Hallöle,
leider muss ich euch heute etwas nicht so positives berichten. Ich beobachte seit einiger Zeit einen winzig kleinen Knubbel in Katis Bauch, relativ mittig am Bauch zwischen den letzten beiden Zitzen. Erst fühlte er sich an wie die Spitze von einem Reiskorn.
Die TÄ meinte, ich sollte das beobachten, da es zum punktieren zu klein ist und wiederkommen, wenns wachsen sollte. Gestern nacht habe ich erneut die Gelegenheit zum fühlen gehabt und es ist ca so groß wie eine halbe Erbse.
Die TÄ hatte uns beim letzten Besuch 3 Möglichkeiten einer OP genannt:
1. Nur den Knubbel rausnehmen und untersuchen lassen. Wenn es sich als bösartig herausstellt, dann sollten die beiden anliegenden Milchdrüsen entfernt werden, da er wahrscheinlich ein Abkömmling der Milchdrüsen ist.
2. Den Knubbel und die zugehörige Milchdrüse entfernen, falls es böse ist, dann muss eine weitere Milchdrüse entfernt werden, da wohl immer 2 Milchdrüsen zusammen hängen.
3. Den Knubbel und direkt beide Milchdrüsen entfernen, dann ist man auf der sicheren Seite.
Andere Alternative wäre nur eine Punktion, wobei der Tumor, wenn er böse wäre, dann raus müsste und durch das Öffnen die Gefahr besteht, dass sich Methastasen ausbreiten. Momentan ist er ja verkapselt.
Montag ist ganz früh morgens der OP Termin, Body hab ich schon bestellt, damit die Süße keinen Kragen tragen muss.
Da Kati schon mal als wir sie bekamen an einer Milchdrüsenentzündung aufgrund fehlender Kastration gelitten hatte, könnte ich mir vorstellen, dass das eine Entartung an der Stelle sein könnte. Die Mastitis betraf nämlich auch eine der letzten beiden Zitzen.
Daher tendiere ich dazu, direkt Variante 3 zu wählen, um ihr weitere OP´s zu ersparen und hoffentlich alles zu erwischen. Sie wird ja auch nicht jünger. Dann lieber jetzt größer, als nachher mit höherem ALter eine erneute OP.
Oder was meint ihr?