anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.)

  • Autor des Themas anjuli
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Cats at Andros

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Grüße aus dem Zuhause von Ylvi & Aslan


Grüße lassen auch Philine und Tristan aka Ylvi und Aslan da. :)
Ihnen geht es gut, auch wenn Philine gerade die Tücken des Freigangs kennengelernt hat:

Eine Schwanzverletzung, wahrscheinlich irgendwo hängengeblieben, brachte mehrere Wochen Drinsein und Kragentragen mit sich,
weil die kleine wilde Dame die Wunde aufgeleckt hatte und davon nicht lassen wollte.
:confused:




Tristan blieb aus lauter Solidarität gleich ganz viel mit drinnen bzw. im gesicherten Freigangsbereich,
der sich zum Glück rasch wieder herstellen ließ.
:D






Inzwischen ist die Wunde am Schwanz wieder gut verheilt und Philine den Kragen los und wieder in Freiheit.
Sie hat es von der ersten Minute an genossen, wie man sieht. ☺

Da hatte sich doch eine Menge Energie angestaut.
Philine flitzte eigentlich den ersten Tag wieder in Freiheit nur wie eine Irre mit angelegten Ohren hin und her. 😇







Tristan schläft noch immer leidenschaftlich tief, lang und gerne und ist überhaupt sehr gemütlich. 🥰



 
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Neues von B'Elanna (Bibi) aus der Pflegestelle


B’ELANNA (Bibi) ist eine ganz anhängliche Maus, die den ganzen Tag am Liebsten auf dem Schoß sitzt
oder zumindest so nah am Menschen dran ist, wie es nur geht. :)

Sie gibt sich große Mühe mit den anderen Pflegekatzen und es ist schon um Welten besser, als am Anfang.
Wenn es z.B. Futter gibt, wird auch miteinander geköpfelt und auch sonst kann man nah beieinander sein,
solange ein gewisser Sicherheitsabstand gegeben ist. 😎

Wenn die Pflegedosis mit einer der anderen Pflegekatzen schmusen, kommt Bibi jedes Mal und drängelt sich dazwischen.
Da sie im Moment etwas kränkelt, können wir sie leider noch nicht inserieren.

Langsam fängt sie auch an zu Spielen, zwar nur wenig und nur an der Stelle, aber immerhin.
Zum Beispiel mit der Decke, die sich bewegt. Oder mit dem Federwedel im Liegen. :D


 
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Neuigkeiten von Andros


Vor kurzem gab es wieder eine Reise auf die Insel und zwar von sehr lieben Personen, die mit Marie auch schon gemeinsam dort waren - Maries Eltern. Sie waren vorrangig aus persönlichen Gründen Vorort, haben aber trotzdem immer wieder Rücksprache mit uns gehalten und sogar einige berichtenswerte Dinge erreicht. :)

Erinnert ihr euch noch an diesen alten Haudegen?



Es ist ihnen mit S. Hilfe gelungen ihn einzufangen und zur Inseltierärztin zu bringen. Dort wurde er kastriert, gewaschen, gegen Parasiten behandelt und man hat ihm ein paar Zähne gezogen. Er heißt jetzt Pieris. 🥰



Wir sind sehr froh, dass es ihnen gelungen ist. Jetzt kann er auf seiner Insel ein viel entspannteres Leben führen, ohne Zahnschmerzen und ohne große Katerkämpfe. Er kann sich auf sich selbst konzentrieren und ordentlich zulangen bei der Fütterung. Das ist wichtig, denn der Winter naht.

Außerdem haben Maries Eltern an ihren ersten Tagen auf der Insel Kittenschreie gehört und sich auf die Suche gemacht.
Sie wurden fündig:



Diese zwei süßen (auf den ersten Blick) Mini-Mädchen saßen mutterseelenallein auf einem unzugänglichen Grundstück, vermutlich ausgesetzt.

Es ist ihnen gelungen die zwei in Sicherheit zu bringen. Sie sind jetzt bei S. und werden versorgt. Wir hoffen, dass sie es schaffen. Momentan sind sie agil und futtern gut.

