Hallo Petra,
schön, noch eine Göttinger Nachbarin
Die Tierärztin hat sich naturheilkundlich gar nicht so recht an ihn herangetraut, deshalb sind wir jetzt so verblieben, dass sie erstmal nichts mit ihm macht. Es ist auch ein bisschen blöd, so zwischen TK Göttingen, Hofheim und der Haustierärztin hin und her, bei der wir jetzt erst einmal waren und das wegen ganz akuter Probleme (seine Nahrungs-, Flüssigkeits- und Kloverweigerung übers Wochenende). Ich akzeptiere das so, sie ist auch allgemein eher gegen "Übertherapie" an Tieren, wird Frajos OP also wohl generell kritisch gesehen haben. Ist ihr gutes Recht.
Fürs Erste scheint es mir die allerbeste Idee, Frajo erst mal eine längere Zeit Zuhause zur Ruhe kommen zu lassen- keine Tierarztbesuche mehr, keine Reisen, einfach nur der Alltag, den er kennt und der ihm Sicherheit gibt. Das kann er jetzt sicher am allerbesten gebrauchen, durch all das ist er jetzt ziemlich verunsichert.
Ob ich noch einmal dorthingehe, auch mit den anderen, oder doch lieber bei der Tierklinik bleibe, weiß ich noch nicht. Ich hoffe, dass in nächster Zeit erst mal nichts mehr anliegt. Frajo soll im ersten Jahr alle drei Monate nachkontrolliert werden, es wird wohl am meisten Sinn machen, wenn ich das in der TK machen lasse, die kennen seinen Fall ja gut und hatten auch den Kontakt zu Hofheim.
Seine Wundheilung ist mittlerweile ja auch (so gut wie) abgeschlossen, das Fell wächst schon wieder wie wahnsinnig nach. Gestern Abend wurden die Fäden gezogen, der Dr. war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Allerdings musste er die Fädchen unter all den grauen Stoppeln wirklich suchen

.
Jetzt ohne Trichter frisst er auch wieder gut. Mit dem hochkalorischen Futter sollten wir ihn bestimmt bald wieder auf ein besseres "Kampfgewicht" bekommen.