Futter gut aber günstig?

Diskutiere Futter gut aber günstig? im Nassfutter Forum im Bereich Katzenfutter; Würd ich jetzt so pauschal auch nicht sagen, dass die alle bedenkenlos zu empfehlen wären. Auf der Liste stehen z.B. Carny und Bozita - und wie...
  • Futter gut aber günstig? Beitrag #81
Würd ich jetzt so pauschal auch nicht sagen, dass die alle bedenkenlos zu empfehlen wären. Auf der Liste stehen z.B. Carny und Bozita - und wie oft hab ich hier schon gelesen "Wie was, Animonda ist nicht so toll und gibt öfters Stinkepups und weichen Kot, ich dachte, das ist so hochwertig, es steht doch sogar auf der Nassfutterliste hier?!?"

@StrawberryPanda: Es ist meine feste Überzeugung, wenn man lang genug sucht, findet man bei jeder Marke was zu meckern. ;) Aber klar, es gibt auch Meckern auf hohem Niveau.

Ich barfe hauptsächlich, an Dosenfutter kommen mir nur noch Alleinfuttermarken ins Haus, bei denen der tierische Anteil halbwegs genau deklariert ist (also nicht nur "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, davon X% Y"), bei denen der Rohproteinanteil mindestens 10% und der Pflanzenanteil höchstens 5% beträgt (durch letzteres Kriterium fliegen leider die meisten Bio-Sorten raus), die keinen Weizen oder Mais und nen deklarierten Muskelfleischanteil von mindestens 60% enthalten.
Da gibt's z.B. Mac's, Catz Finefood, Granatapet oder OmNomNom.
Etwas unterhalb dieser Kriterien macht man sicher auch mit z.B. Grau, Real Nature oder Ropocat (Sensitive) nix verkehrt.
Das absolut ultimative Killerfutter ;) ist m.E. Pfotenliebe, aber da ich barfe, fällt das bei mir in die Kategorie "billiger selbst gemacht". Würde ich also nie kaufen.
 
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  • Futter gut aber günstig? Beitrag #82
Hier mal die Zusammensetzung von "Royal Canin Instinctive" laut Zooplus:


Da ist alles drin, was schlechtes Katzenfutter ausmacht:
- Anteil der "geschmackgebenden" Tierart nicht definiert
- Muskelfleischanteil nicht definiert (also vermutlich gering)
- Art und Menge der verwendeten tierischen Nebenerzeugnisse nicht definiert (kann also schwer verdaulicher Abfall sein)
- undefinierter Getreideanteil (Getreide hat in Katzenfutter nix zu suchen)
- pflanzliche Eiweißextrakte (= Soja oder Maisgluten, die häufigsten Allergieauslöser bei Katzen)
- pflanzliche Nebenerzeugnisse (= weitgehend wertloser Abfall aus der Lebensmittelproduktion, z.B. Erbsenschalen)
- und zu guter Letzt auch noch Zucker.
Also ich sehe das leider überhaupt nicht so. Fangen wir mit dem Letzten an. Zucker ist nicht gut, aber wie ich schon oft versucht habe darzulegen, kann praktisch in JEDEN Futter Zucker enthalten sein, aber OK. Der Antein an Muskelfleisch wird in den allerwenigsten Sorten angegeben und selbst wenn, ist es wieder eine Definitionssache. Denn Muskelfleisch in Katzenfutter dürfte nur in ganz wenigen Ausnahmen mit dem für den menschlichen Verzehr gedachten Muskelfleisch etwas gemein haben. Das die tierischen und pflanzlichen Nebenerzeugnisse nicht genau definiert sind stimmt. Und genau deshalb kann man daraus halt auch keine Schlüsse ziehen. Natürlich kann es schwer verdaulicher Abfall sein, muss es aber halt nicht zwangsläufig. Wie gesagt, man weiss es einfach nicht.

