Auch wir wollen jetzt barfen :-)

Diskutiere Auch wir wollen jetzt barfen :-) im Rohfleischfütterung Forum im Bereich Katzenfutter; Na dass du alles (fast) "warm" bekommst, ist natürlich absoluter LUXUS!! :mrgreen: Wo wohnst du doch gleich? :lol: Ne im ernst, wenn man...
  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #81
Abgehangen ist mein Fleisch sicher nicht. Das Herz ist fast immer noch warm ..... ;-) außerdem bekomme ich die Abschnitte, die zu durchblutet für den menschlichen Verzehr sind. Also ideal.

Na dass du alles (fast) "warm" bekommst, ist natürlich absoluter LUXUS!! :mrgreen:
Wo wohnst du doch gleich? :lol:

Ne im ernst, wenn man Bezugsquellen hat, dann ist das denke ich was anderes.
Prey-Barf find ich auch super interessant, aber wie schon Kay geschrieben hat, mir fehlen da einfach zu viele Infos. Dr. Google konnte mir in dem Fall leider auch nicht die gewünschte Auskunft geben, wie ich gehofft habe :roll:
 
  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #82
Gewolft ist doch auch wieder mist. Je größer die Oberfläche, desto mehr Nährstoffe werden abgebaut. Komplette Tiere ja. Hier gibt's u.a. Küken für rumpi, Bert frisst nur selbstgefangenes, und das ist nicht wenig. Und ansonsten muss halt nur das Verhältnis stimmen.
 
  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #83
Wir versuchen eben nur, die Chemie so gering wie möglich zu halten, um die Tiere so natürlich wie möglich zu füttern.

Die Stoffe im Suppi-Barf sind nicht unnatürlich. Sie sind nur unnatürlich HERGESTELLT.

Siehst du und ich verstehe den Ansatz im Grunde anders. Der Ansatz ist eher der Beutenachbau ohne die Bedarfswerte exakt berechnen zu wollen. Es wird also mehr mit der grundsätzlichen Nährstoffversorgung gearbeitet.

Ich verstehe nur deine Anspielungen auf die Chemie nicht so ganz. Welche Supplemente meinst du denn?
 
  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #84
Ich bin noch dabei meinen Freund davon zu überzeugen, ab und an mal ein Küken oder eine Maus füttern zu dürfen. Er findet das dann doch ZU widerlich :-D
 
  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #85
  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #86
Calciumcitrat, Vitamin E .....
 
  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #87
Möchtest du mir damit jetzt sagen dass die supplemente die bspw. in Pulverform verfüttert werden, von der Natur ganz allein in diese Form gebracht wurden?
 
  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #88
Ich bin noch dabei meinen Freund davon zu überzeugen, ab und an mal ein Küken oder eine Maus füttern zu dürfen. Er findet das dann doch ZU widerlich :-D

Naja, wenn deine es futtern?!
Meine können z.B. mit einem Küken nix anfangen :roll:
 
  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #89
Gewolft ist doch auch wieder mist. Je größer die Oberfläche, desto mehr Nährstoffe werden abgebaut. Komplette Tiere ja. Hier gibt's u.a. Küken für rumpi, Bert frisst nur selbstgefangenes, und das ist nicht wenig. Und ansonsten muss halt nur das Verhältnis stimmen.

Küken ist doch auch Mist. Und welche Katzen fressen größere Beute schon als ganzes und dann auch noch auf einmal?

Und nur weil die Nährstoffe aus den Zellen austreten, sind sie noch nicht verloren. Den Nährstoffverlust besonders beim Taurin, den B-Vitaminen u.a. schiebe ich auf das notwendige Abhängen der Schlachttiere und dem damit verbundenen Wasseraustritt aus den Zellen. Und der Prozess beginnt eben nach dem Tod des Tieres.

Calciumcitrat, Vitamin E .....


Möchtest du mir damit jetzt sagen dass die supplemente die bspw. in Pulverform verfüttert werden, von der Natur ganz allein in diese Form gebracht wurden?

