Ostseetiger - Pflegis von der Küste

Diskutiere Ostseetiger - Pflegis von der Küste im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Armer Jonte, schade, dass er mit keinem seiner Kumpels ausziehen durfte. :cry: Ich drücke ganz fest die Daumen, dass der süße Kerl diesmal Glück...
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #161
Das ist das dicke Rumoren meinem Bauch: daß sich für Jonte so gar nichts tut und er schon wieder seinen Kumpel verliert, macht mir großes Kopfzerbrechen. Der arme Kerl :cry:
Armer Jonte, schade, dass er mit keinem seiner Kumpels ausziehen durfte. :cry:
Aber im Moment sieht es so aus als ob sich doch endlich was tut: Jonte hat eine vielversprechend klingende Anfrage bekommen. Nun steht erstmal die Vorbesichtigung an und dann sehen wir weiter.
Ich drücke ganz fest die Daumen, dass der süße Kerl diesmal Glück hat. 🍀🍀🍀

Danke für die anderen ausführlichen Berichte, der Zuckerschock wird mir vermutlich die Nachtruhe rauben. :)

P.S. Ich bin weder bei FB noch bei Instagram angemeldet, aber ich hoffe, dass deine Bemühungen dort erfolgreich sind.
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste

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  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #162
Sooo lange gewartet, ich bin euch schon lange eine Auflösung zu den beiden Minis schuldig

Auf dem Gelände, wo Taskali und ich letztes Jahr Nuja mit ihren Kitten gefangen haben, sind im Frühjahr zwei fremde, noch dazu schwangere Kätzinnen neu aufgetaucht. Die dortigen Fütterfrauen kennen ihre Katzen sehr gut und gehen davon aus, daß die beiden Neuen dort ausgesetzt wurden. Die eine gebar drei Kitten, die andere zwei. Diese beiden jüngeren Kitten waren sehr zutraulich und so wurde schnell gesehen dass die beiden anfingen zu niesen und ihre Äuglein verklebten: Katzenschnupfen. Als die Mamakatze dann noch anfing die Kitten wegzufauchen, war die Zeit gekommen sie einzufangen und medizinisch zu versorgen.
Das war Ende Juli, da waren die Kitten geschätzt 7 Wochen alt. Bei mir haben sie sich inzwischen gut erholt und nehmen mir gepflegt die Bude auseinander.

Spielevideo

Genannt hab ich sie Ida und Tarik. Hat jemand ne Idee, wer wer sein könnte ;) ?

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  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #163
Ich rate einfach mal bei den niedlichen Kätzchen.
Der kleine schwarze Wirbelwind ist Ida und das andere Kätzchen mit der weißen Nase ist Tarik.

Wirklich süß die Zwei. Danke dass du dich kümmerst.
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #164
Wow @Tinaho genau richtig! 😲
Die kleene wilde schwarze Wutz ist die draufgängerische Ida und Tarik ist das hübsche schwarz/weiße Näschen, das sich durchs Leben staunt. Wüßte ich es nicht besser, würde ich sagen, daß Hauke noch einen Sohn in die Welt gesetzt hat
Links der frühere Haudegen Hauke, rechts der (vielleicht?) zukünftige Haudegen Tarik:
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Ich hatte gute Nachrichten versprochen - es betrifft diese beiden Schönheiten:
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Sie sind beide fest reserviert und ziehen Mitte September um :tender:
Bella ist medizinisch inzwischen komplett auf links gedreht ohne auch nur den geringsten Anhaltspunkt zu finden, daß ihr organisch etwas fehlen könnte. Auch die eher "abgefahrenen" Verdachtsdiagnosen wie ein Lebershunt haben sich nicht bewahrheitet, der Gallenstimmunlationstest war absolut unauffällig.

