Ostseetiger - Pflegis von der Küste

Diskutiere Ostseetiger - Pflegis von der Küste im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Toll da die beiden zusammen ausziehen dürfen 🍀
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #61
Toll da die beiden zusammen ausziehen dürfen 🍀
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste

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  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #62
Das ist wirklich schön, dass Samson und Yuna zusammen ein neues Zuhause gefunden haben. 🥰
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #63
Natürlich wird hier mit gelesen und ich freue mich auch dass die Zwei zusammen bleiben.
Schön dass du wieder da bist.:)

Du hattest etwas Unschönes erwähnt. Magst du darüber schreiben?
Wir hören dir gerne zu.
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #64
Vor 6 Wochen hab ich meine Sanja vermutlich an FIP und musste mir nochmal eine Auszeit nehmen. Das Leben geht trotzdem weiter, auch wenn ich den Eindruck habe, daß das Schicksal für dieses Jahr mit mir noch nicht fertig ist


Von den Pflegis gibt es mittlerweile natürlich einige Neuigkeiten zu erzählen, das mach ich die Tage so nach und nach.
Das wichtigste und dringlichste sind erstmal die Vermittlungsanzeigen für die drei Katerjungspunde. Sie haben längst eine händelbare Verdauung, die unter der Vorraussetzung einer hochwertigen Ernährung mit bestimmten Futtersorten auch stabil und zuverlässig funktioniert. Verkuschelt und menschenbezogen sind sie ja sowieso, so daß ich hoffe, für sie finden sich schnell Interessenten.

Ihre Vermittlungsanzeigen sind hier

 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #65
So... ich hab Neuigkeiten von den Pflegis versprochen... hier sind sie :)
Ole, Jonte und Pippin gehts gut!
Die haben viel Schabernack im Kopf und und sind dabei die entzückendsten Jungspunde, die man sich vorstellen kann
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Spielen ist toll:
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Streicheln ist noch toller:
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und am aller aller tollsten ist's, wenn man spielerisch auf mir rumklettern kann und dabei gestreichelt wird:
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Pass ich da auch noch auf den Schoß?
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Und die drei haben mittlerweile Gesellschaft bekommen!
Darf ich vorstellen - Miss Elli
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Elli ist eine in einem Plattenbauviertel ausgesetzte Mietz, die sehr verzweifelt versucht hat, in die sie umgebenden Wohnhäuser einzudringen. Eine Kollegin ist irgendwann auf sie aufmerksam geworden und hat angefangen sie zu füttern, da die Mietz wohl immer so verzweifelt miaut hat. Die Kollegin war immer sehr traurig, wenn sie der kleinen Katze wieder die Tür vor der Nase zuschlagen musste und fragte mich irgendwann ob ich nicht helfen könne. Als ich hörte, die Mietz sei "Eine ganz Liebe", dachte ich, sie könnte vielleicht eine Freundin für Nuja werden und ihr womöglich aus ihrer Starre raushelfen und ein bißchen Vertrauen einflößen.
Nun ja...

Als Samson und Yuna ausgezogen waren, gab ich grünes Licht und Elli wurde gefangen.
Sie war sehr sehr liebebedürftig und sehr SEHR kommunikativ. Die Quarantäne im Bad fand sie nicht gut und verkündete das lautstark.
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Drinnen sein war zwar gut, aber allein sein und keinen Menschen für sich, kein Geschmuse rund um die Uhr... nein, das fand sie gar nicht gut. Und verkündete das lautstark und permanent.
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Am allerschlimmsten fand sie die TÄ-Besuche (Kastra, impfen etc). Sie ließ sich problemlos in einen Transportkorb setzen, aber dann...
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Sie trällerte während des Ausflugs die gesamte kätzische Tonleiter rauf und runter und ich habe jede Menge völlig neuer Katzenmelodien gelernt. Selbst im Behandlungsraum... Gesänge, Tonleitern und lautstarke Empörung. Die Frage meiner TÄ wann sie denn damit aufhört, beantwortete ich ernsthaft mit "bisher noch gar nicht".
Ich hoffte natürlich, das sich das legen würde, wenn sie zu den anderen Pflegis kommt und endlich kätzische Gesellschaft hat...
Nun ja...

