Warum Rassekatzen?

Diskutiere Warum Rassekatzen? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre... Ja, denn ohne eine gewisse Qualität wird man niemals der Quantität Herr. Wenn man auf...
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #101
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

d.h. also plädierst du für einen Fokus auf die Qualität statt Quantität?

Ja, denn ohne eine gewisse Qualität wird man niemals der Quantität Herr.
Wenn man auf Qualität in der Zucht drängt, wird das Schwarzzüchter mindern, die den Tierschutz belasten können, hat der Tierschutz mehr Qualität und dazu zähle ich auch kundiges Personal, kann man mehr versuchen auf diejenigen einzuwirken, die ihre Tiere immer noch nicht kastrieren lassen.
Ein Tierschutz Verein sollte von allem etwas haben, Mitglieder, die die Tiere aufnehmen und pflegen, vielleicht auch vermitteln, Mitglieder, die ihnen helfen und sie beraten, und Mitglieder die den alltäglichen Bürokram erledigen und sich um Sponsoren, Öffentlichkeit und Beratung kümmern.
Ich weiss, das kaum ein Verein das erfüllen kann, aber er sollte es anstreben, der Tierschutz erstickt sonst in einem sich nie ändernden Kreis.
Im Grunde läuft es auf meinen alten Spruch hinaus, lebe Tierschutz mit dem Herzen, betreibe ihn mit dem Verstand. :)
 
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  • Warum Rassekatzen? Beitrag #102
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Aber ein bisschen Idealismus, die Welt zu verbessern, finde ich im Tierschutz-Bereich auch angebracht.
Und dazu sollte man Freund (seriöser Züchter) und Feind (Vermehrer) auseinanderhalten können.

Natürlich, da stimme ich dir zu 100% zu, aber das sollte ohnehin JEDER der Katzen liebt oder sich mit ihnen beschäftigt wissen.

Ich glaube, Kath geht es jetzt wirklich nur um die schiere Arbeit (wirklich auch im Sinne von "Arbeit", kranke Tiere pflegen, Kitten aufziehen usw.).
Dass ein guter Tierschutz Verein immer auf Kastrationen hinweisen sollte versteht sich von selbst (sollte aber auch jeder seriöse Züchter tun). So werden hier z.B. bei uns im örtlichen Tierschutz nur kastriete Katzen bzw. frühkastrierte Kitten abgegeben. Da wartet man gar nicht bis zum "Ups-Wurf" bei einer evtl. Nachkontrolle.

Selbiges gilt natürlich für Vermehrertum und/oder Schwarzzuchten, die strikt abzulehnen sind.

Ich kenne z.B. auch als tolles Beispiel, eine Züchterin die ihre Jungtiere gerne mal gemeinsam mit einem Tierschutzkitten vermittelt.
Also, es kann auch wirklich gut laufen zwischen einer seriösen Zucht und einem Tierschutz Verein.
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #103
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Also ich finde dass man das was Züchter tun und Tierschützer nur bedingt miteinander vergleichen kann.

Ein Tierschützer ist mit Tierelend konfrontiert, vor allem in ländlichen Gegend. Da steht das Elend und die Not im Vordergrund, die der Tierschutz beseitigen möchte. Eine Massnahme, die ihm dabei helfen könnte, ist die gesetzliche Kastrationspflicht damit die unkontrollierte Vermehrung von Hauskatzen endlich aufhört oder zumindestens so eingegrenzt wird, dass es in einem überschaubaren Rahmen bleibt. Tierschützer sind von morgens bis abends damit beschäftigt Feuerwehrmann zu spielen und rennen ständig irgendwohin um das Feuer zu löschen. Sie müssen also tagtäglich Entscheidungen über Leben und Tod treffen.

Ein Züchter (wenn ich das richtig verstanden habe) züchtet weil es ihm Spass macht und er ein Interesse daran hat zur Aufrechterhaltung der Rasse beizutragen. Ob gewisse Rassekatzen schon vom Aussterben bedroht sind, weiss ich nicht. So dass ein Züchter in eine ähnliche (vergleichbare) Lage wie ein Tierschützer kommt. Prinzipiell finde ich aber diese beiden Arten nicht mit einander vergleichbar. Züchten ist ein Hobby. Tierschutz ist ein Ehrenamt, das der Gemeinnützigkeit dient.