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Und falls sich doch noch irgendetwas bei ihr zeigen sollte, daß untersuchungswürdig wäre... nun, sie bleibt der Praxis erhalten, bei der alle Spezialuntersuchungen gemacht wurden, denn sie zieht dort ganz in die Nähe (und bleibt somit auch unter meiner "Beobachtung")

Und Bina?
Bina hat sich schon mit ihrem Transportkorb angefreundet
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Ein Glück, denn in ihm wird sie am Umzugstag deutlich länger sitzen müssen. Dafür fährt sie in genau das Zuhause, was ich mir für sie erträumt hab: in einer kleinen netten Gruppe mit gesichertem Freigang :girl-in-love:
Ich freu mich sehr für sie!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #165
Hallo Stö,
bei dir alles in Ordnung?
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #166
Ich weiß, ich muss dringend aus meiner Versenkung wieder auftauchen, zumal es wirklich viele Neuigkeiten gibt.
Bis es soweit ist hier erstmal der Bericht meiner Tochter (aus einem anderen Forum), die Ende September für einige Tage zu Besuch war:

"Ich befürchte, ich zeichne verantwortlich für Extra-Stress bei Stö. Aber was es damit auf sich hat, muss Stö selbst erzählen. Ich kann aber ein paar Bilder liefern:

Ida und Tarik lernen das Leben kennen, Lampen machen so einiges her:
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Nach draußen gucken aber auch:
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Und dass Menschen unter Daunendecken schlafen, ist auch toll:
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Vor allem Ida war sehr kuschlig mit mir und hat meist unter meiner Decke geschlafen.

Elaia hatte eine OP gegen ihr Roll-Lid und hat diese gut überstanden. So langsam sucht sie dann ein neues Zuhause
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Dass Bina und Bella ausgezogen sind, finden weder Elaia noch Nuja so schlecht
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Bei Nuja ist es ein auf und ab:
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Jonte sucht nach wie vor ein neues Zuhause und erkundet derweil ein bisschen das Leben von diesen komischen Menschen:"
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  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #167
Schön wieder von dir und deinen Samtpfoten zu lesen.
Ich hatte mir schon Sorgen gemacht. :f050:
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #168
So, da bin ich wieder. Wo soll ich anfangen? Aufgehört hatte ich mit der Ankündigung von Binas und Bellas Auszug, vielleicht da...

Bella ist zu einem alleinstehenden Kater gezogen und erhält Freigang, sobald sich die beiden gut verstehen. Ihre neue Dosine berichtet ab und an und alles klingt sehr danach, daß es Bella gut tut, viel Platz und wenig Katzen um sich zu haben.
Da wird viel mit ihrer Menschin geschmust und das Haus in Besitz genommen und alles passiert mit viel Ruhe und Gelassenheit, ganz wie Bella es braucht. Und auch von anderen Seiten höre ich wie verliebt ihre neue Dosine in Bella ist. Ich hab ein gutes Gefühl und weiß sicher, daß ich es mitbekomme, falls etwas sein sollte ;)
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Bina dagegen ist im genauen Gegenteil gelandet, ganz wie wiederum sie es braucht: mitten in einer größeren Truppe aus Menschen und Katzen und noch mehr Tieren, die sie in ihrer Mitte aufgenommen haben und von ihr ohne Rücksicht auf Rang und Namen allesamt einfach angeschmust werden.
Für alle, die sich noch ans Schmittchen erinnern können: zu ihm ist sie gezogen! Sie sitzt mit ihm zusammen und tauscht Erinnerungen an die rauhe Ostsee und die furchtbaren nasskalten Winter aus. Und wie gut es ist, dass das Kapitel für die beiden ein für alle Mal vorbei ist.
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Wer lesen möchte wie es mit ihr weitergeht kann mir gern eine PN schicken, ich verlinke dann

Ich wollte Binas Auszug zum Anlass nehmen, an meinen Auto in Berlin ein paar Kleinigkeiten, kaputter Scheinwerfer und Hupe, machen zu lassen. Leider wurden aus den ein, zwei Kleinigkeiten eine derartige Großbaustelle (gebrochene Federbeine, festgebackener Bremssattel und kaputte Steuermodule), daß ich nach mehreren Tagen mein Auto schließlich in der großen Stadt lassen und mit einem anderen Auto wieder gen Ostsee fahren musste.

