Alles richtig. Und alles, seit wir Tigger haben, versucht umzusetzten. Mit bedingtem Erfolg, denn wenn man ihn ignoriert, wird er erst recht frustriert, er gerät dann überhaupt erst in Rage. Nur konnte uns bisher niemand sagen, wie man in gewissen Situationen angemessen reagiert. Aber vielleicht hast du ja noch Ideen?
Beispiel: Das Futter schmeckt nicht. Tigger ist frustriert und nun? Geben wir nur das, was er gerne frisst, bekommen wir in absehbarer Zeit ein gesundheitliches Problem. Versuchen wir ihn in diesem Moment abzulenken, erhält er eine positive Bestätigung. Ignorieren wir sein Verhalten, jagt er Hobbes. Gehen wir dazwischen, wenn er Hobbes jagt, dann bekommt er wieder Aufmerksamkeit. Wie man es dreht und wendet: Sobald er Frust aufbaut, agieren wir hier falsch.
Daher versuchen wir ja seit wenigen Wochen die 3 Schritt-Regelung, nun eben auch in Kombination mit Bachblüten. Aus meiner Sicht ist das bisher die erfolgreichste Methode. Vor allem, weil er durch das "nein" eine klare Grenze gesetzt bekommt. Pures ignorieren würde hier wie gesagt nicht helfen. Nur wie um Himmels Willen soll ich nachts agieren, wenn ich doch schlaf? Oder wenn er in einem anderen Raum ist, wo ich ihn nicht kontrollieren kann?
Weitere Maßnahmen, die wir sowieso immer haben, sind geistig und körperlich auslasten und Streß vermeiden. Ich sag es nur der Vollständigkeithalber ;-)