Beim Tierschutz geht es darum Leben zu retten, das Elend der Strassenkatzen aufzulösen, Krankheiten zu behandeln, die Misere der Strassenkatzen zu reduzieren. Ich glaube nicht, dass es beim (seriösen) Züchten um dasselbe geht. :!::?:

Sicherlich gibt es auch bestimmt in der einen oder anderen Hinsicht Überschneidungen und Gemeinsamkeiten, die sind für mich aber auf den ersten Blick nicht sichtbar und daher nicht relevant. Ich bin mir auch sicher, dass Tierschützer und Züchter sich gegenseitig bereichern können. Warum auch nicht? Aber das ein Tierschützer, dieselben Wissensvorraussetzungen braucht wie ein Züchter halte ich für absolut nicht notwendig, weil beide völlig unterschiedliche Dinge tun und auch auf einer ganz anderen Grundlage ihre Arbeit machen.

Was mit dem besagten Idealismus konkret gemeint ist, ist mir nicht klar! Sicherlich wird jeder Tierschützer auch einen gewissen Idealismus in sich tragen, aber ich würde mal behaupten, der geht eher in die Richtung "Leben retten, Not reduzieren", daher ja auch der Wunsch der Einführung der gesetzlichen Kastrationspflicht. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, der unheimlich viel Elend verhindern könnte. Und solange diese Kastrationspflicht nicht deutschlandweit eingeführt wird, sind regionale Tierschutzvereine weiter genötigt, Feuerwehr zu spielen, mit den wenigen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen, d.h. wenig Personal, da Ehrenamt, ganz wenig Geld, da nur durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert und wenig Zeit, da man ja auch noch arbeiten gehen und seinen Unterhalt verdienen muss.

:-|

Ja, denn ohne eine gewisse Qualität wird man niemals der Quantität Herr.
Wenn man auf Qualität in der Zucht drängt, wird das Schwarzzüchter mindern, die den Tierschutz belasten können, hat der Tierschutz mehr Qualität und dazu zähle ich auch kundiges Personal, kann man mehr versuchen auf diejenigen einzuwirken, die ihre Tiere immer noch nicht kastrieren lassen.
Ein Tierschutz Verein sollte von allem etwas haben, Mitglieder, die die Tiere aufnehmen und pflegen, vielleicht auch vermitteln, Mitglieder, die ihnen helfen und sie beraten, und Mitglieder die den alltäglichen Bürokram erledigen und sich um Sponsoren, Öffentlichkeit und Beratung kümmern.
Ich weiss, das kaum ein Verein das erfüllen kann, aber er sollte es anstreben, der Tierschutz erstickt sonst in einem sich nie ändernden Kreis.
Im Grunde läuft es auf meinen alten Spruch hinaus, lebe Tierschutz mit dem Herzen, betreibe ihn mit dem Verstand. :)

ich bleibe bei meinem bisherigen Standpunkt: es ist in der Realität nicht umsetzbar, auch wenn sehr vernünftig. Ich habe das während meiner Arbeit in den Vereinen auch angemerkt, weil ich ja dort die Abläufe kennengelernt habe.
Es ist nur leider so, dass du mit vernünftigen Vorschlägen nicht weiterkommst. Die Masse an Tieren, mit der Tierschutz-Vereine täglich/jährlich konfrontiert werden, sind so dermassen überfordernd für die Leute, die das ehrenamtlich machen, dass Qualität im Prinzip hinten an gestellt werden muss, weil man erstmal mit der Masse an Anfragen, Notfällen usw. bewältigen muss. Das allein ist schon so anstrengend, nervenaufreibend und zeitintensiv, das da einfach kein Platz mehr ist für die Frage: Wie können wir unsere Tierschutzarbeit noch qualitativ hochwertiger gestalten? In erster Linie spielen sie Feuerwehr, sind ständig bemüht ein Feuer zu löschen und ist das eine grad gelöscht bricht schon das nächste aus. Hier ein Bauernhof mit Kittenwürfe, da eine kranke Fundkatze hier nochmal Flaschenbabies. Und nein es ist keine Selbstverständlichkeit, dass man gute Pflegestellen hat, weil auch die machen das freiwillig und völlig umsonst. Es muss ja keiner, sondern jeder darf wenn er möchte und auf dieser Grundlage, kann man keine Forderungen stellen, weil ja niemand eine Verpflichtung eingegangen ist. Fordert man zuviel, brechen die Pflegestellen weg und man steht alleine da.