Dort hatte in der Zwischenzeit meine einhütende Tochter eine offensichtlich herrenlose Katze beim Joggen entdeckt. Eigentlich ja nicht schlimm - wir stellen Futter und ne Kamera hin und gucken mal ob wir sie anfüttern und dann fangen können, oder? Joa, wenns so einfach wäre...
Schon am zweiten Tag kam ein Kitten mit angehüpft und es war klar, dass wir die Mami nicht einfach wegfangen können, dazu war das Kitten offensichtlich zu klein.
Also Futterstelle umsiedeln an einen ruhigeren und geschützteren Ort, wo sie auch länger betrieben werden kann ohne dass Spaziergänger oder Landwirte auf sie aufmerksam werden.

Ein erstes Bild, was meine Kamera von der Mami gemacht hat:
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Ist das nicht eine unglaublich hübsche Katze?

Fast zeitgleich hörte ich die nächste Neuigkeit, die durchaus eine Hiobsbotschaft war: meine TÄ ist von einer Katze gebissen worden, und zwar so heftig und tief, daß ein Krankenhausaufenthalt mit OP nötig war und ihre Berufsausübung erstmal pausieren muss.
Abgesehen vom zutiefst menschlichen Aspekt (ich hab meine TÄ wirklich gern!), hat mir das auch sehr vor Augen geführt, wie angewiesen ich auf sie bin. Wie abhängig meine Pflegestelle von ihrer Praxis und ihrer Zusammenarbeit ist. Es gibt in der ganzen Stadt nur 5 Tierarztpraxen, eine ländlicher als die andere und für die Ansprüche meiner Pflegestelle mit schwer zu händelnden Tieren einfach nicht diskutabel. Und Elaias OP am Rolllid war damit natürlich auch abgesagt.

Soviel zu meinem Stresslevel, auf das meine tolle Tochter mit ihrem aufmerksamen Blick noch eins oben drauf gesetzt hat, wie sie selbst schrieb. Ich bin gestresst, naja, überfordert trifft es eher. Aber Weggucken ist bei einer Mami mit Kitten draußen ja wohl keine Option, oder? Außerdem hatte ich ja eigentlich sogar nach anderen Kitten gesucht um für Ida und Tarik passende Spiel- und später Vermittlungspartner zu haben. DA hatte das Schicksal wohl sehr genau zugehört...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #169
Da hast du ja wieder einiges um die Ohren. Auto kaputt, Tierärztin nach Katzenbiss ausgefallen (gute Besserung für sie), deshalb Augen-Lid-OP verschieben, Katzenmutter und Kitten einfangen…

Schön, dass Bina und Bella ausgezogen sind und es gut angetroffen haben.

Schön auch, dass du so nette, aufmerksame Unterstützung durch deine Tochter hattest/hast.

Viel Glück für die Einfang-Aktion und gute Nerven bei all dem Stress. 🍀
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #170
Ich möchte mich Sabine anschließen.

Ich hoffe du achtest auch auf dich.
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #171
Nachdem Bella und Bina ausgezogen waren, habe ich den Pflegiraum umgebaut. Die Abtrennung des kleinen hinteren Teils von dem eigentlichen Wohnraum, in dem auch mein Schreibtisch mit sämtlichem Computerkram steht, war mir schon länger nicht geheuer. Und mit der Aussischt, daß ja mit Ida und Tarik zwei völlig verspielte Abrissbirnen in diesem Raum leben sollten, wurde mir Angst und Bange vor den Unfällen, die da passieren könnten. (Frau erinnere sich an die Fotos im Bericht meiner Tochter, wo die Nachttischlampe dran glauben musste...)
Also hab ich mit meiner tollen Tochter die Trennwand eingerissen und eine neue so gebaut, dass es nun einen größeren Gesamt-Pflegiraum gibt und mein Schreibtisch davon getrennt in einem kleineren Bereich steht
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Als das fertig war, durften Ida und Tarik aus dem Gästezimmer nach oben umziehen. Die beiden haben ihren Katzenschnupfen auskuriert und wachsen und gedeihen und warten eigentlich nur darauf, dass sie die 2kg-Marke knacken, damit sie kastriert werden können. Allerdings röchelt und schnorchelt Tarik weiterhin wie in seinen schlimmsten Katzenschnupfenzeiten und mein Verdacht, dass da eher Fremdkörper/ Polypen mit im Spiel sind hat sich bewahrheitet. Das Geschnorchel ist völlig unbeeinflussbar durch irgendwelche Medikamente und hat sich leider auch nicht "verwachsen". Er wird also bei seiner Kastra auch endoskopiert werden müssen um ihm endlich ein freies Atmen zu ermöglichen