Das Ganze unterscheidet sich von der Deklaration her nicht von jeder x-beliebigen Supermarkt-Eigenmarke, kostet nur ungefähr das Siebenfache, weil's mit so vielen pseudowissenschaftlichen Förmelchen und Etikettchen verbrämt ist ("Optimales Nährstoff-Profil", "Healthy Urinary System" etc.).
Das allein wäre für mich ehrlich gesagt ein Grund diese Sorte nicht zu kaufen.
 
  • Futter gut aber günstig? Beitrag #83
Zucker ist nicht gut, aber wie ich schon oft versucht habe darzulegen, kann praktisch in JEDEN Futter Zucker enthalten sein
Wie meinst du das? Reden wir von Industriezucker / Haushaltszucker oder von Einfachzuckern, die z.B. bei der Zerlegung von Stärke entstehen?
Klar macht der zugesetzte Zucker an sich nix aus und ist nur für Optik zuständig, aber wie ich auch schon oft versucht habe darzulegen ;), ist das halt m.E. ein Symptom, dass dem Hersteller Optik wichtiger ist als artgerechte Zusammensetzung.

Der Antein an Muskelfleisch wird in den allerwenigsten Sorten angegeben
Ja und? Es gibt halt auch nur wenige wirklich gute Futtersorten ...

und selbst wenn, ist es wieder eine Definitionssache. Denn Muskelfleisch in Katzenfutter dürfte nur in ganz wenigen Ausnahmen mit dem für den menschlichen Verzehr gedachten Muskelfleisch etwas gemein haben.
Das mit den "ganz wenigen Fällen" weiß ich nicht. Prinzipiell hast du natürlich Recht, das Wort "Muskelfleisch" allein garantiert auch keine hohe Qualität. Nur glaub ich nicht, dass "tierische Nebenerzeugnisse"-laut-Etikett im Schnitt hochwertiger sind als das.

Das die tierischen und pflanzlichen Nebenerzeugnisse nicht genau definiert sind stimmt. Und genau deshalb kann man daraus halt auch keine Schlüsse ziehen. Natürlich kann es schwer verdaulicher Abfall sein, muss es aber halt nicht zwangsläufig.
Pflanzliche Nebenerzeugnisse sind immer schwer verdaulicher Abfall. Ohne jede Ausnahme. OK, Inulin wär noch ein Spezialfall, aber das taucht in der Deklaration meistens erst hinter den Mineralstoffen auf, also nehm ich an, dass es sich hier nicht um Inulin handelt.


Das allein wäre für mich ehrlich gesagt ein Grund diese Sorte nicht zu kaufen.
Dann sind wir uns da ja wenigstens einig ;)
 
  • Futter gut aber günstig? Beitrag #84
Würd ich jetzt so pauschal auch nicht sagen, dass die alle bedenkenlos zu empfehlen wären. Auf der Liste stehen z.B. Carny und Bozita - und wie oft hab ich hier schon gelesen "Wie was, Animonda ist nicht so toll und gibt öfters Stinkepups und weichen Kot, ich dachte, das ist so hochwertig, es steht doch sogar auf der Nassfutterliste hier?!?"

Also, ich weiß, dass das jetzt bestimmt etwas Arbeit macht (wenn ich Ahnung hätte, würde ich mich anbieten), aber könnte man die Liste nicht einmal überarbeiten?
Ich kann als unerfahrener Neuling sprechen, denn mir hat sie irgendwie gar nicht geholfen, weil dort Futter dabei sind, die hier an anderer Stelle wieder schlechter beschrieben sind(LUX, Bozita)...das hat mich doch etwas verwirrt. Bis eben dachte ich, dass Animonda z.b. nicht so schlecht sei.

Man, ich will unbedingt so schnell wie möglich barfen
 
  • Futter gut aber günstig? Beitrag #85
Sinn und Zweck der liste ist es, annehmbare Futtersorten zu zeigen.

Carny und LUX sind nicht schlecht. Auch nicht superdupertoll. Sie sind ok. Und nicht jede Katze reagiert mit DF drauf.

Was soll ich denn an der Liste ändern?

Hochwertigkeit liegt mitunter auch im Auge des Betrachters. Einige finden Grau Super hochwertig. Ich empfinde es als Mittelklasse. Und nu?
 