ich will die Tierschutz-Vereine hier nicht mit allen Mitteln verteidigen, sondern nur erklären, wie das abläuft und warum. ich hab ja selber meine Schwierigkeiten mit der Art und Weise wie Tierschutz teilweise in solchen Strukturen betrieben wird und habe mcih deshalb auch ausgeklingt, weil ich es einfach nciht mehr vertreten kann. Und da geht es auch um Qualität bzw. Vernunft. Ich kann jetzt meine Arbeit als Pflegestelle einigermassen vernünftig machen, eben mit den wenigen Mitteln die mir zur Verfügung stehen. Ein Verein kann das nicht leisten. Völlig unmöglich. ich muss mcih aber auch wenn, wirklcih nur auf ein paar Katzen konzentrieren, im Regelfall auf eine Katzenmutter und ihren Nachwuchs. Das ist überschaubar und händelbar. Eine Vereinsleitung hat aber 200-300 auf 20 verschiedenen Pflegestellen sitzen, davon noch welche in Aussengehege, kranke, wilde und was weiss ich nicht. Ist doch klar, dass die überfordert sind. Es ist einfach zu viel! Für mich würde es auch mehr Sinn machen, sie nehmen weniger Katzenn auf, aber kümmern sich dafür dann besser um die. Das wird aber kein Verein machen, denn alle bei denen ich war, wollen so viele Tiere wie möglich retten. Das ist ihre Philosophie und das hat logischerweise Konsequenzen!
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #104
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Ich habe auch leider nur noch eine Rassehündin und habe gezüchtet und wenn es mir gesundheitlich besser gehen würde, würde ich es wohl heute noch tun.
Es gab damals bestimmte Kriterien wonach ich eine Rasse ausgesucht habe, voher als das Thema Zucht noch nicht einmal auch nur ansatzweise in meinem Kopf war, habe ich in verschiedenen Tierheimen regelmässig aufgeschlagen um einen Welpen (gern ein Mix ) zu bekommen und mir wurde nicht nur in einem Tierheim gesagt, ich sollte mich lieber über bestimmte Rassen informieren und mir dort einen guten Züchter suchen und dort einen Welpen kaufen.
Ich hätte gern 2 Rassekatzen gehabt , mit dem Ziel irgendwann dann Katzen zu züchten,
aber es kam anders und ich habe nun 2 Notfellchen bei mir die dringend weg mussten.
Ich liebe jedes meiner Tiere ob Mix oder Rassetier, aber ich stehe auch dazu,
ich würde wieder so entscheiden, das mit der Zucht ,aber auch mit den Notfellchen.
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #105
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Mit Welt verbessern meine ich:
Für mich ist die Art und Weise, wie ein seriöser, eher idealer :wink:, Züchter das Planen, Verpaaren, Trächtigkeit, Geburt, Aufzucht, Weitergabe der Katzen und Betreuung der Käufer gestaltet, am besten mit Anteilnahme während des ganzen Katzenlebens, sozusagen das erstrebenswerte Idealbild der Katzen-Zukunft.
Wenn es einmal keine Upps- und Vermehrer-Würfe mehr gibt..., was ja das Tierschutz-Ziel ist.

Mir geht es da um die Wertschätzung, die alle Katzen erhalten sollten, nicht um bestimmte Rassen und EKH ist ja auch eine tolle Rasse, die man seriös züchten kann.

Natürlich sind wir davon sehr weit entfernt, am weitesten wahrscheinlich im Tierschutz auf dem Land oder im Auslandstierschutz.
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #106
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

sozusagen das erstrebenswerte Idealbild der Katzen-Zukunft.
Wenn es einmal keine Upps- und Vermehrer-Würfe mehr gibt..., was ja das Tierschutz-Ziel ist.

