Warum Rassekatzen?

Diskutiere Warum Rassekatzen? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; So wie der Nachbar meines Bruders, wo irgendwann 2 "ach so süsse" Kitten einzogen. Am Anfang waren sie mit im Haus und man spielte und kuschelte...
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #261
Was mich wütent macht, sind Leute wie mein ehemaliger Nachbar, der sich scheinbar wahllos Tiere anschafft und dann noch nicht einmal die notwendige Grundversorgung gewährleistet ist (und Kastrastion gab es nicht)

So wie der Nachbar meines Bruders, wo irgendwann 2 "ach so süsse" Kitten einzogen. Am Anfang waren sie mit im Haus und man spielte und kuschelte mit ihnen.

Dann wurden sie größer und anscheinend war das Futter nicht mehr so angenehm im Haus. Also richtete man ihnen einen Futterplatz in der Garage ein.

So nach und nach sollten sie dann Freigänger werden. Das Problem war nur: die beiden wollten nicht.
Stattdessen saßen sie draußen auf der Terrasse, haben herzzereissend gemaunzt, an der Scheibe gekratzt und wollten rein.

Die Menschen schauten aber lieber Fernsehen und haben die beiden Miezen ignoriert und einfach draußen gelassen:evil:.

Eines Tages waren plötzlich beide weg...
Ich hoffe, sie haben sich selber ein besseres Zuhause gesucht.
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #262
Ich war (bin) Anfängerin, wollte mit zwei erwachsenen Wohnungskatzen leben. Das war 2011. Kitten ausgeschlossen. Gut sozialisiert sollten sie sein. Das Tierheim bevorzugte Freigangshaltung bei zukünftigen Besitzer/innen. Was also tun?

Habe viel, sehr viel gelesen. Bücher, Internet, Foren. Auf dieser Wissensreise lernte ich virtuell BKH kennen. Plumptyp und vergleichsweise unabhängig und ruhig. Gefiel mir. Farbe und Zeichnung? Egal! Gesundheit war mir wichtig. Habe eine Züchterin, also eine sehr seriöse Züchterin kontaktiert mit der Frage, ob ich vielleicht eine Chance auf Kastraten hätte. Kastraten nein, aber Schicksalstreffer: „Rückgabekatzis“.

Lucky (BLH) und Daisy (BKH). Herzensvolltreffer. Wunderschön: creme einerseits und black silver tabby mc andererseits. Jede andere Farbe oder Zeichnung hätte ich ähnlich schön gefunden. Die Bernsteinaugen allerdings haben mich umgehauen. Aber das ist für mich nicht ausschlaggebend gewesen und wird es auch nie sein.

So kam ich zu Rassekatzen. Wichtig war mir auch: Support durch die Züchterin bei Fragen und Problemen. Für diese Hilfe war und bin ich sehrsehrsehr dankbar.
Mein geliebtes Daisy-Mäuschen verstarb im letzten Jahr. Mein Kitten-Quincelmann, ein Neffe von Dickpfötchen Lucky, zog ein. Wild und ungestüm und ständig sprechend. Mein Schmuse-Pumpkin, das auch.

Ich muss und ich will gar nichts rechtfertigen in Sachen Rassekatzen. Wer meine Geschichte hören will, dem erzähle ich sie. Wer lieber den eigenen Vorurteilen folgt, der soll es tun.
Ich bin – prinzorientiert – zeitlebens verantwortlich für diejenigen, die ich mir vertraut machen durfte, und so gehe ich mit „meinen“ Tieren um. Kämen sie aus einem in- oder ausländischen Tierheim bzw. Tierschutz – es wäre nicht anders.

Ich mag diese ganze Polarisiererei nicht. Viele reklamieren, die einzig „Guten“ zu sein. Warum eigentlich? Jede/r, der/die einer Katze ein gutes oder so-gut-wie-mögliches Leben verschafft, hat doch gute Intentionen und setzt diese um. So what? Müssen sich die „Guten“ bekriegen im Run auf den Supersternchengutpreis?

LG von meinen zwei Flauschi-Katern und mir
 

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  • Warum Rassekatzen? Beitrag #263
Rechnet man Entwurmung, Impfungen und sonstige Tierarztbesuche der Züchter & chippen & alle 2 Stunden aufstehen und kümmern zusammen, ist der hohe Preis für eine Zuchtkatze zu relativieren. Ich halte sogar 120 Euro Vermittlung für günstig. Wem die Gesundheit seiner Katze so wenig wert ist, sollte ganz darauf verzichten.


