Pflegestelle

Diskutiere Pflegestelle im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Wie willst du manche Sachen beurteilen, wenn du sie nicht mal live gesehen hast? Du steckst nicht drin. Nicht wirklich. Wenn du keine eigenen...
  • Pflegestelle Beitrag #101
Wie willst du manche Sachen beurteilen, wenn du sie nicht mal live gesehen hast?

Du steckst nicht drin. Nicht wirklich. Wenn du keine eigenen Erfahrungen machst, redest du weiter wie ein Blinder von der Farbe.

Und meinst du nicht das alle Pflegestellen, mindestens einen haben, mit dem sie in Kontakt stehen und der sie bei aufkommenden Fragen, Problemen etc. unterstützt und berät?
 
  • Pflegestelle Beitrag #102
Menschen, die sich berufen fühlen, könnten die nicht wenigstens eine Schulung bekommen?
Wäre das nicht ein Anfang?

Liebes, von WEM sollen sie die denn kriegen :-(

Klar, wenn sich hier jemand als PS meldet, dem wird alles erklärt - aber das ist eben work in progress, man kann das nicht alles vorher organisieren, vieles lernt man by doing.

Staatlich geprüfte Pflegestellen, die an jeder Straßenecke zu finden wären - ja, das wär das A und O ... nur wir leben halt leider nicht im Paradies, und die Kitten- und Katzenschwemme geht weiter, die wartet nicht :-(
 
  • Pflegestelle Beitrag #103
Das in Notfällen die Erstversorgung zählt, ist mir vollkommen klar und da würde ich die Kitten auch ERSTMAL ins Bad setzen.
Mir ging es jetzt aber gar nicht um so ein extremes Beispiel.

Es gibt aber in den letzten Monaten fast nur solche Notfelle, nicht ganz so krass wie die Bauernhofkitten vllt. Die Kitten und Lucy, die jetzt bei Sunshinekath sind, waren auch solche Notfälle. Sie lebten in einem feuchten Betonloch hinter einer hohen Mauer und konnten nur durch ein kleines Loch, mauersteingroß, mal nach draussen gelangen und lungerten dann auf einem Supermarktparkplatz herum, ständig in Gefahr überfahren zu werden. Gefüttert wurden sie mit schimmeligem Trockenfutter und ihr Geschäft mussten sie in einer großen Plastikwäschewanne verrichten, die nie sauber gemacht wurde. Kitten, die so aufwachsen sind nie gesund und Sunshinekath hätte jede Unterstützung gebraucht. Wer nimmt denn schon eine junge Mutterkatze mit sechs Babys auf, hätten wir da erst fragen sollen, ob sie einen Tausender für die eventuelle Behandlung in Reserve hat?

Wenn dann unterschwellig unterstellt wird, dass sich private Pflegestellen evtl. an den Kitten bereichern können, oder das gespendete Futter auch mal für die eigenen Katzen verwendet wird, dann kränkt das einfach. Das Gegenteil ist der Fall, wie oft stecken Pflegestellen ihre letzten Cents in die Pflegekatzen, von Zeit und Liebe gar nicht zu sprechen.

Yodetta, ich glaube auch dass du wenig Ahnung hast wie hart und grausam es oft im Tierschutz, speziell im Katzenschutz ist.
 
  • Pflegestelle Beitrag #104
Nehm doch einfach die Einladung an und schau Dir eine Pflegestelle an! Eventuell sind dann Deine Fragen ganz automatisch beantwortet!

Denn diese Kontrollen kannst zu Teil auch echt in die Tonne klopfen (vor allem WER soll die machen, wenn die Pflegestelle keinem Verein zugehört?). Wenn ich da an meine Vorkontrolle denke... die gute Frau hätte von mir noch so einiges über Katzenhaltung lernen können, und dass dann in einer 54 qm großen Wohnung 4 Katzen wohnten, war ihr auch ziemlich egal. Ihr Kommentar: "Oh hier ist ja ein wahres Katzenparadies!!!"
 