In kurzer Zeit steht die nächste geplante Reise des Vereins an - Latifa wird aber dieses Mal nicht diejenige sein, die fliegt. Weniger aufgeregt ist sie deswegen aber trotzdem nicht. Latifa drückt demjenigen die Daumen, dass alles klar geht und wieder einiges erreicht werden kann. Allein die Tatsache, dass jemand hinfliegt und nach den Katzen schaut, ist ein beruhigender Gedanke. :giggle:

In dem Sinne, einen schönen Sonntag euch allen. :D
 
claudiskatzis

claudiskatzis

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Ein großes Lob und liebe Grüße an Marie‘s Eltern.
:a010:
Und für die nächste Andros Reise sind die Daumen gedrückt 🍀
 
Kirchenmaus

Kirchenmaus

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Danke an Maries Eltern, die den alten Haudegen und die Kleinteile erwischt haben. Es war bestimmt auch keine ganz leichte Reise für sie. Aber im Sinne ihrer Tochter.
 
mennemaus

mennemaus

Ehren-Mitglied
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Die Reise von Maries Eltern auf den Spuren ihrer Tochter hat ihnen sicherlich gezeigt, was ihrer Tochter am Herzen lag. Schön, dass sie sich trotz der Trauer auf diesen Weg gemacht haben und sogar selber aktiv Katzen eingefangen haben. Das bringt sie ihrer Tochter besonders nahe. Ein schwieriger aber trotzdem tröstlicher Weg.
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

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Wo können die Eltern Marie näher sein als dort, an dem Ort wo ihre Tochter viel Energie und Herzblut eingesetzt hat. Das bemerkenswerte ist ist sie gehen nicht mit geschlossenen Augen um zu trauern...sondern sie gehen mit den Augen auf , wie Marie es sich wünschen würde. Ich bin mir sicher es hat Ihnen gut getan dort zu sein.

Jedes Tier was dort nun gerettet wird ist eine weitere positive Energie, die man braucht um als zurück Gebliebener Lebensalltag mit all seinen Freuden zulassen zu können.
Das ist genau das, was Marie immer gezeigt hat ein offener Blick über die Grenzen auf Tierleid.

lg
Verena
Ergänzung ()

Kleine Anmerkung zu den Zwergen.... ich habe die Erfahrung gemacht bei meinen Kleinchen das Futter kleiner aufzudrücken ...... denn die sind knapp 4, 5 Wochen alt wenn das Futter feiner ist, da gibt es weniger Verdauungsprobleme der Magen... Darm Trakt ist noch nicht wirklich auf grobes eingestellt.

lg
Verena
 
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ANDROSREISE OKTOBER 2019 – Tag 1 und 2


7. OKTOBER

Noch während Latifa ihre Juli-Reise plante, war klar, dass das nicht die letzte Andros-Fahrt für dieses Jahr sein konnte. Spätestens im Herbst muss noch einmal nach dem Rechten geschaut und das angegangen werden, was Latifa schon als nächste Aufgaben vor sich sehen konnte. :)

Diesmal fuhr sie jedoch nicht selbst.
Aber auch der Novize, der diese Reise antrat, setzte gleich zu Anfang eine gute Tradition fort und packte alles das...




... in den nun schon legendären "Andros-Koffer" :




Im Dezember, als Miriquidius den Reisebericht für Marie in die Foren schrieb, witzelte er noch über die Touristin, die Griechenlands Supermärkte plündert.

Aber bereits am Abend des ersten Reisetages stand er selbst mit dieser Beute auf einem Athener Lidl-Parkplatz - fast 70 Kilogramm Katzenfutter in handlichen Dosen, 5 Kilogramm Trockenfutter für Katzen und 20 Kilogramm Hundetrockenfutter für A., unsere griechische Partnerin auf Andros.

Damit hat unser Reiseneuling seinen ersten Tag ganz passabel abgeschlossen.






8. OKTOBER


Auf dem Programm stehen die Überfahrt nach Andros (erst heute - gelernt aus vorherigen Flugverspätungen und knapp kalkulierten Fährenanschlüssen) sowie ein Besuch der Futterstellen 1 bis 3.
Letzteres auch schon heute, um gegebenenfalls sofort mit Antibiotikagaben beginnen zu können, um möglichst alle Reisetage auszunutzen.

