Ich hab die letzten Seiten nur überflogen (und finde die Diskussion offen gesagt auch etwas anstrengend, da man tatsächlich das Gefühl hat, jedes Wort 3x überdenken zu müssen, um nicht wieder - gewollt oder ungewollt - missverstanden zu werden).
Ich schreib trotzdem noch mal was. Und zwar hierzu
Die ganzen "Rassekitten" benötigen doch ebenfalls ein gutes Zuhause.
Das stimmt. Ich bleibe aber bei meiner Meinung, dass es zu viele Züchter (und zu viele Rassen) gibt. (Diese Meinung ist rein subjektiv und nicht verifiziert, d. h. ich habe nicht alle seriösen Züchter von Heiligen Birmas, Maine Coon, [andere beliebte Katzenrasse] gezählt. Da habt ihr Rassekatzen-Besitzer ggf. einen besseren Überblick. Mir kommt es halt so vor, als würde es wirklich viele Züchter geben, aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren).
Ich finde Rassekatzenzucht per se völlig ok (mit der Einschränkung, dass es, wenn ich mir die Entstehungsgeschichte ansehe, meinetwegen keine Savannah und eigentlich auch keine Bengalen gebraucht hätte, aber das ist meine persönliche Meinung und ein anderes Thema) und bin durchaus auch für Vielfalt. Die Frage ist halt, hätte es wirklich alle heute auf der Erde vorhandenen Rassen zwingend gebraucht (und wo zieht man die Grenze)?
Für mich ist es also eher so, dass es
insgesamt zu viele Katzen gibt und man sich irgendwann fragen muss, wie man die alle unterbekommen will. Und wenn immer neue nachkommen, hat man irgendwann ein Problem (bzw. wir - oder die Katzen - haben es ja schon). Versteht ihr, was ich meine?
Bei
Tierschutz-Katzen (und allgemein) wäre die schon genannte Kastrationspflicht eine Lösung. Und bei der seriösen Zucht eben strengere Voraussetzungen und Kontrollen, um eine
wirklich seriöse Zucht sicherzustellen - und vielleicht härtere Strafen für Vermehrer? Ich weiß, dass das alles Utopie ist, denn schon in anderen Bereichen fehlt es ja an Personal, um entsprechende Kontrollen durchzuführen.