Katzen in Australien - Problem

Diskutiere Katzen in Australien - Problem im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Mmh, ich denke schon, dass wir hier in D recht viel für den Tierschutz tun, dann kann man doch also auch kritisieren wie andere das handhaben...
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #41
Mmh, ich denke schon, dass wir hier in D recht viel für den Tierschutz tun, dann kann man doch also auch kritisieren wie andere das handhaben. Diesbezüglich verstehe ich den Einwand nicht.

Man erreicht sehr wohl was wenn man sich einmischt und sei es nut mit Worten. Nichts zu sagen ist für mich persönlich gleichzusetzen mit Wegsehen.

Im übrigen empfinde ich es nicht als logisch weil Einer was falsch macht legitimiert es dass andere etwas ebenfalls falsch machen. Im diesem Vergleich ist Minus und Minus nicht gleich Plus.
 
  • Katzen in Australien - Problem

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  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #42
Mmh, ich denke schon, dass wir hier in D recht viel für den Tierschutz tun, dann kann man doch also auch kritisieren wie andere das handhaben. Diesbezüglich verstehe ich den Einwand nicht.

Man erreicht sehr wohl was wenn man sich einmischt und sei es nut mit Worten. Nichts zu sagen ist für mich persönlich gleichzusetzen mit Wegsehen.

Im übrigen empfinde ich es nicht als logisch weil Einer was falsch macht legitimiert es dass andere etwas ebenfalls falsch machen. Im diesem Vergleich ist Minus und Minus nicht gleich Plus.

Mag schon sein....lies doch bitte mal im Wut Strang was ich gerade geschrieben habe. Einfach mal so....
 
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #43
Wo fängt bei sowas der Tierschutz an und wo hört er auf?
Klar ist es nicht schön, wenn dort Katzen getötet werden. Andersrum sind die einheimischen Tiere dadurch bedroht.

Wen will man schützen? Die Katze oder die einheimischen Tiere?
Ich könnte es auch nicht gut haben,wenn ich dort wäre und mitbekommen würde, wie dort mit den Katzen umgegangen wird.
Aber das ich diesen Kontinent jemals erleben werde wird wohl nicht passieren.

z.B. hebt China oder japan (weiß grad nicht genau wer davon) das Walfangverbot teilweise auf. Es wird gelockert.
Tierschutz gleich Null ! Da wird leider auch anders mit den Arten umgegangen.
Sorry fürs OT......

Es gibt auch zig Beispiele, wo eingeschleppte Tiere die einheimischen Arten bedrohen.

Und bevor das jetzt Missverstanden wird, ich bin für Tiere / Tierschutz !
 
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #44
Hi Josh,
do not know if you unstood waht I was writing before in german... so just wanna give it to you in english additional.
By the way, your german sounds quite good, dont mind about! ;)

It is not the point to understand that cats are such a pressure to australian ecosystem. It is just how to treat the problem. Also in europe it ist known that vermin is poisoned ore killed e.g. in Spain Dogs get into killing-stations when kennels are overfilled, so a lots of Dogs become killed. Very often these candidates are adopted by germans.
Cats and Dogs from hungary or bulgaria are "importet" to germany to get a chance for good life and loving home.

It is not becauso of were germans are worlds Big Mama. We try to get in everything in peace, because we can. There should be no one whos suffering under human fortune. No humans are worse than us, but animals are in upturn to get the same rights. So in germany there are a lot of vegetarians and vegans, just caused by animal rights.

At the end one of my most importand statements.
I do not agree that biohazards are the right way to solve your problem. Instead it is the box of pandora you are opening. The epdidemic scenario you are provocating will be a problem for the whole world.
Bringing biohazards consciously to enwirontment by humans is an act of war.
 
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #45
Denjenigen, die hier der Meinung waren, in Australien würde eben auch „survival of the fittest“ gelten, sollten darüber nachdenken, was die Ausrottung ganzer Arten durch Katzen für Auswirkungen auf die jeweiligen Ökosysteme haben. Oft zieht das einen ganzen Rattenschwanz von Folgen nach sich.

