So wie es scheint, bist du in einer ähnlichen Situation wie ich im letzten Jahr.
Wobei die Rasse für mich nicht so eine Frage war, ich habe Thais (traditionelle Siam) bei meiner Nachbarin kennen gelernt und mich verliebt.
Solche sollten es werden. Und natürlich Kitten.
Gut sozialisiert von einem verantwortungsvollem Züchter für den besten Start ins Leben. Ohne die Freiheit draußen kennen gelernt zu haben, damit sie auch in der Wohnung zufrieden sind.
Leider habe ich bei der Wahl des Züchters dann doch daneben gegriffen... lass dich lieber hier beraten.
So und dann sind die zwei bei mir absoluten Katzenanfänger eingezogen. Und haben mich total gestresst. Ungelogen, ich habe die zwei zuerst (bis sie die Schiebetür öffnen konnten) aus dem Schlafzimmer gesperrt und nachts mit Ohropax und Schlafmittel geschlafen. So ein Remmidemmi in der Nacht war ich nicht gewohnt. Und dann immer die Angst, in der Erziehung etwas falsch zu machen. Oft genug hat mich meine Nachbarin getröstet, aber es gab Momente, da habe ich meine Entscheidung für die Katzen bereut.
Kabel verpackt, Grünpflanzen rausgeworfen, Gardinen abgenommen, empfindliche Gegenstände weggeräumt. Couch abgedeckt, aber trotzdem hat das Leder gelitten. Auch bei den Esstischstühlen.
Das sie mit in meinem Bett schliefen, war ein entscheidender Schritt. Man kam sich näher und jetzt möchte ich die zwei Pupser nicht mehr missen. Inzwischen schlafe ich auch, wenn sie nachts auf mir toben. Und eigentlich richten sie auch kaum Unheil an. Es ist wirklich kaum etwas kaputt gegangen.
Lass dich nicht irre machen, auch Katzenneulinge kommen mit Kitten klar.
So lange du weißt, was dich erwartet. Siehe oben! :mrgreen:
Allerdings... ich habe 60qm, aber ich würde mich nicht für Bengalen entscheiden. Sie sind doch noch eine Spur aktiver als die Orientalen. Und wenn ich manchmal sehe, wie Mailo ruhelos durch meine Wohnung tigert, dann wünschte ich, ich hätte mehr Platz.
Auch wenn du Bengalen liebst, tu es ihnen nicht an!
Die Empfehlung, auf eine Katzenausstellung zu gehen und sich dort verschiedene Rassen anzuschauen, ist wirklich sinnvoll. Ich wünschte, ich hätte das vor meiner Entscheidung auch getan.
Einmal weil man dort einen ganz anderen Eindruck von den Rassen bekommt (z.B. wirken die Burmas von Sky Eyes Lara in Natura ganz anders - ich habe mich wie SEL dort in die Rasse verliebt!). Und weil man dort auch in Kontakt mit Züchtern kommen kann und vielleicht besser unterscheiden kann, welche Züchter seriös sind und welche nicht.
Allerdings sind auf den meisten Ausstellungen hauptsächlich Maine Coon, Norwegische Waldkatzen und Ragdolls vertreten. Bengalen wirst du wohl nur mit Glück finden.