Kann ich so unterschreiben, darum habe ich unserem Tierschutz damals auch noch extra eine Spende zukommen lassen. Für zwei geimpfte, gechipte, frühkastrierte Kitten, die auch noch super sozialisiert waren, fand ich 150,-- € einfach lachhaft gering. Kostet ja schon die Kastra!
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #264
Ich wünsch mir einfach, dass wir irgendwann -auch wenn das vermutlich Generationen nach uns sein wird- keine Schützlinge mehr haben müssen, so dass wir uns eine Traumkatze aussuchen könnten. Bis dahin habe ich keine Wahl, auch wenn es sicher die Wunschkatze für mich geben würde. Irgendjemandem seine Entscheidung vorzuschreiben, bzw. wegen dieser Vorwürfe zu machen finde ich jedenfalls unangemessen.
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #265
Ich bin – prinzorientiert – zeitlebens verantwortlich für diejenigen, die ich mir vertraut machen durfte, und so gehe ich mit „meinen“ Tieren um. Kämen sie aus einem in- oder ausländischen Tierheim bzw. Tierschutz – es wäre nicht anders.

Danke für diese schönen Worte!:-D Wenn es nur jeder so sehen würde...
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #266
Das habe ich bei meiner Suche nach einer Burmakatze anders empfunden. die meisten Tiere waren schon reserviert, bevor sie überhaupt geboren waren mit Warteliste etc. "Nachgeschmissen" bekommt man Rassekatzen nicht. Da muss man teilweise monatelang suchen.

Das liegt aber daran, dass Burma bei uns eine seltene Rasse ist. Und bei sehr gefragten Züchtern gibt es natürlich auch Wartelisten. "Nachgeschmissen" bekommt man Katzen auch deshalb nicht, weil ein guter Züchter an die Käufer seiner Tiere gewisse Ansprüche stellt und deshalb manche Tiere nicht so schnell einen Platz finden.
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #267
Meine Züchterin geht zu den Leuten nach hause, bevor sie eine Katze abgibt. Wenn Zweifel auftreten, wird gewartet, bis ein geeignetes Zuhause gefunden wird. Sie hat auch schon Katzen zurück gefordert, wenn es Probleme gegeben hat. Man kann den Menschen leider nur VOR den Kopf gucken....

Es gibt aber leider auch bei Züchtern schwarze Schafe, denen es nur um Umsatz geht...
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #268
Wie schon geschrieben, ich bin halt auf Rassekatzen gestoßen, weil ich mir die reine Wohnungshaltung nur schwer vorstellen konnte, ich wollte einfach eine Katze der ich den Freigang nicht verwehren muss, sondern die erst gar keinen einfordert und da konnte ich mir einfach eine Rassekatze, welche seit Generationen in reiner Wohnungshaltung gezüchtet worden ist, nun mal am besten vorstellen. Abgesehen davon, geben beide Tierheime bei mir Katzen fast ausschließlich nur mit Freigang ab und dass mitten in der Stadt.

Als mein Nico wegen Fip eingeschläfert werden musste, meine Sue vor Kummer nichts mehr gefressen hat, war ich nicht wirklich in der Lage mir eine neue Katze zu suchen, aber Sue brauchte dringend wieder Gesellschaft. Meine Züchterin hatte keine Kitten mehr und hat mir zur Not eine schon ältere Katze zur Gesellschaft angeboten, die dann ohnehin aus der Zucht geht, aber eben noch kastriert werden müsste und es wären mehrere Jahre Altersunterschied gewesen, Sue war ja erst 5 1/2 Monate alt und mich auf die Suche nach einem anderen Züchter zu machen, mir dort ein Kitten auszusuchen, dass wollte ich nicht. Aber ich wollte mich erstmal noch nach einem jüngeren Tier umsehen, welches besser zu Sue passt.

Ich habe mehrere Tierheime angerufen, aber entweder vermittelten die nur mit Freigang oder sie haben schon gleich bei dem Wort Fip mich auf 6-10 Monate Wartezeit vertröstet. Meine Sue hatte inzwischen schon eine Woche so gut wie nichts mehr gefressen.