Ich sagte ja beim Vitamin E lässt sich vortrefflich streiten. Wenn du dir aber mal Dicalciumphosphat oder Calciumcitrat/-carbonat in Bezug auf Krankheiten anschaust, dann solltest du den Sinn der hohen Reinheit nachvollziehen können. Wie gesagt auch Kalkibarfer verfütttern Knochen bzw. Knochenmehl. Und auch das Calcium kann man aus Eierschale oder Algenkalk verwenden. Ist nur eine Frage der Perspektive.
 
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  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #90
Naja, wenn deine es futtern?!
Meine können z.B. mit einem Küken nix anfangen :roll:

Ich habs noch nie Probiert, aber ich glaub schon dass mein Kater das fressen würde... Hähnchenflügel und -Hälse zB liebt er, erkennt das schon als "Beute"... Also denk ich schon wenn er erstmal kapiert hat dass er das fressen kann, dass er ziemlich begeistert wäre :-D
Am Anfang vielleicht etwas skeptisch wegen Fell/Federn etc. aber ich denk er würde das schnell probieren^^

GENAU, Opferlaemmchen, es ist eine Frage der Perspektive. Meine Perpektive ist ganz klar: Wenn ich meine Katzen ausgewogen mit völlig naturbelassenen Bestandteilen wie Knochen, Blut und Fleisch ernähren KANN, möchte ICH nicht gerne noch irgendwelche Pülverchen dazumischen. Das ist MEINE Perspektive. Wenn DEINE Perspektive ist, dass du das doch machen möchtest, weil es für dich leichter zu berechnen oder sicherer oder was auch immer ist, dann ist das okay, ich will dich gar nicht vom Gegenteil überzeugen. Nur ICH möchte es eben nicht.
 
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  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #91
Ich hab ehrlich gesagt keine Lust mehr, mich zu rechtfertigen. Es wird einfach nichts anderes akzeptiert und damit muss ich leben. Wenn ich/wir in einigen Augen genau wie billigtrofu fütterer sind, weil wir uns an der Natur orientieren, bitte. Wenn der Gedanke dann glücklich macht.

Hinterfragen ist das eine, aber bohren und sticheln und Sprüche klopfen was anderes.

Aber warum NUR die Fütterung nach dem einen kalki godlike und die Offenbarung ist, das werde ich nicht verstehen. Nein, das heißt nicht, dass sie schlecht ist. ICH akzeptiere nämlich beides ;-) ;-)

Und ich glaube bezüglich der Reaktionen auch, ein thread über prey wird eh nur zerschreddert.
 
  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #92
Calciumcitrat, Vitamin E .....

Möchtest du mir damit jetzt sagen dass die supplemente die bspw. in Pulverform verfüttert werden, von der Natur ganz allein in diese Form gebracht wurden?
Nö ... die Fleischstücke, die du verfütterst, aber auch nicht :lol:

OK, ich nehm mal als Vorlage das Grundrezept von dubarfst:

1 kg Fleisch (Muskel, Herz, Magen)
40 g Leber
5-6 g Eierschale ODER 5 g Calcium-Carbonat ODER 10 bis 11 g Calcium-Citrat
2 g Taurin
30 g Lachs (Wildlachs = Salmon salar)
30 g Weizenkeimöl ODER 2 Tropfen Vitamin E (Allcura)
2 g Salz
11 g Fortain
1,3 g Seealgenmehl
2,5 g Bierhefe

Was davon ist nun böse "Chemie"?
Calciumcarbonat/-citrat, OK - zumindest Carbonat kann man ja durch Eierschalen ersetzen. Oder sind die auch schon Chemie, dadurch dass sie nicht im Beutetier vorkommen und/oder vom Menschen geschreddert wurden?
Taurinpulver
Vitamin-E-Tropfen
Salz (zählt das als Chemie?)
Fortain (nehm ich Blut stattdessen)
Seealgenmehl?
Bierhefe?