  • Pflegestelle Beitrag #105
Das Gegenteil ist der Fall, wie oft stecken Pflegestellen ihre letzten Cents in die Pflegekatzen, von Zeit und Liebe gar nicht zu sprechen.

Jep - das kann ich aus eigener Anschauung und Erfahrung so bestätigen.
 
  • Pflegestelle Beitrag #106
Wie willst du manche Sachen beurteilen, wenn du sie nicht mal live gesehen hast?

Du steckst nicht drin. Nicht wirklich. Wenn du keine eigenen Erfahrungen machst, redest du weiter wie ein Blinder von der Farbe.

Und meinst du nicht das alle Pflegestellen, mindestens einen haben, mit dem sie in Kontakt stehen und der sie bei aufkommenden Fragen, Problemen etc. unterstützt und berät?

Liebes, von WEM sollen sie die denn kriegen :-(

Klar, wenn sich hier jemand als PS meldet, dem wird alles erklärt - aber das ist eben work in progress, man kann das nicht alles vorher organisieren, vieles lernt man by doing.

Staatlich geprüfte Pflegestellen, die an jeder Straßenecke zu finden wären - ja, das wär das A und O ... nur wir leben halt leider nicht im Paradies, und die Kitten- und Katzenschwemme geht weiter, die wartet nicht :-(

Es gibt aber in den letzten Monaten fast nur solche Notfelle, nicht ganz so krass wie die Bauernhofkitten vllt. Die Kitten und Lucy, die jetzt bei Sunshinekath sind, waren auch solche Notfälle. Sie lebten in einem feuchten Betonloch hinter einer hohen Mauer und konnten nur durch ein kleines Loch, mauersteingroß, mal nach draussen gelangen und lungerten dann auf einem Supermarktparkplatz herum, ständig in Gefahr überfahren zu werden. Gefüttert wurden sie mit schimmeligem Trockenfutter und ihr Geschäft mussten sie in einer großen Plastikwäschewanne verrichten, die nie sauber gemacht wurde. Kitten, die so aufwachsen sind nie gesund und Sunshinekath hätte jede Unterstützung gebraucht. Wer nimmt denn schon eine junge Mutterkatze mit sechs Babys auf, hätten wir da erst fragen sollen, ob sie einen Tausender für die eventuelle Behandlung in Reserve hat?

Wenn dann unterschwellig unterstellt wird, dass sich private Pflegestellen evtl. an den Kitten bereichern können, oder das gespendete Futter auch mal für die eigenen Katzen verwendet wird, dann kränkt das einfach. Das Gegenteil ist der Fall, wie oft stecken Pflegestellen ihre letzten Cents in die Pflegekatzen, von Zeit und Liebe gar nicht zu sprechen.

Yodetta, ich glaube auch dass du wenig Ahnung hast wie hart und grausam es oft im Tierschutz, speziell im Katzenschutz ist.

Ihr merkt gar nicht, wie aggressiv ihr hier antwortet, oder so als sei ich 12 Jahre alt, gell?

Also merke ich mir jetzt mal: Spenden ja, aber nix hinterfragen und Klappe halten!
Alles hat schon seine Richtigkeit, es wird getan, was getan werden muß.
Alle Pflegestellen arbeiten mit Herz und Verstand!

:? Ich bleibe kritisch!
Für mich, müssen Leute die eine Pflegestelle anbieten, Ahnung haben, Platz haben und finanzielle Rücklagen haben. Außerdem sollten diese Pflegestellen regelmäßig kontrolliert werden.
Ihr konntet mich bisher nicht überzeugen. Schon gar nicht mit dem, was ihr mir hier unterstellt. Das ich auf eine bestimmte PS aus wäre und so ein Quatsch.