Da ist dann an Neujahr meine Züchterin zu mir gekommen und hat mir Murphy geschenkt, einen Halbruder von Nico und Sue, 3 Monate älter. Der war eigentlich nicht zum Verkauf gedacht, sie hatte ihn für die Zucht behalten und wollte seine Entwicklung abwarten, daher ist er auch meine einzige Katze mit EU-Impfpass, war schon gechipt und hat als einziges eine Tollwutimpfung und den besten Stammbaum, von allen dreien. Es war ihr persönlicher Liebling mit Tränen in den Augen hat sie ihn mir anvertraut und meinte, wenn es klappt mit den beiden und wenn ich ihn lieb gewinne, auch wenn ich doch keinen cremefarbenen Kater wollte, dann kann ich ihn behalten.

Sue hat zwar eine Woche lang gezickt, gefaucht und geknurrt, aber schon nach 2 Tagen wieder angefangen zu fressen.

Solche Züchter gibt es auch, ich bin ihr sehr dankbar dafür und Murphy ist mein Herzenskater, er hat einen traumhaften Charakter, ich weiß überhaupt nicht mehr, warum ich partout keinen cremefarbenen Kater wollte.

Murphy und Sue werden dieses Jahr 4 Jahre alt, mit der Züchterin bin ich immer noch in Kontakt, wir sind inzwischen per Du.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #269
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

ich mag solche Diskussionen nicht und erst recht nicht, wenn sie damit anfangen, dass so viele ungewollte Lastramis in den Tierheim's sitzen und jede adoptiere Rassekatze einer armen Lastrami die Chance auf ein schönes Zuhause schmälert. Ich möchte nicht dafür schief beäugt werden, dass meine Katzen einen Stammbaum haben. :-| Wurde schon mal deswegen als Schickimicki-Tante betitelt, was schon tief blicken lässt, was für Meinungen da teilweise vertreten sind. Finde ich gemein! Wer eine Katze als Prestigeobjekt ansieht, sollte die Finger von Tierhaltung lassen. ;-)


huhu SEL du bist ja jetzt Super Mod. Darf ich gratulieren?

kannst du mir (ich weiss es ist OT andieser Stelle) mal sagen wie ich einen von mir eröffneten thread schliessen kann?

nun zurück zum Thema.

ich möchte zur Diskussion folgends beitragen:

wie schon in ein paar Threads (Tom oldie) erwähnt, hab ich ja eine Mischung aus "Nicht"Rassekatzen (Apollo Adoptant aus Spanien, Tom aus Liebhaber Siam Zucht - lt. Saurier ein Lastrami ;-)) ohne Stammbaum.
Ja und ein TOP Modell mit hervorragendem Stammbaum von Stradivaripuss - Österreich - eine Somali.

Die Wahl warum man sich FÜR eine Rassekatze entscheidet ist oftmals ganz unterschiedlich.

In meinem Fall wollte/musste ich die Crew erweitern und war darauf angewiesen, mich (einigermassen) darauf einstellen zu können welchen Charakter das neue Teammitglied mitbringt, das ist bei einer Rassekatze schon einschätzbar. Des weiteren kann ich weitestehend eine Erkrankung im "Rucksack" ausschliessen. Hätte ich ein Tierschutz/Tierheim Tier genommen, wäre dies ein nicht einschätzbares Risiko gewesen, dass ich bereits bei TOM (15 J) nicht mehr eingehen wollte, da Apollo ihm höchstwahrscheinlich einen Erreger aus Spanien mitbrachte und dies verantwortlich für seine schwerste Lebererkrankung in 2012 war.

Ich hatte schon einige Tierheim Katzen und Tierschutz Katzen. Diese waren durch die Bank Freigänger - das kommt für mich auch nicht mehr in Frage. Alle meine Freigänger sind

a) überfahren worden
b) kamen nicht mehr zurück.

Dieses Kapitel ist für mich ZU.

Daher bin ich immer der Meinung, dass die Entscheidung, ob Rassekatze oder Lastrami ob Tierschutz oder Tierheim oder oder oder IMMER eine individuelle Angelegenheit ist und in vielen Abhängigkeiten von den Haltungsbedingungen verbunden ist.