Vor einiger Zeit habe ich eine Doku im Fernsehen gesehen, in der der Frage nachgegangen wurde, warum in einem großen Gebiet in den USA immer weniger Karibus geboren wurden, so dass die Gefahr bestand, dass die Population erlischt. Forscher haben dann festgestellt, dass mehr Karibu-Jungen von Bären getötet wurden. Allerdings ernährten sich die Bären eigentlich von einer bestimmten Art von Fischen. Hier war aber der Bestand auch enorm geschrumpft, weshalb die Bären auf die Karibus auswichen. Der Bestand war deshalb geschrumpft, weil die Fische von einem Neuzugang in den dortigen Seen verdrängt und getötet wurden. Dieser Fisch hatte dort auch nichts zu suchen und war auf unnatürliche Weise in die Seen gelangt. Das ganze System drohte zu kippen. Also hat man den Fisch auch energisch gejagt und (hoffentlich) ausgerottet.

Und was machen wir in Deutschland? Retten unsere liebsten Tiere, aber tausende von Insekten gehen drauf. Dank Glyphosat. Honigbienen sind überall gefährdet, aber auch Millionen anderer Insektenarten.
Insekten haben keine Lobby.

Oder die Diskussionen über unsere eigenen Wildtiere. Der Wolf. Die einen freuen sich, dass er wieder da ist, die anderen wollen ihn wieder loswerden und abschießen.
Ebenso das Wildschwein, das sich so vermehrt hat, dass es mancherorts zur Plage wird. Auch hier wird abgeschossen.
Es gibt eben nicht die EINE Lösung und manchmal muss man drastische Wege gehen.

Ich habe Verständnis, auch wenn mir für die Katzen das Herz blutet.

Allerdings würde ich vor Touristen nicht ein einziges Tier töten. Für viele Menschen ist die Konfontation mit dem Tod schwierig. Und das gerade im Urlaub, in dem man schöne Dinge sehen und erleben will.
Auch wenn sie die Problematik verstehen, möchten sie nicht unmittelbar Zeuge sein.
 
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #46
Hallo sorry das ich spaet antworte, aber hier ist es jetzt abend. xD

Ein paar Dinge,

das myxoma virus existiert auf die ganze welt wo es rabbits gibt. Nur in Australia gab es das Virus nicht da es hier ja auch keine rabbits gibt.

Es wurden mit absicht einige rabbits mit den virus infected und der erfolg war extrem. 500 millionen rabbits sind in kurzer zeit gestorben. Nur Jagd kann das niemals erreichen. Das Myxoma Virus greift nur rabbits an. Da es ueberall sonst auf die welt exstiert ohne probleme war es erste loesung fuer Australia.

Ich moechte andere beispiele sagen.

Der Daintree NP und Lamington NP sind aelteste wald der welt. Der Daintree ist 120 millionen jahre alt. Lamington 90 millionen jahre. Diese wald ist 16 mal aelter als amazonas. Diese waelder haben den asteroid einschlag ueberlebt vor 65 millionen jahre und waren wie ein rettungsboot fuer das leben. Es ist wichtig das diese wald auch weiter besteht.

In Lamington NP wurden karten aktiv in kampf gegeben. Wir haben katzen aber ihre anzahl sinkt. in Daintree NP gibt es keine.

Es ist gesetz alle invasive arten, tiere und pflanzen zu toeten. Das ist der job. Also auch auf eine tour. Was man sieht muss man tun. Wenn man eine invasive pflanze zieht muss man zerstoeren. Wenn man eine cain toad sieht muss man toeten.

Es gibt richtige events auch mit touristen. Das nennt sich "toad busts", Tourists auch mit kindern bekommen eimer und wandern abend. sammeln cain toads und geben sie ab. die werden dann in den freezer getan.
 
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #47
Hey Josh,
Auch wenn es Gesetz ist, dann solltet ihr , wenn ihr mit deutschen Touristen unterwegs seid, trotzdem keine Katzen vor ihnen töten. Dafür lieben wir sie zu sehr.
Wenn es anderen egal ist.... dann ist es so.
Einfach um dem Ärger mit den Touristen aus dem Weg zu gehen.
Sind bei diesen „ Events“ die Touristen auch dabei wenn die cain toads in den freezer kommen? Das sehen sie bestimmt nicht. Wollen sie sicher auch nicht.
 