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Zunächst waren Ole, Jonte und Pippin nur irritiert ob des zeternden Neuzugangs. Doch innerhalb eines Nachittags hatte ich keine Katerjungspunde mehr, sondern eine Eulenzucht: alle drei Kater saßen mit riesengroßen Kulleraugen auf den höchsten Plätzen und staunten Miss Elli aka Madame Furiosa doch lieber erstmal aus der Ferne an.

Elli machte ihnen dann sehr deutlich, daß sie eine Königin ist!
Bei einer Königin hat jeder Jungkater jede auch noch so höfliche Annäherung im Vorfeld zu beantragen
Und eine Königin möchte alleine speisen
Und auch sonst legt sie auf eine größere Individualdistanz Wert.
Und Spielen ist was für KaterKINDER.
Und dann brachte sie ihnen bei, wie man Türen öffnet...
Ihr könnt euch vorstellen, es war eine turbulente Zeit und meinen Plan Elli mit Nuja zu vergesellschaften habe ich natürlich bereits nach wenigen Stunden aufgegeben

Mittlerweile ist Elli seit knapp 2 Monaten hier und hat sich letztlich doch sehr beruhigt. Sie hörte wirklich auf zu zetern und beschränkt sich mittlerweile auf ein freudiges Gurren, wenn ich in den Raum komme
Sie weiß nach wie vor was sie will, aber sie fordert das nicht mehr so empört und lautstark ein, sondern hat sich sehr entspannt und ans häusliche Leben gewöhnt und weiß, daß sie nicht zu kurz kommen wird.
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Da sie von Anfang an total zahm war (ich konnte sie sogar sofort auf den Arm nehmen) kann sie jetzt eigentlich direkt in die Vermittlung.
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Warum ich noch zögere, liegt nicht an ihr, sondern an Pippin. Er findet sie nämlich total toll und ist so viel offener unterwegs seit sie hier ist, daß ich das zarte Pärchenglück eigentlich noch etwas wachsen lassen möchte. Offenbar gibt dieses charmante Bündel Selbstbewußtsein dem unsicheren Langhaarfluserich ordentlich Rückhalt und noch mehr Sicherheit. Wäre schön, wenn das noch etwas wächst...

Sie sitzen im Moment zu viert an der Gittertür und ich konnt mit einem leider gaanz schlechten Bild grad noch nen Nasenkuss der beiden einfangen
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  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #66
So so eine Gesangsdiva. 😊
Gut dass sie sich beruhigt hat.
Wer weiß was sie schon alles erlebt hat und vielleicht wollte sie ja nur, voller Empörung, ihre traurige Geschichte erzählen.
Ich drücke die Daumen dass sie (und natürlich alle anderen auch) ein schönes Zuhause findet. 🍀🍀🍀
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #68
@MamaDosi ist mit ihrem kleinen Sohn bei mir zu Besuch und sorgt dafür, daß mich meine Trauer um Leonie nicht zu sehr gefangen nimmt.
Wir machen Ausflüge am vereisten bitterkalten Meer entlang
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durch die wunderschön verschneite Umgebung
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und natürlich ins Ozeaneum
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Die Ablenkung tut gut und ich bin grad sehr froh über Theresas kleinen Minimenschen, der so sehr im hier und jetzt lebt und gar nicht zuläßt, daß ich in der Vergangenheit verloren gehen könnte

Und dann war da noch Maddox
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900km weit weg, bei Theresa zuhause...
aber wenn Theresa mit ihrem Mann skyped und Maddox da im Hintergrund herumhüpft, dann könnte ich doch...
...ICH HABE MIT MADDOX GESKYPED :girl-in-love:
er wollte nicht wirklich was von mir wissen :girl-blum2:
Aber das ist ja das beste Zeichen was ein Ex-Pflegi geben kann. Dass ich uninteressant bin heißt ja nix anderes, als dass es ihm saugut geht wo er jetzt ist und da keinesfalls weg möchte :give-heart:
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #69
Oh das ist ja schön dass Theresa mit Sohn bei dir zu Besuch ist.