  • Futter gut aber günstig? Beitrag #86
Sinn und Zweck der liste ist es, annehmbare Futtersorten zu zeigen.

Carny und LUX sind nicht schlecht. Auch nicht superdupertoll. Sie sind ok. Und nicht jede Katze reagiert mit DF drauf.

Was soll ich denn an der Liste ändern?

Hochwertigkeit liegt mitunter auch im Auge des Betrachters. Einige finden Grau Super hochwertig. Ich empfinde es als Mittelklasse. Und nu?

Genau so etwas meine ich doch aber. Man könnte dann eben vielleicht hinzuschreiben. "Vorsicht: hier reagieren empfindliche Katzen gelegentlich mit DF."
 
  • Futter gut aber günstig? Beitrag #87
Das lässt sich bestimmt machen. Wenn ich nachher am Laptop oder PC bin, schaue ich mal.

Das muss dann aber bei jeder Sorte sein. Meine bekommen Kotzerei von pure und nen Flotten von Bozita. Andere vertragen kein Cassiagum. Wiederum andere sind auf Reis allergisch. Oder der Gestank im Klo ist nicht auszuhalten.

Wo soll ich da die Grenze ziehen?
 
  • Futter gut aber günstig? Beitrag #88
M.E. gehören Kommentare zu einzelnen Sorten eher in Spezialthreads, nicht in so ne allgemeine Übersicht. Für sowas gibt es doch die Forensuche, oder?

In der Übersicht könntest du vielleicht nochmal extra schreiben, dass nicht nur High-End-Superduper-Sorten in der Liste stehen, sondern auch "nur" akzeptables Mittelklasse- bis Untere-Mittelklasse-Futter.
 
  • Futter gut aber günstig? Beitrag #89
Kann ich gerne aufnehmen
 
  • Futter gut aber günstig? Beitrag #90
Steht aber auch schon drin...

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  • Futter gut aber günstig? Beitrag #91
Es war ja auch nur eine FRAGE ;) Mir z.B. ist der Unterschied zwischen Mittelklasse und Oberklasse (sofern man das überhaupt so sagen kann) eben einfach noch nicht so klar. Habe jetzt bei Sandra´s Tieroase auch kaum konkrete Angaben z Muskelfleisch-Anteil usw. gefunden
 
  • Futter gut aber günstig? Beitrag #92
Wie meinst du das? Reden wir von Industriezucker / Haushaltszucker oder von Einfachzuckern, die z.B. bei der Zerlegung von Stärke entstehen?
Klar macht der zugesetzte Zucker an sich nix aus und ist nur für Optik zuständig, aber wie ich auch schon oft versucht habe darzulegen ;), ist das halt m.E. ein Symptom, dass dem Hersteller Optik wichtiger ist als artgerechte Zusammensetzung.
Wie ich schon sagte, zum einen gibt es lt. Futtermittelverordnung einen gewissen Toleranzbereich. Ich meine mal etwas von 1 Prozent gelesen zu haben. Und zum anderen gilt bei Tiernahrung das gleiche wie auch bei menschlicher Nahrung. Das heißt, Zucker muß nur dann angegeben werden, wenn er in reiner Form zugegeben wird. Bei vielen Futtersorten sind aber als pflanzliche Nebenprodukte Rübenschnitzel enthalten und die enthalten einen zum Teil beträchtlichen Zuckeranteil.