Mascha04, ich habe nichts unterschwellig unterstellt.
Wie ich auf die Idee mit dem Bereichern komme, habe ich eben erklärt. Es gibt "Züchter" die sich an Kitten bereichern, es gibt viele Vermehrer die sich bereichern und warum soll es keine Pflegestellen geben, die sich bereichern?

Aber wie schrieb WinstonvonWensin?
Die einen können verstehen, die anderen lesen was ihnen bequem erscheint.

So ist das wohl.
 
  • Pflegestelle Beitrag #107
Ihr konntet mich bisher nicht überzeugen. Schon gar nicht mit dem, was ihr mir hier unterstellt. Das ich auf eine bestimmte PS aus wäre und so ein Quatsch.

Und was passiert dann mit den Katzen, wenn alle in Deinen Augen "guten" Pflegestellen besetzt sind? Die sollen dann halt einfach krepieren (sorry für den Ausdruck, aber was anderes ist es dann ja nicht)? Nur weil sie nach Deiner Ansicht nach nicht unterstützenswert sind?
 
  • Pflegestelle Beitrag #108
Ihr merkt gar nicht, wie aggressiv ihr hier antwortet, oder so als sei ich 12 Jahre alt, gell?

Ich hab nix Aggressives geschrieben und auch nichts aggressiv gemeint. Wirklich nicht.

Nur manche der Vorschläge, die Du gemacht hast, sind einfach so weit weg von der Wirklichkeit... da scheint einiges wirklich recht "naiv" (nicht als ob Du 12 Jahre alt wärst - einfach weit weg von der Realität des Tierschutzes). Ist nicht böse gemeint, auch nicht herablassend - ich sags nur so, wie es mir halt erscheint.

Natürlich sollte man immer kritisch sein - ich selbst spende auch nicht überall und jedem. Aber die Orgas, bei denen immer alles zu 100% glatt geht, perfekt im Vorhinein organisiert ist und wo NIE was Unvorhergesehehes passiert ... denen glaub ich persönlich nicht, dass die Tierschutz machen - denn so läufts nicht im Tierschutz.

Am liebsten spende ich den Leuten, die ich selbst kenne, wo ich die PS kenne und weiss, wie sie mit Tieren umgehen.
Deshalb kann ich nur raten: lern die Leute kennen, fahr hin (die freuen sich, wenn sich wer interessiert und kümmert!) und mach Dir selbst ein Bild. Mehr kann man nicht tun, um sicher zu sein, dass die Spenden an die richtige Stelle kommen - das ist aber bei allen gemeinnützigen Orgas so, nicht nur im Tierschutz.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Pflegestelle Beitrag #109
Ihr merkt gar nicht, wie aggressiv ihr hier antwortet, oder so als sei ich 12 Jahre alt, gell?

also , es wurde nicht aggressiv geschrieben und behandelt wie eine 12 jährige hat dich auch keiner. Aber wer anklagt muss damit rechnen auch beklagt zu werden.

Also merke ich mir jetzt mal: Spenden ja, aber nix hinterfragen und Klappe halten!
Alles hat schon seine Richtigkeit, es wird getan, was getan werden muss.
Alle Pflegestellen arbeiten mit Herz und Verstand!


Hast du gespendet? Hast du per PN nachgefragt welche Nachweise du bekommen könntest?
Herz und Verstand sind mit Sicherheit ausschlaggebend für eine Pflegestelle:-D. Oder wolltest du jede private Pflegestelle das letztere, denn sie wissen was sie tun absprechen? Erfahrung und Kompetenz, da wächst man hinein. Urvertrauen vs dein Misstrauen. Das kann nicht funktionieren.

Wenn Tierhalter Qualifikationen hätten, gäbe es dieses Elend mit den vielen Katzen erst gar nicht. Die Pflegestellen löffeln deren Suppe aus, weil sie nicht wegsehen, sondern anfassen und keinen Fragenkatalog ausfüllen wenn Hilfe nötig ist.

