch. WEnn ich jetzt durch die Wohnung laufe, wird mir immer klarer, dass sie nicht mehr da ist und auch niemals wieder kommen wird. Heute fühle ich mich eher wie gehetzt. Am liebsten würde ich davon laufen, weil es hier in dieser Wohnung so leer ist und alles schmerzt und mir es immer bewusster wird, dass es so leer bleiben wird. WEnn ich aber dann wo anders bin, will ich wieder heim, weil ich mich zu hause immer erholen konnte und am wohlsten fühlte. Dann kommt aber wieder dieser Schmerz und diese Leere. Meine Tage erscheinen mir nun so leer und ich frage mich, was mir gut tun würde, aber ich finde nichts. Ausgerchnet mein zu Hause, was mir immer gut getan hat und für mich ein Rückzugsgebiet war, egal was geschah, wird für mich zum Schmerzpunkt.
Jetzt komme ich mir so verloren vor, und ich habe keine Höhle mehr in die ich mich verkriechen kann.Zur Zeit ist es nicht schön zu hause zu sein.
Ich suche diesen Ort, der mein zu Hause immer für mich war. Aber ich weiß es gibt ihn zur Zeit einfach nicht. Ich komme mir vor wie ein Vogel, der von einem Baum zum anderen fliegt aber bei jedem Baum erkennt, kein Baum ist der richtige. Und es wird zur Zeit auch keinen geben, weil sie auf keinen dieser Bäume ist. DArum verspüre ich heute eine innere Unruhe und Nervosität. Habt ihr das auch gehabt und wie seid ihr damit umgegangen?
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #77
Kelly wird immer in deiner Erinnerung bleiben. Du musst keine Angst haben, dass sie jemals daraus verschwindet.
Wir alle denken immer an unsere verstorbenen Lieblinge, auch viele, viele Jahre später noch.

Ich gehe mit dem Schmerz meiner verstorbenen Sonic z.B. so um, dass ich jeden Abend auf dem Balkon sitze und der erste Stern, welchen ich sehe, als ein Zeichen von Sonic betrachte dass es ihr gut geht.
Und morgens, mache ich das ebenso, sofern es noch dunkel genug ist.
Der zweite Stern, den ich sehe, gillt meiner verstorbenen Gismo.
Ich halte in Gedanken dann immer kurz Rücksprache mit ihnen.

Die innere Unruhe und Nervosität hatte ich so nicht.
Vielleicht lag es daran, dass ich mich sehr intensiv damit befasst habe, warum meine Katzen glücklich bei mir waren, und mir dankbar waren, dass ich alles für sie getan habe was ich konnte.
Meine zwei sind viel zu jung gestorben. Wir hatten nur zwei/drei Jahre miteinander. Ich habe sie aus dem Tierheim geholt, und sie wurden nicht mal zwölf Jahre alt.
Diesbezüglich müsste ich viel mehr wütend darauf sein, und viel mehr Schmerz empfinden als du. Denn du hattest das Glück, dass dein Liebling viele Jahre an deiner Seite sein durfte.

Ich beneide dich, dass du dieses Glück hattest, welches mir nie gegönnt war. Und nun habe ich einen Herzkranken Kater zu mir genommen, wo ich nicht weiß, ob er mich nur noch ein Jahr begleiten wird, vielleicht nur noch wenige Monate, mit viel Glück noch einige Jahre.