Bisher war Miriquidius durch seine Reisevorbereitungen, das Sammeln wichtiger Informationen bei Latifa, Maries Eltern und den griechischen Freunden, das Planen der wichtigsten und dringlichsten Aufgaben und dergleichen mehr zur Genüge abgelenkt.

Aber an Bord der Fähre gab das erste Mal plötzlich nichts weiter für ihn zu tun.
Ein sehr emotionaler Moment: „Ich habe immer wieder Latifas Reiseberichte gelesen, um mir die Orte und Katzen zu verinnerlichen.
Aber ich las auch, wie bewegend es für sie war, das Projekt fortzusetzen, in große Fußstapfen zu treten und dann in die richtige Richtung weiterzugehen.

Nun stehe ich selbst auf einer dieser Fähren, bereit abzulegen, das Deck vom Leerlauf der Schiffsdiesel unter den Füßen vibrierend, die kühle Morgenluft Rafinas atmend.

Um dann die Sonne aus der Richtung meines Reiseziels aufgehen zu sehen. Und nun endlich beginnt die Überfahrt, aber ich weiß nicht, was mich tatsächlich erwartet.

Einen genauen Plan habe ich mit Latifas und anderer Hilfe aufgestellt, aber mehr als ein Gerüst wird er nicht sein, denn ob dieser Plan und das echte Leben beste Freunde werden, ist ungewiss."







Für viel Muße bleibt dann doch keine Zeit.
Nach knapp 2 Stunden ist Andros erreicht und die Fähre legt in Gavrio an.







Und nach der Ankunft im Ferienhaus (dasselbe, das Marie auf fast allen ihren Reisen nutzte, da strategisch günstig gelegen und ausgestattet - jetzt sogar mit brauchbarem WLAN; Miriquidius muss also für guten Empfang nicht mehr auf das Dach steigen wie Marie auf ihrer ersten Reise), kommt schon Katze Cleo aus der Nachbarschaft vorbei.

Sie hält sich gern hier im Hof auf, denn sie weiß, dass die Andros-Reisenden auch an sie denken und ihr ihre Ration zukommen lassen, die sie natürlich gleich bekam und dann auch in Windeseile inhalierte:





Der Besuch an den Futterstellen war ein weiterer sehr berührender Moment.
Bisher nur auf Fotos gesehen - und nun die vielen, schon so oft gesehenen Katzen vor und hinter und um einen herum!

Was man für die Katzenforschung festhalten kann: "Lidl Coshida"-blau ist die Farbe, auf die alle Katzen stehen!

Nähert sich ein Fremder den Mülltonnen, stieben alle Katzen davon.
Holt dieser Fremde die blauen Futterdosen hervor, kann er vor Katzen nicht mehr treten.









Hat geschmeckt!



Stimmt!




An Futterstelle 3 ein unzertrennliches, verschmustes Pärchen:








Weiter ging es an Futterstelle 1.










Kleinweiß sieht inzwischen viel besser aus.




"Räudi" ebenso.




An Futterstelle 1 gibt es auch wieder zwei neue "Augenkatzen".
Zum Glück gelang es, ihnen schon am ersten Abend ein Antibiotikum zu verabreichen. Hoffen wir, dass es an den folgenden Tagen auch gelingt.
Das wären aber trotzdem auch schon wieder Reisekandidaten.







Und wer kommt selbstbewusst und festen Schrittes herbeigeschlendert, als Miriquidius an der Futterstelle 1 fast fertig war?
Miriquidius´ Patenkater Wasilios, der eigentlich mehr im Ort lebt, aber trotzdem die Futterstelle 1 als Boss fest im Griff hat.

Anders kann man es nicht bezeichnen, wenn ein kastrierter Kater die potenten mit einem Pfotenhieb und kurzem Faucher von den Leckerlies vertreibt.

Und das müsst Ihr jetzt einfach aushalten - Bilderflut von Wasilios:












Einer (noch mit Leckerlies in der Hand) gegen alle (noch ohne Leckerlies im Bauch)!
"Da hinten steht dein Auto und du musst an uns vorbei!"