Ich bleibe kritisch!
Für mich, müssen Leute die eine Pflegestelle anbieten, Ahnung haben, Platz haben und finanzielle Rücklagen haben. Außerdem sollten diese Pflegestellen regelmäßig kontrolliert werden.
Ihr konntet mich bisher nicht überzeugen. Schon gar nicht mit dem, was ihr mir hier unterstellt. Das ich auf eine bestimmte PS aus wäre und so ein Quatsch.


mhm, dann bist du auch für Kontrollen bei jedem schlechtverdienenden Einraumkatzenhalter oder Arbeitslosengeld 2 Empfänger?

Mascha04, ich habe nichts unterschwellig unterstellt.
Wie ich auf die Idee mit dem Bereichern komme, habe ich eben erklärt. Es gibt "Züchter" die sich an Kitten bereichern, es gibt viele Vermehrer die sich bereichern und warum soll es keine Pflegestellen geben, die sich bereichern?


Nun werde ich wirklich ein bisschen fünsch, dein ewiges drauf rum gereite, dass du niemanden speziellen meinst.

lg
Verena
 
  • Pflegestelle Beitrag #110
Und was passiert dann mit den Katzen, wenn alle in Deinen Augen "guten" Pflegestellen besetzt sind? Die sollen dann halt einfach krepieren (sorry für den Ausdruck, aber was anderes ist es dann ja nicht)? Nur weil sie nach Deiner Ansicht nach nicht unterstützenswert sind?
Ja genau, die sollen krepieren.:roll:
*Ironie off*
Was soll ich dazu noch schreiben?



Ich hab nix Aggressives geschrieben und auch nichts aggressiv gemeint. Wirklich nicht.

Nur manche der Vorschläge, die Du gemacht hast, sind einfach so weit weg von der Wirklichkeit... da scheint einiges wirklich recht "naiv" (nicht als ob Du 12 Jahre alt wärst - einfach weit weg von der Realität des Tierschutzes). Ist nicht böse gemeint, auch nicht herablassend - ich sags nur so, wie es mir halt erscheint.

Natürlich sollte man immer kritisch sein - ich selbst spende auch nicht überall und jedem. Aber die Orgas, bei denen immer alles zu 100% glatt geht, perfekt im Vorhinein organisiert ist und wo NIE was Unvorhergesehehes passiert ... denen glaub ich persönlich nicht, dass die Tierschutz machen - denn so läufts nicht im Tierschutz.

Am liebsten spende ich den Leuten, die ich selbst kenne, wo ich die PS kenne und weiss, wie sie mit Tieren umgehen.
Deshalb kann ich nur raten: lern die Leute kennen, fahr hin (die freuen sich, wenn sich wer interessiert und kümmert!) und mach Dir selbst ein Bild. Mehr kann man nicht tun, um sicher zu sein, dass die Spenden an die richtige Stelle kommen - das ist aber bei allen gemeinnützigen Orgas so, nicht nur im Tierschutz.

Schade, dass meine Vorschläge naiv sind und nicht einmal darüber nachgedacht wird, etwas besser machen zu wollen.

Das schreibe ich jetzt auch zum xten Mal,
es läuft niergendwo zu 100% glatt!

Natürlich sollte man kritisch sein?
Das Gefühl habe ich hier nicht.

Wie kritisch darf man denn sein?
 
  • Pflegestelle Beitrag #111
  • Pflegestelle Beitrag #112
Ich finde deinen Ansatz nach Kontrollen sehr löblich - nur allein: wer soll das kontrollieren?
Und wo soll denn die Erfahrung herkommen?