Ja und? Es gibt halt auch nur wenige wirklich gute Futtersorten ...
Wobei man an dieser Stelle vielleicht auch mal darauf hinweisen sollte, das die vielen angeblich hochwertigen "Premium" Futtersorten noch gar nicht mal so lange auf dem Markt sind. Vor 20 Jahren gab es keine dieser Sorten. Meines Erachtens hat erst Iams damit angefangen Katzenfutter ausschließlich im Zoofachhandel zu verkaufen. Und so weit ich das beurteilen kann waren viele Sorten davon kein Premium sondern eher das genaue Gegenteil.
Das mit den "ganz wenigen Fällen" weiß ich nicht. Prinzipiell hast du natürlich Recht, das Wort "Muskelfleisch" allein garantiert auch keine hohe Qualität. Nur glaub ich nicht, dass "tierische Nebenerzeugnisse"-laut-Etikett im Schnitt hochwertiger sind als das.
Nun ja, ganz vereinfacht könnte man sagen, das unter dem Begriff Fleisch eigentlich fast alles fällt, Bauchdecke genauso wie Lunge und andere Organe. Tierische Nebenerzeugnisse dagegen ist alles was kein Fleisch ist, also Hufe, Federn, Fell und dergleichen. Zum Teil ist es im Futter ja sogar notwendig. Und es dürfte auch egal sein ob man dem Futter den Kalzium in weißer Pulverform oder in anderer Form beimengt. Das Problem ist nach wie vor das man die genauen Zusammensetzungen eben nicht weiß.

Pflanzliche Nebenerzeugnisse sind immer schwer verdaulicher Abfall. Ohne jede Ausnahme. OK, Inulin wär noch ein Spezialfall, aber das taucht in der Deklaration meistens erst hinter den Mineralstoffen auf, also nehm ich an, dass es sich hier nicht um Inulin handelt.
Ok. ich glaube, darin sind wir uns wohl einig.
 
  • Futter gut aber günstig? Beitrag #93
Wie ich schon sagte, zum einen gibt es lt. Futtermittelverordnung einen gewissen Toleranzbereich. Ich meine mal etwas von 1 Prozent gelesen zu haben. Und zum anderen gilt bei Tiernahrung das gleiche wie auch bei menschlicher Nahrung. Das heißt, Zucker muß nur dann angegeben werden, wenn er in reiner Form zugegeben wird. Bei vielen Futtersorten sind aber als pflanzliche Nebenprodukte Rübenschnitzel enthalten und die enthalten einen zum Teil beträchtlichen Zuckeranteil.

Der Toleranzbereich von dem du immer schreibst. Bezieht der sich auf Messungenauigkeiten bei der Salzsäure-Inversion oder wo hast du das mit dem 1% her? Mit der Inversion kann der Saccharosegehalt im Futter ansich ja nachgewiesen werden. Ob dieser nur bei Zusatz in Reinform (und bei Anteilen über 1%?) angegeben werden muss weiß ich nicht. (Da würde ich mich auch über eine Quellenangabe freuen.) Allerdings müssen pflanzliche Nebenprodukte deklariert werden, also auch die Rübenschnitzel. Und ich würde sowieso kein Futter mit der Angabe "pflanzliche Nebenerzeugnisse" kaufen, bei denen die Art und Menge dieser Nebenerzeugnisse nicht angegeben ist.

Wobei man an dieser Stelle vielleicht auch mal darauf hinweisen sollte, das die vielen angeblich hochwertigen "Premium" Futtersorten noch gar nicht mal so lange auf dem Markt sind. Vor 20 Jahren gab es keine dieser Sorten. Meines Erachtens hat erst Iams damit angefangen Katzenfutter ausschließlich im Zoofachhandel zu verkaufen. Und so weit ich das beurteilen kann waren viele Sorten davon kein Premium sondern eher das genaue Gegenteil.

Wo das Futter verkauft wird, oder mit welchen Begrifflichkeiten man für die Produkte wirbt ist egal. Entscheidend ist der Inhalt. Und dessen Qualität kann man an der Deklaration und den Analysewerten gut erahnen.

Nun ja, ganz vereinfacht könnte man sagen, das unter dem Begriff Fleisch eigentlich fast alles fällt, Bauchdecke genauso wie Lunge und andere Organe. Tierische Nebenerzeugnisse dagegen ist alles was kein Fleisch ist, also Hufe, Federn, Fell und dergleichen. Zum Teil ist es im Futter ja sogar notwendig. Und es dürfte auch egal sein ob man dem Futter den Kalzium in weißer Pulverform oder in anderer Form beimengt. Das Problem ist nach wie vor das man die genauen Zusammensetzungen eben nicht weiß.

