Ich bin nicht generell gegen Lebendimpfstoffe, aber wenn nur Shadow geimpft wird und Vicky nicht, besteht bei Lebendimpfstoffen einfach die Gefahr einer Impfinfektion für die ungeimpfte, kleine Katze.
Hier mal ein Bericht einer Züchterin dazu:
http://lovely-coonies.de.tl/Impfskandal.htm
Linette, ich weiß das alles. Ich habe selbst einen Kater, der an Calici leidet und deswegen alle Zähne verlieren wird.
Die Züchterin und ich haben versucht heraus zu finden, wie sich der Kleine damit infiziert hat. Der Tierarzt behauptet, sie hat den Virus in ihrer Zucht. Das ist aber nicht der Fall.
Es besteht daher der Verdacht, dass Imano nach der Impfung nicht ausreichend Antikörper aufgebaut hat und sich die Viren ungehindert vermehren konnten.
So einiges, was dort in dem Text steht, ist aber nicht ganz stimmig. Parvo ist von diesen Impfdurchbrüchen weniger betroffen. Vor allem die Impfung gegen den Calici-Virus steht in dem Verdacht den Virus erst richtig zu verteilen (siehe entsprechende Aussagen von Monika Peichl).
Die bestehenden Impfungen werden auch nicht mit der Zeit unwirksamer. Nein, dass Problem ist eher, dass gerade der Calici-Virus sehr mutationsfreudig ist und daher Stämme entwickelt, vor denen die bisherigen Impfungen nicht mehr schützen. Für die hochagressiven Stämme (
FCV) gibt es nicht einmal einen Impfstoff. Wenn du aber beim Paul-Ehrlich-Instiut in die Liste der zugelassenen Impfstoffe schaust, wirst du feststellen, dass es keine aktuelle Impfstoffe gibt, die diese Lücken überhaupt abdecken könnten. Die jüngsten sind meist ca 10 Jahre alt. Abgesehen davon, dass der Impfstoff sowieso nicht gegen alle Stämme wirksam ist und so nur auf die genannte Impfabdeckung von 60% kommt.
Ein Totimpfstoff wäre natürlich eine Alternative. Das Problem mit den Totimpfstoffen sind aber die enthaltenen Adjuvantien wie z.B. Quecksilber, Mineralöle, Formaldehyd. Diese können Fibrosarkome auch Impfsarkome verursachen. Und die sind immer tödlich. Es sei denn es wurde in den Schwanz oder in ein Bein geimpft, das
Sarkom frühzeitig erkannt und der betroffene Körperteil wird komplett entfernt. Fast alle Tierärzte impfen aber in den Nacken.
Der von der Züchterin genannte Totimpfstoff von Fort Dodge wird nicht mehr hergestellt, seitdem die Firma von Boehringer-Ingelheim übernommen wurde. Soweit ich weiß, enthielt aber auch dieser Impfstoff Adjuvantien.
Man steckt da als Züchter zwischen Baum und Borke. Wie man es macht, macht man es verkehrt. Es gibt keinen Ausweg. Man kann sich nur für eines entscheiden und hoffen, dass man Glück hat.