Jetzt habe ich lange nichtmehr berichtet und tue das jetzt auch nurnoch aus Verzweiflung.
Kira geht es jeden Tag schlechter.
Sie hat leider tatsächlich eine chronische bauchspeicheldrüsenentzündung. Die Medikamente werden immer schwieriger sie einzugeben. Und wenn ich es mal geschafft habe kann es auch gut sein das sie diese direkt wieder erbricht. So wie eben der jubel es endlich drin zu haben hielt nicht lange.
Durch den Medikamenten Zwang hat sich ihre stressblase auch wieder gemeldet. Hab sie aus Verzweiflung heute in eine ecke jagen müssen um sie in den korb und zum Tierarzt zu bekommen.
In die enge gedrängt hab ich sie noch nie und es tut mir von Herzen weh.
Inzwischen traut sie mir auch nichtmehr. Ständige Vertrauensbrüche.
Ich weis mir keinen Rat mehr. Ohne Medikamente geht es ihr schlecht, mit fast noch mehr.
Diese Erkrankung zerstört unsere Beziehung...und ihr Leben
Das schlimme, ich habe erst meinen kater nach einem jahr leiden wegen cni erlösen müssen. Ihm konnte ich zumindest helfen und seine leiden lindern. Kraft nochmal zugucken zu müssen und diesmal nichtmal helfen zu können habe ich nichtmehr.
Sie wird auch immer aggressiver. Zeigt ansätze durch ihr Leid wie früher im Tierheim zu werden. So wie ich sie nie erlebt hatte. 3 mal ist sie mir schon aus heiterem Himmel ins Gesicht gesprungen.
Hätte gerne was schönes berichtet aber leider ist es das Gegenteil.
Das hört sich wirklich dramatisch an.
Das Schlimme ist, dass durch deine Versuche, ihr zu helfen, ihr Vertrauen in dich abnimmt.
Kannst du es vielleicht trotz deiner Sorgen und deiner inneren Anspannung schaffen, dass du Ruhe bewahrst und ihr das Gefühl gibst, dass alles in Ordnung ist, was du mit ihr machst?
Ich habe bei Momo wegen seines Asthmas (das mir wirklich besonders in der ersten Phase mit Hustenanfällen, Atemnot, schnellem Herzschlag… große Sorgen gemacht hat) auch die Situation, dass er regelmäßig Medikamente nehmen muss, oft zum Tierarzt muss, viele Untersuchungen mitmachen musste und sich jetzt an einen Inhalator für das
Asthma-Medikament gewöhnen muss.
In der Anfangszeit hat das Verabreichen von Tabletten mäßig geklappt, weil ich wollte, das es klappt und angespannt war. Als ich entspannter wurde und ihm mit Belohnungen die Tabletteneinnahme schmackhaft gemacht habe, klappte es viel besser.
Auch das Einpacken für den Tierarztbesuch klappt problemlos, wenn ich entspannt bin und wenn ich alles gut plane. Mir ist es ein einziges Mal passiert, dass ich in Zeitdruck geraten bin, angespannt war und in dem Moment hat gar nichts mehr geklappt. Ich habe den Tierarztbesuchen dann abgesagt und beim nächsten Termin hat es wieder gut geklappt, weil ich mir und Momo da keinen Stress gemacht habe.
Kira hat grundsätzlich Vertrauen zu dir, sie hat gemerkt, dass du immer für sie da bist und dich immer um sie kümmerst. Erst in einer so angespannten Situation wie dem Einfangen kommen wohl alte Ängste wieder hoch. Du schaffst das bestimmt, dass sie Hilfe bekommt, überleg mit deinem Tierarzt, wie du ihr stressfrei die Medikamente geben kannst. Ich drücke dir die Daumen, dass die Situation sich wieder entspannt und dass es Kira bald wieder besser geht.