Grüß sie mal ganz lieb von mir. :f050:
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #70
Von mir bitte auch.
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #71
@MamaDosi ist mit ihrem kleinen Sohn bei mir zu Besuch und sorgt dafür, daß mich meine Trauer um Leonie nicht zu sehr gefangen nimmt.
Wir machen Ausflüge am vereisten bitterkalten Meer entlang
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durch die wunderschön verschneite Umgebung
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und natürlich ins Ozeaneum
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Die Ablenkung tut gut und ich bin grad sehr froh über Theresas kleinen Minimenschen, der so sehr im hier und jetzt lebt und gar nicht zuläßt, daß ich in der Vergangenheit verloren gehen könnte

Und dann war da noch Maddox
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900km weit weg, bei Theresa zuhause...
aber wenn Theresa mit ihrem Mann skyped und Maddox da im Hintergrund herumhüpft, dann könnte ich doch...
...ICH HABE MIT MADDOX GESKYPED :girl-in-love:
er wollte nicht wirklich was von mir wissen :girl-blum2:
Aber das ist ja das beste Zeichen was ein Ex-Pflegi geben kann. Dass ich uninteressant bin heißt ja nix anderes, als dass es ihm saugut geht wo er jetzt ist und da keinesfalls weg möchte :give-heart:
Wie schön, dass du so netten Besuch hast, das tut euch bestimmt allen gut. 🥰

So wie es aussieht hast du deinen Ex-Pflegi genau in die richtige Familie vermittelt und dadurch selber auch nette Freunde dazu gewonnen. Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit zusammen. :)
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #72
Eigentlich wollte ich einen Jahresrückblick schreiben, doch ich bin dazu nicht in der Lage 😣

Dazu muss man wissen, ich wohne in einem +/- 60 Seelen-Dorf mit Reetdachhäusern. In Dörfern mit Reetdachhäusern darf per se nicht geböllert werden. Doch hier wird seit Einbruch der Dunkelheit geknallt, was das Zeug hält. Um 17.37h haben die Sirenen des Nachbardorfes das erste Mal die Helfer der freiwilligen Feuerwehr zusammengerufen... das tun sie, wenn sie allein eines Feuers nicht Herr werden... Seitdem war es noch weitere zweimal der Fall

Ich habe den Eindruck, die Leute müssen die letzten zwei böllerfreien Jahre wieder wett machen. Es macht mir regelrecht Angst und meine Gedanken sind bei all den streunenden und wildlebenden Tieren da draußen, die heute nicht wissen wohin sie sich noch verkriechen können 😿

Was ist bloß mit den Menschen los...
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #73
Ich wohne auch ziemlich dörflich, aber auch hier wird bereits seit Stunden geballert.
Ist aber noch auszuhalten. Ich vermute unser Berufs-Feuerwerkler an der Hauptstraße hat die Sache unter Kontrolle und passt auf, dass nichts passiert.
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #74
Eigentlich wollte ich einen Jahresrückblick schreiben, doch ich bin dazu nicht in der Lage 😣

Dazu muss man wissen, ich wohne in einem +/- 60 Seelen-Dorf mit Reetdachhäusern. In Dörfern mit Reetdachhäusern darf per se nicht geböllert werden. Doch hier wird seit Einbruch der Dunkelheit geknallt, was das Zeug hält. Um 17.37h haben die Sirenen des Nachbardorfes das erste Mal die Helfer der freiwilligen Feuerwehr zusammengerufen... das tun sie, wenn sie allein eines Feuers nicht Herr werden... Seitdem war es noch weitere zweimal der Fall

Ich habe den Eindruck, die Leute müssen die letzten zwei böllerfreien Jahre wieder wett machen. Es macht mir regelrecht Angst und meine Gedanken sind bei all den streunenden und wildlebenden Tieren da draußen, die heute nicht wissen wohin sie sich noch verkriechen können 😿

Was ist bloß mit den Menschen los...
Ich hoffe es ist alles gut gegangen und der Schaden nicht so groß.