Ich bin in ca. 10 Foren aktiv - alle Größeren und diverse kleine private zum Teil interne Foren. In allen Foren werde ich gehandelt als diejenige, an die man sich wendet, wenn man eine Problemkatze hat, sei es scheue oder traumatisierte oder aggressive Tiere.
Wie ist es dazu gekommen?
Weil vor nunmehr 5 Jahren ein alter kranker völlig abgemagerter halbblinder wilder Kater in meinem Garten saß und die Vereine gesagt haben: das ist Natur, überlassen sie das der Natur...
Da war niemand bereit zu helfen - nichts. Ich hatte die Wahl ihm sterben zuzusehen oder selbst zu handeln... also habe ich gehandelt, meinen Hauswirtschaftsraum leergeräumt und ihn dort rein gelockt und zum Tierarzt gebracht. Er saß dann 3 Monate da drin ein, bis er wieder soweit fit und ich entließ ihn in seine Freiheit und baute ihm ne Futterstelle im Garten. Und wer sowas aufm Dorf hat weiß was dann passiert: auf einmal trudeln lauter hilfsbedürftige Mietzen dort ein... wer A sagt muß auch B sagen... wer füttert muß auch sich um die Tiere die er füttert kümmern... also kaufte ich mir ne Falle und holte die Tiere rein zum kastrieren. Da war natürlich auch ne hochträchtige Mami bei - also brachte sie die Kitten bei mir zur Welt und ich vermittelte sie. Nun wußte mein Tierarzt, daß ich die Falle habe und rief an, wenn jemand ein Problem mit wilden Tieren hat... da ich nicht zum Futterstellenmessi werden wollte begann ich die Tiere zu zähmen und zu vermitteln die ich einfing - in den Foren staunte man, daß man sowas zähmen kann und begann zu hinterfragen wie ich das mache - und so wurde das zum selbstläufer...
Hätte es ein Kontrollorgan gegeben, hätte ich sicher Probleme bekommen, denn was ich tat war schlichtweg learning by doing - es gibt die überwiegend Ansicht, daß einmal Streuner immer Steuner heißt...
Deine Ideen eines Kontrollorgans sind ja soweit gut gedacht, nur wie und wer soll das machen? Wenn es das bei mir gegeben hätte, hätte man mit Sicherheit gesagt: wie kannst du nur wilde Katzen einsperren? Das ist Qual! - mittlerweile habe ich bewiesen, daß es geht - und sogar gut geht - es ist nur das gewußt wie. Aber a) gab es niemanden den ich hätte Fragen können, da es sonst niemand so macht und b) hätte jedes Kontrollorgan die Hände überm Kopf zusammengeschlagen wenn es mich nach bekannten Mustern hätte beurteilen müßen.
Eine Kontrolle kann auch nur so gut sein wie der Kontolleur...

Kritische Fragen sind immer erlaubt, nur merkt man halt an deinen Fragen, daß dir das Hintergrundwissen fehlt - das hat nicht mit "behandeln wien ein Kind" zu tun, sondern deine Fragen sind einfach falsch am Platz, da es das schlichtweg nicht gibt und so auch nicht funktionieren würde wie du dir das denkst. JEDER ist bei mir willkommen - ich unterscheide da nicht zwischen Spender und Nicht-Spender - und dann kannst du gern vor Ort deine Fragen stellen und dann auch gern entsprechend Verbesserungsvorschläge sagen - aber PAUSCHAL gibt s keine Kontrollen, keine Vorgaben, keine Reglementierungen - das hat sicher Nachteile - aber eben auch Vorteile, denn sonst würden Menschen wie ich nicht sein, sonst würden vielmehr Tiere draußen bleiben und - sorry - elendig verrecken. Es gibt von Seiten der Vereine sogar unter der Hand die Methode ungeliebte Tiere an solche Privatleute abzuschieben.
Eine meiner Frauen, die ich unterstütze in dem ich ihr Tiere abnehme hat dieses Problem. Sie ist PRIVATPERSON - in keinem Verein gebunden, ihr Mann hat ihr die Fallen selbstgebaut mit denen sie über die Dörfer zieht zum kastrieren - und das örtliche Tierheim gibt ihre Privatnummer raus, wenn sich jemand meldet, der ein Kastrationsproblem hat - fragt sie aber im Tierheim nach und bittet um Übernahme von Tieren, dann bekommt sie zu hören: das sind wilde und keine Fundtiere - das geht uns nichts an... Das heißt: da wird sich sogar drauf verlassen: die wirds schon richten - und sie ist da beileibe kein Einzelfall...
Wer soll also nun diese Menschen, die da reinwachsen oder reingeschubst werden kontrollieren? Das Tierheim, das eine Zusammenarbeit ablehnt, aber die Aufgabe rüberschiebt? Was soll bei so einer Kontrolle bei rauskommen? Wer setzt die Kriterien und Maßstäbe an?
Und wer würde die Arbeit machen, wenn wir gezwungen wären aufzuhören?
Verstehst du - du setzt schlichtweg am falschen Punkt an mit deinen Gedanken.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Pflegestelle Beitrag #113
[...] Und meinst du nicht das alle Pflegestellen, mindestens einen haben, mit dem sie in Kontakt stehen und der sie bei aufkommenden Fragen, Problemen etc. unterstützt und berät?
Nein, das meine ich (auch wenn du nicht mich angesprochen hast) nicht, wie auch, wenn es eine private Stelle ist, man kann davon wohl kaum zwingend ausgehen, zumal doch zu lesen ist, dass man als PS keine Ahnung von Katzen haben muss.

