
Öhm, nein kann es nicht oder willst Du jetzt bestreiten dass der überwiegende Teil der Menschheit in der westlichen Welt so lebt/handelt?
Der überwiegende Teil der Menschheit hat auch keine Meinung zum Thema Freigänger.
Ich finde es einfach dreiste Unterstellungen zu behaupten, dass Gegner von Freigängern (oder was auch immer) dann aber angeblich in jederlei anderer Hinsicht bei sich selber eine Ausnahme machen, sonst welche vermeintlichen Umweltsünden begehen (die Aufzählung trotzt nur so von Klischees und Vorurteilen).
Das ist Polemik in Reinkultur - aber du kennst natürlich sicher ALLE Menschen und wie genau diese Leben, um diese Aussage fundiert begründen zu können und nicht, wie es dir halt gerade einfach nur in die Argumentation passt.
Es lebe die Pauschalisierung!
Davon ab am Rande finde ich den regelrechten Menschenhasse, den ich unter Tierliebhabern des öfteren begegne, unglaublich befremdlich. Und als jemand, der aktiv versucht selber zum Umweltschutz beizutragen, durch seine Arbeit und durch seine Lebensweisen, finde ich Verallgemeinerungen solcher Art einfach nur einen riesen Schlag ins Gesicht. Da fragt man sich dann gelegentlich schon manchmal, wofür man das eigentlich alles macht...
Und dann werden wir verzweifelt den nächsten Schuldigen suchen, der natürlich nicht menschlicher Natur sein darf
Die Problematik durch domesitizerte Hauskatzen sind menschlicher Natur.
Ich weiß ehrlich nicht in welchen Kreisen ihr alles so verkehrt, aber in meinem Umfeld sucht niemand verzweifelt einen Schuldigen, der "nicht menschlicher Natur" ist -- genau das Gegenteil ist der Fall. Anthropogener Impakt ist DER Hauptfaktor, der nicht nur untersucht und kritisiert wird, sondern auch versucht zu mitigieren.
Wie ich schon sagte, alles irgendwie viel zu polemisch. Hasst ihr euch eigentlich selber auch so sehr wie ihr die ganzen anderen (vermeintlich umweltsündigenden) Menschen hasst - oder macht ihr dann bei euch selber die 'große Ausnahme'?