anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.)

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  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #801
♥ Was für eine süße Maus. ♥

Alles Gute im neuen, eigenen Heim, Emilia.
 
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  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #802
😻Ich bin ganz gerührt😻

🌸Lebensfreude PUR! Soo wunderschön!🌸

Ihr habt die richtige Entscheidung getroffen!

Danke😍 Danke 😻 Danke😍

Alles Liebe und Gute für Emilia, und für Alle, die dazu beitragen, daß es ihr gut geht und daß sie ein schönes Zuhause hat bei lieben Menschen. 🍀🍀Viel Glück und Gesundheit🍀🍀

LG. Gabi mit Tobi und Lina🐈🐈
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #803
Reise nach Andros im Juli 2019 Tag 1&2

Und wieder ist eine neue Reise nach Andros gestartet, um Maries Vermächtnis weiter zu erfüllen.
Gestern ist Latifa mit ihren Helfern – auf Andros braucht es ja immer Freunde, die das Fahren und Kochen und alles, was so anfällt, übernehmen – in Athen eingetroffen. Dort haben sie die Falle, die Marie Ende März zurückgelassen hat, übernommen, und einen Kennel gab es von der Fallenzwischenparkerin auch noch dazu.
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Gepäck ist natürlich eine Menge dabei. So sieht ein typischer Andros-Koffer aus: Medikamente und Anti-Parasitenmittel für die Katzen. Futter wird auch noch dazwischengestopft, keine Lücke bleibt ungenutzt.
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Heute wurde dann nach Andros übergesetzt. Was für ein Anblick, wie sich die Fähre hier öffnet! Wie oft haben wir uns das in den letzten Wochen vorgestellt! Latifa ganz besonders, aber wir anderen, die wir sie von Deutschland aus unterstützen, nicht minder. Andros – ein Sehnsuchtsziel, an dem eine Menge Arbeit wartet.
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Und natürlich hat Latifa sich gleich auf den Weg zu den Futterstellen gemacht und alte Bekannte getroffen.

Futterstelle 1

Lassen wir Latifa selbst zu Wort kommen:

"Begrüßt wurden wir vom Alteingesessenen Wasilios. Ich hätte ihn fast nicht erkannt, weil sich seit April vom Langhaarkater durch den Sommer zum Kurzhaarkater verwandelt hat. Aber sein charmanter Blick und sein liebevolles willkommenheißen, hat ihn verraten. Egal ob Kurz oder Lang, ich finde er kann beides gut tragen."
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"Gemeinsam schaufelt es sich am besten! Mit Aliki, Elias und Melina."
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Bei den Namen können wir eure Hilfe gut gebrauchen, wir erkennen leider immer noch nicht alle Katzen.

"In der Mitte Robin rechts müsste Sunny sein und links ein ganz verschmuster Kerl, im April auch noch langhaarig. (Hatte glaube auch einen Namen.. Weiß ich aber grad nicht.)"

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Aber wie immer sind auch neue Gesichter da. Wieder Latifa:

"Er hier kommt mir nicht so richtig bekannt vor und das Auge gefällt mir nicht. Es ist durch den Schnupfen total trüb, aber entzündet sieht es nicht aus. Außerdem lief ihm ganz schön das Nässchen. Er maunzt immer lautstark und ist glaube auch eher vom Typ Haudegen. Nicht unbedingt leicht zu händeln. Wir versuchen ihn ab morgen mit Antibiotika zu behandeln."
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Ein Neuzugang, schwarz und scheu:
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"Wo im April noch dichte grüne Wiese war, ist jetzt trockenes abgebrochenes Gestrüpp. Das bietet leider nicht viel Schutz vor der Sonne.."
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Einige Katzen hat das Leben nicht so gut mitgespielt, Latifa berichtet:

"Ein armes Kerlchen. Er sieht ziiiemlich fertig aus. Den haben wir im April auch gesehen und er sieht jetzt sogar ein Weng besser aus. Ziemlich scheu, aber ganz friedlich. Er ist auch integrierter in die Gruppe als noch in April. Er ist ein Reisekandidat."
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"Räudi (so haben wir den armen räudigen Kerl erstmal liebevoll getauft) und Kleinweiß hier auf dem Bild. Kleinweiß ist so süß, aber die Ohren sehen furchtbar aus."
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Futterstelle 3

Hier sind einige Neuzugänge, und es wird einmal mehr deutlich, welche Arbeit vor Latifa und ihren Begleitern liegt, weil die Katzen Hilfe brauchen:

Einige unkastrierte Neuzugänge, darunter der potente getigerte Kater in der Mitte:
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Und ein säugendes Mütterlein. Die Zwickmühle: Sie müsste dringend kastriert werden, aber die Jungen sollen auch nicht zu lange alleine sein. Dieses Problem hatte Marie auch schon öfter, und es ist nicht leicht zu lösen.
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Noch ein Neuzugang:
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Mit diesen ersten Eindrücken wünschen wir euch eine gute Nacht. Drückt doch bitte zusammen mit uns Latifa die Daumen, dass es ihr gelingt, Katzen zu fangen und zu versorgen. Wir wissen alle, dass dies keine einfache Aufgabe ist und sehr von Zufällen und Glück abhängt. Marie hat sich eine große Erfahrung darin erworben, ihre Fußstapfen sind groß. Nichtsdestotrotz sind wir sehr gespannt, wie es morgen weitergeht.
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #804
Ganz viel Glück für heute und dass ihr so vielen Katzen wie möglich helfen könnt. Besonders das säugende Mütterlein hat es mir angetan, da ich hier in unserem Garten gerade eine Mamakatze versorge. Sie muss auch kastriert werden, aber auf Rat von mehreren Seiten warte ich ab, da ich nicht weiß wie alt ihre Kitten sind und wo sie sie versteckt hat. Ich möchte einfach nicht riskieren, dass die Kleinen sterben, wenn die Mama sie nach der OP entweder zu lange alleine lassen muss oder vielleicht nicht mehr weiter säugen kann oder will. Anscheinend seid ihr da auch lieber vorsichtig, was mich beruhigt.
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #805
Ganz viel Glück für heute und dass ihr so vielen Katzen wie möglich helfen könnt. Besonders das säugende Mütterlein hat es mir angetan, da ich hier in unserem Garten gerade eine Mamakatze versorge. Sie muss auch kastriert werden, aber auf Rat von mehreren Seiten warte ich ab, da ich nicht weiß wie alt ihre Kitten sind und wo sie sie versteckt hat. Ich möchte einfach nicht riskieren, dass die Kleinen sterben, wenn die Mama sie nach der OP entweder zu lange alleine lassen muss oder vielleicht nicht mehr weiter säugen kann oder will. Anscheinend seid ihr da auch lieber vorsichtig, was mich beruhigt.

@Emil Ja, das ist wirklich eine schwierige Entscheidung. Aber danke dir, dass du nicht wegschaust und dich kümmerst. Vielleicht erwischst du die Mam ja genau im richtigen Moment! Wir drücken die Daumen.
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #806
Es ist immer eine schwierige Entscheidung.... doch habt ihr den Vorteil, die Kastration wird nicht am Bauch gemacht....da wird der seitliche Schnitt gemacht. Machen die TÄ dort auch eine Inhalationsnarkose? Dann ist die Erholung viel schneller und die Gefahr dass das Muttertier sich nicht um die Nestlinge kümmert geringer. Denn wenn die Kitten so 4 - 5 Wochen alt sind.....beginnt ja schon die Umstellung auf feste Nahrung.

Auf dem Foto sehen die Zitzen geschwollen aus.... nicht das sie einen Milchstau hat, weil die Kitten verstorben sind, ist ja auch immer ein Problem.