Frohes neues Jahr für dich und deine Pflegis.
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #75
Ich wohne auch ziemlich dörflich, aber auch hier wird bereits seit Stunden geballert.
Den Eindruck, daß da ein großes Nachholbedürfnis bei der Böllerei bestand, teilten recht viele Menschen und das Entsetzen nach der Silvesternacht zieht sich wohl durch's ganze Land. Es gibt mittlerweile einen offenen Brief der Deutschen Umwelthilfe an die Innenministerin zum Thema Böllerei... den habe ich unterschrieben... sehr viel mehr Möglichkeiten hat man ja nicht :(

Ich hoffe es ist alles gut gegangen und der Schaden nicht so groß.
Frohes neues Jahr für dich und deine Pflegis.

Danke für eure netten Wünsche, meine eigenen Katzen waren seit einem kurzen Rausschmiß zum Pinkeln am frühen Morgen drinnen und damit "gesichert" und die Pflegis haben in ihrem Katzenraum ja eh genug Verstecke und machen sich unsichtbar, wenn sie verunsichert sind. Und sie wissen bzw. haben gelernt, daß ihnen von draußen keine Gefahr droht. Elli z.B. hat eher neugierig am Fenster gesessen und geguckt...

Ich war etwas über mich selbst erstaunt, daß mich die Nacht so mitgenommen hat. Aber ich denke mal, da macht sich meine durch den Verlust von Sanja und Leonie noch wunde Psyche bemerkbar und läßt mich grad sehr dünnhäutig auf solche Situationen reagieren.

Ich war dann später nachts noch draußen, bin ein bißchen rumgestreunt und bin zum Beispiel ganz vielen fliegenden Fledermäusen begegnet, die sich eigentlich im tiefsten Winterschlaf befinden. Die sind anscheinend durch die Knallerei aufgeweckt worden und in Panik versetzt worden, so daß sie sehr untypisch umherflogen. Das ist für die Tiere megasch****, denn allein das Aufwachen kostet extrem viel Energie. Das Umherfliegen hatten sie dann umsonst, denn ihren entstandenen Hunger können sie ja nicht stillen, da es winterbedingt ja keine Insekten gibt...
Nur als ein Beispiel...
Und Entsetzlich doppelmoralisch finde ich halt die Tatsache, daß ja alle Urlauber hierher kommen um die Ruhe und die Natur zu genießen und sich dann direkt ans Ufer, an den Schilfgürtel, in den Nationalpark stellen um ihre bekloppten Feuerwerke zu zünden. Gehts noch?

Ich schreibe mich schon wieder in Rage... daher STOPP

Ich wünsch euch allen zwar verspätet aber dennoch von Herzen ein gesundes, fröhliches, schönes, ein GUTES neues Jahr
Ein Jahr was nicht mit der nächsten Katastrophe aufwartet und stattdessen das Leben der Menschen mal wieder in etwas ruhigere Fahrwasser lenkt und vielleicht einfach mal Spaß macht
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Ich hab im vergangenen Jahr nicht allzu viele Katzen vermitteln können. Immerhin 5 sind in ein neues Zuhause gezogen und genießen vor allem die rund-um-die-Uhr Zuwendung und Bespaßung ihrer neuen Dosinen

Karlchen hat die Männer seiner neuen Familie so sehr um den Finger gewickelt, daß sie ihn nicht wieder hergeben möchten. Obwohl der kleine Kerl anfangs einen verborgen in ihm schlummernden Chauvi ausgepackt hat und das arme vorhandene Katzenmädchen ziemlich auf die Probe gestellt hat.
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Das war für Neu-Katzenhalter ein ordentliches Stückchen Arbeit und hat ihnen einiges an Geduld und Nerven abverlangt. Aber am Ende wurde alles gut und ich bin zwei lieben Forinen vor Ort noch immer sehr dankbar für die Unterstützung