In der Futterdeklaration direkt, fällt unter den Begriff Fleisch eben nicht fast alles. Lunge und andere Organe sind defintiv Nebenerzeugnisse. Natürlich kann man den Anteil in einer geschlossenen Deklaration in übergreifenen Gruppenbezeichnungen gut verbergen. Allerdings gibt es viele offene/halboffene Deklarationen, die die verwendeten Nebenerzeugnisse und deren Anteil angeben.
 
  • Futter gut aber günstig? Beitrag #94
Hi,

hat jemand Erfahrung mit "Real Nature" / "Active Cat" von ?

Das scheint gutes Nassfutter & Trockenfutter zu sein. Allerdings steht da leider nicht wieviel man davon pro Tag ca. verfüttern sollte. So kann man leider nicht sehen/ vergleichen wie lange da so ein 2 KG Beutel oder die Dosen halten würden (bspw. im Vergleich zu Sanabelle was ungefähr genauso viel kostet).
 
  • Futter gut aber günstig? Beitrag #95
Der Toleranzbereich von dem du immer schreibst. Bezieht der sich auf Messungenauigkeiten bei der Salzsäure-Inversion oder wo hast du das mit dem 1% her?
Das steht irgendwo im Futtermittelgesetz. Ist aber gar nicht so einfach da durchzulesen, da etwa 90 Prozent für die landwirtschaftliche Tierhaltung gedacht sind.

Allerdings müssen pflanzliche Nebenprodukte deklariert werden, also auch die Rübenschnitzel.
Meines Wissens müssen lediglich einige wenige Dinge wie Rohfaser, Rohasche und dergleichen angegeben werden aber nicht wieviel Fleisch oder welche pflanzlichen Nebenprodukte genau enthalten sind. Deshalb hab ich ja gesagt, bei fast allen Dingen die man lt. Katzenforen stets beachten sollte, gibt es keinerlei gesetzliche Grundlagen.

Wo das Futter verkauft wird, oder mit welchen Begrifflichkeiten man für die Produkte wirbt ist egal. Entscheidend ist der Inhalt. Und dessen Qualität kann man an der Deklaration und den Analysewerten gut erahnen.
Erahnen ist aber nicht wissen. Kann gut sein, das es Unternehmen gibt die den Inhalt tatsächlich ganz genau angeben. Aber mal ehrlich, das kann es ja nun wirklich nicht sein... eine Futterdiskussion auf der Grundlage von Vorahnungen und perönlichen Glauben.

In der Futterdeklaration direkt, fällt unter den Begriff Fleisch eben nicht fast alles. Lunge und andere Organe sind defintiv Nebenerzeugnisse.
NEIN, definitiv ist dies nicht so. Tierische Nebenerzeugnisse sind wie der Name schon sagt, hauptsächlich Dinge wie Krallen, Federn, Fell, Hufe, Knochen usw. und auch einige Innereien. Aber nicht alle. Leider glauben viele Katzenhalter das unter dem Begriff Fleisch stets reines Muskelfleisch zu verstehen ist, wie wir Menschen es verwenden und alles andere tierische Nebenerzeugnisse sind. Das stimmt so aber einfach nicht.
 
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  • Futter gut aber günstig? Beitrag #96
Meines Wissens müssen lediglich einige wenige Dinge wie Rohfaser, Rohasche und dergleichen angegeben werden aber nicht wieviel Fleisch oder welche pflanzlichen Nebenprodukte genau enthalten sind. Deshalb hab ich ja gesagt, bei fast allen Dingen die man lt. Katzenforen stets beachten sollte, gibt es keinerlei gesetzliche Grundlagen.

Rohfaser und Rohasche sind analytische Bestandteile der Weender Futtermittelanalyse. Die verwendeten Inhaltsstoffe hingegen müssen in der Futtermitteldeklaration angegeben werden. Dabei sind zwar bei einer geschlossenen Deklaration keine genauen Mengenangaben vorgeschrieben und übergreifende Gruppenbezeichnungen erlaubt, aber die Reihenfolge der Inhaltsstoffe gibt deren mengenmäßigen Anteil im Futter, in absteigender Reihenfolge, wieder. Wenn also keine pflanzlichen Erzeugnisse/Nebenerzeugnisse deklariert sind, dann sind auch garantiert keine Rübenschnitzel zugesetzt. Wenn ein Hersteller nichts zu verbergen hat, wird er zumindest die Art der pflanzlichen Anteile angeben. Ansonsten steht es dem mündigen Käufer ja frei beim Hersteller nachzufragen oder das Produkt gleich zu meiden.