Für den 1 Reisekandidaten, die Arme Socke übernehme ich die Kastration....

lg
Verena
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #807
Ja, mit dem seitlichen Schnitt hast du recht, das ist ein Vorteil. Nach der Art der Narkose müsste ich nochmal fragen, wenn Latifa sich heute Abend meldet. Ich weiß es tatsächlich nicht.
Das Angebot, die Kastra zu übernehmen, ist großartig, vielen herzlichen Dank. Allerdings haben wir zwei Kater auf der Warteliste, für die das Geld schon vor einer Weile gezahlt worden ist und deshalb die Namen schon vorgeschlagen worden sind. Darf ich dich ganz lieb bitten zurückzutreten, bis entweder eine Katze oder ein dritter Kater gefangen worden ist? Ich hoffe, das ist ok... 🙏
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #808
Alles Gut..... natürlich gilt es auch für eine andere gestrandete Seele.... Socke war aber kein Namensvorschlag lach.

lg
Verena
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #809
Aber "Socke" ist niedlich 😍. Danke für dein Verständnis. Ich plane dich also mit ein.

Wegen der Narkose... die anderen meinen, dass es definitiv keine Inhalationsnarkose ist. Es gibt die Bilder, auf denen mehrere Katzen nebeneinander liegen und schlafen. Das spricht für Injektion.
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #810
Ich lasse dann grundsätzlich diese Narkose machen.... damit die Muttertiere schnell wieder zu den Kitten können. Nun kenne ich die Geburtszeit der Tiere und weiß, dass sie nicht mehr so gesäugt werden da schon feste Nahrung beigefügt wird durch das Muttertier.

lg
Verena
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #811
Reise nach Andros im Juli 2019 Tag 3

Heute nun begann die Futterstellen-Routine, die für Latifa noch keine ist. Und es gibt eine ganze Reihe von guten Nachrichten!
(Wer seine Patenkatze erkennt, sage bitte Bescheid, damit wir die Namen noch besser lernen.)

Erinnert ihr euch noch an den alten Haudegen, der bei Maries letzter Reise gar nicht gut aussah, und den auch Latifa im April in einem nicht so dollem Zustand vorgefunden hat?
Heute hat er sich an Futterstelle 1 eingefunden. Latifa berichtet dies und noch mehr:

"Heute waren wir erst an Futterstelle 1. Da haben wir dann auch den weißen Kranken vom letzten Mal gesehen. Er sieht besser aus und scheint auch zutraulicher zu sein. Außerdem ist Gali aufgetaucht - schmusig wie immer. Die Schnupfkatzen bekommen Antibiotika, aber das sind ein Glück sehr wenige."

Der Haudegen

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Gali

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Und dann kam die Premiere, der erste Kater ging in die Falle und zwar an Futterstelle 2:

"Dann sind wir zu Futterstelle 2 gegangen und haben eine andere A. kennengelernt, die auch eine wichtige Rolle für die Katzen an der Futterstelle spielt. Die Katzen sehen prima aus. Einen Kater konnten wir fangen und kastrieren lassen."

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Für diesen ersten Kater hatten wir eine "Vormerkung" zur Kastration durch [mention]CasaLea[/mention] – vielen herzlichen Dank für die Unterstützung! Er hört nun auf den Namen Data. Und wir ihr sehen könnt, ist Data ein wunderschöner gestreifter Bursche, hier in Gesellschaft von Neela.

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Data schläft den Rausch der Narkose aus. Jetzt kann er in ein besseres Leben huschen, frei von Unruhe und Katerkämpfen! Hab es fein, du Tiger!
Morgen wird nochmal kontrolliert, ob es ihm gut geht und wie er den Eingriff weggesteckt hat.

