Denjenigen, die hier der Meinung waren, in Australien würde eben auch „survival of the fittest“ gelten,
Sorry aber da liegst Du so was von deneben. Es geht hier nicht um eine Meinung sondern ein Naturgesetz der Biologie. Keiner von uns kann auch nur irgendwas gegen survival of the fitest tun. Du kannst auch nicht die Erddrehung anhalten wenn Du es gerne anders hättest.
Unumstößlich wird immer der besser angepasste überleben.
Dass Katzen nun eigentlich nicht dorthin gehören hat mit dieser Tatsache nichts zu tun.
Australien hat was Raubtiere angeht keine ökologisch unbesetze Niesche sondern einen riesigen klaffenden Krater. Wenn man es schaffen sollte Katzen auszurotten (was ich eh für unmöglich halte) wird der nächste Räuber kommen, auf welchem Weg auch immer.
Vor einiger Zeit habe ich eine Doku im Fernsehen gesehen
Und ich haufenweise Bücher gelesen, was ich Dir wärmsten empfehlen kann sind die von Richard Dawkins, er kann sehr gut und spannend erklären wo der Hund begraben liegt wenn es um Evolution geht. Auch die Rolle des Menschen wird nicht außen vor gelassen.
Also hat man den Fisch auch energisch gejagt und (hoffentlich) ausgerottet.
Hoffentlich ist der springende Punkt, wie bitte sollte man eine einzige Art im Wasser ausrotten? Interessehalbe, weißt Du denn noch was genau unternommen wurde? Denn befischen reicht nicht, siehe nordamerikanischer Flusskrebs in Europa.
sollten darüber nachdenken, was die Ausrottung ganzer Arten durch Katzen für Auswirkungen auf die jeweiligen Ökosysteme haben.
Wir sollten immer darüber nachdenken was man verhindern kann, wie bereits oben erwähnt wird man es aber nie aufhalten. Evolution passiert nunmal mit und ohne uns. Und ich wüsste nicht wie Du auf die Idee kommst mir abzusprechen, dass mir das durchaus bewusst ist was der Mensch anrichten kann.
Oft zieht das einen ganzen Rattenschwanz von Folgen nach sich.
Zieh es immer, als Butterflyeffect bekannt. Es ist völlig egal was wir tun, immer wird es Jemand oder Etwas anderes beeinflussen. Vorab darauf zu achten was das sein könnte ist löblich, letzklich wird man es aber nie berechnen können, denn die Welt ist kein Reagenzglas. Unser Möglichstes zu tun mit Bedacht zu Wählen und Handeln versteht sich (zumindest für mich) von selbst.
Ich habe Verständnis, auch wenn mir für die Katzen das Herz blutet.
Und das habe ich zumindest in der Weise, dass ich das Problem verstehe. Verständnis mit welchen Mitteln die MaSnahme umgesetzt wird leider nicht.
Oder die Diskussionen über unsere eigenen Wildtiere. Der Wolf.
Ist in Deutschland geschützt, selbst die auffälligen Tiere dürfen unbehelligt leben, was einfach Irssinn ist wenn einige Exemplare am hellbeleuchteten Tag durchs belebte Dorf ziehen. Wolf ja gerne (ich lebe in einer Wolfsbesiedelten Region), aber bitte mit vernünftigem Wolfsmanagement.
In Alaska werden Bären geschossen die in Städten umherziehen. In Skandinavien Elche usw. das hat aber nichts ansatzweise etwas dazu im Vergleich, dass eine Population in Gänze ausgerottet werden soll.
Ebenso das Wildschwein, das sich so vermehrt hat, dass es mancherorts zur Plage wird. Auch hier wird abgeschossen.
Wildschweine werden nicht wegen der Populationsdichte an sich absichtlich geschossen. In der berliner Innenstadt ziehen die durch die Wohnblocks etc.
Was man 2018 getan hatte bezog sich nicht darauf, dass zu viele Wildschweine Schaden anrichten, sondern dass das Risiko der Schweinepest zu hoch ist. Die Schweinepest kommt nachweislich aus Schlachtbetrieben, also ein schönes Beispiel was passiert wenn Epedemien grassieren.
Sollte in Australien ein neuer/resistenter Stamm von Katzenseuche auftreten (und die Warscheinlichkeit ist sehr hoch, denn dort wird die Seuche nicht im Keim erstickt sondern gehegt und gepflegt, was das Mutationsrisiko immens in die Höhe treibt) werden wilde Katzen ziemlich lange kein Problem mehr auf diesem Planeten darstellen.
Und was machen wir in Deutschland? Retten unsere liebsten Tiere, aber tausende von Insekten gehen drauf. Dank Glyphosat. Honigbienen sind überall gefährdet, aber auch Millionen anderer Insektenarten.
Auch wenn die Erkenntnis viel zu spät kommt, so sind wir Deutschen uns wohl mittlerweile sehr Bewusst darüber wie wichtig z.B. die Honigbiene ist.
Ich nutze übrigens keine produzierten chemischen Mittel in meinem Garten...