@Gast48504 : Ich kann mich erinnern an ein Pferd, welches wir vor langer Zeit hatten. Dort war die Diagnose "spinale
Ataxie", erstellt vom Landtierarzt, nur auf Grund des Gangbildes, ohne Röntgen.
Es war ein Jährling, seine Auffälligkeit war schwankender Gang und Umfallen, aus dem Laufen Heraus, ohne direkten Anlass, mal öfter, mal gar nicht.
Laienhafte Erklärung: Verschiebung der Wirbelsäule, die die Bewegungsnerven mal mehr, mal weniger blockiert und beeinträchtigt.
Behandlungsvorschlag des Tierarztes:
- Euthanasie oder
- hoffen, dass sich die Wirbelsäule versteift, nicht weiter drückt, die verbliebenen Nerven die Aufgabe der geschädigten mit übernehmen.
Wir haben uns für "Hoffen" entschieden und vorsichtig trainiert, damit mehr Muskeln den Gang stabilisieren. Hat funktioniert.
Pferd war nach mehreren Jahren gut reitbar von einem leichten aber sicheren Reiter, der Gymnastik und Gelände bevorzugt; kein Sport.
Das Handicap war immer sichtbar, hat das Pferd aber nicht in der Lebensqualität beeinträchtigt.
Leider weiß ich nicht, ob/ wie Euch das weiter hilft. Vielleicht Physiotherapie zur Stärkung/ zum Ausgleich?