Er starrt Rasmus an richtig? Und dazu eine angespannte körperhaltung mit leicht gesenktem Kopf?
Das ist kein besonders höfliches Verhalten von Katzen und lässt Rasmus dann zurück weichen.
Genau so könnte man es glaube ich beschreiben.
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Für mich steht fest das ab jetzt nur noch beide zusammen zum Tierarzt fahren. Auch wenn nur einer krank ist, der andere kommt mit und wird 1x angeguckt. Plan B bräuchte ich allerdings, wenn mal einer in der TK bleiben muss. Aber darum mache ich mir Gedanken wenn es mal so sein sollte.
Wäre denke ich auch kein Problem. Du könntest dann doch einfach anschließend mit dem Anderen entweder zum
Tierarzt oder in die TK fahren. Hauptsache, er nimmt dann auch den Geruch an.
Tierarztbesuche waren hier zum Glück bisher nie ein Problem. Eher im Gegenteil. Emil hatte sich nach Rasmus Zahn-OP rührend um ihn gekümmert und auf ihn aufgepasst. Bei meinem Sternchen Joschi war das anders. Er hat nach Rambos Tierarztbesuchen 2-3 Tage auch nur gefaucht, wenn der sich näherte. Gab aber keine Kämpfe, vielleicht weil Rambo 1 ) stocktaub und 2) absolut nervenstark war
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Achte nur auf Verhalten und Körpersprache und vergiss den Augenausdruck.
Nur verengte Pupillen und leicht zusammengekniffene Augen können auf einen Angriffsmodus hindeuten.
Nein, zusammengekniffene Augen hatte Emil nicht. Eher riesige Kulleraugen und eine angespannte Körperhaltung.
So nervös und angespannt bin ich übrigens gar nicht. Hatte ja auch nicht eingegriffen, sondern nur von der Treppe aus beobachtet. Es war Rasmus, der die Begegnung mit Flucht abgebrochen hat.
Einen richtig ernsten Kampf möchte ich aber einfach nicht riskieren. Die Beiden wieder auseinander zu bekommen wäre unmöglich ( zumindest nicht, ohne sich selbst zu verletzen )
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Habe schon mal ein wenig Platz geschaffen und das Esszimmer etwas umgebaut.
Rasmus Kratztonne steht jetzt dort. So kann er auch aus höherer Ebene zu Emil rüber schauen.
Ich bin jetzt froh über die Anzahl der hier stehenden Katzentoiletten ( 8 Stück ) Zwei stehen oben bei Rasmus und der Rest zur Zeit noch unter der Kellertreppe. Emil bekommt dann auch zwei ins Wohnzimmer. Rasmus hat dann die Wahl zwischen Keller und oben. Dort ändere ich bis auf Rasmus Futterplatz erst mal nichts.
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Erster Eindruck bei Begegnung am Gitter: Zurückweichen und Angst von Beiden. Ich habe dann eine Leckerlistange gerecht aufgeteilt und bin dabei immer näher ans Gitter, bis sie Beide direkt davor gefuttert haben. Danach gleich wieder Flucht zurück.
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Ich habe rein aus Interesse auch mal meine Tierheimleiter ( und Nachbarn ) gefragt, wie sie es handhaben würden.
Die sind der gleichen Meinung wie Geek
Ihre Antwort :
Sie machen sich zu viele Gedanken und fragen scheinbar zu viele „Fachleute“, lassen Sie die Kater doch klären, wer Chef ist.
Das ist in freier Wildbahn so und bei uns im
Tierheim ebenfalls.
Der Vorteil im
Tierheim ist, die dort im Rudel lebenden Katzen müssen das auch selber klären und werden dabei nicht ständig von uns “beobachtet“, da wir nicht immer im
Tierheim sind.
Vielleicht ist einer der Beiden Ihr Liebling und der andere merkt das ganz deutlich und daher kommt der Zwist!?
Es ist zwar nicht schön zu sehen/hören, aber da muss man mal durch!
Ansonsten mal richtig Wasser (Topf) drüber, dann müssen sich beide putzen und Sie werden nicht mehr gestört.
LG
Gabi & Dierk