Liebe Melli, liebe Skinny-Minnie, liebe Sabine, danke euch.
Es sieht gerade sehr schlecht aus. Gestern abend hat sie kaum gefressen, Tabletten ging nicht. Heute morgen frisst sie auch nicht, außer ein paar Knuspertaschen. Die Medikamente schaffe ich so nicht ihr zu geben. Selbst die Whiskas Stängelchen nimmt sie nicht.
Es könnte ihr übel sein. Sie kam als ich die Stängelchen aufmachte, hat daran gerochen und dann abgedreht. Bei anderen Stängelchen genauso. Das ist ja ein Zeichen für Übelkeit.
Cerenia nimmt sie so natürlich auch nicht.
Ich weiß icht, ob das jetzt noch der Stress vom Tierarzt ist oder ihre Erkrankung sich so rapide verschlechtert hat.
So extrem schlecht sind die Werte noch nicht.
Kreatinin 291,72 (79,56 - 203,32 μmol/L) ich habe versucht es umzurechnen, und komme auf 3,3 mg/dl
Harnstoff (BUN) 16,42 (5,71 - 13,57 mmol/L), umgerechnet 35 mg/dl
Ich versuche jetzt noch jemand zu finden, die ihr zumindest die Cerenia gibt.
Ansonsten weiß ich nicht mehr weiter.
Hat jemand noch eine Einschätzung/Rat?
Es tut mir sehr leid, dass Mia anscheinend aufgrund von Übelkeit nicht fressen mag. Ich hoffe, dass das Cerenia, das sie ja wohl mittlerweile bekommen hat, helfen wird.
Ich habe so eine ähnliche Situation vor einigen Jahren bei meinem geliebten Westie Timmy miterlebt. Die Übelkeit war schlimm und bei einer Katze ist es noch schlimmer, wenn sie nicht fressen mag, einen Hund kann man leichter überreden, doch wenigstens ein bisschen zu fressen.
Ich habe es bei Timmy ähnlich gemacht wie du jetzt, wenn es ihm ganz schlecht ging, kam die Tierärztin (er hatte immer große Angst vor Tierarztterminen) oder ich habe ihm die erforderlichen Medikamente verabreicht. Aber ansonsten haben ich ihn mit allem verwöhnt, was er mochte, damit er überhaupt noch gefressen hat. Viel wichtiger war ihm die Nähe zu mir, zum Glück hatte ich Ferien als es ihm so schlecht ging und ich konnte immer bei ihm sein. Die Nähe, der Körperkontakt, das hat ihm geholfen, oftmals ging es ihm dann doch wieder etwas besser.
Für mich war damals ganz wichtig, dass mein Hundi keine Schmerzen haben sollte und dass er sich nicht unnötig quält, also keinen unnötigen Behandlungen erhält aber auch, dass ich wusste, dass ich ihn nicht leiden lassen würde um ihn länger bei mir zu haben. Das ist in der akuten Phase immer die Abwägung gewesen: hat er noch Lebensqualität, kann sein Zustand wieder besser werden oder leidet er und ich kann ihm nicht mehr helfen.
Bei Timmy war es am Ende so, dass ich noch bevor die Tierärztin mir gesagt hat, wie seine Nierenwerte sind, gewusst habe, dass seine Zeit gekommen war. Wenn das so weit ist, wirst du es sicherlich auch bei Mia spüren. Aber ich hoffe sehr, dass ihr bis dahin noch einige schöne Zeit gemeinsam haben werdet.