Hinterfragen ist das eine, aber bohren und sticheln und Sprüche klopfen was anderes.
OK, den Schuh mit dem Sprücheklopfen zieh ich mir an - ich reagier öfters so auf Argumente, die mir nicht stichhaltig erscheinen.
Allerdings hab ich weder behauptet, dass Kalki "godlike" ist (und so wie ich das sehe, auch niemand sonst hier) noch dass Prey-Barf wie Billigtrockenfutter ist.
Über einen Prey-Thread würde ich mich sehr freuen, auch wenn ich nicht versprechen kann, dass ich ihn unkommentiert stehen lassen werde. Wie gesagt, wenn du schon ein paar Beiträge von mir über Kalki-Barf gelesen hast, dann weißt du, dass ich in die andere Richtung genauso austeile.
 
  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #93
Was davon ist nun böse "Chemie"?

Da haben wirs. Ich sagte nichts von BÖSE. Nur von Chemie, und das ist da einiges^^
Was nicht heißt, dass das schlecht oder böse ist. Sondern nur, dass ICH eben so weit es geht darauf verzichten möchte. WO bitte ist das Problem?

OK, den Schuh mit dem Sprücheklopfen zieh ich mir an - ich reagier öfters so auf Argumente, die mir nicht stichhaltig erscheinen.
Allerdings hab ich weder behauptet, dass Kalki "godlike" ist (und so wie ich das sehe, auch niemand sonst hier) noch dass Prey-Barf wie Billigtrockenfutter ist.

Doch, hier wurde ziemlich deutlich gemacht, dass Barf viel besser ist, da die Argumente dafür scheinbar viel stichhaltiger sind als die fürs Prey :roll:

Über einen Prey-Thread würde ich mich sehr freuen, auch wenn ich nicht versprechen kann, dass ich ihn unkommentiert stehen lassen werde. Wie gesagt, wenn du schon ein paar Beiträge von mir über Kalki-Barf gelesen hast, dann weißt du, dass ich in die andere Richtung genauso austeile.

Das ist schön, ich glaube aber nicht dass ich die Lust habe mir die Mühe zu machen, alle Informationen hier zusammenzutragen, damit sie dann auseinander gefetzt, nur halb wiedergegeben oder falsch verstanden werden (wie zB dass ich Chemie verurteile, nur weil ich sie selber so wenig wir möglich füttern möchte) und darunter, anstatt Neulingen wie mir die Möglichkeit zu geben zu lernen, ne riesen Diskussion mit, ja, Sprücheklopfen etc. ensteht.
 
  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #94
Ich hab ehrlich gesagt keine Lust mehr, mich zu rechtfertigen. Es wird einfach nichts anderes akzeptiert und damit muss ich leben. Wenn ich/wir in einigen Augen genau wie billigtrofu fütterer sind, weil wir uns an der Natur orientieren, bitte. Wenn der Gedanke dann glücklich macht.

Hinterfragen ist das eine, aber bohren und sticheln und Sprüche klopfen was anderes.

Aber warum NUR die Fütterung nach dem einen kalki godlike und die Offenbarung ist, das werde ich nicht verstehen. Nein, das heißt nicht, dass sie schlecht ist. ICH akzeptiere nämlich beides ;-) ;-)

Jetzt fühlst du dich unnötig angegriffen. Du brauchst dich ganz sicher nicht zu rechtfertigen, aber wenn solche Aussagen mit der Chemie kommen, dann darf ich doch nachfragen oder?

Warum ihr auf der Trockenfutter-Metapher so rumreitet verstehe ich nicht. Sie war nur darauf bezogen, dass eine Ernährungsform solange für das Tier in Ordnung ist, bis es davon krank wird. Den Vorwurf müsste man sich auch bei Kalkibarf gefallen lassen, wenn dadurch Krankheiten auftreten würden. Es ist eben viel fischen im Trüben. Ich halte jedes Fertigfutter für besser, als schlecht gemachtes Barf. Das ist jetzt keine Anspielung auf Prey-Barf, sondern ganz allgemein. Man kann Tiere nuneinmal krank füttern.

Wie schon geschrieben, der Prey-Ansatz ist mir grundsätzlich sehr sympathisch und wenn meine Tiere irgendwann einmal wirklich mit Knochen klar kommen, dann wird er, neben dem Grundrezept und Fertigpräparaten, zur Abwechslung bei den Rezepten auch aufgenommen. Aber wenn dir kritische Nachfragen schon zu viel sind...

