Bei den Schmerzen ist das Problem nicht, dass die existierenden Mittel nicht helfen, sondern dass die Patienten einfach nicht von einem Spezialisten angeschaut und eingestellt werden. Es wird dann lieber irgendwas Konventionelles von nicht sachverständigen Ärtzten verordnet, was tatsächlich nicht hilft, obwohl es Kombinationen gäbe, die wesentlich effektiver wirken.
Bei chronischen Schmerzen hilft eigentlich nur ein mehrtägiger, überwachter Aufenthalt in einer Schmerzklinik oder, in den nicht ganz so krassen Fällen, eine frühzeitige Behandlng bei einem niedergelassenen Schmerzspezialisten.
Schmerzbehandlung ist sehr individuell und es gibt eigentlich für fast jeden eine Wirkstoffkombi, die effektiv ist.
Bei den Dingen, die empirisch nicht bewiesen werden können denke ich einfach, es ist eine Glaubensfrage.
Wem Evidenz egal ist, der kann sein Geld dafür ausgeben und hoffen dass es wirkt. Schwierig wird es halt, wenn die Solidargemeinschaft der Versicherten für Hokuspokus wie Homöopathie und Konsorten mitbezahlen soll. Ich möchte ehrlich gesagt nicht, das meine Beiträge da reinfließen.