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Danach zogen Freya und Maneki gemeinsam aus. Auch diese beiden entwickelten sich anders als erwartet. Während Maneki sich in die bestehende Katzengruppe völlig unkompliziert einfügte, tat sich Freya schwerer mit der neuen Gruppe. Wir sind noch am überlegen ob und wie man ihre Situation verbessern kann, denn eigentlich sind die beiden in einem Traumzuhause gelandet, in dem es Leckerchen regnet:
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Und ein Freigehege für jede Menge Abwechslung sorgt
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Es ist nicht so, daß Freya unglücklich ist
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aber so richtig Anschluß hat sie bisher leider noch nicht gefunden
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Zu guter Letzt haben auch Yuna und Samson gemeinsam ein neues Zuhause gefunden. Und diese beiden sind zusammen mit ihrer neuen Halterin im puren Glück
Während Yuna das neue Platzangebot genießt und sich in Dosines Bett lang macht
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hat Samson seine Vorliebe für enge Kartons entdeckt
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Erinnert ihr euch wie ich mir gewünscht habe, die beiden können weiterhin GEMEINSAM aus einem Fenster gucken?
Voilá:
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  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #76
Vielen Dank für deinen tollen Jahresrückblick. :f050:
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #77
Pflegi Update:
Ole, Jonte und Pippin sind die entzückendsten Jungspunde, die man sich vorstellen kann
Jonte ist mein kleiner Clown, klettert immer auf mir rum, wenn ich im Raum bin und bringt mich mit seinem verschmierten Lippenstift-Schnütchen zum Schmunzeln.

Jonte, was hast du vor??
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Ich turn bloß ein bißchen
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Fängst du mich auf?
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Guckuck
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Und jetzt bitte kuscheln!
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Ole wiederum ist vor allem eins: süß
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süß
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süß
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und süß
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und supersüß
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Ole und Jonte sind liebenswürdige, verkuschelte, unaufgedrehte Jungspunde, auch für (etwas geduldigere) Katzenanfänger geeignet oder auch für Familien, sofern die Kinder schon etwas größer sind. Warum sich da bisher noch so gar niemand interessiert hat, ist mir schleierhaft


Pippin dagegen ist eher was fürs Auge...
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er läßt sich leicht zum Spielen animieren
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und tobt dann vergnügt der Federangel hinterher
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aber er möchte einfach nicht gern angefaßt werden. Ich merke, wie er sich über Ansprache freut, dann geht sein Schwänzchen, zack, nach oben und er kommt neugierig gucken. Auch das am Finger schnüffeln passiert voller Neugier und selbstverständlich. Von daher denke ich, der wird schon irgendwann noch kommen und auch das Streicheln für sich entdecken.
Allen dreien geht es also insgesamt sehr gut, aber alle drei hätten sooo gern endlich ein richtiges Zuhause :fahne:


Miss Elli hat sich zu einer ganz tollen Mietz entwickelt, die sich sehr gern bekuscheln läßt.
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Ihr Gezeter und ihre Schreierei hat sie völlig aufgegeben, dafür gurrt sie mittlerweile total niedlich, wenn ich den Raum betrete und kommt sofort angeflitzt.
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Sie sitzt viel am Fenster und hat da dann einen sehr sehr sehnsüchtigen Blick in den Augen... die Maus möchte wieder raus
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Da scheint für sie sogar wichtiger zu sein, als die Anwesenheit anderer Katzen - sie könnte also auch als Einzelprinzessin mit Freigang vermittelt werden. Ich sitze an ihrer Vermittlungsanzeige...

Und Nuja...?
Über Nuja hab ich irgendwie gar nicht mehr berichtet.
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Mir liegen natürlich mittlerweile längst alle Ergebnisse der Vet-Orthopäden bezüglich ihres Beinchens vor:
In einem Punkt sind sich alle einig: das Bein operieren um es wiederherzustellen, ist leider gar nicht möglich.
In der Frage "was dann?" gehen die Meinungen auseinander. Zwei raten zur Amputation, zwei würden das Bein so lassen wie es ist.