Doch, hier wurde ziemlich deutlich gemacht, dass Barf viel besser ist, da die Argumente dafür scheinbar viel stichhaltiger sind als die fürs Prey :roll:

Bitte nocheinmal, da meine Aussage vorhin wohl untergegangen war. Prey ist auch Barfen, nur ein anderer Ansatz. Was du meinst ist entweder Kalkibarf oder Barfen mit natürlichen Supplementen.

Und auch wenn ihr das gerade unterstellen wollt, Nadine und ich sind sicher nicht "kalkihörig", denn auch dort hinterfragen wir regelmäßig bestimmte Dinge und wir wissen auch, dass es alles andere als exakte Wissenschaft ist. Hier gibt es übrigens auch regelmäßig die Chemie in Form von Felini Complete.
 
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  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #95
Danke @Opferlaemmchen, du schaffst es viel besser, das auszudrücken, was ich meine - ich halt deshalb jetzt einfach meine Klappe :cool:
 
  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #96
Jetzt fühlst du dich unnötig angegriffen. Du brauchst dich ganz sicher nicht zu rechtfertigen, aber wenn solche Aussagen mit der Chemie kommen, dann darf ich doch nachfragen oder?

Klar, wenn Aussagen mit Chemie natürlich sofort als negativ bewertet werden muss. Ich hab nichts gegen Chemie. Ich mag sie nur nich selbst füttern. Seh das Problem immer noch nicht. Und doch, teilweise ist hier ziemlich angegriffen worden.

Warum ihr auf der Trockenfutter-Metapher so rumreitet verstehe ich nicht. Sie war nur darauf bezogen, dass eine Ernährungsform solange für das Tier in Ordnung ist, bis es davon krank wird. Den Vorwurf müsste man sich auch bei Kalkibarf gefallen lassen, wenn dadurch Krankheiten auftreten würden.

Richtig. Nur treten beim Prey keine Krankheiten auf. Warum sollte man sich da also den Vorwurf anhören und beim Kalkibarf nicht?


Wie schon geschrieben, der Prey-Ansatz ist mir grundsätzlich sehr sympathisch und wenn meine Tiere irgendwann einmal wirklich mit Knochen klar kommen, dann wird er, neben dem Grundrezept und Fertigpräparaten, zur Abwechslung bei den Rezepten auch aufgenommen. Aber wenn dir kritische Nachfragen schon zu viel sind...

scheinbar haben wir unterschiedliche Auffassungen von "kritischen Nachfragen".

Und die Aussage war nciht untergegangen, ich habe auch drauf geantwortet. Nur denke ich schon es ist mir erlaubt Begriffe Abzukürzen, anstatt Frankenprebarf, Kalki-Barf und barfen mit natürlichen supplementen auszuschreiben, ich denke jeder weiß was gemeint war.
 
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  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #97
Klar, wenn Aussagen mit Chemie natürlich sofort als negativ bewertet werden muss. Ich hab nichts gegen Chemie. Ich mag sie nur nich selbst füttern. Seh das Problem immer noch nicht. Und doch, teilweise ist hier ziemlich angegriffen worden.

Naja, ich denke schon, dass du ihn etwas negativ behaftet verwendet hast, aber ich möchte da jetzt auch nicht weiter darauf herumreiten. Barf gerade mit Tieren, die nicht der natürlichen Beute entsprechen und auch noch konventionell ernährt werden, ist immer ein Kompromiss. Denn die verwendeten Futtertiere werden auch selten artgerecht ernährt. Das fängt schon bei den Futtermäusen an.