Glaub mir die Upps und Vermehrer-Würfe sind noch das geringere Problem im Tierschutz, vor allem was Rassekatzen betrifft. Eben dadurch dass sie so günstig sind, gehen sie ja auch gut weg. Auch die Vermehrerwürfe, deswegen ist ja die Kastrationspflicht so wichtig für Tierschützer, aber am schlimmsten sind die Bauerhofgeschichten, weil die Masse an Tiere, die sich da jährlich unkontrolliert weitervermehrt ist nicht vergleichbar mit der Masse an Katzen aus Vermehrerhaushalten. Das sind hunderte von Katzen bzw. Kitten die da zu bewältigen sind. Wie gesagt, ich habe keine Statistiken im Kopf, aber regionaler Tierschutz ist in erster Linie auf Bauerhöfen tätig und mit ungewollten Nachwuchs der einfach im Wald oder so ausgesetzt wird und im Müll entsorgt wird, da gibt es ja richtig gruselige Geschichten, beschäftigt.

DAS Tierschutz-Ziel ist somit nicht die Verhinderung von Upps- und Vermehrerwürfen, sondern ganz allgemein die unkontrollierte Vermehrung von Katzen. Da fallen einige Sachen drunter, Vermehrer-Würfe bilden da nur einen geringen Teil meines Wissens nach. Schliesslich landen die auch oft nicht beim Tierschutz. Hier in Trier werden z.B. auf Ebay-Kleinanzeigen Kitten aus Vermehrerwürfen für 6€ verkauft. Und die gehen weg wie warme Semmeln und landen danach nicht im Tierschutz. :shock:
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #107
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Auch Bauern mit unkastrierten Katzen zähle ich zu den Vermehrern.
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #108
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Bei Hunden gibt es diese Diskussion weniger ? Oder wird jeder Terrierbesitzer gefragt, warum er nicht den spanischen Findelhund genommen hat?

Bei Hunden gibt es die Diskussion genauso und zwar in alle Richtungen:


  • "Rassehunde vom Züchter zu haben ist oberflächlich, nur der Mix aus dem Tierheim beweist wahre Tierliebe."
  • "Mixe sind uneinschätzbare Wundertüten wesensmäßig und gesundheitlich, nur die kontrollierte Rassehundezucht garantiert lebenslange Freude am Partner Hund."
  • "Wer Tiere aus dem Ausland importiert, ist für das Leiden den deutschen Hundes im deutschen Tierheim (bitte österreichisch bzw. schweizerisch für unsere Nachbarländer einsetzen) verantwortlich."
  • "Wer keinen Hund aus dem Ausland adoptiert, ist kein wahrer Tierfreund, denn den Tieren geht es dort viel schlechter als bei uns."

Alles habe ich schon oft gehört und alles wurde schon gegen mich verwendet. :roll:
Kurze Statistik: ich hatte in meinem Leben bisher sieben Hunde, davon fünf Rassehunde, sechs Second-Hand-Hunde, einen Welpen vom seriösen Züchter, vier aus Spanien, einen aus Rumänien. Ich eigne mich also als Feinbild für jedermann. :cool:

Mit meinen Katzen ist es jetzt genauso, alles Rassekatzen mit Papieren, eine First-Hand von seriösen Züchter, die anderen Second-Hand, davon zwei aus so schlechter Haltung, dass einer durch den Umzugsstress und ein sehr schlechtes Immunsystem am FIP erkrankte und starb. :cry:

Ich habe mich bewusst für die jeweiligen Hunde- und Katzen-Rassen entschieden, ich möchte ehrlich gesagt nicht mit wesensmäßig völlig anderen Tieren mein Leben teilen und auch wenn ich die beiden Mixe (die mir als Rassehunde vermittelt wurden) sehr liebe, so passt zumindest der eine vom Wesen nicht wirklich zu uns. Dass er noch bei mir lebt, liegt daran, dass ich übernommene Verantwortung ernst nehme.

Was ich absolut nicht verstehe, wieso muss man sich dafür rechtfertigen, wie man sein Leben gestaltet? Und was unterscheidet ein Tier in einem deutschen Tierheim von einem in einem ausländischen? Wieso ist es besser, eine deutsche Katze zu adoptieren, als eine spanischen beispielsweise? Sind die deutschen mehr wert?

Ich werde nicht zur Vermehrung von Hunden oder Katzen beitragen, weil meine Katzen und die Rüden alle kastriert sind und ich auf meine intakte Hündin aufpassen kann. Ich bin nicht verantwortlich für das Hunde- oder Katzenelend dieser Welt. Ich gestatte mir, meine tierischen Gefährten nach meinen persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen auszuwählen. MMn steht niemandem darüber ein Urteil zu.