Erahnen ist aber nicht wissen. Kann gut sein, das es Unternehmen gibt die den Inhalt tatsächlich ganz genau angeben. Aber mal ehrlich, das kann es ja nun wirklich nicht sein... eine Futterdiskussion auf der Grundlage von Vorahnungen und perönlichen Glauben.

Es kann nicht nur sein, es gibt tatsächlich sehr detailiert deklarierte Nassfutter. Es liegt also an jedem persönlich, zu entscheiden wie sinnvoll und wichtig einem das Wissen um den Inhalt ist. Mein Erahnen bezog sich auch darauf, dass je schlechter und ungenauer eine Deklaration ist, desto wahrscheinlicher ist eben viel "Müll" zugesetzt. Ob es sich nun um den Anteil der Nebenerzeugnisse, die Art der verwendeten Nebenerzeugnisse oder eben diverse andere billige Füllstoffe handelt. Deswegen kann man zumindest bestimmte schwammige Deklarationen oder Gruppenbezeichnungen meiden.

NEIN, definitiv ist dies nicht so. Tierische Nebenerzeugnisse sind wie der Name schon sagt, hauptsächlich Dinge wie Krallen, Federn, Fell, Hufe, Knochen usw. und auch einige Innereien. Aber nicht alle. Leider glauben viele Katzenhalter das unter dem Begriff Fleisch stets reines Muskelfleisch zu verstehen ist, wie wir Menschen es verwenden und alles andere tierische Nebenerzeugnisse sind. Das stimmt so aber einfach nicht.

Nein, da lies dich bitte nocheinmal genau ein. Es gibt eine enge und eine weite Definition für den Begriff Fleisch. In der Futtermitteldeklaration "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" kommt die engere Definition zum Tragen. Zum Fleisch gehören dabei das reine Muskelfleisch, Binde- und Sehnengewebe, Schleimhäute und Fettgewebe. Tierische Nebenerzeugnisse hingegen sind definitionsgemäß Innereien, Knochen, Knorpel und Blut, aber natürlich auch die von dir genannten Dinge wie Federn, Hufe, Haare, Schnäbel. Aber je besser die Deklaration, umso sicherer kann man bestimmte Dinge ausschließen.
 
  • Futter gut aber günstig? Beitrag #97
Rohfaser und Rohasche sind analytische Bestandteile der Weender Futtermittelanalyse. Die verwendeten Inhaltsstoffe hingegen müssen in der Futtermitteldeklaration angegeben werden. Dabei sind zwar bei einer geschlossenen Deklaration keine genauen Mengenangaben vorgeschrieben und übergreifende Gruppenbezeichnungen erlaubt, aber die Reihenfolge der Inhaltsstoffe gibt deren mengenmäßigen Anteil im Futter, in absteigender Reihenfolge, wieder.
Jetzt bin ich an der Reihe zu fragen wo das steht. Und selbst wenn es so wäre, hätte es meines Erachtens keinerlei wie auch immer geartete Aussagekraft.

Wenn ein Hersteller nichts zu verbergen hat, wird er zumindest die Art der pflanzlichen Anteile angeben.
Nenn mir einen Grund weshalb er das sollte wenn es doch keine gesetzliche Grundlage dafür gibt. Wenn Du anderer Meinung bist, dann nur raus mit der Sprache. Ich versuche mich nämlich schon seit Jahren diesbezüglich schlau zu machen. :)

Ansonsten steht es dem mündigen Käufer ja frei beim Hersteller nachzufragen oder das Produkt gleich zu meiden.
Nun ja, das ist erstens aufwendig und langwierig, man muß eine e-Mail schreiben und auf Antwort warten und zweitens weiß man nach meiner Erfahrung selbst dann nicht alle einzelnen Bestandteile.