Und auch Futterstelle 2 wurde besucht:











 
mennemaus

mennemaus

Ehren-Mitglied
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Wunderschöne Bilder der hocherfreuten Katzen auf Andros, die sich die Bäuche vollgeschlagen haben. 😻
Diese Fotos kann man ohne Probleme richtig gut ertragen. Gutes Gelingen für die derzeitige Aktion, hoffentlich kann wieder vielen Katzen geholfen werden. :)
 
Miezenvogel

Miezenvogel

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Vielen, vielen Dank. Ihr seid Klasse! 👍👍😻😻👍👍

Es ist so schön, daß ihr im Sinne Maries weitermacht
und den Schnurris zu einem besseren Leben verhelft!

Weiterhin 🍀🍀🍀Viel Glück🍀🍀🍀und Alles Gute! 🍀🍀🍀

Liebe Grüße von Gabi🐈🐈
 
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Androsreise Oktober 2019

Tag 3


Der erste "richtige" Tag auf Andros beginnt. Miriquidius und S. haben sich an Futterstelle 1 verabredet. Ein paar Katzen haben den Typen mit den coshidablauen Dosen von gestern wiedererkannt und kamen zur Begrüßung und warteten gemeinsam mit ihm.

"Wann kommt S.? Mir ist langweilig!" Thorin weiß das Warten mit dem Räkeln zu verbinden.



Auch dieses erste Treffen war ein bewegender Moment - für beide Seiten. Für den einen die Bestätigung, dass es im Andros-Projekt weitergeht, wenn auch mit anderen Menschen, aber dennoch mit nicht weniger Herzblut. Für den anderen die Begegnung mit einem wichtigen Partner, von dem schon so viel die Rede war. Die Begrüßung fiel dann auch sehr herzlich aus. Viele Worte wurden aber nicht verschwendet, sondern beide wollten sich den Katzen zuwenden und schauen, welche sich fangen lassen und es auch nötig haben.

Jedoch, wie das mit Planen so ist - genau in diesem Moment biegt das Müllauto um die Ecke und geräuschvolles Einsammeln der Abfälle beginnt. Natürlich sind alle Katzen wie vom Erdboden verschluckt.

Lediglich ein paar ganz Zutrauliche interessieren sich mehr für Leckerlies und sogar der Haudegen lässt sich eins schmecken, das allerdings mit Antibiotikum gespickt ist. Anfängerglück? Wer weiß, aber nach ein paar Minuten sitzen zwei verdutzte Katzen in den Boxen und erleben die erste Autofahrt ihres Lebens - Richtung Tierärztin. Es sind die kleine Bunte, die kurz vorher am Auto mit auf S. wartete, und ein Tiger, der neu an der Futterstelle zu sein scheint.

Da von der letzten Reise noch zwei Kastrationspatenschaften nicht vergeben werden konnten, heißen die beiden jetzt Medea und Thanos. Auf ein besseres Leben ab jetzt, ihr beiden!😘






An Futterstelle 2 zeigt sich Neela von ihrer besten Seite.




Aber auch Reiseneulinge bleiben nicht von traurigen Momenten verschont! Dieser kleine Rote an Futterstelle 3, der gestern noch wacker, aber friedlich in der Gruppe mitmischte, lag heute kalt und steif zwischen den Mülltonnen. So wie es aussah, wurde er wohl ein Opfer des an dieser Stelle herrschenden Verkehrs. Mehr als ihn dort wegnehmen und weiter hinten in der Wiese an einem Schilfgürtel unter Blättern und Zweigen zur Ruhe legen, konnte Miriquidius nicht für ihn tun. Schlafe sanft, Kleiner - namenlos, aber nicht übersehen! Vielleicht mag ihm jemand einen Namen geben? 😭



Auf der Abendrunde an den Futterstellen ereignete sich nichts Neues. Leider waren an der Futterstelle 1 kaum Katzen anwesend, auch nicht bei einem deshalb anberaumten letzten Kontrollgang kurz vor dem Dunkelwerden. Aber da waren auch Kinder an den Mülltonnen zugange, die sich einen Spaß daraus machten, abgestellten Schrott zu demolieren. Aber wenigstens ließen sie die Katzen in Ruhe - hoffentlich nicht nur, weil Miriquidius ein wachsames Auge auf sie richtete.