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #48
Hey Josh,
Auch wenn es Gesetz ist, dann solltet ihr , wenn ihr mit deutschen Touristen unterwegs seid, trotzdem keine Katzen vor ihnen töten. Dafür lieben wir sie zu sehr.
Wenn es anderen egal ist.... dann ist es so.
Einfach um dem Ärger mit den Touristen aus dem Weg zu gehen.
Sind bei diesen „ Events“ die Touristen auch dabei wenn die cain toads in den freezer kommen? Das sehen sie bestimmt nicht. Wollen sie sicher auch nicht.


Bei toad busts sind fast immer tourists dabei auch mit kindern. Es ist eigentlich lustig wie menschen sind. bei den toads ist es fast allen egal.
 
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #49
Da hast du recht . Die sind ja auch nicht niedlich....
Ja- Menschen sind schon seltsam....😉
 
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #50
Es wird immer Menschen geben, denen Lebewesen vollkommen gleichgültig sind. Nicht im Traum würde mir einfallen, der grausamen Tötung eines Tieres freiwillig beizuwohnen. Völlig egal, welches. Ich krieg nen Anfall wenn jemand ne Fliege erschlägt :oops:

Ich verstehe Eure Situation. Glaube aber nicht, dass du hier eine andere Antwort hören möchtest als "das ist toll, was Du da machst". Nein, ist es nicht. Ein Tier überfahren ist grausam und hat nichts mit Urlaub zu tun.
Ich schrieb es schon, mir hat das Ganze zumindest so viel gebracht, dass ich Australien von meiner Urlaubsliste streichen kann. Obwohl ich das Land faszinierend finde.
 
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #51
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #52
Wenn ich als Besucher nicht übereinstimme mit den Geflogenheiten eines Landes, wie dort mit Überpopulationen umgegangen wird, ist es sinnvoller dieses Land nicht zu erkunden. Ja ich finde es traurig Katzen zu töten und ich verstehe den Frust einiger Touristen und auch der Einheimischen.

@ Josh ich hoffe dass du wenigstens geschaut hast, ob die Katze wirklich verendet ist. Denn unnötig leiden ist

Wir haben auch bei uns sinnlosen Abschuß von Katzen und es gibt immer noch Bundesländer wo dieses erlaubt ist. Bis vor zwei Jahren war NRW, da er Katze mit auf der Jagdstrecke aufgeführt hat ca 90. 000 Tiere in der Zeit von 2007— 2015 Spitzenreiter.... das sind nur die erschossenen Tiere. Nicht die durch andere Umstände zu Tode gekommen sind.

Wir sollten erst mal unsere Missstände genau betrachten, z.b. bundesweite Kastrationspflicht für ALLE . Uns allen sollte klar sein, dass auch kastrierte wildlebende Tiere und auch die Freigänger Kleintiere töten ohne damit den Hunger stillen zu wollen.

Leider hört beim eigenen Tier die Tierliebe u Tierschutz oft auf und auf die paar Vögelchen, Hasen, Echsen usw. ist eben der Lauf der Natur.

lg
Verena
 
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #53
Denjenigen, die hier der Meinung waren, in Australien würde eben auch „survival of the fittest“ gelten,
Sorry aber da liegst Du so was von deneben. Es geht hier nicht um eine Meinung sondern ein Naturgesetz der Biologie. Keiner von uns kann auch nur irgendwas gegen survival of the fitest tun. Du kannst auch nicht die Erddrehung anhalten wenn Du es gerne anders hättest.
Unumstößlich wird immer der besser angepasste überleben.
Dass Katzen nun eigentlich nicht dorthin gehören hat mit dieser Tatsache nichts zu tun.

Australien hat was Raubtiere angeht keine ökologisch unbesetze Niesche sondern einen riesigen klaffenden Krater. Wenn man es schaffen sollte Katzen auszurotten (was ich eh für unmöglich halte) wird der nächste Räuber kommen, auf welchem Weg auch immer.

