Danke @mote für deine Worte und dass ich meine Gedanken und Gefühle hierlassen darf.
Das Fressen ist ein großes Thema bei uns, noch hat sie es nicht ganz eingestellt, doch es sind wirklich nurmehr homoöpathische Dosen und was heute noch gerade so geht, ist morgen schon wieder bäh.
Sie hat sich das Schlafzimmer selbst ausgesucht und jetzt ist es eben so, auch wenn es nicht meine Traumlösung ist, ein Katzenklo im Schlafzimmer stehen zu haben.

Du hast natürlich recht, ich kann es nicht wissen, ob sie es nicht spürt, dass ihr Leben dem Ende zugeht. Doch es wäre mir lieber so und einfacher für mich, wenn sie es nicht ahnt, darum habe ich das so für mich zurechtgelegt.
Der Tierarzt hat uns vor zwei Wochen wieder mit ihr nach Hause geschickt als wir sie gehen lassen wollten, da er meinte, sie sei noch nicht so weit. Er hat mir damit aus tiefstem Herzen gesprochen. In der Tierklinik hätten sie sie nach dem Ultraschall und der Diagnose
Lymphom im Darm sofort erlöst, doch mein Gefühl war auch: Da sind wir noch nicht.
Sie leidet aktuell weniger als zu Beginn der Krise. Diese war geprägt durch häufiges Erbrechen. Zu dieser Zeit hat sie auch häufig gezittert und hat sich unter dem Bett verkrochen, wenn sie nicht an anderen, merkwürden Orten lag.
Jetzt liegt sie meistens auf dem Bett oder in einem ihrer beiden Körbchen, sie reagiert auch, wenn wir ins Schlafzimmer kommen und vor allem, wenn wir bleiben, denn dann legt sie sich direkt zu uns ins Bett.

Doch sie ist sehr wackelig auf den Beinen,das Fell ist ziemlich strubbelig und die Krallen auffallend lang (obwohl sie sich noch am Kratzbrett betätigt) und sie schläft und schläft und schläft.
Sie hat auch eine SDÜ und ihre Schilddrüsenwerte sind zwei Wochen nach Beginn der Krise nahezu explodiert und hatten sich in kurzer Zeit verdreifacht, das ist, neben der
Lymphom-Diagnose, ein großes Problem - eine Gemengelage aus mehreren Baustellen.
Ich denke, liebe @mote, ich sollte einen eigenen Strang eröffnen und deinen nicht weiter in Beschlag nehmen.
Dir und Miamaus, Miaumaus und dir einen möglichst angenehmen Tag.