Ein paar Bilder von den beiden noch im Gästezimmer:
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Das Umsiedeln der kleinen wilden Tricolor mit ihrem Kitten hat leider nur mäßig geklappt. Meine toTo (tolle Tochter) hat in dem Wäldchen, an dessen Rand wir sie zuerst gefüttert haben, eine geschützte, aber trotzdem offene Stelle gesucht und auch gefunden. Die Mami ist dort auch schnell wieder aufgetaucht, aber leider ohne Kitten :girl-cray:
toTo hat sie die ganze Zeit, die ich in Berlin war gefüttert und dabei den Wald erkundet und festgestellt, daß dort fast der gesamte Wildtierbestand, der in Deutschland vorkommen kann, ebenfalls wohnt: wir hatten Marderhunde, Füchse, Wildschweine, Waschbären, ein Marder und ein Reh auf der Kamera, alles auf vielleicht 2 Hektar Wald...
Nach 5 Tagen ohne Kitten mussten wir schließlich einsehen, daß der Wald selbst vielleicht doch ein zu gefährlicher Ort für Katzen allgemein ist und daß das Kitten vermutlich einem der Räuber als Mahlzeit gedient hat. Meine toTo reiste wieder ab und ich versprach, die Mami weiter zu füttern und zu gegebener Zeit dann zu fangen

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Zu der Zeit, September war es, hatte ich wieder mehr Aufgaben zu bewältigen als Zeit und Kraft vorhanden waren. Speziell Jonte bereitet mir zu dem Zeitpunkt echte Sorgen. Sein Mitlaufen mit meinen Katzen im Haus brachte nicht den erwünschten Effekt für ihn. Er hatte zwar mehr Platz und konnte mehr bei mir sein zum Kuscheln, aber das was er noch nötiger braucht, ist ein richtiger Freund. Ein echter Katerkumpel zu dem er aufblicken kann, der ihm Halt im Leben gibt, der mit ihm spielt und rauft. Meine 4 Freigänger interessieren sich null für ihn und lassen ihn eiskalt auflaufen; selbst meine soziale Lienne mag ihn nicht wirklich, denn Jonte möchte halt Kater sein dürfen und das wurde Lienne schnell zu wild.

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Eines Tages hab ich ihn dann mit rausgenommen in den Garten. Da war der kleine Kerl erstmal ganz neu gefordert und sehr aufgeregt. Die ersten beiden Tage blieb er je 4 Stunden draußen, am dritten Tag war der dann schon über Nacht weg. Ich konnte natürlich fast überhaupt nicht schlafen und sah ihn dann wie er im Morgengrauen nach ganz oben auf den VogelFutterMast stürmte. Offensichtlich genoß er den Freigang sehr. Das erleichterte mich, brachte aber neue Sorgen mit sich: konnte ich ihn ernsthaft noch als Wohnungskater vermitteln oder sollte ich die besser Vermittlungsanzeigen umschreiben? Wie müsste denn ein endgültiges Zuhause jetzt unter diesen neuen Umständen für ihn überhaupt aussehen? Oder kann er nicht doch einfach hierbleiben, nachdem sich ja eh keine passende Interessentin je für ihn fand?
Ich hab den kleinen Kerl ja wirklich gern und von meiner Seite aus hab ich ihn schon längst als Dauerpflegi innerlich akzeptiert gehabt.
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Aber meine Katzen wollten nicht :girl-cray2:
Ich hab dann nämlich durchaus auch mal miterleben dürfen, wie mein Bany den armen Jonte rund gemacht hat. Da war nix mehr mit nach Hause flüchten für den kleenen Kerl, das war ein deutliches vom-Hof-gejagt-werden. Also hab ich angefangen eine Art zeitlicher Reviertrennung zu organisieren: meine Kater sind nachts draußen, Jonte durfte nur noch tagsüber raus. Die Anspannung, wenn er nicht rechtzeitig drinnen war, können sich die Freigänger-Halter unter euch bestens vorstellen. Es war nervenzehrend und ich wußte nicht mehr weiter