Daher nur ein paar ruhige Impressionen zum Schluss eines Tages voller neuer Eindrücke.

FUTTERSTELLE 1:

Ein neuer Kater - unkastriert, ohne Krankheitszeichen, aber scheu.



Hier nochmals Kleinweiß, immer noch eine der kleineren Katzen, aber gut im Futter stehend.



Aliki und Robin.







FUTTERSTELLE 2:

Satte und zufriedene Katzen genießen die blaue Stunde.





FUTTERSTELLE 3:

Schwarzes Doppelpack, der Dritte im Bunde ist schon satt und ruht irgendwo.



Und zum Schluss noch einige Impressionen von der Insel:

Andros ist unbestritten eine wunderschöne Insel, auch im Herbst, wenn der Vegetation die Spuren eines heißen Sommers anzusehen sind. Da wird selbst die Fahrt zur Tierärztin auf engen Serpentinen zu einem Vergnügen fürs Auge:





 
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WinstonvonWensin

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Der arme kleine Mann, nennt ihn doch Charon und er wird der Wegbegleiter für Alle, die dort ihr Leben lassen.
Man kann eine Portion Futter als Symbol für ihn hinlegen. Eine gute Möglichkeit die Traurigkeit daraus zu nehmen und eine Katze wird es stellvertretend schon fressen. Denn das letzte positive was der kleine Mann erlebt hat, war ein voller Bauch und die Beachtung als Tierpersönlichkeit erkannt zu werden.

Bei mir macht es meine Miss Molly, sie empfängt all die Verstorbenen Tiere aus der Mindener Katzengruppe. Ich war letztes Jahr sehr traurig, dass sie einfach so Tod am Futternapf lag.... sie war auch schon fast 14 Jahre ich habe sie als 4 jährige damals kastriert und sie war die Mutter und Empfangsdame der Gruppe die ich betreue.
Mich tröstet der Gedanke und ich habe da einen kleinen Platz wo sie liegt und da es nicht mein Grundstück ist ist sie auch die einzige Katze die da beerdigt ist. Die anderen Todfunde bringe ich zu meiner TÄ.

lg
Verena
 
Miriquidius

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Da ich den kleinen Roten fand und zur letzten Ruhe legte, erlaube ich mir mal, den Namen aus den vielen Vorschlägen hier und in anderen Foren auszuwählen - verbunden mit einem ganz herzlichen Dank für Eure Anteilnahme! Ich, der ich das ja nun hautnah miterlebe, finde folgenden Vorschlag und dessen Deutung am passendsten. Amadei, ich hoffe, Dir gefällt Dein Name auch!

Ich schlage Amadei vor.
Das heißt "der von Gott geliebte".
Man kann nicht tiefer fallen, als in seine Hand.
 
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ANDROSREISE 2019 - TAG 4


10. OKTOBER

Der heutige Tagesbericht beginnt nicht mit Katzen, sondern gleich wieder mit einer Andros-Impression,
nämlich einem morgendlichen Blick von der Dachterrasse des Ferienhauses :love:





Als nächstes ruft die Haushaltspflicht - und zwar Cleos Verpflegung.
Hier ist sie schon satt und verdöst die ersten Stunden des Tages.




Auf der ersten Tagesrunde ein banger Blick zwischen die Mülltonnen an Futterstelle 3.

Zum Glück ist diesmal alles in Ordnung und die Frühaufsteher unter den Katzen lassen es sich schmecken.





An Futterstelle wird Miriquidius schon sehnsüchtig erwartet, und zwar von niemand anderem als Wasilios.

"Leckerlies?"




"Wie jetzt - gibt keine?
Guck ich halt selbst nach!"





"Jede Wette, dass die hier drin sind!"




Und wieder steigt mit der bewährten Hilfe von S., der mit den Katzen eng vertraut ist, ein Kater in die Box.