Achja und Intelligenz ist leider nicht bei jedem gegeben (nicht nur bei Tierhaltern. Auch bei Eltern, denen kannst du auch nicht verbieten Kinder in die Welt zu setzen :a020::a020::a020::g026:)

Wie schon geschrieben, ich bin halt auf Rassekatzen gestoßen, weil ich mir die reine Wohnungshaltung nur schwer vorstellen konnte, ich wollte einfach eine Katze der ich den Freigang nicht verwehren muss, sondern die erst gar keinen einfordert und da konnte ich mir einfach eine Rassekatze, welche seit Generationen in reiner Wohnungshaltung gezüchtet worden ist, nun mal am besten vorstellen. Abgesehen davon, geben beide Tierheime bei mir Katzen fast ausschließlich nur mit Freigang ab und dass mitten in der Stadt.

Als mein Nico wegen Fip eingeschläfert werden musste, meine Sue vor Kummer nichts mehr gefressen hat, war ich nicht wirklich in der Lage mir eine neue Katze zu suchen, aber Sue brauchte dringend wieder Gesellschaft. Meine Züchterin hatte keine Kitten mehr und hat mir zur Not eine schon ältere Katze zur Gesellschaft angeboten, die dann ohnehin aus der Zucht geht, aber eben noch kastriert werden müsste und es wären mehrere Jahre Altersunterschied gewesen, Sue war ja erst 5 1/2 Monate alt und mich auf die Suche nach einem anderen Züchter zu machen, mir dort ein Kitten auszusuchen, dass wollte ich nicht. Aber ich wollte mich erstmal noch nach einem jüngeren Tier umsehen, welches besser zu Sue passt.

Ich habe mehrere Tierheime angerufen, aber entweder vermittelten die nur mit Freigang oder sie haben schon gleich bei dem Wort Fip mich auf 6-10 Monate Wartezeit vertröstet. Meine Sue hatte inzwischen schon eine Woche so gut wie nichts mehr gefressen.

Da ist dann an Neujahr meine Züchterin zu mir gekommen und hat mir Murphy geschenkt, einen Halbruder von Nico und Sue, 3 Monate älter. Der war eigentlich nicht zum Verkauf gedacht, sie hatte ihn für die Zucht behalten und wollte seine Entwicklung abwarten, daher ist er auch meine einzige Katze mit EU-Impfpass, war schon gechipt und hat als einziges eine Tollwutimpfung und den besten Stammbaum, von allen dreien. Es war ihr persönlicher Liebling mit Tränen in den Augen hat sie ihn mir anvertraut und meinte, wenn es klappt mit den beiden und wenn ich ihn lieb gewinne, auch wenn ich doch keinen cremefarbenen Kater wollte, dann kann ich ihn behalten.

Sue hat zwar eine Woche lang gezickt, gefaucht und geknurrt, aber schon nach 2 Tagen wieder angefangen zu fressen.

Solche Züchter gibt es auch, ich bin ihr sehr dankbar dafür und Murphy ist mein Herzenskater, er hat einen traumhaften Charakter, ich weiß überhaupt nicht mehr, warum ich partout keinen cremefarbenen Kater wollte.

Murphy und Sue werden dieses Jahr 4 Jahre alt, mit der Züchterin bin ich immer noch in Kontakt, wir sind inzwischen per Du.


Dein Bericht bestätigt meine Erfahrungen welche Rasse haben die beiden denn nu? da liesst du unerwähnt? :?:
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #270
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

huhu SEL du bist ja jetzt Super Mod. Darf ich gratulieren?

kannst du mir (ich weiss es ist OT andieser Stelle) mal sagen wie ich einen von mir eröffneten thread schliessen kann?

nun zurück zum Thema.

lol... du bist ja schnuffig. Schick mir einfach eine PN, denn schließen kannst du weder deine noch andere Threads ;-)
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #271
@Sarah61: BKHs, alle drei, ein halbes Jahr später ist dann noch ein zweiter Kater bei uns eingezogen, weil sich Murphy und Sue zwar sehr gut verstanden haben, er aber doch immer wieder probiert hat mit ihr nach Katerart zu raufen und zu balgen und sie mochte dass nicht. Wobei es war jetzt nicht schlimm, Murphy war bestens sozialisiert und viel zu gut erzogen, er hat sie nie ernsthaft bedrängt, es nur immer wieder ganz vorsichtig probiert.

und hier sind meine drei Bärchen:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #272
Auch meine!;-) Wie bereits erwähnt, finde ich nicht, dass seriöse Rassekatzenzüchter schuld am Katzenelend sind, sondern vielmehr die skruppellosen Vermehrer und auch die Leute, die es nicht für nötig halten, ihre Katzen kastrieren zu lassen und dann plötzlich einen "upps-Wurf" haben..