Aber es ist wie in jedem Bereich, wenn man es wagt, bezüglich des TSes auch mal nachdenkliche Fragen zu stellen, um eben einfach auch mal hinter die Kulissen derer zu schauen, die man nicht persönlich kennt, ist man Aufrührer, will dem Tierschutz Böses und hat keine Ahnung - sieht man sowohl an dem verlinkten Thread, als auch an dem mit den Rassebezeichnungen.

Es wird z.T. nicht auf die gezielt gestellten Fragen geantwortet (oder seeeeehr ausweichend), lieber gibt es Vorwürfe, man wolle etwas schlechtreden. Nicht von allen. Keine Frage, einige diskutieren sehr konstruktiv, andere haben auch kein Problem damit, Missstände und Probleme einzugestehen, aber wenn man hier ganz klar lesen muss, dass man als Voraussetzung keinerlei Erfahrung haben muss, um als PS zu fungieren, kann ich verstehen, dass das Problem in einem Forum, in dem es um das Wohl der Katzen geht, mal angesprochen werden sollte/darf.
 
  • Pflegestelle Beitrag #114
Ja genau, die sollen krepieren.:roll:
*Ironie off*
Was soll ich dazu noch schreiben?





Schade, dass meine Vorschläge naiv sind und nicht einmal darüber nachgedacht wird, etwas besser machen zu wollen.

Das schreibe ich jetzt auch zum xten Mal,
es läuft niergendwo zu 100% glatt!

Natürlich sollte man kritisch sein?
Das Gefühl habe ich hier nicht.

Wie kritisch darf man denn sein?

Über Deine Vorschläge ist doch schon ganz viel nachgedacht worden. Nicht umsonst ist der Thread zig Seiten lang ;-)

Es gibt ja auch immer wieder PS-Kontrollen. Entweder durch die Vereine, wenn die PS dazugehört, spätestens aber durch die Leute, die sich dort für Katzen interessieren und die Tiere dort besuchen.

Leider ist die perfekte Kontrolle aber nicht möglich - da bleibt es jedem selbst überlassen, vorbeizugucken, anzurufen, die Person kennenzulernen ...

Und Probleme gibts leider auch mit Vereins-PS (hatte meine Freundin hier grad, massivst), auch da gibt es keine 100%ige Sicherheit), Du wärst ziemlich entsetzt, wenn Du wüsstest, was da teils für Probleme entstehen. Tja. Ist leider so.
 
  • Pflegestelle Beitrag #115
Ihr merkt gar nicht, wie aggressiv ihr hier antwortet, oder so als sei ich 12 Jahre alt, gell?

also , es wurde nicht aggressiv geschrieben und behandelt wie eine 12 jährige hat dich auch keiner. Aber wer anklagt muss damit rechnen auch beklagt zu werden.

