Heute mal ein Überblick über alle aktuellen Pflegis:
Ich habe die Erwachsenen Katzen mittlerweile von den Kitten getrennt um allen Bedürfnissen nach Action oder aber Ruhe gerecht werden zu können. Folglich sitzen jetzt Elaia, Nuja und Mami Java im Gästezimmer und arangieren sich miteinander.
Java hat sich auf dem Kratzbaum eingerichtet. Noch werde ich nicht richtig schlau aus ihr. Sie läßt sich streicheln, drückt auch ihr Köpfchen und ihren Rücken wohlig in die Hand, aber bewegt sich keinen Millimeter vom Kratzbaum runter solange ich im Raum bin. Nachts dagegen läuft sie noch Gräben durchs Zimmer und zeigt sich unruhig. Ich vermute, daß sie da schon noch nach ihren Kindern sucht
Nuja findet sich im neuen Raum erstaunlich gut zurecht und hat sich mit Mami Java "angefreundet", sprich hat keine Angst vor ihr. Sie können gemeinsam fressen und in ihrer Gegenwart kullert Nuja auch albern mit einem Stinkekissen über den Boden. Leider sehe ich solche Szenen nur auf der Kamera, denn ich bin nach wie vor über alle Maßen gruselig und tauge einzig und allein um Leckerchen vor sie hinzulegen
Elaia ist die Grand Dame des Raumes und regelt den Umgangston untereinander: freundlich distanziert bitte!
Sie wartet sehnsüchtig auf ein für-immer-Zuhause, in dem sie mehr Zuwendung bekommt und nicht mehr Streichel-darben muss.
Sie ist eine so unglaublich genügsame Katze: wenn sie gestreichelt werden möchte (also immer) setzt sie sich schräg hinter mich und wartet einfach. Wenn ich mich bewege kommt sie nach, setzt sich wieder schräg hinter mich und wartet einfach weiter. Ich muss immer drauf achten, dass ich sie nicht übersehe und ihr genug Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten schenke.
Ich möchte nochmal auf ihre
Vermittlungsanzeige verweisen
Im Pflegiraum sind nunmehr alle Kitten zusammen
Zuerst waren da die Schnupfenkinder
Ida und Tarik:
viel zu früh von der Mami verstoßen, da sie mit ihrem Kranksein eine Gefahr für die Gruppe darstellten. Sie sind nun gesund und munter, kess und verspielt und möchten die Welt erobern.
Warum sind sie dann überhaupt noch hier?
Tarik hörte im Zuge der Genesung einfach nicht auf zu schnorcheln und sich kurzatmig zu zeigen. Er wurde im Zuge der Kastration folglich auch endoskopiert um auszuschließen, das sich irgendwo ein Fremdkörper in seinem Atemsystem (Gaumen/ Rachen/ Kehlkopf/ Nasengängen/ Luftröhre) befindet. Dabei zeigte sich nichts "Fremdes", sondern daß er einfach extrem enge Nasengänge hat, die ihm ähnlich wie bei Perserkatzen nur wenig Kapazität zum tiefen Atmen über die Nase läßt. Abgesehen von dieser vermutlich lebenslang bleibenden Kurzatmigkeit ist er ein vergnügter kleiner Kerl, der mit und für seine Schwester Ida durchs Feuer geht. Die beiden spielen den ganzen Tag mit allem was sich bewegt
Gleichzeitig sind sie die entzückendsten Schmusebacken überhaupt. Betrete ich den Raum kommt Ida quietschend angerannt und Tarik springt mir auf den Rücken.
Setze ich mich hin, hab ich die beiden auf dem Schoß und komme zu nichts anderem mehr als zu streicheln und zu kuscheln.
Mit ihnen hab ich gelernt was sich hinter dem Wort Pattexkatzen wirklich verbirgt. Ich hoffe, ich bekomme sie zu zweit vermittelt, denn sie sind ein echtes Traumduo auch für Katzenanfänger oder lebhafte Familien.
Ida
Tarik
Ihre Vermittlungsanzeige veröffentliche ich in den nächsten Tagen
Dann kamen
Thea und Juni, die Kinder von Java. Die beiden Mädels lassen sich mit zwei Worten umfassend beschreiben: lebensfroh und kess!
Kein Kratzbaum ist ihnen zu hoch und keine Lampe schaukelt genug
Sie spielen und toben sie den ganzen Tag bis sie vor Erschöpfung gemeinsam in die Kratzmulde fallen.
Menschen? Total toll! Sie haben keinerlei Berührungsängste, aber meistens keine Zeit zum Schmusen, da ja noch mindestens alle 85 Bällchen im Zimmer umverteilt werden müssen.
Die beiden warten nur auf ihre Kastration im Januar und könnten dann ausziehen. Wer also ein überaus entzückendes Mädelpärchen sucht, darf sich gern schon mal verlieben.
Juni
Thea
Gemeinsam mit Ida und Tarik sind die beiden ein Traumquartett, dem ich den ganzen Tag mit debilem Lächeln (weil ich sie alle dem rauhen Streunerdasein entreißen konnte) zugucken kann
Und zum Schluß die 4 Geschwister Tommy, Tinja, Lissy und Nia:
Sie sind ebenfalls alle draußen geboren und sind Halbgeschwister von Ida und Tarik. Sie kamen zuletzt und sind von der Energie des alteingesessenen Quartetts noch etwas überfordert.
(links Tinja, Mitte Tommy, rechts Lissy)
Tommy zeigt sich aber immer öfter interessiert am Geschehen, ist aber insgesamt ein eher sanfter Kater, der lieber kuschelt als zu raufen.
Immer an seiner Seite ist seine Freundin
Tinja. Sie ist eigentlich auch interessiert am großen Gewusel, läßt sich aber vom Menschen noch sehr einschüchtern und guckt dann lieber aus der Entfernung zu.
Lissy scheint etwas selbstbewußter und kommt auch zu den Leckerchenrunden ganz nah zu mir und sieht zu, daß sie Stängelchen-technisch nicht zu kurz kommt. An Spielen hat sie sich leider noch nicht beteiligt
Und
Nia ist nach ihrem kurzen "Ausflug" zur Fütterfrau mittlerweile auch wieder aufgetaut. Auch sie ist sehr interessiert am Geschehen und läßt sich nicht mehr von den Flitze-Attacken der anderen einschüchtern. Sie liegt gern auf den erhöhten Plätzen um gut beobachten zu können und ich hoffe, sie kommt bald und flitzt mit den anderen um die Wette