Genau dieser Meinung bin ich auch ;-) Eine Kastrationspflicht mit anschließend durchgeführter Kontrolle wäre
wünschenswert und sollte eigentlich zur Selbstverständlichkeit werden. Aber ob das durchführbar ist bezweifle ich leider sehr :-(
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #273
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

lol... du bist ja schnuffig. Schick mir einfach eine PN, denn schließen kannst du weder deine noch andere Threads ;-)
Schnuffig aha whats that:-o
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #274
Auf die Meinung von "Durchschnittsbürgern" würde ich dabei ehrlichgesagt pfeifen. Bleibt doch jedem selbst überlassen, wieviel er ausgeben möchte.

Aber manche empfinden ja sogar eine Schutzgebühr von ca. 120 Euro im Tierheim für ne "stinknormale Katze" als "horrend"..*ächz*


Da sollte man auch drauf pfeifen. Und was die Schutzgebühr für Katzen aus dem Tierheim betrifft ( bei uns 70 Euro ) finde ich diese ehrlich gesagt viel zu niedrig. Das hat auch meine Stieftochter vor 2 Wochen so empfunden, als sie aus unserem Tierheim für ihren Kater einen Kumpel dazu holte und hat auf eigenen Wunsch die Gebühr verdoppelt :shock: Außerdem hat sie ihre unvernünftige beste Freundin vor kurzem genötigt, ihre Katze und den dazu geholten Kater umgehend kastrieren zu lassen und somit wahrscheinlich einen ungewollten Upps -Wurf verhindert. ( Grund war wie so oft Geldmangel :-( ) Leider werden wohl auch weiterhin ( selbst in vielen Tierheimen ) unkastrierte Tiere vermittelt :evil: Ich hatte bisher gedacht, dass dieses nicht mehr getan wird. Aber da habe ich mich wohl leider geirrt.
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #275
@Sarah61: BKHs, alle drei, ein halbes Jahr später ist dann noch ein zweiter Kater bei uns eingezogen, weil sich Murphy und Sue zwar sehr gut verstanden haben, er aber doch immer wieder probiert hat mit ihr nach Katerart zu raufen und zu balgen und sie mochte dass nicht. Wobei es war jetzt nicht schlimm, Murphy war bestens sozialisiert und viel zu gut erzogen, er hat sie nie ernsthaft bedrängt, es nur immer wieder ganz vorsichtig probiert.

und hier sind meine drei Bärchen:


danke schaue ich dann an, wenn ich wieder bissle Zeit habe, habe es aber vermutet dass es BKH sind creme ist doch so ne "Bärchen"farbe gell:cool:
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #276
Genau dieser Meinung bin ich auch ;-) Eine Kastrationspflicht mit anschließend durchgeführter Kontrolle wäre
wünschenswert und sollte eigentlich zur Selbstverständlichkeit werden. Aber ob das durchführbar ist bezweifle ich leider sehr :-(


Das sehe ich auch so.
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #277
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Ja und ein TOP Modell mit hervorragendem Stammbaum von Stradivaripuss - Österreich - eine Somali.

Die Wahl warum man sich FÜR eine Rassekatze entscheidet ist oftmals ganz unterschiedlich.

In meinem Fall wollte/musste ich die Crew erweitern und war darauf angewiesen, mich (einigermassen) darauf einstellen zu können welchen Charakter das neue Teammitglied mitbringt, das ist bei einer Rassekatze schon einschätzbar. Des weiteren kann ich weitestehend eine Erkrankung im "Rucksack" ausschliessen. Hätte ich ein Tierschutz/Tierheim Tier genommen, wäre dies ein nicht einschätzbares Risiko gewesen, dass ich bereits bei TOM (15 J) nicht mehr eingehen wollte, da Apollo ihm höchstwahrscheinlich einen Erreger aus Spanien mitbrachte und dies verantwortlich für seine schwerste Lebererkrankung in 2012 war.