Vor einiger Zeit habe ich eine Doku im Fernsehen gesehen
Und ich haufenweise Bücher gelesen, was ich Dir wärmsten empfehlen kann sind die von Richard Dawkins, er kann sehr gut und spannend erklären wo der Hund begraben liegt wenn es um Evolution geht. Auch die Rolle des Menschen wird nicht außen vor gelassen.

Also hat man den Fisch auch energisch gejagt und (hoffentlich) ausgerottet.
Hoffentlich ist der springende Punkt, wie bitte sollte man eine einzige Art im Wasser ausrotten? Interessehalbe, weißt Du denn noch was genau unternommen wurde? Denn befischen reicht nicht, siehe nordamerikanischer Flusskrebs in Europa.

sollten darüber nachdenken, was die Ausrottung ganzer Arten durch Katzen für Auswirkungen auf die jeweiligen Ökosysteme haben.
Wir sollten immer darüber nachdenken was man verhindern kann, wie bereits oben erwähnt wird man es aber nie aufhalten. Evolution passiert nunmal mit und ohne uns. Und ich wüsste nicht wie Du auf die Idee kommst mir abzusprechen, dass mir das durchaus bewusst ist was der Mensch anrichten kann.
Oft zieht das einen ganzen Rattenschwanz von Folgen nach sich.
Zieh es immer, als Butterflyeffect bekannt. Es ist völlig egal was wir tun, immer wird es Jemand oder Etwas anderes beeinflussen. Vorab darauf zu achten was das sein könnte ist löblich, letzklich wird man es aber nie berechnen können, denn die Welt ist kein Reagenzglas. Unser Möglichstes zu tun mit Bedacht zu Wählen und Handeln versteht sich (zumindest für mich) von selbst.

Ich habe Verständnis, auch wenn mir für die Katzen das Herz blutet.
Und das habe ich zumindest in der Weise, dass ich das Problem verstehe. Verständnis mit welchen Mitteln die MaSnahme umgesetzt wird leider nicht.

Oder die Diskussionen über unsere eigenen Wildtiere. Der Wolf.
Ist in Deutschland geschützt, selbst die auffälligen Tiere dürfen unbehelligt leben, was einfach Irssinn ist wenn einige Exemplare am hellbeleuchteten Tag durchs belebte Dorf ziehen. Wolf ja gerne (ich lebe in einer Wolfsbesiedelten Region), aber bitte mit vernünftigem Wolfsmanagement.
In Alaska werden Bären geschossen die in Städten umherziehen. In Skandinavien Elche usw. das hat aber nichts ansatzweise etwas dazu im Vergleich, dass eine Population in Gänze ausgerottet werden soll.

Ebenso das Wildschwein, das sich so vermehrt hat, dass es mancherorts zur Plage wird. Auch hier wird abgeschossen.
Wildschweine werden nicht wegen der Populationsdichte an sich absichtlich geschossen. In der berliner Innenstadt ziehen die durch die Wohnblocks etc.
Was man 2018 getan hatte bezog sich nicht darauf, dass zu viele Wildschweine Schaden anrichten, sondern dass das Risiko der Schweinepest zu hoch ist. Die Schweinepest kommt nachweislich aus Schlachtbetrieben, also ein schönes Beispiel was passiert wenn Epedemien grassieren.

Sollte in Australien ein neuer/resistenter Stamm von Katzenseuche auftreten (und die Warscheinlichkeit ist sehr hoch, denn dort wird die Seuche nicht im Keim erstickt sondern gehegt und gepflegt, was das Mutationsrisiko immens in die Höhe treibt) werden wilde Katzen ziemlich lange kein Problem mehr auf diesem Planeten darstellen.