Diejenigen, die eine Amputation befürworten, begründen dies mit dem "unnötigen Ballast", den Nuja mit sich herumtragen muss und einem unnötigen Risiko für Gefahren wie Hängenbleiben, sich anderweitig verletzen oder spätere Haltungsschäden durch ihren "Entengang".
Das letzte Argument, die Haltungsschäden, spricht jedoch auch genau gegen eine Amputation. Denn auch mit drei Beinen wäre die Haltung ja sehr "unnatürlich" in der Belastung der Wirbelsäule und auch da würde es im Alter höchstwahrscheinlich Probleme geben. Weiterhin spricht gegen eine Amputation, daß Nuja das kaputte Bein trotzdem belastet/ benutzt. Es hat also zur Unterstützung ihres Laufens noch durchaus Funktion...

Eine Idee war, mit Nuja eine Schmerztherapie durchzuführen um zu gucken ob sich unter hochdosiertem Schmerzmitteln etwas an der Belastung des Beins oder ihrem Laufstil oder überhaupt ihrem Verhalten ändert. Klingt in der Theorie super, hatte jedoch in der Praxis überhaupt keinen Wert. Diese arme, arme Socke ist derart traumatisiert, daß sie sich über eine wirklich lange Zeit überhaupt nicht bewegt hat.

Dazu muss ich sagen, daß ich sie nach Ablauf ihrer Quarantäne im Gästebad ja in den hinteren, abgetrennten Teil des Pflegeraumes gesetzt hatte, mit Kontaktmöglichkeit zu den 3 Jungspunden via Gittertür. Doch anstatt durch die Anwesenheit anderer Katzen Sicherheit zu bekommen, hat Nuja sich komplett in ihrer Kratztonnenhöhle eingeigelt. Das ging soweit, daß sie nicht mehr aufs Katzenklo ging, sondern die unterste Höhle ihrer Kratztonne als Klo benutzt hat. Selbst nachdem ich ihren Teil des Raumes mit Decken als Sichtschutz ausgestattet hatte, ist sie nicht aufgetaut. Kratztonne, Futternapf und Katzenklo und keinen Schritt weiter...

Irgendwann hab ich beschlossen, das das so nicht weitergeht und hab sie zurück nach unten ins Gästebad gesetzt. Dort war sie komplett isoliert und ich ließ sie auch, bis auf die Vorlese-Runden, komplett in Ruhe. Und nachdem ich von Sabine Schroll lernen durfte, daß sie grundsätzlich und IMMER Feliway einsetzt, arbeite ich das erste Mal ebenfalls mit Feliway.
Die allnächtlich eingesetzte Kamera hat mir dann gezeigt, daß Nuja tatsächlich langsam, seeeehr langsam auftaute und sich den Raum zu Eigen gemacht hat. Sie sitz offen auf dem Fensterbrett und guckt raus, liegt mitten im Raum und putzt sich
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Sie hat sich auch eine zweite Höhle gesucht, in der sie als Alternative zur Kratztonne schläft. Ich hab sogar zweimal leichte Spielansätze auf der Kamera sehen dürfen.
Nur in meinem Beisein ist nach wie vor absolute Starre angesagt. Einzig, daß sie die angebotenen Leckerchen frißt, während ich lese... manchmal!

Als bei mir Anfang Dezember die Besuchszeit anbrach, musste Nuja aus dem Bad raus und zog wieder nach oben ins hintere Separee des Pflegiraums. Diesmal ist ALLES gegen die anderen Pflegis abgeschottet, so daß sich beide Parteien nur noch riechen bzw hören können. Nach anfänglicher Verunsicherung hat sich Nuja aber weitestgehenst stabilisiert und benutzt ihren Teil des Raums umfänglich und angstfrei, jedenfalls in meiner Abwesenheit.
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Meine Vorleserunden musste ich einstellen, denn da sind die anderen Pflegis hinter der verhängten Gittertür komplett verrückt geworden und haben versucht, über die Gittertür zu klettern. Das hat das Gitter dann so durchlöchert, daß ich die Tür komplett neu bespannen musste.

Im Moment weiß ich nicht, wie ich mit Nuja weitermachen kann. Die Jungspunde sind definitiv nicht hilfreich mit ihrer jugendlichen Neugier und ich hab die Befürchtung, daß es erst eine Entwicklung geben kann, wenn die anderen Pflegs allesamt ausgezogen sind.