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An Futterstelle 2 sind noch weitere Katzen anzutreffen:

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Tamy

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Ein Weißling mit erstaunlich guten Ohren

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Und noch ein großer Schmuser

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Die unterschiedlichen Mentalitäten im Umgang mit den Katzen und vor allem dem Thema Kastration haben Latifa und ihr Begleiter heute auch kennengelernt. Sie berichten:

"Bei Futterstelle 2 haben wir ein interessantes Gespräch mit einem Einheimischen geführt, der uns erklärt hat, wieso so viele Griechen unter anderem er selbst gegen Kastration sind (Eingriff in die Natur, Gott spielen etc.). Wir haben ihm unsere Sichtweise versucht, behuntsam zu erklären, und er hat zumindest gespannt zugehört. Vielleicht hat es was gebracht. Einen Versuch ist es wert. Es ist wichtig, dass die Leute dort nach und nach die Notwendigkeit dessen verstehen, aber das braucht Zeit. Das Gespräch war aber von vorne bis hinten sehr freundlich."

Damit wird Maries Linie eins zu eins fortgesetzt: Freundlich erklären, nachfragen, zuhören – aber die Menschen nicht von oben herab belehren. Nur so hat das Projekt Erfolg und eine Zukunft. Ohne die Einheimischen geht es nicht!

Zu guter Letzt haben sie noch S. aufgesucht, "Just to say Hello". Hier sind alle ca. 20 Katzen kastriert und in sehr gutem Zustand, seht selbst:

Ist das Eirene?

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Und zum Schluss noch eine ganz Süße: "Die kleine ist noch ganz Mini. Sie wurde von A. (2) auf den Straßen von Athen eingesammelt und mit zur Futterstelle an ihrem Haus genommen. Sie ist leider noch zu klein zum kastrieren. Wiegt nicht mal 1 kg. (Kommt auf dem Foto leider nicht so rüber). Sie wäre eine Kandidatin für Oktober. Aber Gaaanz zutraulich."

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Rechtschaffend müde, sind sie, unsere Andros-Reisenden. Sie haben in der Sommerhitze viele Katzen versorgt, eine Kastration möglich gemacht, wichtige Mitstreiter*innen (besser) kennengelernt und die Lage weiter sondiert. Wir wünschen ihnen und euch und allen Fellchen nah und fern eine geruhsame Nacht!
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #812
Gibt es keine Frühkastrationen auf Andros?
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #813
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #814
Reise nach Andros 2019 Tag 4

Zuerst einmal vielen lieben Dank für eure guten Wünsche für die Andros-Reisenden und euer Mitfiebern. Heute war das besonders nötig, denn es war ein merkwürdiger, zugleich aber auch wichtiger Tag, denn er brachte Erkenntnisse.
Er begann schon sehr heiß, und wurde immer heißer. Am Morgen waren bereits nur wenige Katzen an den Futterstellen und über den Tag ließen sie sich immer seltener blicken. Die Katzen sind schlau und tun das einzig Richtige, sie halten Siesta. Die, die da waren, waren außerdem fast alle kastriert.

Das war auch gut so, weil improvisiert werden muss. Lavinia fand schon in Athen, dass das, was sie da als Falle abgeholt hat, arg klein ist. Es ist eher eine Umsetzbox, und mit der ist das Fangen komplizierter. Im Prinzip kein Problem, denn auch auf der Futterpalette ist eine Falle, die @Daytonafreak beigesteuert hat. Allerdings ist die Palette noch nicht auf Andros eingetroffen, die Spedition hat nicht pünktlich geliefert. Also fängt Latifa, mit dem, was sie hat, aber dadurch unter erschwerten Bedingungen.

