Die Diskussion hier ist jetzt schon sehr lang und teilweise auch sehr emotional.
Ich habe mir einfach mal zwei Beiträge von Dorit herausgesucht, die mit gut gefallen und auf die ich antworten möchte:
ich finde es sehr wichtig, dass viel mehr dafür getan wird, dass es nicht so viele Katzen gibt, die im Tierheim landen. Durch eine Kastrationspflicht und Kastrationsaktionen bei wild lebenden Tieren oder bei (uneinsichtigen) Bauernhöfen und durch gezielte Aufklärung zum Thema Kastration (frühzeitig kastrieren, kastrierte Kater können in den ersten Wochen noch potent sein, weibliche Katzen müssen nicht für ihre körperliche Entwicklung einmal Junge gehabt haben, bevor sie kastriert werden...) könnte man da viel erreichen.
Die Zahl der freilebenden Katzen in Deutschland ist immens hoch (siehe z.B. hier:
Abgemagert und krank: Millionen Katzen leben auf der Straße) - die Tierheime kämpfen immer wieder darum, die vielen Kitten zu vermitteln, kranke Katzen zu versorgen und zu vermitteln und die Kosten für all das zu stemmen.
Jeder, der so eine Katze adoptiert, aber auch jeder, der die Tierheime, Pflegestellen oder Kastrationsaktionen unterstützt, tut damit sicherlich Gutes. Wichtig ist bei der Adoption einer Katze immer, dass man sich der Verantwortung bewusst ist, dass man für ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen sorgt.
Ich selber habe zwei Rassekatzen, genauer gesagt, zwei Thai-Katzen (und auch einen nicht haarenden Rassehund, einen Soft Coated Wheaten Terrier). Dafür gibt es viele Gründe: ich reagiere auf diese Katzenrasse nicht allergisch, ich liebe den Charakter meiner Katzen und ich finde ihre blauen Augen wunderschön und mag ihre äußere Erscheinung.
Ich habe hier im Forum gelernt, dass es wichtig ist, auf eine gute Zucht zu achten und habe daher bei Peewee und Momo Thai-Katzen mit Papieren gekauft - habe zusätzlich aber großen Wert darauf gelegt, das ihr Wesen zu den schon vorhandenen Katzen/Hunden passte.
Weil mir aber auch die vielen Katzen wichtig sind, die als wildlebende Katzen oder als Tierheim-Katzen Hilfe brauchen, unterstütze ich so weit ich es kann, immer wieder mal den örtlichen Katzenschutz, das örtliche Tierheim (mit Geld-, Sach-, oder Futterspenden), aber auch den Tierschutz in anderen Ländern (z.B. Rumänien), ich habe Kastrationen für Wildkatzen bezahlt oder Geld an verschiedene Tierschutzvereine gespendet. Und ich habe mich schon seit ich ein Teenager war um Tiere in der Nachbarschaft gekümmert, die Hilfe brauchten.
Ich hatte übrigens sowohl bei Katzen als auch bei Hunden im Tierheim gesucht. Die passende Katze habe ich leider nicht gefunden, bezüglich der Anschaffung eines Hundes wurde mir vor vielen Jahren, als unsere Kinder noch klein waren, gesagt, man hätte für Leute mit kleinen Kindern keine Hunde (bei einem überfüllten Tierheim) und ein Hund, den ich aus dem Ausland über einen Tierschutzverein adoptiert hatte, kam hochgradig krank hier an und musste leider nach zwei Tierarztbesuchen eingeschläfert werden, weil sein Hüftknochen sich nach einem Unfall, den er noch im Ausland gehabt hatte, so entzündet war, das er sich teilweise schon zersetzt hatte.