Ein Tipp von mir wäre, dass du genau das tust was du vorhattest. Nämlich mit deiner Familie mal in Urlaub fahren. Einfach ein paar Tage weg, Abstand gewinnen von der Umgebung die dich an Kelly erinnert.
Denn genau das ist ja auch der Grund, weshalb du momentan keine andren Katzen mehr möchtest.
Es wird dir und deinem Mann unheimlich gut tun.
Danach kannst du immer noch überlegen, ob ihr weitere Urlaube planen wollt, oder wieder unglücklichen Tieren ein neues Zuhause schenken möchtet.
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #78
Hallo ihr Lieben,
wie ich bereits schon geschrieben habe, fühle ich mich heute gesundheitlich nicht so gut.
Aber seit heute Mittag hat sich mein GEfühl etwas geändert. Etwas ist passiert. Ich vermisse Kelly immer noch unsagbar. Aber es tut nicht mehr so weh, weil ich irgendwie akzeptiert habe, dass sie gehen wollte. Als ich sie mir als alte Frau vorstellte, ging es etwas leichter. Sie ist nicht mehr da, egal ob ich weine oder leide. Das habe ich jetzt verstanden.
Und als ich heute erwachte und es mir gesundheitlich nicht gut ging, wusste ich plötzlich, dass ich mich selbst wieder spüre, was in den letzten zwei Wochen nicht da war. Ich wusste plötzlich, dass ich nicht auch noch schwer krank werden möchte. DAs ich meine Familie und vor allen Dingen meinen Kindern nicht noch mehr Kummer bereiten möchte. Wir alle leiden unter ihren Abschied. Ich muss und vielleicht habe ich Kelly nun endlich losgelassen. Ich weiß, dass es bestimmt noch TAge und Stunden geben wird, wo ich vielleicht verzeifle und weinen werde. Aber bestimmt nicht immer. Ich denke jetzt daran, dass es ihr gut geht und ich stelle sie mir wieder als junge Katze vor die glücklich über eine grüne Wiese im Himmel springt und mit den anderen Tieren spielt. Und doch ist sie gleichzeitig in meinem Herzen. Jetzt rede ich mit ihr, als wäre sie noch da, nur das ich sie nicht sehen kann. Ich habe mir Bücher bestellt die heute gekommen sind. Eins davon habe ich schon angefangen und es hat mir sehr geholfen. Es war "Alle Tiere kommen in den Himme" und dann habe ich noch "Auch Tiere überleben den Tod" und Tiere Gefährten meiner Seele", die ich aber noch nicht angefangen habe. Ich habe gestern Jesus in der Kirche gebeten mein Leid mit ihm teilen zu dürfen. Ich glaube er hat mich erhört. Vielleicht wird es nun langsam endlich etwas besser und ich kann nun nichts anderes, als Dankbarkeit spüren.
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #79
Gitti, das ist so wundervoll zu hören, dass es dir endlich wieder besser geht.
Lass dich mal ganz lieb drücken.

Kelly hat dir ein Zeichen gegeben, dass es Zeit ist loszulassen. Und dieses Zeichen hast du endlich wahr genommen und fängst an es umzusetzen.
Ich freue mich so sehr, dass du endlich wieder anfängst zu leben und für deine Familie da sein kannst.

Behalte diesen Weg bei. Er tut dir gut.

:d042:
 
  • Katze liegt im Sterben Beitrag #80
Guten Morgen,
und wieder ein Tag ist vergangen. Mittlerweilen wird mir klarer, dass es das Aufwachen und die folgenden zwei, drei Stunden sind, die für mich am schlimmsten sind. Heute fehlt mir Kelly wieder unsagbar. Noch immer, wenn ich an die nächsten Tage denke, spüre ich nur Leere und Gleichgültigkeit. Nur bei meiner Familie fühle ich mich dann wohl und gibt mir ein Gefühl des Geborgensein. Ich warte sehnsuchstvoll auf heute Mittag bis meine Tochter zum Essen kommt. Wenn ich meine Lieben um mich habe, geht es mir gleich besser. Das Gefühl wechselt immer noch zwischen Schmerz, Trauer, Realität und Einsicht hin und her.
Leider kann ich mit meinem Mann überhaupt nicht über Kelly reden. Seine Art des Trauerns ist, dass er sich ablenkt und kein Wort mehr über sie verliert. Jeder hat seine Art des Trauerns, dass ist mir klar, aber sie einfach so zu ignorieren, als wäre sie nicht da gewesen, bricht mir noch mehr das Herz. Aber ich respektiere seine Art des Trauerns, darum sage ich nichts. Was mir aufgefallen ist, dass ich nun unter leichten Angstzuständen leide, weil ich, nach allem was ich mitgemacht habe, niemals mehr etwas verlieren möchte, dass ich so geliebt habe. Darum habe ich gerade so sehr das Bedürfnis bei meinen Kindern, Geschwistern oder Eltern zu sein. Aber sie haben auch nicht immer Zeit und irgendwann muss ich ja wieder allein daheim bleiben.
 
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