Wegen der Hitze war der Tag jedoch erstmal dazu da, weiterhin die Lage zu sondieren und die wichtigen Menschen kennenzulernen. Im Ort, in dem die TÄ wohnt (ca. 1 Stunde vom Ort, in dem die Futterstellen sind, entfernt), lebt auch A., die sich um die Futterstellen und die Hunde kümmert. Drei Stunden haben sie zusammengesessen und über alles gesprochen. Das war sehr konstruktiv und konkret. Von Marie wissen verschiedene Menschen viele Einzelheiten der Reisen und haben sie zusammengetragen. Doch noch immer gibt es Neues, Überraschendes, und manches, was man sich so oder so vorgestellt hat, ist auf Andros ganz anders oder ergibt erst Sinn, wenn man es vor Ort sieht. Noch immer lernen wir alle, was und wie viel Marie auf die Beine gestellt und auf welche Weise sie es umgesetzt hat. Diejenigen, die vor Ort sind, müssen das alles sortieren.

Morgen gibt es nun die Möglichkeit, einem alten Mann, der mehrere Katzen versorgt und um Hilfe gebeten hat, unter die Arme zu greifen. Die andere A. wird unsere Reisenden dorthin begleiten, den Kontakt herstellen und übersetzen. Es wird sich zeigen, wie geholfen werden kann, wir alle sind jedenfalls sehr gespannt.

Am Abend, als es langsam kühler wurde, standen dann die Parasitenbehandlung an. 25 bis 30 Katzen zeigten sich und konnten rundum versorgt werden. Damit können sie nun deutlich gesünder durch den Sommer und den dann beginnenden Herbst gehen. Um Marie zu zitieren: So dass das Essen den Tieren zu Gute kommt und wir damit nicht die Parasiten ernähren." Eure vielen Spenden haben es möglich gemacht!

„Aliki und die anderen haben ihre Wurmkur mit easypill sehr gut einnehmen können. Nach der Nassfutterfütterung waren sie satt und zufrieden.“

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„Auch Gali hat sich über die Tabletten eingepackt in Leckerlis gefreut und sie fröhlich aus der Hand gefressen.“

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„Er war anfangs skeptisch, aber hat uns am Ende auch noch seine Medikation abgenommen.“

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„Genau wie Mr. Haudegen...“

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„Oberschmuser konnte gar nicht genug Kaustangen bekommen.“

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„'Ich will mehr. Aber noch lieber werde ich gestreichelt.'“

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Aliki

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Gali

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„Robin hab ich, [....], 30x liebevoll vom Rucksack verweisen müssen.“

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„Er hat's immer wieder probiert.“

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Auch der gestern kastrierte Data wurde heute gesehen. Ihm geht es gut, er hat den Eingriff gut überstanden!

Bei der Behandlung, und damit findet der etwas merkwürdige Tag, seinen sehr versöhnlichen Abschluss, ging noch ein ganz zartes Mäuschen in die Falle. Latifa berichtet:

„Beim Entwurmen der Katzen an Futterstelle 1 ging uns ein ganz kleines entzückendes Kätzchen in die Falle (auf den ersten Blick Katze!). Ich schätze gerade so 2 kg oder mindestens fast. 5-6 Monate alt. Wurde dort gemobbt, kam, als wir gerade fertig waren.“

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Zutraulich und schmusig ist sie – und vermutlich trächtig. Im Sinne des Tierschutzes muss eine Kastration sein. Die kleine Katze würde diese Belastung nur schwer wegstecken, selber noch nicht ausgewachsen Junge versorgen zu müssen. Es würde sie aufzehren und sie und dann auch die Kitten umbringen.
Mit @WinstonvonWensin steht auch schon eine Patin in den Startlöchern, so dass wir der Maus für die anstehende Kastration das Beste wünschen!
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #815
Die arme Motte..... nun hast du auch den Namen lach