Und dann plötzlich, ohne großes Tamtam, tat sich eine Tür auf und Jonte bekam eine Anfrage. Ganz unspektakulär hieß es plötzlich "Herr Jonte, Sie haben sechs Richtige im Lotto; nehmen Sie den Gewinn an?"
Dass Jonte da einen 6er im Schicksalslotto gezogen hat, weiß ich, weil auch seine neue Dosine eine mir bekannte Wiederholungstäterin ist: Jonte zieht zu meinem ehemaligen Pflegi Ruben :girl-dance:
Ich bin so unglaublich glücklich und erleichtert, dass kann man sich fast gar nicht vorstellen. Und ich hoffe natürlich aus tiefstem Herzen, daß die beiden Tiger sich miteinander verstehen werden und einander der jeweilige Kumpel sein werden, den sie jeder brauchen
Ein Abschiedsfoto gibt es noch nicht, erst wenn er sicher angekommen ist, ein bißchen Aberglaube muss sein ;)
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #172
Und dann plötzlich, ohne großes Tamtam, tat sich eine Tür auf und Jonte bekam eine Anfrage. Ganz unspektakulär hieß es plötzlich "Herr Jonte, Sie haben sechs Richtige im Lotto; nehmen Sie den Gewinn an?"
Dass Jonte da einen 6er im Schicksalslotto gezogen hat, weiß ich, weil auch seine neue Dosine eine mir bekannte Wiederholungstäterin ist: Jonte zieht zu meinem ehemaligen Pflegi Ruben :girl-dance:
Ich bin so unglaublich glücklich und erleichtert, dass kann man sich fast gar nicht vorstellen. Und ich hoffe natürlich aus tiefstem Herzen, daß die beiden Tiger sich miteinander verstehen werden und einander der jeweilige Kumpel sein werden, den sie jeder brauchen
Das ist ja eine super tolle Nachricht, denn Jonte hat es verdient, dass er ein absolutes Wohlfühl-Zuhause mit tollem, passenden Kumpel bekommt. Dann freue ich mich schon auf das Abschiedsfoto, wenn Jonte gut im neuen Zuhause angekommen ist. :)(y)
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #173
Oh das sind ja tolle Neuigkeiten.
Abgesehen dass du eine wirklich toTo (tolle Tochter) hast hat jetzt auch noch Jonte ein tolles Zuhause gefunden.
Ich freue mich sehr und auch über die ganzen niedlichen Fotos.
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #174
So, das letzte Bild von Jonte vor der großen Fahrt
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und das erste aus seinem neuen Zuhause
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Er hat bereits in der ersten Nacht das Klo benutzt und auch gefressen.
Und Ruben hat durch die Gittertür schon Kontakt aufgenommen und ein freundliches Interesse gezeigt. Das ist für die ersten 36 Stunden schon recht viel, ich bin sehr stolz auf meine kleine Panikratte. Seine neue Menschin ist Jonte natürlich noch nicht ganz geheuer, aber das wird werden, da bin ich von überzeugt.
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #175
Oh, er sieht wirklich sehr verschüchtert aus.