Es kann nicht nur sein, es gibt tatsächlich sehr detailiert deklarierte Nassfutter. Es liegt also an jedem persönlich, zu entscheiden wie sinnvoll und wichtig einem das Wissen um den Inhalt ist.
Ja natürlich gibt es das, aber meine Güte, fast jede dieser Sorten kostet auch mindestens 4 bis 10 mal so viel wie ein normales Futter. Sorry, aber auf diese Art von Diskussion brauchen wir uns gar nicht erst einlassen.

Nein, da lies dich bitte nocheinmal genau ein. Es gibt eine enge und eine weite Definition für den Begriff Fleisch. In der Futtermitteldeklaration "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" kommt die engere Definition zum Tragen. Zum Fleisch gehören dabei das reine Muskelfleisch, Binde- und Sehnengewebe, Schleimhäute und Fettgewebe. Tierische Nebenerzeugnisse hingegen sind definitionsgemäß Innereien, Knochen, Knorpel und Blut, aber natürlich auch die von dir genannten Dinge wie Federn, Hufe, Haare, Schnäbel. Aber je besser die Deklaration, umso sicherer kann man bestimmte Dinge ausschließen.
OK. ich glaube, da hat jeder seine Meinung. Belassen wir es einfach dabei. :)
 
  • Futter gut aber günstig? Beitrag #98
Jetzt bin ich an der Reihe zu fragen wo das steht. Und selbst wenn es so wäre, hätte es meines Erachtens keinerlei wie auch immer geartete Aussagekraft.

Welcher Fakt genau? Die Analysewerte betreffend, die Vorschriften zur Deklaration von zumindest übergeordneten Gruppenbezeichnungen oder die mengenmäßige Anordnung in absteigender Reihenfolge? Wichtig gerade in Bezug auf deine immer wieder genannte Möglichkeit der Rübenschnitzel als Zuckerversteck - kann man diese eben sicher ausschließen, wenn keine ungenau deklarierten pflanzlichen Erzeugnisse im Futter enthalten sind.

Zusammensetzung

Alle enthaltenen Bestandteile bzw. Einzelfutter müssen angegeben werden, und zwar mindestens in absteigender Reihenfolge ihres Anteils. Zusätzlich können die jeweiligen Anteile in Prozent aufgeführt werden. Sie müssen genannt werden, wenn bestimmte Bestandteile besonders hervorgehoben werden oder wenn ein Tierhalter dies wünscht und der Anspruch des Futterherstellers auf Schutz des Know-hows nicht massiv beeinträchtigt wird.

Quelle:

Mit etwas Suchen findest du sicherlich den genauen Wortlaut des Gesetzestextes.
Nenn mir einen Grund weshalb er das sollte wenn es doch keine gesetzliche Grundlage dafür gibt. Wenn Du anderer Meinung bist, dann nur raus mit der Sprache. Ich versuche mich nämlich schon seit Jahren diesbezüglich schlau zu machen. :)

Weil es genug Käufer gibt, die sich mittlerweile dafür interessieren. Das ist auch eine Marketingstrategie, um sich von unzähligen Mitbewerbern abzuheben. Dann braucht man eben keinen nichtssagenden Aufdruck wie "Premiumfutter", sondern läßt einfach Fakten sprechen.

Nun ja, das ist erstens aufwendig und langwierig, man muß eine e-Mail schreiben und auf Antwort warten und zweitens weiß man nach meiner Erfahrung selbst dann nicht alle einzelnen Bestandteile.

Die Möglichkeit besteht aber und wenn man keine oder nur ungenügende Antworten bekommt, kann man auch dann wieder das Produkt einfach nicht kaufen. Wenn man sich die Mühe nicht machen möchte, kann man auch auf viele Produkte zurückgreifen, die von sich aus genauer deklarieren. Oder es ist einem relativ egal, dann sollte man sich aber auch nicht darüber beschweren.