lg
Verena
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #816
Motte ? Finde ich gut
:LOL:
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #817
Eine kleine Motte... das passt doch sehr gut!
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #818
(y) Mein Gartenkätzchen wurde jetzt endgültig auf Mara getauft ( oder Mausi )
Vermittelt ihr Eure an die Freiheit gewöhnten Katzen aus Andros eigentlich auch in reine Wohnungshaltung ( bzw. Balkon oder abgesicherte Terrasse ) ? Ich bin ja hin und her gerissen, ob ich es mit unserer Kleinen versuchen könnte, möchte aber auf keinen Fall eine Freigängerkatze. Wenn sie sich mit unseren Jungs verstehen und mit der Terrasse zufrieden wäre könnte ich vielleicht sogar Göga zu einer Drittkatze überreden. Er hat sich mittlerweile auch an die Süße gewöhnt:love:
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #819
Die in Deutschland lebenden Andros-Katzen sind nahezu alle in Wohnungshaltung mit Balkon vermittelt, nur ganz wenige haben Freigang. Auf der Pflegestelle zeigte sich bisher oft, dass sie mit der Wohnung zufrieden sind. Soweit ich es überblicke, hat Marie sich ein einziges Mal wirklich verschätzt, und das betrifft meine eigene Katze Philine (vormals Ylvi). Philine ist eine kleine, drahtige Katze von 3,5 Kilo mit einem enorm hohen Energielevel, das in der Wohnung nicht zu stillen ist. Sie mag keine geschlossenen Türen, und damit war sie auch im gesicherten Freigang sehr unzufrieden und hat randaliert und ihre Mitkatze drangsaliert. Erst als wir – und wir wollten auch keinen Freigang, leben aber in einer freigängertauglichen Gegend – das nach viel Hin und Her geändert haben, wurde es deutlich besser. Philine ist ausgeglichen und wirkt jetzt zufrieden. Sie geht bisher nicht allzu weit, aber sie muss einfach die Möglichkeit haben zu gehen, sonst ist sie frustriert. Ihr neuer Kompagnon Tristan (vormals Aslan) bleibt dagegen oft sogar im Terrassenbereich, er wäre wahrscheinlich sogar mit einem gesicherten Balkon zufrieden.

Insofern lässt es sich schwer abschätzen, aber es gäbe ja Möglichkeiten, mit einer chipgesteuerten Klappe ausschließlich Mara Freigang zu gewähren und den Jungs nicht. Dann hätte sie die Geborgenheit einer Familie und den Freigang, du müsstest dich allerdings davon verabschieden, keinen Freigänger zu haben.
Und selbst wenn nicht, könnte Mara doch vielleicht Gartenkatze mit Familienanschluss bleiben? Wenn sie kastriert ist, ihr einen Blick auf ihre Gesundheit habt, vielleicht ein Häuschen oder gar den Schuppen für sie herrichtet, dann hätte die Katze ein ziemlich großes Los gezogen.
 
  • anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.) Beitrag #820
Und selbst wenn nicht, könnte Mara doch vielleicht Gartenkatze mit Familienanschluss bleiben? Wenn sie kastriert ist, ihr einen Blick auf ihre Gesundheit habt, vielleicht ein Häuschen oder gar den Schuppen für sie herrichtet, dann hätte die Katze ein ziemlich großes Los gezogen.

Das hatte ich auch schon überlegt. Zumindest hätte ich sie im Auge, könnte regelmäßig Wurmkuren verabreichen und würde mitbekommen, wenn sie irgendwie krank sein sollte. Geimpft werden muss sie auf jeden Fall sicherlich auch noch. Sie nur alleine mit Katzenklappe raus zu lassen würden meine Jungs wahrscheinlich nicht verstehen und bestimmt übel nehmen, wenn sie es nicht auch dürfen.
Und ich vermute, dass die Kleine zwar gerne ins Haus kommen würde, aber auch wieder raus will, wobei hier im letzten Jahr eine fast identisch aussehende Katze eingefangen wurde und ins Tierheim kam. Sie lebt immer noch dort, fühlt sich sauwohl und ist mit dem Außengehege absolut zufrieden. Unsere Tierheimleiterin vermutet, dass es die Mutter oder eine Schwester von Mara sein könnte.
Sie bekam im Tierheim übrigens den Namen Philine.

:ROFLMAO:
 
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