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  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #78
Danke für deine ausführlichen Berichte und die vielen schönen Fotos von den Katzen (und von dir :)).

Nuja hat ja einige Baustellen, sowohl körperlich mit ihrem Bein als auch im Verhalten. Ich hoffe, dass du gute Ärzte hast/findest, die die richtige Lösung für ihr Bein finden. Vielleicht kann @Eclipse2003 dir dazu Tipps geben. Oder du schaust mal in ihren Thread, sie hat zwei Kater, beide haben Behinderungen, bei einem sollte eventuell auch eine Amputation durchgeführt werden, was jetzt aber anscheinend nicht mehr nötig ist.
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #79
Hallo stö,
ich habe gerade heute von meinem Tierarzt eine Flasche Metacam für Kater Manitou geholt, um ebenfalls herauszufinden, ob sich unter Schmerzmittel Verhalten und Bewegungsablauf ändern. Eine andere Möglichkeit des Erkenntnisgewinns in Bezug darauf gibt es ja eigentlich nicht. Versuch macht kluch :)

Beim Thema Amputation bin ich wohl "leider" nicht (mehr) objektiv genug.
Mein persönliches Resümee: Solange das Bein dem Tier noch in irgendeiner Art und Weise dienlich ist, das Tier keine Schmerzen hat und Folgeverletzungen/Schäden Einhalt geboten werden kann, bleibt das Bein dran!

Alles erdenklich Gute für Nuja!
 
  • Ostseetiger - Pflegis von der Küste Beitrag #80
Nuja hat ja einige Baustellen, sowohl körperlich mit ihrem Bein als auch im Verhalten. Ich hoffe, dass du gute Ärzte hast/findest, die die richtige Lösung für ihr Bein finden. Vielleicht kann @Eclipse2003 dir dazu Tipps geben. Oder du schaust mal in ihren Thread, sie hat zwei Kater, beide haben Behinderungen, bei einem sollte eventuell auch eine Amputation durchgeführt werden, was jetzt aber anscheinend nicht mehr nötig ist.

Ihren Thread hab ich gestern als Abendlektüre gelesen und auch dort geantwortet, danke fürs Verlinken!
Für Nuja gilt erstmal, ihr weiter Zeit zu geben um ihr Trauma zu überwinden. Und ihr Bein bleibt dran - siehe unten

Hallo stö,
ich habe gerade heute von meinem Tierarzt eine Flasche Metacam für Kater Manitou geholt, um ebenfalls herauszufinden, ob sich unter Schmerzmittel Verhalten und Bewegungsablauf ändern. Eine andere Möglichkeit des Erkenntnisgewinns in Bezug darauf gibt es ja eigentlich nicht. Versuch macht kluch :)

Beim Thema Amputation bin ich wohl "leider" nicht (mehr) objektiv genug.
Mein persönliches Resümee: Solange das Bein dem Tier noch in irgendeiner Art und Weise dienlich ist, das Tier keine Schmerzen hat und Folgeverletzungen/Schäden Einhalt geboten werden kann, bleibt das Bein dran!

Alles erdenklich Gute für Nuja!

Ich hoffe dann in deinem Faden von Manitou zu lesen, ob/ wie er sich unter Metacam anders verhält. Ich drücke die Daumen für einen Erkenntnisgewinn

Beim Thema Amputation ist deinen Worten nichts hinzuzufügen, du hast das in deinem Resümee genau auf den Punkt gebracht und das gilt genauso auch für Nuja! Eine Amputation ist endgültig und nicht mehr rückgängig zu machen und braucht von daher SEHR gute Gründe und die finde ich bei Nuja bisher nicht
Stell dir mit deinem jetzigen Wissen mal vor, ihr hättet eurem Krümel das Bein amputiert gehabt...
Nein, Nujas Bein bleibt dran!
Ich guck mal ob ich ein Video hochladen kann, auf dem man sehen kann, wie sie ihr Bein mittlerweile benutzt
 
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