Unsere waren knapp 9 Monate, wenn ich es richtig im Kopf habe. Da waren sie nicht mehr so "kindisch doof" und wurden langsam etwas misstrauischer. Ich hab ihnen draußen auch ordentlich angst gemacht, wenn sie vor der Hause im Hof waren und hinterm Haus im Feld gabs immer die tollsten Spielereien. Die Klappe geht auch hinten raus ins Feld.
Und ich muss sagen, zu 90% sind alle im Feld unterwegs. Ob das jetzt an uns lag, mit dem Angst machen, oder ob es frei gewählt ist, weiß ich nicht. Aber Loui und Fuzzi sind so und Hänky und Marvin ebenfalls. Und sie sind ja mit ein paar Jahren Abstand eingezogen.
Wir haben sie anfangs auch nur bei Regen raus gelassen und hungrig. Haben sie dann mit dem Wort "Essen" konditioniert, dass sie heim kommen bei Ruf und dann gab es immer was. Ob Leckerli, Schlabbertüte (alles, was es sonst nicht gibt)
Und was mir nach Hannibal wichtig war, sie dürfen nur Tagsüber raus, keiner von den 4en war eine Nacht draußen. Das kostet am Anfang zwar Nerven, aber nach ca 3 Monaten, glaube ich, hat sich das eingespielt.
Jetzt ist es so dass sie Abends freiwillig rein kommen und nach dem Fressen sich auf ihre Schlafplätze verziehen.
Dass sie nachts drinnen sind beruhigt uns. Und was ich auch wichtig finde (was sich bezahlt gemacht hat) sie wurden im ersten Jahr immer mal wieder ohne Grund einen Tag nicht raus gelassen, egal wie sie gebettelt und gebrüllt haben. Einfach aus dem Grund, einer muss mal zum Tierarzt, oder hier wird gemäht, es gibt Unwetter, was halt alles mal vorkommen kann.
Damit haben sie sich auch abgefunden. Zwar nicht gerne, aber sie tolerieren es.
Vielleicht hilft dir das etwas als Anstoß