Ja genau. Dieses auf und ab. Aber solange es aufs dabei gibt, darf man nicht aufgeben glaube ich. Hätte er jetzt eine unheilbare tödliche Krankheit, wäre das nochmal anders zu beurteilen. Aber eine chronische
Gastritis ist ja nichts, was man nicht auch in den Griff Kriegen koennte und womit er lange und gut leben könnte.
Letzte Nacht hab ich ihn lange gesucht. Da hatte er sich in dem Wäschekorb verkrochen, wo er sonst nie liegt. Das kenn ich von meinem alten
cni Kater und das war der Moment, wo ich ihn eingeschläfert habe. Aber ein paar Stunden spaeter sass hugo wieder mit großen Augen in der Küche und guckte mich an und schnupperte an seinem Napf und da dachte ich, nein, er will noch. Wüsste ich, es kann nicht besser werden, würde ich das anders beurteilen. Aber es gibt ja noch Chancen. Ich war auch sehr lange mal krank und es ging mir hundeelend und auch das ging wieder vorbei. Er hat Phasen, da geht's ihm wirklich nicht gut. Dann Phasen, da schläft er entspannt, putzt sich, schnurrt oder läuft umher.
Trotzdem ist's schwer und man fragt sich, was man ihm alles antut. Aber als Tierbesitzer sehe ich es als meine Pflicht, ihn zum Arzt zu bringen, zu behandeln und zu versorgen. Aber gewisse Dinge muss er leider jetzt einfach ertragen. Er wird doch erst acht, er hat ja durchaus die Aussicht noch ein langes qualitativ gutes leben zu führen.
Trotzdem fragt man sich oft, ist es richtig oder falsch. Ich tue wirklich, was ich kann und hab mir die ganze Woche Urlaub genommen. Alle drei Stunden Tag und Nacht hab ich alles zubereitet und gemixt und ihm langsam gegeben, damit genau das wie Gestern nicht wieder passiert. Und es passierte doch. Da fällt man echt in ein Loch erstmal. Aber hilft nix, da muss man rauskrabbeln und weitermachen. Ich bin froh, dass die Sonde draußen ist. Nicht wegen des Aufwands, sondern dass er mir einfach zeigen kann, wenn er nicht mehr möchte. Das gefuehl, ihn zwanghaft am leben zu halten, war furchtbar. Und seine Entscheidung werde ich dann akzeptieren und wenn er mir zeigt, ich will nicht mehr, dann werden wir den letzten Gang antreten.
Man macht sich auch im nachhinein große vorwürfe. Sowas kommt nicht von ungefähr, warum hat man nicht früher was gemerkt? Es sind zwei langhaarkatzen und ich hab immer mal erbrochenes gefunden, meist kam dann zwei Tage spaeter nen haarball, da hab ich nur nix bei gedacht. Er hat in den letzten 8 Jahren nicht einen Tag Futter verweigert! Meine
Tierarzt meinte, langhaarkatzen haben häufig das, wg der Haare. Hätte ihn wohl mehr bürsten müssen oder häufiger malt-Paste geben und und und. Hab ich zwar alles, aber im Alltag scheinbar nicht konsequent genug.

Futter: hab immer drauf geachtet, dass sie gutes feuchtfutter Kriegen. Kein Getreideschrott, meist Kriegen sie shesir. Aber sie fressen meist nur das maine coon
Trockenfutter von Royal Canin. Schrott! Das bloede ist: hugo frisst eigentlich alles, aber sein Bruder halt nur dieses eine und der verweigert alles andere vehement. Da haben wir so oft getestet und versucht. Jeden morgen und Abend gibt's feuchtfutter, aber das meiste schmeiße ich meist weg dann wieder. Und jetzt ist hugo der bloede

aber das werd ich jetzt defintiv umstellen. Die sind halt beides Katzen, die von Anfang an nicht zwei oder drei Portionen am Tag fressen, sondern immer ein bisschen verteilt. Sein Bruder nimmt mir die Schränke auseinander, wenn der Napf leer ist und frisst dann aber immer mir 2,3 Happen. Habe durchaus versucht, sie umzuerziehen, aber ehrlich gesagt ohne Anlass hat man meist nicht die Noetige Konsequenz. Darum steht halt immer Trockenfutter da.
Scheisse alles. Sorry
Grad hat er es genossen, dass er Endlich ausführlichste fellpfkege machen kann ohne Sonde und Milch getretelt und schläft nun entspannt. Beruhigend, dass es ihm fuer den Moment ganz gut geht
Edit: Kirchenmaus. Danke fuer den Tip!! Das besorge ich morgen mal
Das reconvales hab ich schon hier

er hat schon eine Dose immer mal zwischendrin über die Sonde bekommen