Bei den meisten Nährstoffen sehe ich auch keine Probleme, wenn man nicht versucht genau zu rechnen, solange sie vorhanden sind. Und ich dachte das hätte ich auch rüberbringen können. Ich sehe auch einige Supplemente im Kalki sehr unkritisch und andere hinterfrage ich ständig. Das Berechnen auf 3 Nachkommastellen täuscht Genauigkeit vor, die es einfach nicht gibt. Auch die Bedarfswerte von anderen Tierarten extrapoliert und nur aufs Gewicht bezogen sind nicht exakt. Sobald ich neue Erkenntnisse bekomme, würde ich auch entsprechend reagieren. Ich denke beim Barfen ist es wichtig, sich neuen Dingen nicht zu verschließen und sich auch kritischen Fragen zu stellen. Es geht ja um die Tiere. Darauf war eben auch die Aussage mit dem Trockenfutter bezogen. Vor einigen Jahren war das noch die optimale Ernährung für Katzen und wurde selbst in Foren gehyped.

Es gibt nuneinmal keine wirklichen Langzeitbarfstudien, sondern nur Erfahrungsberichte. Um wieder auf das Thema Jod zurückzukommen, ja ich habe Angst mein Tier damit krank zu füttern. Aber zumindest weniger Angst als bei Nassfutter. Ich weiß nicht welcher Wert optimal ist. Ich kann nur einem Ansatz vertrauen schenken und am Ball bleiben, falls sich neue Erkenntnisse ergeben.

Richtig. Nur treten beim Prey keine Krankheiten auf. Warum sollte man sich da also den Vorwurf anhören und beim Kalkibarf nicht?

Auch wenn ich den Kalki benutze, würde ich nie behaupten, die Ernährungsform kann nicht krank machen. Einfach weil es keine Studien dazu gibt. Ich behandle auch den Kalki kritisch.
 
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  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #98
Ich habs noch nie Probiert, aber ich glaub schon dass mein Kater das fressen würde... Hähnchenflügel und -Hälse zB liebt er, erkennt das schon als "Beute"... Also denk ich schon wenn er erstmal kapiert hat dass er das fressen kann, dass er ziemlich begeistert wäre :-D
Am Anfang vielleicht etwas skeptisch wegen Fell/Federn etc. aber ich denk er würde das schnell probieren^^

Mhhh.... Hähnchenflügel müsste ich auch mal probieren :-D
Die Küken werden nicht als Futter erkannt!!! :roll:
ich habe die Küken auch klein geschnippelt und den Damen vorgesetzt. Nix, keine Chance!
Meine Kleine hat ein bißchen dran geschleckt, aber Siva hat nur geguggt :lol:

Mhhh..... finde ich eigentlich total schade, denn ich würde es eigentlich ganz gerne füttern, aber was soll ich machen, wenn die Zicken es nur zum bespielen nehmen :-x

Hoffe klappt es bei dir! ;-)


****
Also einen Prey-Thread fände ich ja schon toll, denn wie gesagt, mir fehlen die Infos. :roll:
Wäre auch interessant wieviele hier das Prey praktizieren. :-D
 
  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #99
Naja, ich denke schon, dass du ihn etwas negativ behaftet verwendet hast, aber ich möchte da jetzt auch nicht weiter darauf herumreiten. Barf gerade mit Tieren, die nicht der natürlichen Beute entsprechen und auch noch konventionell ernährt werden, ist immer ein Kompromiss. Denn die verwendeten Futtertiere werden auch selten artgerecht ernährt. Das fängt schon bei den Futtermäusen an.

Bei den meisten Nährstoffen sehe ich auch keine Probleme, wenn man nicht versucht genau zu rechnen, solange sie vorhanden sind. Und ich dachte das hätte ich auch rüberbringen können. Ich sehe auch einige Supplemente im Kalki sehr unkritisch und andere hinterfrage ich ständig. Das Berechnen auf 3 Nachkommastellen täuscht Genauigkeit vor, die es einfach nicht gibt. Auch die Bedarfswerte von anderen Tierarten extrapoliert und nur aufs Gewicht bezogen sind nicht exakt. Sobald ich neue Erkenntnisse bekomme, würde ich auch entsprechend reagieren. Ich denke beim Barfen ist es wichtig, sich neuen Dingen nicht zu verschließen und sich auch kritischen Fragen zu stellen. Es geht ja um die Tiere. Darauf war eben auch die Aussage mit dem Trockenfutter bezogen. Vor einigen Jahren war das noch die optimale Ernährung für Katzen und wurde selbst in Foren gehyped.