Also merke ich mir jetzt mal: Spenden ja, aber nix hinterfragen und Klappe halten!
Alles hat schon seine Richtigkeit, es wird getan, was getan werden muss.
Alle Pflegestellen arbeiten mit Herz und Verstand!


Hast du gespendet? Hast du per PN nachgefragt welche Nachweise du bekommen könntest?
Herz und Verstand sind mit Sicherheit ausschlaggebend für eine Pflegestelle:-D. Oder wolltest du jede private Pflegestelle das letztere, denn sie wissen was sie tun absprechen? Erfahrung und Kompetenz, da wächst man hinein. Urvertrauen vs dein Misstrauen. Das kann nicht funktionieren.

Wenn Tierhalter Qualifikationen hätten, gäbe es dieses Elend mit den vielen Katzen erst gar nicht. Die Pflegestellen löffeln deren Suppe aus, weil sie nicht wegsehen, sondern anfassen und keinen Fragenkatalog ausfüllen wenn Hilfe nötig ist.

Ich bleibe kritisch!
Für mich, müssen Leute die eine Pflegestelle anbieten, Ahnung haben, Platz haben und finanzielle Rücklagen haben. Außerdem sollten diese Pflegestellen regelmäßig kontrolliert werden.
Ihr konntet mich bisher nicht überzeugen. Schon gar nicht mit dem, was ihr mir hier unterstellt. Das ich auf eine bestimmte PS aus wäre und so ein Quatsch.


mhm, dann bist du auch für Kontrollen bei jedem schlechtverdienenden Einraumkatzenhalter oder Arbeitslosengeld 2 Empfänger?

Mascha04, ich habe nichts unterschwellig unterstellt.
Wie ich auf die Idee mit dem Bereichern komme, habe ich eben erklärt. Es gibt "Züchter" die sich an Kitten bereichern, es gibt viele Vermehrer die sich bereichern und warum soll es keine Pflegestellen geben, die sich bereichern?


Nun werde ich wirklich ein bisschen fünsch, dein ewiges drauf rum gereite, dass du niemanden speziellen meinst.

lg
Verena

Warum muß ich denn beklagt werden, wenn ich hinterfrage?

Weißt Du, es gibt Menschen, die nicht mit ihren Spenden prahlen und nicht in "jeden" Thread schreiben, dass sie etwas überweisen. Und dann gibt es auch noch Menschen, die ausserhalb dieses Forums spenden.
Also dazu werde ich mich nicht äußern.:|

Ihr scheint mich nicht zu verstehen. Ich wollte lediglich aufgeklärt werden und überlegen, was man evtl. besser machen könnte.
Viele Beiträge von Pflegestellen haben mich überzeugt und waren sehr aufschlussreich.
Wieder andere, gehen hier an die Decke.:?

Kann man im Tierschutz nichts mehr besser machen?
Wäre es nicht wirklich sinnvoll wenn Pflegestellen-Anbieter richtig Ahnung von dem hätten, was sie da machen?
Würden nicht viele Katzen viel besser vermittelt werden und eben nicht wieder zurückkommen oder weitergereicht werden?
Und und und...

Es geht doch hier um den Tierschutz, oder?
Menschen werden Katzen anvertraut, die sie wieder "auf die Beine" bekommen sollen, oder?
Dazu gehört für mich eine Menge Erfahrung (wird von jedem Züchter auch verlangt bevor er anfängt) und ja, auch Geld sollte vorhanden sein.

Da kannst Du fünsch werden wie Du willst. Mir wird hier die ganze Zeit unterstellt, dass ich eine PS schlecht machen möchte.
ICH HABE EINE "ZÜCHTERIN" ERLEBT, DIE MICH ZU DIESEN FRAGEN GEBRACHT HAT.
Ausserdem kenne ich hier keine PS von der ich mir ein Urteil erlauben könnte!
 