Der Kater mit den Fold-Ohren - ein alter Bekannter, der bisher ungeschoren davonkam, es jetzt aber bitter nötig hat.
Niesend, schniefend und gezeichnet von vielen Kämpfen bekommt er seine Chance auf ein neues Leben:





Miriquidius kommt sich langsam wie ein Auftragsjäger vor.
Gestern erst ein Kater und eine Kätzin, deren Namen schon feststanden und heute dieser, der Samus Adoptantin schon lange am Herzen lag.

Noch während er in die Narkose wegdämmert, bekommt er somit den Namen Odin. Die Tierärztin kümmert sich sofort um ihn -
er wird kastriert, verliert zwei Zähne, bekommt eine Depotspritze gegen den Schnupfen und Spot on gegen Parasiten.

Normalerweise kerbt die Tierärztin das linke Ohr zum Zeichen der Kastration. Odin hat durch viele Kämpfe aber ziemlich zerfetzte Ohren,
so dass ihr nichts anderes übrigblieb, als die andere Methode anzuwenden und die linke Ohrspitze zu kappen.

Hier schläft er noch den Schlaf der Gerechten und darf später im Ferienhaus in Ruhe erwachen, bevor es zurück an die Futterstelle geht.





An der Futterstelle 1 sind auch weiterhin alte Bekannte zu sehen:

Melina:




Marie:




Mit Odin kamen auch die gestern kastrierten Medea und Thanos zurück, die an Futterstelle 1 gleich wieder freigelassen wurden.

Medea machte sich recht zügig aus dem Staub.
Thanos ist eher der Typ "Ach schön, wieder daheim!
Na, ich geh´ dann mal, wenn´s recht ist."








Heute Nachmittag war Miriquidius bei S. "auf einen Kaffee" eingeladen.
Es wurden dann knapp drei Stunden Gespräche, Katzen anschauen und ein gemeinsamer Besuch der Futterstelle 2 daraus...

Hier ein paar seiner Katzen, ein großer Teil hatte sich irgendwohin verkrümelt.

Und mit Freude kann berichtet werden, dass es den beiden Kitten, die Maries Eltern fanden, bei S. blendend geht.

Sie saugen ihr Fläschchen ratzfatz leer und fressen auch schon richtiges Futter, keine Stückchen natürlich, aber immerhin!

Samson:




Links Nikita, in der Mitte Yuki, der Bruder von Nubi und Narnia und rechts Kalea:




Links Katia, rechts Teddy:



Rechts nochmal Yuki:








An der Futterstelle 2 war soweit auch alles in Ordnung.
Heute daher nur ein Bild ganz speziell von Data, der bei der letzten Reise im Juli kastriert wurde.





Zum Abschluss des heutigen Tages wurde dann noch Odin an seiner Futterstelle freigelassen. Odin ist ein sprintstarker Kater!
Box öffnen, Handy hochreißen und knipsen - das war das Ergebnis:

Odin ist der tigerfarbige Fleck ganz hinten zwischen den beiden linken Pfosten des Unterstandes.





Medea zeigt sich auch schon wieder.
Hier sieht man die seitliche Kastration und den sehr kleinen Einschnitt besonders gut.


 
WinstonvonWensin

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Ich finde diese Schnittführung wirklich optimal... ich habe schon mit meiner TÄ gesprochen die besteht auf den klassischen Kastrationsschnittführung.

lg
Verena
 
Emil

Emil

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Was ist der Unterschied zwischen den Schnittführungen und warum ist der seitliche Schnitt günstiger ? Wegen Infektionsgefahr ? Oder schnellere Heilung ?
 
WinstonvonWensin

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Ich kann mir gut vorstellen das bei dieser Methode wird nach dem Eingriff durch das Gewicht der Organe weniger Druck auf die Wunde ausgeübt beim Springen, Laufen usw.

Da die Tiere ja ziemlich zeitnah ja wieder in Freiheit gelassen werden. Der Einschnitt ist sehr klein, wodurch nur wenige Stiche erforderlich sind.

lg
Verena
 
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ANDROSREISE 2019 (11. OKTOBER) - TAG 5


11. OKTOBER

Heute stand zur Abwechslung das Fangen an Futterstelle 3 auf dem Programm. :)

Also wird dort erst einmal nicht gefüttert, sondern alle warten gelangweilt auf die Ankunft von S.
Der Hunger der Katzen wurde natürlich ausgenutzt, die Anwesenden wurden mit Wurmtabletten und Spot on versorgt.