Grüße ~ Ursel
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #109
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Rassekatzen, Rassehunde, wie schön sind sie anzuschauen. Ich habe mir einst auch drei Rassehunde gekauft, ehrlich, ich würde dies heute nie, nie wieder machen. Warum? Weil sie schön anzuschauen sind? Das ist so etwas von egal, denn wie schnell wird Dein Herz vom Tier erobert; und dann zählt das Aussehen nicht mehr. Es ist Liebe, was das Tier einem Menschen gibt. Ich habe nach meinen Rassehunden, fünf Katzen von der Straße geholt. Promenadenmischungen, so nennt man diese wundervollen Wesen. Hey, die sind für mich so etwas von schön, für mich sind sie Miss World, wie schreibt man dies im Plural?
Was ist eigentlich so interessant daran, unbedingt ein Rassetier zu haben? Ich habe einst auch so gedacht, aber nur weil ich mich in einen Westie verliebt habe. Heute denke ich so etwas von anders und trotzdem, smile, ich liebe meine Hunde über alles, doch ich würde heute immer nur ein Tier von der Straße holen.

Und was hat das mit der Diskussion, dass Menschen, die sich ein Rassetier holen (und wenn du deine Hunde nur geholt hast, weil sie nett anzuschauen sind, ist das deine Sache, bei mir z.B. war es nicht ein solch oberflächlicher Grund), sich jedes Mal diesbezüglich rechtfertigen müssen, zu tun? Sorry, verstehe ich nicht...

Also ich finde dass man das was Züchter tun und Tierschützer nur bedingt miteinander vergleichen kann.
[...] Prinzipiell finde ich aber diese beiden Arten nicht mit einander vergleichbar. Züchten ist ein Hobby. Tierschutz ist ein Ehrenamt, das der Gemeinnützigkeit dient. [...]
Sorry, aber das finde ich jetzt etwas pathetisch... Viele Tierschützer, die ich kenne, nennen das auch Hobby und oft arbeiten Züchter und Tierschützer Hand in Hand - ich sehe da nicht so eine 'Kluft', wie du sie hier darstellst.

[...] Beim Tierschutz geht es darum Leben zu retten, das Elend der Strassenkatzen aufzulösen, Krankheiten zu behandeln, die Misere der Strassenkatzen zu reduzieren. [...]
Für mich ist das nicht die Hauptaufgabe des Tierschutzes, was du hier aufzählst, das sind für mich die 'lästigen' Folgeerscheinungen. Tierschutz sollte meiner Meinung nach VIEL früher ansetzen - beim Aufklären, beim Nutzen von Fachbegriffen, um den Menschen die Augen zu öffnen, denn nur, wenn man das Übel an der Wurzel packt (also z.B. verhindert, dass neue Würfe entstehen) - aber das ist ja alles hier () schon mal durchdiskutiert worden :wink:.

genau und deshalb einfach Schulterzuck und meine Rassekatzen streicheln geh :mrgreen:
*kicher* Eben, mal ganz ehrlich, WEN geht es etwas an, was ich für wieviel in der Whg. stehen habe?! Ich habe auch Strickbettchen, weil ich dem Tierschutz etwas Gutes tun willte, 'schön' finde ich die nun wirklich nicht (sorry) und meine Katze nutzen die auch nur ab und zu mal. Dafür liebe ich meine robusta-Kratzbäume ♥.
 
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  • Warum Rassekatzen? Beitrag #110
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Ich hab DIE Lösung: Rassekatzen ausm Tierschutz holen :mrgreen:

Sind damit alle glücklich?

*feenstaub verteil*
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #111
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Rassekatzen sind aber schon eher selten im Tierschutz zu finden.