Ja natürlich gibt es das, aber meine Güte, fast jede dieser Sorten kostet auch mindestens 4 bis 10 mal so viel wie ein normales Futter. Sorry, aber auf diese Art von Diskussion brauchen wir uns gar nicht erst einlassen.

Nunja jetzt bringst du den Preis ins Spiel. Ich denke eine einheitliche Definition für "günstig" wirst du wohl nicht für alle Katzenhalter finden. Ich zum Beispiel mache das Günstig daran fest, welche Gegenleistung ich für mein Geld erhalte und inwiefern der Inhalt den Preis rechtfertigt. Der Inhalt entscheidet auch darüber, wie sättigend das Futter tatsächlich ist. Also sollte man nicht einfach den reinen Kilopreis der Futter vergleichen, sondern auch die benötigten Mengen berücksichtigen. Es gibt einen Unterschied zwischen günstig und billig in Bezug auf den Preis und auch auf die Qualität.

Was ist für dich denn ein normales Futter? Du kannst doch auch nicht erwarten, dass ab einer bestimmten Preisuntergrenze noch wirkliche Qualität vorliegen kann. Kein Hersteller hat etwas zu verschenken. Also muss man für sich selber entsprechende Prioritäten setzen und eben notfalls auch Kompromisse eingehen. Zwischen 3-5 Euro pro kg kann man allerdings schon viele hochwertige Marken finden.

OK. ich glaube, da hat jeder seine Meinung. Belassen wir es einfach dabei. :)

Klar kann jeder seine Meinung haben. Die Fakten bei der Deklaration sind aber eindeutig. Wobei es bei einer Gruppendeklaration "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" egal ist, wie man speziell Fleisch definiert, da einfach alles enthalten sein kann. Aber es gibt eben auch genügend Hersteller, die vielleicht über die Anteile der Nebenerzeugnisse keine Angaben machen, aber doch zumindest über deren Art.
 
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  • Futter gut aber günstig? Beitrag #99
Hi,

hat jemand Erfahrung mit "Real Nature" / "Active Cat" von ?

Das scheint gutes Nassfutter & Trockenfutter zu sein. Allerdings steht da leider nicht wieviel man davon pro Tag ca. verfüttern sollte. So kann man leider nicht sehen/ vergleichen wie lange da so ein 2 KG Beutel oder die Dosen halten würden (bspw. im Vergleich zu Sanabelle was ungefähr genauso viel kostet).

Das ist sehr gutes Futter. Aber "Real Nature" gibt es nur beim Fressnapf. Du meinst "Power of Nature" nehm ich mal an? Beim Nassfutter ist die Empfehlung bei einer 4kg Katze ca. 200g. Wobei das auch schwankt, meine haben gern auch 300g gefressen davon, je nachdem. Beim Trockenfutter weiß ichs leider nimmer, glaub bei 4kg ca. 50-60g ? Aber es wäre eh besser Trockenfutter nur als Ergänzung zu füttern oder als Leckerli.
 
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  • Futter gut aber günstig? Beitrag #100
Das ist sehr gutes Futter. Aber "Real Nature" gibt es nur beim Fressnapf. Du meinst "Power of Nature" nehm ich mal an? Beim Nassfutter ist die Empfehlung bei einer 4kg Katze ca. 200g. Wobei das auch schwankt, meine haben gern auch 300g gefressen davon, je nachdem. Beim Trockenfutter weiß ichs leider nimmer, glaub bei 4kg ca. 50-60g ? Aber es wäre eh besser Trockenfutter nur als Ergänzung zu füttern oder als Leckerli.


Danke...ja ich meine "Power of Nature". ;)



:arrow: Mal so allgemein:
Was ich nicht so ganz verstehe: Wenn Trockenfutter so schlecht sein soll (wegem Wasserhaushalt), wieso verwenden es so viele Züchter dann? (und haben die hübschesten und gesunde Katzen). Natürlich gibt es da auch mal BARF, Eier oder Fleisch oder eine Dose zwischendurch.

Ich denke die Mischung machts. Bzw. man kann das Trockenfutter ja auch einweichen. Dann hat sich das Thema doch, oder?
 
Thema:

Futter gut aber günstig?

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