Ich drücke die Daumen dass er ganz schnell erkennt dass er im Katzenparadies gelandet ist. 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #176
So, das letzte Bild von Jonte vor der großen Fahrt
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und das erste aus seinem neuen Zuhause
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Er hat bereits in der ersten Nacht das Klo benutzt und auch gefressen.
Und Ruben hat durch die Gittertür schon Kontakt aufgenommen und ein freundliches Interesse gezeigt. Das ist für die ersten 36 Stunden schon recht viel, ich bin sehr stolz auf meine kleine Panikratte. Seine neue Menschin ist Jonte natürlich noch nicht ganz geheuer, aber das wird werden, da bin ich von überzeugt.
Das ist natürlich alles aufregend für Jonte, aber wenn er erstmal mit Ruben Kontakt aufnimmt und auch merkt, dass die neue Menschin nicht gefährlich ist, wird er bestimmt rundum glücklich sein. :love:
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #177
Zurück zur kleinen Wildlingsfamlie draußen:
Meine Tochter fand einen Ort, wo die Futterstelle relativ ungestört war und ich fütterte die Mami weiter. Nach ein paar Tagen, ich glaub es waren dann insgesamt 6, traute ich eines Morgens meinen Augen nicht, denn auf der Kamera tauchte die Mami auf einmal mit sogar 2 Kitten auf:

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Die Freude war riesig!
Anfangs war das schwarz-weiße überhaupt nicht am Futter interessiert und trank bei der Mama. Es war also klar, dass die beiden einfach noch zu klein waren, um sich für Futter zu interessieren und sie daher so lange nicht an der Futterstelle waren.

Schön war aber dann auch, dass die Mami regelmäßig zur Futterstelle kam und die Kitten auch regelmäßig mitbrachte – zumindest, wenn nicht gerade irgendein Bauer ein schweres Gerät anfuhr, um sein Feld abzuernten. Auch das schwarz-weiße fing schließlich an, zu fressen (wie auf den Bildern zu sehen). Ich versuchte, die kleine Familie an mich zu gewöhnen und hatte die Hoffnung, sie so besser fangen zu können. Gleichzeitig musste ich den Zeitpunkt abwarten, dass die Kitten auch ohne Mutter zurecht kommen, falls die Mutter zuerst gefangen werden würde.


Die beiden Kitten haben sich im Lauf der folgenden Wochen insofern an mich gewöhnt, als dass sie zum Füttern angehüpft kamen und ich sie irgendwann am Napf sogar streicheln konnte.
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Meine Hoffnung war, sie dann tatsächlich einfach zu greifen und in einen Transportkorb stecken zu können, den ich sicherheitshalber schon an der Futterstelle platziert hatte.

Tja, die Mutter allerdings… Die ließ sich von mir nicht anfassen, sondern hockte immer in sicherer Entfernung und kam noch nicht mal zum Napf, wenn ich da war. Ich musste versuchen, sie nach dem Einfangen der Kitten möglichst schnell mit einer Falle zu fangen – hatte aber zu dem Zeitpunkt noch gar keine. Dank einiger netter Menschen aus anderen Foren konnte ich aber glücklicherweise schnell eine passende Falle kaufen.

