Hallo ihr Lieben,
huch, hier ist aber noch viel passiert seit gestern

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Ich versuche mal zu antworten / kommentieren, aber nicht böse sein, wenn ich was vergesse, ja ;-).
@Spaddel und anni1987:
Klar, das Abgeben ist ein verdammt harter Teil der Pflegestellenarbeit. Ich würde sie auch alle am Liebsten behalten, denn man findet mit der Zeit bei jeder Katze DIE Eigenschaft, für die man sie liebt. Bei der einen ist es die totale Verschmustheit und bei der anderen die absolute Schüchterheit, die sie toll und liebendwert machen. Der eine ist flippig und der andere die Ruhe selbst usw. Kurzum, es macht keinen Spaß die kleinen Schätze wieder herzugeben.
Aber das gehört dazu, wenn man die Pflegestelle nicht gleich wieder wegen Überfüllung schließen will, und ich tröste mich damit, dass ich mir sage: ich bin nicht der Einzige, der den Mäusen das Leben bieten kann, das sie verdienen. Es gibt andere, bei denen es meine Schätze genauso gut haben (zu Anja schielt ;-)).
Die Pflegestellen sind aber wichtig, damit diese Katzen überhaupt eine Plattform haben, auf der sie gesehen werden. Ich tröste mich damit, dass dadurch, dass ich die Katzen wieder abgebe mehr die Chance auf ein schönes Leben haben, welche, die sonst gar nicht in die Vermittlung kommen würden. Der egoistische Teil in mir leidet trotzdem ;-).
@Taralein und Nicole:
Ihr habt mir schon einiges vorweg genommen ;-).
Taralein, du hast vollkommen recht, man muss erst einmal abwarten, wie Casi und natürlich die anderen beiden sich entwickeln und dann kann man schauen, ob das überhaupt passt.
Der Altersunterschied ist in diesen jungen Jahren natürlich schon enorm und das müsste schon passen wie die Faust aufs Auge, damit man hier eine Zusammenführung wagen könnte.
Aber diese Sachen kann man persönlich besprechen, wenn es soweit ist und dann muss man schauen, ob beide Seiten ein gutes Gefühl haben.
Nicole, und das was du gesagt hast, das hätte ich ebenfalls noch einmal angesprochen. Die Katzen sind ja noch längst nicht vermittlungsbereit. Ohne Grundimmunisierung wird hier keine Katze ausziehen und bis wir damit anfangen können ist noch ein bisschen Vertrauensarbeit zu leisten, damit hier nicht gleich wieder der totale Stress ausbricht.
Die Entfernung ist für mich übrigens zweitrangig. Wenn ich das Gefühl habe, das ist das richtige Zuhause, dann fahre ich gerne weiter ;-).
@Emil:
Bei uns hat das genauso angefangen. Als (eigentlich) klar war, dass wir (ich

) Katzen haben wollen, hat mein Freund auch gesagt: na eine reicht doch. Ich habe dann auch gesagt: zwei oder keine, und damit war zumindest das Thema Einzelhaltung ruck zuck vom Tisch. Ich bin mir sicher, hätte damals jemand meinen Freund gefragt, dann hätte er Stein und Bein geschworen, dass es bei den zwei bleiben wird. Den Sinn dahinter hat er ja verstanden, aber mehr müssen es ja nicht sein ;-).
Dann kam Nr 3 ...und dann Nr 4... und dann Nr 5 :mrgreen:. Ja, und dann fing das mit den Pflegekatzen an... und dann kam Nr 6 :mrgreen:. Und mein Freund steht hinter jeder einzelnen Entscheidung zu einer Katze. ich habe keine dieser Entscheidungen alleine getroffen.
Manche Dinge brauchen einfach ein bisschen Zeit ;-).
Die drei machen sich übrigens super. Anton kommt jetzt schon ganz ohne Locken raus, wenn ich in den Raum komme, die anderen beiden haben auch kein Problem in meiner Nähe zu sein, solange ich sie nicht anfasse. Sie fessen neben mir und schnurren wie die Weltmeister, wenn ich mit ihnen spiele. Balu ist schwer neugierig, er ist schon immer fleißig am schauen, wenn ich irgendetwas mache.
Und heute Nacht haben sie den kompletten Raum auf den Kopf gestellt :mrgreen:. Musst heute Morgen erst mal ne halbe Stunde aufräumen.