Reise nach Andros im Juli 2019 Tag 6
Zunächst einmal vielen herzlichen Dank für die Übernahme der Patenschaften für alle fünf Kätzinnen, die gestern gefangen worden sind. Sie haben die Kastra gut überstanden und wurden heute an ihrer Stelle in die Freiheit entlassen:
Occhio kann es gar nicht erwarten, von dannen zu kommen.
Söckchen hingegen scheint sich ganz wohl zu fühlen
Die anderen drei Katzen waren so schnell verschwunden, dass es leider nicht möglich war, noch ein Foto zu machen.
Der alte Mann und seine Nachbarin waren sehr froh über die Hilfe, die sie bekommen haben: „How can I thank you for all you have done?“ Es sind Menschen, die die Tiere mögen, die aber hilflos sind, vielleicht überfordert, nur sehr wenig Geld haben und nicht einmal ein Auto besitzen. Hier kam eure und unsere gemeinsame Hilfe genau richtig. Es wurden ihnen Parasitenmittel da gelassen, und es ist der Plan, die Kitten und die verbliebenen 4 Kätzinnen an den beiden Häusern, davon 2 hochträchtig, später zu kastrieren.
Diese kleine Maus fand sich in den letzten Tagen bei Latifas Unterkunft ein und wurde heute zur Kastration gebracht. B’Elanna ist schwach auf den Beinen, verschnupft und verwurmt. Bei der Kastration stellte sie sich außerdem als in einem frühen Stadium trächtig mit 4 Kitten heraus.
Zu diesem Zeitpunkt stand noch nicht fest, ob sie eine Ausreisekandidatin sein würde, weil sie eigentlich einen ganz zufriedenen Eindruck an ihrem Platz machte. Als aber der Schnelltest auf
FeLV/
FIV für
FIV positiv ausgefallen war, fiel die Entscheidung. Die TÄ sagte wortwörtlich: „She won’t survive the winter, that’s clear.“ Und nicht nur dass, auch die vier Kitten hätten
FIV gehabt und wären elendig zugrundegegangen. So geben wir B’Elanna eine Chance und nehmen sie mit nach Deutschland, denn auf Andros ginge es für sie um Leben und Tod, und sie hätte keine Chance.
Sie wird zusammen mit der kleinen Motte reisen, die an der Futterstelle so gemobbt wurde. Sie ist zu zart für das Leben dort, kann sich nicht durchsetzen und würde wahrscheinlich auch verhungern oder am Schnupfen eingehen, der leider immer wieder grassiert.
Und weiter geht es heute mit dem heutigen Notfall. Dieser kleine Kerl ist das Kätzchen, das gestern Abend an Futterstelle 3 gerufen hat und im Gras versteckt war. Nach mehreren Stunden des Lockens und Tricksens im Gebüsch konnte Latifas Begleiter ihn fangen, denn obwohl er nach den Menschen gerufen hatte, verschreckte ihn jedes Knacken des Grases.
Beim Tierarzt wurde er auf 700-800 Gramm gewogen, immerhin schwer genug für eine Wurmkur, die er dringend nötig hatte. Auch gegen Flöhe kann er behandelt werden.
Große Sorgen macht aber vor allem sein Auge, das wahrscheinlich vom Katzenschnupfen betroffen ist. Es muss wohl raus, noch aber ist er zu klein für eine Operation, und flugfähig ist er auch noch nicht.
Daher versucht Latifa nun alles, um einen Platz für ihn zu finden, wo er versorgt und gepäppelt wird, bis er operations-, kastrations- und reisefähig ist.
Jetzt schläft der Kleine, und wir hoffen, dass das Anti-Wurm-Mittel über Nacht gut anschlagen und ihn nicht zu sehr schwächen.
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