Gib doch nicht so an. :mrgreen: Habe es mir schon gedacht, meine Dorli (= Nymphadora...) kommt auch aus dieser Zucht.

Und für mich war der liebevolle und "diplomatische" Somalicharakter auch ein Hauptgrund für meine Wahl. Ich habe Dorli erst einmal fauchen hören und das war mit gutem Grund.

Und das Aussehen finde ich auch toll. Eine elegante, natürliche, nicht überzüchtete Katze, beim Tierarzt z. B. fällt sie nur Kennern auf, mit schrägen, grünen Maskara-Augen und seidigem Fell und Eichhörnchen-Antennen-Schwanz (weil der fast immer gut gelaunt aufgestellt ist) und lächelndem Gesichtsausdruck, der so richtig zum lieben Wesen passt. Ich habe mir eine Somali gewünscht, seit ich als Kind auf einer Ausstellung eine gesehen hatte.
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #278
Genau dieser Meinung bin ich auch ;-) Eine Kastrationspflicht mit anschließend durchgeführter Kontrolle wäre
wünschenswert und sollte eigentlich zur Selbstverständlichkeit werden. Aber ob das durchführbar ist bezweifle ich leider sehr :-(

Emil eigentlich wäre das recht einfach, es setzt nur vorraus, dass alle Katzen die einen Besitzer haben gechipt sind, und dann liesse sich leicht prüfen wer seine Tiere nicht kastriert hat.
Und es soll mir wirklich keiner einreden, dass sich das nicht gesetzlich festlegen liesse, wenn unsere Politiker sogar schon überlegen uns einen Vegg-Tag zu verordnen, wäre das mal ein sinnvolles Gesetz

Wenn ich Geld, Zeit und Lust dazu haben, darf ich ja wohl meine Lastramis nach Strich und Faden verwöhnen bzw. nur die bestmögliche Pflege angedeihen lassen ;-)

aber ganz sicher steht jeder Katze egal welcher Herkunft die beste Versorgung zu.
Ich hatte jetzt mit Mäuschen den Fall ihrer Lebererkrankung, die wir zum Glück wieder gut in Griff bekommen haben, aber Mäuschen ist jetzt eine 'vergoldete' Katze, oder wäre als Auto ein wirtschaftlicher Totalschaden :mrgreen:
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #279
Ich mag mich auch mal kurz zu Wort melden - einfach aus dem Grund, weil ich in letzter Zeit ganz oft den Fall hatte, dass ich mir folgende Frage gestellt habe:

Warum diskutiert man über Dinge, über die man eigentlich gar nicht "vernünftig" diskutieren kann?

Es ist reine "Geschmackssache", welche Katze man auswählt, ob man eine Rassekatze nimmt, oder eben nicht.

Es ist unglaublich unnötig, über so etwas zu diskutieren - und ich meine wirklich diskutieren, denn so etwas nimmt meistens Ausmaße an, die irgendwann keinen Spaß mehr machen, fürchte ich.

Keiner sollte sich für irgendwas rechtfertigen müssen und meiner Meinung nach hat sich damit die Sache erledigt, oder sehe ich da was falsch?

Wenn jetzt einer sagt: "Aber man muss sich eben doch rechtfertigen, wenn man 'angegriffen' wird." - Nein, müsst ihr nicht. Ihr müsst gar nichts. :)

Diskussionen werden entfacht, die kein (gutes) Ende nehmen werden - denn jeder sieht sich im Recht, wo es gar kein Recht oder Unrecht gibt.
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #280
Emil eigentlich wäre das recht einfach, es setzt nur vorraus, dass alle Katzen die einen Besitzer haben gechipt sind, und dann liesse sich leicht prüfen wer seine Tiere nicht kastriert hat.
Und es soll mir wirklich keiner einreden, dass sich das nicht gesetzlich festlegen liesse, wenn unsere Politiker sogar schon überlegen uns einen Vegg-Tag zu verordnen, wäre das mal ein sinnvolles Gesetz



Die Politiker investieren ja leider das Geld lieber für völlig sinnlose Sachen :-(
Aber eine gleichzeitige Chip-Pflicht wäre natürlich eine gute Maßnahme zur Kontrolle.
Aber dafür fehlt dann wahrscheinlich wieder das Personal, um die Überprüfungen durchzuführen.
 
Thema:

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