Diesmal kam auch eine Falle zum Einsatz. Allerdings keine mit Handauslösung, sondern mit Trittplatte.
Für Miriquidius´ Geschmack jedoch nicht weit hinten genug.
Und außerdem sollen bereits kastrierte Tiere ja nicht noch einmal gefangen werden.

Also wurde kurzerhand der Auslösehebel der Falltür mit einem ins Gitter gesteckten Souflaki-Spieß blockiert und daran eine lange Schnur gebunden, um den Spieß bei der richtigen Katze herauszuziehen.

Und bevor die Frage aufkommt: Die Falltür wurde auch durch einen eingelegten Stock daran gehindert, komplett nach unten zu schlagen und heraushängende Schwanzwirbel zu brechen.

Deshalb kann dieser wunderbar cremefarbene Kater auch nach seiner Kastration weiter in voller Schönheit auftreten:





Auf die herkömmliche Art, also S. lockt die Katzen mit Futter möglichst weit in die Box und Miriquidius hilft am Katzenheck nach, wurde anschließend dieser Kater gefangen:




Und zu guter Letzt auch der hier rechts auf Bild sitzende Kater (links noch einmal der Cremeling):




Es werden somit Kastrationspatenschaften für die drei hier noch friedlich schlummernden, inzwischen aber wieder flinken Kater gesucht (so flink, dass es vom Ausbooten diesmal leider keine Fotos gibt).




Eines der Ansinnen unserer Vereinsarbeit ist auch, die Einheimischen selbst dazu zu bringen, ihre Katzen kastrieren zu lassen.

So brachte heute A. einen von ihr in ihrem Wohnort gefangenen Kater zur Tierärztin, dessen Kastration wir übernehmen.

Auch wenn es in diesem Fall eine sehr symbolische Handlung ist, da wir nicht wissen, ob es künftig von ihm mal ein Foto geben wird.

Der Kater wurde von seiner Kastrationspatin auf den Namen FRENCY getauft.




Latifa stattete bereits im Juli Einwohnern auf Andros einen Besuch ab, da diese um Hilfe baten.

Das waren V. und ihr Nachbar.
Auch auf dieser Reise soll dort wieder geholfen werden.
Miriquidius lieferte dafür heute die Boxen an, damit V. die Katzen morgen früh einfangen und zur Abholung bereitstellen kann.

Hier ein paar Bilder von den dort lebenden Katzen:

Lukas:




Vicky:




Die weiße Katze im Hintergrund ist Lumi:




Am Nachmittag folgte dann endlich das persönliche Kennenlernen von unserer Freundin und Partnerin A. und Miriquidius.

A. ließ es sich in typisch griechischer Gastfreundschaft nicht nehmen, zu einem "Snack" in einer Gaststätte am Hafen einzuladen.

Allerdings haben Griechen eine andere Vorstellung davon als wir, was ein "Snack" ist - nämlich griechischer Salat, Saganaki, Pommes frites und ein großer Teller kleiner gebratener Fische.

Letztere konnten beide jedoch nicht allein genießen.
Beim folgenden Bild wird nämlich sofort klar, warum nicht immer alle Katzen an Futterstelle 1 zu sehen sind.

Die Restaurants sind für Katzen fußläufig erreichbar, und manchmal gibt es da einfach Schmackhafteres als Dosenfutter!

(So ein Bild kann man aber wirklich nur in einem Katzenforum zeigen - und ja, es ist wieder einmal Wasilios!)




Hier sah Miriquidius auch eine der am ersten Abend auf Andros erwähnte Augenkatzen wieder - die schwarz-weiße auf dem nachfolgenden Bild.
Sie gehörte ebenfalls zu den Tischgästen.
In Ruhe und bei Licht besehen ist da aber alles in Ordnung.
Das rechte Auge ist einfach "nur" blind. (Die andere Augenkatze ist bisher leider nicht mehr aufgetaucht.)

Am Ende waren dann wirklich alle Gäste satt und zufrieden.




 

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Sunny Sheu [email protected] mail

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