  • Pflegestelle Beitrag #116
aber wenn man hier ganz klar lesen muss, dass man als Voraussetzung keinerlei Erfahrung haben muss, um als PS zu fungieren, kann ich verstehen, dass das Problem in einem Forum, in dem es um das Wohl der Katzen geht, mal angesprochen werden sollte/darf.

Liebe Heike, hier vor Ort gibt es ein paar SUPER Pflegestellen, die wirklich null Ahnung hatten, bevor sie angefangen haben - sie haben es sich erklären lassen und haben dann ganz super alles gemacht und sind mit schwierigen Katzen klargekommen.

Wenn man erst auf "erfahrene PS" gewartet hätte, wären die Katzen draußen schon längst tot.

Jeder fängt mal an. Und jeder kann was lernen - auch die erfahrenen Leute.

Wie gesagt: ich bin nicht mit Katzen aufgewachsen - wir hatten einen Hund. Meine erste Katze habe ich mit 25 Jahren adoptiert. Ich bin froh, dass der TSV damals nicht gesagt hat "Ach, Sie haben keine Katzen-Erfahrung? Ja dann geht es nicht...". Man hat mir bisschen was erklärt, den Rest hab ich selbst gelernt, mir angelesen etc.

Taskali hat sogar ganz allein angefangen - ja das geht, wie man sieht ...

Jeder kann was tun, und jeder kann was lernen ... und auch mit 20 Jahren Katzenerfahrung kann man noch was dazulernen - merk ich jeden Tag! ;-)
 
  • Pflegestelle Beitrag #117
Gut, dann setzen wir das doch einfach mal umgekehrt an - statt wie kann man kjontrollieren wäre - meiner Meinung nach - die richtige Frage: was ist eine gute Pflegestelle? Wie sollte sie aufgebaut sein, wie sollte sie arbeiten, was ist zu beachten?

Würden nicht viele Katzen viel besser vermittelt werden und eben nicht wieder zurückkommen oder weitergereicht werden?
Und und und...

Das ist z.B. ein Punkt: eine gute Pflegestelle hat natürlich auch einen Schutzvertrag mit der im Tierschutz üblichen Rückgabeverpflichtung drin - damit ist gewährleistet, daß die Tiere nicht zum Wanderpokal werden und daß man als Vermittler sich gut überlegen muß, wo man das Tier hinvermittelt, weil wenns schief geht hab ichs ja wieder bei mir und somit weder für das Tier noch für mich was gewonnen.
 
  • Pflegestelle Beitrag #118
Taskali, ich habe diesen Thread nicht gestartet mit der Frage: Wie kann man Pfelegestellen kontollieren.

Das mit dem "gut überlegen" ist aber so eine Sache, wenn man keine Erfahrung hat und die Sprache der Katze nicht versteht.
Dann kann man eben nicht wissen, zu wem die Katze passen würde.
 
  • Pflegestelle Beitrag #119
was hat denn eine Zucht mit Pflegestellen für meist herrenlosen Katzen, Katzenmütter und ihren Nachwuchs zu tun?

Du bist doch im Verteidigungsmodus, du betonst es doch immer wieder.

lg
Verena
 
  • Pflegestelle Beitrag #120
was hat denn eine Zucht mit Pflegestellen für meist herrenlosen Katzen, Katzenmütter und ihren Nachwuchs zu tun?

Du bist doch im Verteidigungsmodus, du betonst es doch immer wieder.

lg
Verena

Ich habe es eingangs erklärt. Mir ist im Forum aufgefallen, dass sehr viele User eine Pflegestelle anbieten und da habe ich mich gefragt, wie diese Tiere denn versorgt werden, wie sie gehalten werden, wie eine Pflegestelle "funktioniert" und so weiter.
Bei diesen Überlegungen sind mir die Erfahrungen mit verschiedenen "Züchtern" eingefallen, die ich persönlich gemacht habe.

Ich reagiere nur auf Unterstellungen.:|
 
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