Naja, ich denke schon, dass du ihn etwas negativ behaftet verwendet hast, aber ich möchte da jetzt auch nicht weiter darauf herumreiten. Barf gerade mit Tieren, die nicht der natürlichen Beute entsprechen und auch noch konventionell ernährt werden, ist immer ein Kompromiss. Denn die verwendeten Futtertiere werden auch selten artgerecht ernährt. Das fängt schon bei den Futtermäusen an.
Bei den meisten Nährstoffen sehe ich auch keine Probleme, wenn man nicht versucht genau zu rechnen, solange sie vorhanden sind. Und ich dachte das hätte ich auch rüberbringen können. Ich sehe auch einige Supplemente im Kalki sehr unkritisch und andere hinterfrage ich ständig. Das Berechnen auf 3 Nachkommastellen täuscht Genauigkeit vor, die es einfach nicht gibt. Auch die Bedarfswerte von anderen Tierarten extrapoliert und nur aufs Gewicht bezogen sind nicht exakt. Sobald ich neue Erkenntnisse bekomme, würde ich auch entsprechend reagieren. Ich denke beim Barfen ist es wichtig, sich neuen Dingen nicht zu verschließen und sich auch kritischen Fragen zu stellen. Es geht ja um die Tiere. Darauf war eben auch die Aussage mit dem Trockenfutter bezogen. Vor einigen Jahren war das noch die optimale Ernährung für Katzen und wurde selbst in Foren gehyped.
Es gibt nuneinmal keine wirklichen Langzeitbarfstudien, sondern nur Erfahrungsberichte. Um wieder auf das Thema Jod zurückzukommen, ja ich habe Angst mein Tier damit krank zu füttern. Aber zumindest weniger Angst als bei Nassfutter. Ich weiß nicht welcher Wert optimal ist. Ich kann nur einem Ansatz vertrauen schenken und am Ball bleiben, falls sich neue Erkenntnisse ergeben.
Auch wenn ich den Kalki benutze, würde ich nie behaupten, die Ernährungsform kann nicht krank machen. Einfach weil es keine Studien dazu gibt. Ich behandle auch den Kalki kritisch.