Es gibt nuneinmal keine wirklichen Langzeitbarfstudien, sondern nur Erfahrungsberichte. Um wieder auf das Thema Jod zurückzukommen, ja ich habe Angst mein Tier damit krank zu füttern. Aber zumindest weniger Angst als bei Nassfutter. Ich weiß nicht welcher Wert optimal ist. Ich kann nur einem Ansatz vertrauen schenken und am Ball bleiben, falls sich neue Erkenntnisse ergeben.



Auch wenn ich den Kalki benutze, würde ich nie behaupten, die Ernährungsform kann nicht krank machen. Einfach weil es keine Studien dazu gibt. Ich behandle auch den Kalki kritisch.

So. Und DAS klingt nach kritischer Behandlung eines Themas, DAMIT kann ich umgehen^^
Ich wollte nicht sagen, dass ich nicht glaube, dass prey nicht krank machen KANN, das ist wohl falsch rübergekommen, um sowas zu behaupten bin ich selbst noch zu neu im Thema. Ich meinte damit lediglich, dass ich nicht glaube, dass prey mehr krank macht als jede andere Art zu barfen auch.

Und auch das mit der Chemie war tatsächlich nicht negativ gemeint. Ich komme einfach aus einer Familie, in der auch beim Menschenessen mit möglichst wenig Dosen, Pulvern und Zusätzen gekocht wird. Das möchte ich einfach meinen Tieren auch ermöglichen. Das soll nicht heißen, dass ich generell der Meinung bin, Ernährung mit chemischen Zusätzen sei generell schlecht oder ungesund. Es ist einfach nicht die Art Ernährung, die ich bevorzuge.
 
  • Auch wir wollen jetzt barfen :-) Beitrag #100
Dann sind wir doch gar nicht so weit auseinander. :wink:

Wie geschrieben, ich sehe einige der Nährstoffe kritischer als andere. Und diese Nährstoffe hinterfrage ich auch gerne. Vielleicht gibt es auch Erkenntnisse, die ich nicht habe. Genauso muss ich mir aber auch Nachfragen wegen des Vitamin E von Tragetasche gefallen lassen. Die ich nur bedingt begründen kann.

Ich versuche ja auch nach Möglichkeit meist Wild- und Weidetiere zu verwenden, weil mir deren Ernährung sympatischer ist. Nicht nur für meine Katzen, sondern auch für die Futtertiere selbst. Dort lasse ich z.B. auch das Lachsöl weg, da ich der Meinung bin, durch die Ernährung sind die Omegafettsäuren in einem gesünderen Verhältnis.

Aber wenn man sich mal die konventionellen Massentierhaltungen anschaut. Da gibt es optimierte Futtermischungen, die sich sehr ähneln und die Tiere werden mit einem bestimmten Alter geschlachtet. Die natürlichen Schwankungen sind dadurch sehr wahrscheinlich nicht mehr so groß. Bei den Beutetieren in der Natur gibt es nicht nur auf Grund des Futters, sondern auch des Alters viele Schwankungen z.B. beim Fettanteil, Calcium- und Phosphorgehalt in den Knochen, den Vitaminen in der Leber...

Und ich bin ehrlich, mir sind als Ingenieur Zahlen, die mir als Basis dienen, auch etwas sympathischer. Wenngleich ich weiß, dass diese keine exakte Wissenschaft darstellen. Gerade in Bezug auf Krankheiten kann man so einfach gezielter reagieren. Klar kann man auch beim Prey-Barf auf viele Krankheiten eingehen, aber bei CNI, SDÜ, Skeletterkrankungen und Stoffwechselstörungen ist es einfach genauer und man hat eben die richtigen "Pülverchen". Viele Besitzer finden ja auf Grund von Erkrankungen der Tiere erst zum Barf.

Was aber nicht bedeutet, dass ich nicht auch Prey-Barfrezepte gerne verfüttern würde, aber eben nicht ausschließlich. Da gilt bei mir das Prinzip der Risikominimierung. Und ich würde auch beim Preybarf immer Taurin supplementieren, weil ich dort den Beutetiervergleich besser anstellen kann.
 
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