Und was machen wir in Deutschland? Retten unsere liebsten Tiere, aber tausende von Insekten gehen drauf. Dank Glyphosat. Honigbienen sind überall gefährdet, aber auch Millionen anderer Insektenarten.
Auch wenn die Erkenntnis viel zu spät kommt, so sind wir Deutschen uns wohl mittlerweile sehr Bewusst darüber wie wichtig z.B. die Honigbiene ist.
Ich nutze übrigens keine produzierten chemischen Mittel in meinem Garten...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #54
@Josh96 Du hast die Katze tatsächlich extra überfahren?
Gott und ich hatte noch die Hoffnung, dass es ein Versehen war.:(

Ich bleibe dabei, dass ich es abartig finde, wenn Tiere gequält werden.
Die Tierart spielt dabei, für mich keine Rolle.
Was ist denn bitte "ÜBERFAHREN" für eine Art zu töten?
 
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #55
Edit ich habe nochmal umsortiert, da einige Abschnitte durcheinander geraten waren.
 
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #56
@Gast29323 ich setze mich gleich in einen Bus, reise nach Berlin, nur um Dich einmal zu knutschen.
Danke für Deinen Beitrag.
 
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #57
Mach das Melli!
Ich gebe ein Sektchen, dazu aus ;)
 
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #58
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #59
Ich habe die Fernseh-Dokumentation zwar nicht mehr gefunden, aber ein Artikel dazu.

Es waren allerdings keine Karibus, sondern Wapiti-Hirsche. Und es fehlen einige Informationen.

Darwins Theorie ist hier nicht zutreffend. Darwin hat sich damit beschäftigt, dass sich Populationen durch Mutationen so verändern, dass sie an bestimmte Nischen besser angepasst sind als andere Populationen der gleichen Art. Und dadurch "fitter" sind. Wobei er damals nicht wusste, dass dies auch durch Lernen funktioniert, das über die Epigenetik an die folgenden Generationen weitergegeben wird (wie die von Josh genannten Krähen, die den Kröten die Haut abziehen).
Das passiert aber über die Evolution... ein langsamer Prozess, der oft über Jahrmillionen abläuft.

Von Einwanderen in Ökosysteme, in die sie nicht gehören, wusste er noch nichts.
Und seine Theorie passt eben auch nicht auf diese, weil hier ganz andere Voraussetzungen gelten. Keine langsame Anpassung an Nischen durch Mutation, sondern eine Ausrottung ganzer Arten durch fremde Arten, die nicht in das Ökosystem gehören.

Wenn Arten in rasanter Geschwindigkeit aussterben, können die Lücken (Nischen) nicht über die Evolution aufgefüllt werden und so kann ein Ökosystem ganz schnell kippen. Die Einwanderer können also dadurch, dass sie manche Arten ganz schnell ausrotten, genau das tun: ein Ökosystem zum kippen bringen.
Und daher muss man dagegen auch etwas tun.
 
  • Katzen in Australien - Problem Beitrag #60
Moni, man kann nichts dagegen tun. Viele Arten haben unbesiedelte Lebensräume als Treibgut erreicht. Die Osterinsel, Madagaskar, Galopagos. Das passiert so selten, dass es jedes mal ein ökologischer Schock ist. Nicht anders ist es mit Australien. Entweder man verbietet dort jegliche Tierhaltung von Tieren die nicht originär von Diesem Kontinent kommt oder man hat schlicht weg verloren.
Das verhindert im Übrigen nicht, dass "Treibgut" dort ankommt, auch wenn die Warscheinlichkeit wegen der Entfernung gering ist.

Zum Weiteren sterben solche abgeschlossenen Habitate auch ganz gerne ohne direktes Zutun aus. Neuseeland hat weniger Probleme mit eingeschleppten Arten, trotzdessen ist der Beutelwolf Geschichte und um die Kiwis steht es schlecht...

In die Antarktis kommt kaum ein Mensch, auch ohne eingeschleppte Arten ist dort das Aussterben Set einheimischen Tierwelt zu beobachten.
In der Biologie wird ein Ökosystem als geschlossenes System dargestellt, in Wirklichkeit ist es das nicht. Ein Ökosystem ist nur ein kleines Rädchen im großen Chronographen.

Auch wenn Darwin noch nichts ahnte von eingeschleppten Arten so passt seine damalige Erkenntnis wie Arxxx auf Eimer. Wenn es eine ökologische Nische gibt, wird diese besetzt.
 
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