Nun war im Grunde alles bereit: die Kitten waren ungefähr 10 Wochen alt und haben allein gefressen – alt genug, um notfalls ohne Mami bei mir im Haus klar zu kommen. Außerdem war es Herbst geworden, hier oben an der See, und die herbstlichen Sturmwarnungen nahmen zu.
Also nahm ich eines Morgens allen Mut zusammen und als die drei morgens an der Futterstelle waren, griff ich die beiden Kitten und setzte sie in der Transportbox fest.
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Sie sitzen nun schon eine gute Woche im warmen und trockenen Bad.
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Die dreifarbige ist die kessere von beiden, sie sprang gleich herum, spielte und ließ sich schnell streicheln. Auch ein Schnurren konnte ich ihr schon entlocken. Meine toTo hat sie Thea genannt:
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Die schwarz-weiße, auch ein Mädchen, ist etwas zurückhaltender, aber um so zuckersüßer mit ihre schwarzen Nasenfleck. Auch sie lässt sich in günstigen Momenten streicheln, liebt Stängelchen und flitzt mit ihrer Schwester um die Wette. Ein Fallensponsor hat sie Juni genannt:
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Am Tag nach dem Fangen begrüßte mich die Mutter schon an der Futterstelle und maunzte mich um ihre Jungen an. Aber leider können wir Menschen den Katzen ja nicht erklären, dass ihre Kitten in Sicherheit sind und auf sie warteten.
Ich stellte also die Falle auf und dann kam der Orkan...
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #178
Die Kleinen sind ja wirklich zauberhaft, schön, dass sie so zutraulich geworden sind, dass du sie zusammen einpacken konntest. Hoffentlich gelingt es dir auch noch, die hübsche Mutter zu fangen, damit sie bald kastriert werden kann und nicht bald die nächsten Kitten anstehen. 🍀
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #179
Natürlich hatte ich gehofft, ich kann die Mama direkt hinterher fangen. Aber der Orkan machte seinem Ruf alle Ehre: bei uns war die gesamte Küstenlinie übergelaufen und folglich gesperrt.
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Auf der Zufahrtstraße zu meinem Ortsteil sind innerhalb von 1,5 Stunden 3 stattliche Bäume quer über die Straße gekippt und wir kamen hier tatsächlich den ganzen Abend über nicht raus. Ich wollte fahren, aber die Vernunft hat glücklicherweise gesiegt und ich hab mir stattdessen die Bettdecke über den Kopf gezogen (und später in der Nacht war ich dann froh nicht gefahren zu sein, denn sonst wäre ich nicht mehr nach Hause gekommen...)

Am nächsten Morgen war auf den sonst ruhigen Feldwegen zur Futterstelle die Hölle los, da alle Förster und Jäger mit Aufräumarbeiten beschäftigt waren oder Bestandsaufnahme von den Schäden machten. Entsprechend war die Mami dann erstmal gar nicht da. Ich fuhr abends nochmal hin, aber auch dann war sie nicht da und ich machte mir Sorgen
Glücklicherweise tauchte sie den nächsten Abend wieder auf und noch einen weiteren Abend später hatte ich sie dann in der Falle und war unglaublich erleichtert
Es war nur 3 Tage nach dem Fang der Kitten, aber mir kam es vor wie drei Wochen
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Ich setzte die Mami zu ihren Kindern und staunte nicht schlecht: die kesse Thea bekam einen Riesenbuckel und die dickste Flaschenbürste, die ein Kitten von 10 Wochen bekommen kann und entzog sich knurrend in die entfernteste Ecke des Bads.
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Klein-Juni dagegen klebte sich ganz fix an ihre Mami dran und war von Sekund an auf einmal entspannt mit mir und der Welt. Die hat ihre Mami schon noch ganz arg gebraucht und war wohl sehr sehr happy, sie wiederzuhaben.
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Seitdem läßt sie sich auch streicheln, spielt ausgelassen mit ihrer Schwester und kugelt entspannt über den Boden.
Auch Thea hat sich nach 24 Stunden dann beruhigt und ist nun auch wieder Mamas Liebling, ein Glück!

Die Mami selbst ist sehr verunsichert und fühlt sich auch noch nicht wirklich wohl im Bad. Sie kennt ganz offensichtlich überhaupt kein drinnen, kein Katzenklo, auch keine menschlichen Wohngeräusche etc. Für sie ist das ne heftige Umstellung, das wird noch dauern.
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Sie ist auch schon ein bißchen älter, geschätzt 5 oder 6 Jahre alt, und hat auch schon mehrere Kittenwürfe gehabt. (Dank eines spontan frei gewordenen Termins konnte sie gestern bereits kastriert werden)
Meine Tochter hat sie Java genannt
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  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #180
Schön dass jetzt Mami und Kiten wieder vereint sind.
Toll dass du dran geblieben ist. Vielen Dank für deine Mühen.
 
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