*Feenstaub mit Schwefeldämpfen verglühen lässt*
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #112
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Ich habe ja keine Rassekatze, wegen fehlendem Stammbaum. Aber Krabbe sieht so aus. Und wenn Krabbe mal geht, dann gibt es zwei, wenn es geht zwei Britisch Langhaar oder zwei BKH. Ich mag alle Katzen, ob Männlein oder Weiblein, ob Lastrami oder Rasse. Aber für mich möchte ich nunmal eine dieser beiden Rassen. Ich mag die gedrungenen Beinchen, den dicken Kopf, das plüschige Fell und ihr ruhiges Wesen. Und genau deshalb kaufe ich mir diese Rasse, nächstes Mal natürlich vom seriösen Züchter.
Ok, ein Rassemix könnte mich auch noch interessieren, wer weiß was in der Situation gerade passiert.
Und ich stehe dazu, deshalb bin ich ja kein schlechter Mensch.
 
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  • Warum Rassekatzen? Beitrag #113
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Genau saurier! Da hätte ich meine Truppe nicht bekommen!
Und DU Deine, bestimmt auch nicht!
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #114
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Und das ist auch gut so. Jeder Mensch soll die Katze(n) haben, die zu ihm passen. Dass mein Leben mich an diese Stelle gespült hat, dafür konnte ich nichts, und darauf brauch ich mir auch nichts einbilden.
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #115
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Elke, Deine Prinzessin ist genau mein Beuteschema ;-).
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #116
Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Bin ich eigentlich eine der wenigen, die nach einer Menge Tierschutz Katzen sagt, dass die nächste eine Rassekatze wird?

Meine Gründe dafür: ich möchte kein Überraschungsei mehr haben. Ich habe mich in den Charakter und die Optik einer Rasse verliebt (und da sogar eine Vorliebe für eine bestimmte Farbe :shock: ) und ich möchte einfach Ansprüche erheben, was die "Quelle" meines neuen Mitbewohners angeht.
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #117
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Ich finde auch, jedem seine Rasse, Mixe, oder einige haben ja auch beides;-)
Und wenn man unbedingt ein Rassekätzchen möchte, aber auch helfen möchte, da gibt es doch bestimmt auch vereine, wie Rassekatzen in Not, oder ähnliches, so wie auch z.B. die Maine Coon Hilfe-oder:?:

LG
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #118
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Rassekatzen sind aber schon eher selten im Tierschutz zu finden.

*Feenstaub mit Schwefeldämpfen verglühen lässt*

*wässrige Augen bekommt*

Aber ab und an schooooon. für die Querulanten doch ideal.
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #119
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Ich meine das ich mal Rassekater zu mir hole hätte ich niemals gedacht, aber als wir "zum nur mal gucken" bei der Besitzerin gewesen sind ging es dann ganz schnell, aber sicher nicht wegen der Rasse, sondern weil diese beiden Romeos mich und meinen skeptischen Freund sofort um die Pfötchen wickelten. Zwei so bezaubernde Kerle. Mir ist klar, dass auch jeder Heimkater das geschafft hätte aber die beiden waren zuerst.

Ich finde man sollte den Tieren im Tierheim immer eine Chance geben! Oft sind besonders die gehandicapten Miezen die dankbarsten Tiere! Für mich sind die beiden Shirelings also kein Luxusartikel mit dem ich meine Wohnungs schmücke sondern zwei Fellchaoten die meine Wohnung durcheinander wirbeln werden und wenn sie dann noch hübsches und gutes Design zu schätzen wissen, dann dürfen sie bleiben.
:twisted::twisted: *sarkasmusalarm* :twisted::twisted:
 
  • Warum Rassekatzen? Beitrag #120
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Bin ich eigentlich eine der wenigen, die nach einer Menge Tierschutz Katzen sagt, dass die nächste eine Rassekatze wird?

Meine Gründe dafür: ich möchte kein Überraschungsei mehr haben. Ich habe mich in den Charakter und die Optik einer Rasse verliebt (und da sogar eine Vorliebe für eine bestimmte Farbe :shock: ) und ich möchte einfach Ansprüche erheben, was die "Quelle" meines neuen Mitbewohners angeht.

Was glaubst Du warum hier zwei Balinesen mitwohnen? Ich werde immer Katzen aus dem Tierschutz haben, aber auch immer Rassekatzen. Eine Garantie gibt es nicht (siehe Sparta) aber die Chance, dass ich nach nur wenigen Monaten oder Jahren eine Katze viel zu früh gehen lassen muss, ist kleiner. Und so sehr ich mich freue Omsk dabei zuzusehen, wie er Vertrauen in uns fasst, so sehr nervt mich die Pinklerei...
 
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Warum Rassekatzen?

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